Psychologie konkret
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Beschreibung

Wie kann Psychologie im Alltag helfen?
Das erfahren Sie im IAP Podcast «Psychologie konkret».
Im Podcast spricht Ellen Gundrum mit Expertinnen und Experten über Methoden und Modelle der Psychologie und wie sie im Arbeits- und Lebensalltag nutzbar sind.
Der IAP Podcast «Psychologie konkret» erscheint jeden Monat.

Das IAP Institut für Angewandte Psychologie ist ein Hochschulinstitut der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wie geht Führung, wenn man nicht Chef:in ist?

03.08.2026

Einführung in die laterale Führung

Laterale Führung umfasst das Führen von der Seite, ohne formale Autorität und Weisungsbefugnis. Diese Führungsform ist in der heutigen Arbeitswelt, insbesondere in Projektteams und agilen Strukturen, zunehmend relevant. Ellen Gundrum und Sidal Alisa Webb diskutieren die Herausforderungen und Strategien dieser Führungsmethode.

Merkmale der lateralen Führung

Laterale Führungskräfte sind verantwortlich für die Umsetzung von Projekten, führen jedoch keine direkten Mitarbeitenden, sondern Kolleginnen und Kollegen. Der Fokus liegt auf fachlicher Führung und Beziehungsmanagement, was bedeutet, dass man ohne direkte Weisungsbefugnis Menschen motivieren und einbinden muss.

Herausforderungen der lateralen Führung

Ein zentrales Problem ist die unterschiedliche Priorisierung von Aufgaben durch die Teammitglieder, was zu Konflikten und Frustration führen kann. Laterale Führungskräfte müssen lernen, mit diesen Herausforderungen umzugehen, indem sie Vertrauen aufbauen und klare Kommunikationswege etablieren.

Die Rolle von Beziehungen

Ein starkes Beziehungsmanagement ist entscheidend für den Erfolg in der lateralen Führung. Es erfordert Empathie und die Fähigkeit, verschiedene Perspektiven zu verstehen, um ein effektives Team zu formen und Motivation zu fördern.

Vorbereitung und Entwicklung von Führungskräften

Es gibt einen Bedarf an gezielten Schulungen für laterale Führungskräfte, um sie auf ihre Rolle vorzubereiten. Organisationen sollten Programme anbieten, die darauf abzielen, die Fähigkeiten dieser Führungskräfte zu entwickeln und zu stärken.

Fazit und Ausblick

Laterale Führung wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen, erfordert jedoch die Unterstützung durch hierarchische Führungskräfte, um effektiv zu funktionieren. Eine Zusammenarbeit und das Verständnis beider Führungsformen sind essenziell für den Erfolg in modernen Organisationen.

Einführung in die laterale Führung

Laterale Führung umfasst das Führen von der Seite, ohne formale Autorität und Weisungsbefugnis. Diese Führungsform ist in der heutigen Arbeitswelt, insbesondere in Projektteams und agilen Strukturen, zunehmend relevant. Ellen Gundrum und Sidal Alisa Webb diskutieren die Herausforderungen und Strategien dieser Führungsmethode.

Merkmale der lateralen Führung

Laterale Führungskräfte sind verantwortlich für die Umsetzung von Projekten, führen jedoch keine direkten Mitarbeitenden, sondern Kolleginnen und Kollegen. Der Fokus liegt auf fachlicher Führung und Beziehungsmanagement, was bedeutet, dass man ohne direkte Weisungsbefugnis Menschen motivieren und einbinden muss.

Herausforderungen der lateralen Führung

Ein zentrales Problem ist die unterschiedliche Priorisierung von Aufgaben durch die Teammitglieder, was zu Konflikten und Frustration führen kann. Laterale Führungskräfte müssen lernen, mit diesen Herausforderungen umzugehen, indem sie Vertrauen aufbauen und klare Kommunikationswege etablieren.

Die Rolle von Beziehungen

Ein starkes Beziehungsmanagement ist entscheidend für den Erfolg in der lateralen Führung. Es erfordert Empathie und die Fähigkeit, verschiedene Perspektiven zu verstehen, um ein effektives Team zu formen und Motivation zu fördern.

Vorbereitung und Entwicklung von Führungskräften

Es gibt einen Bedarf an gezielten Schulungen für laterale Führungskräfte, um sie auf ihre Rolle vorzubereiten. Organisationen sollten Programme anbieten, die darauf abzielen, die Fähigkeiten dieser Führungskräfte zu entwickeln und zu stärken.

