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Radio Nordpol

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Radio Nordpol – Politik und Subkultur

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Antifaverfahren im OLG Düsseldorf – Folge 1

28.09.2026

Hintergrund des Verfahrens

Sechs AntifaschistInnen stehen seit Januar 2023 vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf. Ihnen wird vorgeworfen, an Angriffen auf Neonazis während des "Tags der Ehre" in Budapest beteiligt gewesen zu sein. Die Generalbundesanwaltschaft erhebt Anklage wegen versuchtem Mord, Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Der Prozess wird als politisches Signal zur Kriminalisierung antifaschistischen Widerstands gedeutet.

Protest und Solidarität

Vor dem Gericht versammeln sich zahlreiche UnterstützerInnen, um Solidarität mit den Angeklagten zu zeigen. Der Prozess wird von einer großen Anzahl an Beobachtern verfolgt, und die Verteidigung kritisiert die Bedingungen und die Vorgehensweise der Behörden. Insbesondere wird die Kriminalisierung von antifaschistischem Engagement in Zeiten des Rechtsrucks in Europa thematisiert.

Verteidigungsstrategien und Beweisführung

Die Verteidigung der Angeklagten argumentiert gegen die Anklagepunkte und stellt die Methoden der Beweiserhebung, insbesondere die Verwendung von Gutachten, in Frage. Der Sachverständige Prof. Labudde, der ein 3D-Modell zur Identifizierung erstellt hat, wird als nicht zuverlässig betrachtet. Zweifel an der Methodik und den Ergebnissen werden laut geäußert, was die Glaubwürdigkeit der Anklage in Frage stellt.

Öffentliche Wahrnehmung und Medienberichterstattung

Die Berichterstattung über den Prozess spiegelt die gesellschaftlichen Spannungen zwischen antifaschistischem Aktivismus und rechter Gewalt wider. Die Rolle der Medien und der öffentlichen Wahrnehmung wird in der Diskussion um die Legitimität des antifaschistischen Widerstands kritisch betrachtet.

Hintergrund des Verfahrens

Sechs AntifaschistInnen stehen seit Januar 2023 vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf. Ihnen wird vorgeworfen, an Angriffen auf Neonazis während des "Tags der Ehre" in Budapest beteiligt gewesen zu sein. Die Generalbundesanwaltschaft erhebt Anklage wegen versuchtem Mord, Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Der Prozess wird als politisches Signal zur Kriminalisierung antifaschistischen Widerstands gedeutet.

Protest und Solidarität

Vor dem Gericht versammeln sich zahlreiche UnterstützerInnen, um Solidarität mit den Angeklagten zu zeigen. Der Prozess wird von einer großen Anzahl an Beobachtern verfolgt, und die Verteidigung kritisiert die Bedingungen und die Vorgehensweise der Behörden. Insbesondere wird die Kriminalisierung von antifaschistischem Engagement in Zeiten des Rechtsrucks in Europa thematisiert.

Verteidigungsstrategien und Beweisführung

Die Verteidigung der Angeklagten argumentiert gegen die Anklagepunkte und stellt die Methoden der Beweiserhebung, insbesondere die Verwendung von Gutachten, in Frage. Der Sachverständige Prof. Labudde, der ein 3D-Modell zur Identifizierung erstellt hat, wird als nicht zuverlässig betrachtet. Zweifel an der Methodik und den Ergebnissen werden laut geäußert, was die Glaubwürdigkeit der Anklage in Frage stellt.

Öffentliche Wahrnehmung und Medienberichterstattung

Die Berichterstattung über den Prozess spiegelt die gesellschaftlichen Spannungen zwischen antifaschistischem Aktivismus und rechter Gewalt wider. Die Rolle der Medien und der öffentlichen Wahrnehmung wird in der Diskussion um die Legitimität des antifaschistischen Widerstands kritisch betrachtet.

VON DER DEMO ZUR PLATZBESETZUNG? WAS BRAUCHT ES FÜR EINE SOZIALE GEGENWEHR GEGEN MILITARISIERUNG?