Fazit und Ausblick

Laterale Führung wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen, erfordert jedoch die Unterstützung durch hierarchische Führungskräfte, um effektiv zu funktionieren. Eine Zusammenarbeit und das Verständnis beider Führungsformen sind essenziell für den Erfolg in modernen Organisationen.

KI als Therapeut:in

06.07.2026

Niederschwellige Verfügbarkeit von KI-gestützten Therapien

Die Diskussion fokussiert sich auf die Vorteile und Herausforderungen von KI-Chatbots in der psychologischen Unterstützung. Diese Technologien bieten eine kostengünstige und jederzeit verfügbare Möglichkeit, um Menschen in psychischen Belastungssituationen zu helfen. Sie können bei der Strukturierung von Gedanken und der Suche nach kurzfristigen Lösungen unterstützen, sind jedoch nicht in der Lage, tiefere therapeutische Prozesse zu ersetzen.

Unterschied zwischen Coaching, Beratung und Therapie

Die Podcasterin Ellen Gundrum und ihr Gast Jan Juchli, Psychologe und Berater, erläutern, dass Coaching und Beratung durch Chatbots gut abgedeckt werden können, während Therapie komplexere menschliche Interaktionen erfordert. Chatbots sind nicht in der Lage, echte emotionale Bindungen oder Mitgefühl zu zeigen.

Risiken der Nutzung von Chatbots

Es gibt Bedenken, dass die Verwendung von KI-Chatbots in Krisensituationen gefährlich sein kann, insbesondere wenn sie falsche Bestätigungen geben oder keine angemessene Unterstützung bieten. Die Verantwortung für die psychische Gesundheit liegt letztlich bei den Therapeuten, die auch die Fähigkeit haben, komplexe Diagnosen zu stellen.

Chancen der Integration von KI in die psychologische Praxis

Die App Euphoria, die von Juchli und seinem Team entwickelt wurde, zeigt positive Ergebnisse in der Unterstützung von Klienten, indem sie hilft, Gedanken zu strukturieren und Lösungsansätze zu finden. Die App wird als Ergänzung zur klassischen Therapie gesehen, nicht als Ersatz.

Die menschliche Komponente in der Therapie

Juchli betont die Bedeutung menschlicher Interaktionen in der Psychotherapie. KI kann zwar unterstützen, aber die emotionale Tiefe und das Verständnis eines menschlichen Therapeuten sind unersetzlich. Die Herausforderung wird darin bestehen, eine Balance zwischen technologischen Hilfsmitteln und menschlicher Empathie zu finden.

Niederschwellige Verfügbarkeit von KI-gestützten Therapien

Die Diskussion fokussiert sich auf die Vorteile und Herausforderungen von KI-Chatbots in der psychologischen Unterstützung. Diese Technologien bieten eine kostengünstige und jederzeit verfügbare Möglichkeit, um Menschen in psychischen Belastungssituationen zu helfen. Sie können bei der Strukturierung von Gedanken und der Suche nach kurzfristigen Lösungen unterstützen, sind jedoch nicht in der Lage, tiefere therapeutische Prozesse zu ersetzen.

Unterschied zwischen Coaching, Beratung und Therapie

Die Podcasterin Ellen Gundrum und ihr Gast Jan Juchli, Psychologe und Berater, erläutern, dass Coaching und Beratung durch Chatbots gut abgedeckt werden können, während Therapie komplexere menschliche Interaktionen erfordert. Chatbots sind nicht in der Lage, echte emotionale Bindungen oder Mitgefühl zu zeigen.

Risiken der Nutzung von Chatbots

Es gibt Bedenken, dass die Verwendung von KI-Chatbots in Krisensituationen gefährlich sein kann, insbesondere wenn sie falsche Bestätigungen geben oder keine angemessene Unterstützung bieten. Die Verantwortung für die psychische Gesundheit liegt letztlich bei den Therapeuten, die auch die Fähigkeit haben, komplexe Diagnosen zu stellen.

Chancen der Integration von KI in die psychologische Praxis

Die App Euphoria, die von Juchli und seinem Team entwickelt wurde, zeigt positive Ergebnisse in der Unterstützung von Klienten, indem sie hilft, Gedanken zu strukturieren und Lösungsansätze zu finden. Die App wird als Ergänzung zur klassischen Therapie gesehen, nicht als Ersatz.

Die menschliche Komponente in der Therapie

Juchli betont die Bedeutung menschlicher Interaktionen in der Psychotherapie. KI kann zwar unterstützen, aber die emotionale Tiefe und das Verständnis eines menschlichen Therapeuten sind unersetzlich. Die Herausforderung wird darin bestehen, eine Balance zwischen technologischen Hilfsmitteln und menschlicher Empathie zu finden.

Wenn ständiges Verschieben von Aufgaben mein Leben beeinträchtigt

01.06.2026

Prokrastinieren als Emotionsregulationshinweis

Prokrastinieren wird nicht als Charakterfehler verstanden, sondern als Problem der Emotionsregulation. Unangenehme Aufgaben lösen negative Gefühle aus, deren Vermeidung kurzfristig Erleichterung bringt, langfristig jedoch Druck, Schuldgefühle und Leistungsprobleme verursacht. Es wird zwischen normalem Aufschub und problematischem, prokrastinierendem Verhalten unterschieden, wobei letzteres oft mit innerem Widerstand, Ängsten und negativen Bewertungen verbunden ist.

Ursachen, Merkmale und Risikogruppen

Ursachen sind vielfältig: Perfektionismus, innere Kritiker, Glaubenssätze über eigene Unzulänglichkeit und Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation. Häufig sind jüngere Menschen sowie Studierende betroffen, die weniger Struktur haben. Unterschiede zwischen Geschlechtern sind unklar. Echte Prokrastination zeigt sich durch blockierte Handlung trotz des Wunsches zu handeln, begleitet von negativen Gefühlen und wachsender Belastung.

Folgen, Anzeichen und erste Strategien

Auswirkungen reichen von Stress, Schlafstörungen und körperlichen Beschwerden bis zu Leistungsabfall, Versäumnissen und finanziellen Nachteilen. Anzeichen sind resignierte Haltung, häufige Ablenkungen und zunehmende Angst vor Versagen. Erste Strategien beinhalten das Reduzieren von Hürden, klare Teilziele, Routine, regelmäßiges Arbeiten an identifizierten Aufgaben sowie das Aushalten negativer Gefühle statt deren Wegdrücken.

Umgang im Alltag und im Arbeitskontext

Individuelle Pläne, Hilfe von anderen und Offenlegung gegenüber Vorgesetzten können Entlastung schaffen. Wichtige Ansätze: einfache Startaufgabe, 5‑ bis 10‑Minuten-Einstieg, kleinere Zwischenziele, regelmäßige Pausen, emotionales Regulieren und Rückfallmanagement. Bei Bedarf professionelle Unterstützung durch Beratung, Coaching oder Therapie erwägen. Der Fokus liegt darauf, Druck zu verringern, Strukturen zu schaffen und Hilfen anzunehmen.

Prokrastinieren als Emotionsregulationshinweis

Prokrastinieren wird nicht als Charakterfehler verstanden, sondern als Problem der Emotionsregulation. Unangenehme Aufgaben lösen negative Gefühle aus, deren Vermeidung kurzfristig Erleichterung bringt, langfristig jedoch Druck, Schuldgefühle und Leistungsprobleme verursacht. Es wird zwischen normalem Aufschub und problematischem, prokrastinierendem Verhalten unterschieden, wobei letzteres oft mit innerem Widerstand, Ängsten und negativen Bewertungen verbunden ist.

Ursachen, Merkmale und Risikogruppen

Ursachen sind vielfältig: Perfektionismus, innere Kritiker, Glaubenssätze über eigene Unzulänglichkeit und Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation. Häufig sind jüngere Menschen sowie Studierende betroffen, die weniger Struktur haben. Unterschiede zwischen Geschlechtern sind unklar. Echte Prokrastination zeigt sich durch blockierte Handlung trotz des Wunsches zu handeln, begleitet von negativen Gefühlen und wachsender Belastung.

Folgen, Anzeichen und erste Strategien

Auswirkungen reichen von Stress, Schlafstörungen und körperlichen Beschwerden bis zu Leistungsabfall, Versäumnissen und finanziellen Nachteilen. Anzeichen sind resignierte Haltung, häufige Ablenkungen und zunehmende Angst vor Versagen. Erste Strategien beinhalten das Reduzieren von Hürden, klare Teilziele, Routine, regelmäßiges Arbeiten an identifizierten Aufgaben sowie das Aushalten negativer Gefühle statt deren Wegdrücken.

Umgang im Alltag und im Arbeitskontext

Individuelle Pläne, Hilfe von anderen und Offenlegung gegenüber Vorgesetzten können Entlastung schaffen. Wichtige Ansätze: einfache Startaufgabe, 5‑ bis 10‑Minuten-Einstieg, kleinere Zwischenziele, regelmäßige Pausen, emotionales Regulieren und Rückfallmanagement. Bei Bedarf professionelle Unterstützung durch Beratung, Coaching oder Therapie erwägen. Der Fokus liegt darauf, Druck zu verringern, Strukturen zu schaffen und Hilfen anzunehmen.