04.09.2026

Einführung in die soziale Gegenwehr

Die Veranstaltung diskutiert die Notwendigkeit sozialer Gegenwehr gegen Militarisierung und die Rolle von Protestformen in diesem Kontext. Die Gruppe "Demos Neudenken" plant, in mehreren Städten Platzbesetzungen durchzuführen, um eine neue Form des Protests sichtbar zu machen und um aktive Vernetzung und Organisierung zu fördern.

Kritik an traditionellen Demonstrationen

Die Gruppe kritisiert herkömmliche Demonstrationen, die oft passiv und wenig vernetzend sind. Sie fordern eine Neugestaltung von Demos, die lebendige Orte der Interaktion und des Austauschs bieten, um die Menschen besser auf zukünftige Proteste vorzubereiten.

Der Input von Christian Frings

Christian Frings bringt seine Erfahrungen aus der Arbeitswelt und der linken Theorie ein. Er thematisiert, wie Demos als historische Form des sozialen Protests entstanden sind und bezieht sich auf die Notwendigkeit, diese Formate an die heutigen gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen.

Platzbesetzung als Protestform

Platzbesetzungen werden als wichtige Taktik beschrieben, die über symbolische Protestformen hinausgeht. Sie schaffen Räume für Solidarität und gemeinschaftliches Handeln, was in der aktuellen politischen Landschaft notwendig ist.

Kritik am Sozialstaat

Der Sozialstaat wird kritisch betrachtet, nicht als Errungenschaft, sondern als Instrument zur Kontrolle und Befriedung von sozialen Bewegungen. Die Diskurse über Kürzungen im Sozialstaat werden als propagandistisch und spaltend wahrgenommen, ohne die grundlegenden Strukturen in Frage zu stellen.

Globale Protestbewegungen

Die Diskussion umfasst auch globale Protestbewegungen und deren Einfluss auf lokale Kämpfe. Die Verknüpfung von lokalen und globalen Kämpfen wird als notwendig erachtet, um eine breitere und solidarischere Bewegung zu schaffen.

Einführung in die soziale Gegenwehr

Die Veranstaltung diskutiert die Notwendigkeit sozialer Gegenwehr gegen Militarisierung und die Rolle von Protestformen in diesem Kontext. Die Gruppe "Demos Neudenken" plant, in mehreren Städten Platzbesetzungen durchzuführen, um eine neue Form des Protests sichtbar zu machen und um aktive Vernetzung und Organisierung zu fördern.

Kritik an traditionellen Demonstrationen

Die Gruppe kritisiert herkömmliche Demonstrationen, die oft passiv und wenig vernetzend sind. Sie fordern eine Neugestaltung von Demos, die lebendige Orte der Interaktion und des Austauschs bieten, um die Menschen besser auf zukünftige Proteste vorzubereiten.

Der Input von Christian Frings

Christian Frings bringt seine Erfahrungen aus der Arbeitswelt und der linken Theorie ein. Er thematisiert, wie Demos als historische Form des sozialen Protests entstanden sind und bezieht sich auf die Notwendigkeit, diese Formate an die heutigen gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen.

Platzbesetzung als Protestform

Platzbesetzungen werden als wichtige Taktik beschrieben, die über symbolische Protestformen hinausgeht. Sie schaffen Räume für Solidarität und gemeinschaftliches Handeln, was in der aktuellen politischen Landschaft notwendig ist.

Kritik am Sozialstaat

Der Sozialstaat wird kritisch betrachtet, nicht als Errungenschaft, sondern als Instrument zur Kontrolle und Befriedung von sozialen Bewegungen. Die Diskurse über Kürzungen im Sozialstaat werden als propagandistisch und spaltend wahrgenommen, ohne die grundlegenden Strukturen in Frage zu stellen.

Globale Protestbewegungen

Die Diskussion umfasst auch globale Protestbewegungen und deren Einfluss auf lokale Kämpfe. Die Verknüpfung von lokalen und globalen Kämpfen wird als notwendig erachtet, um eine breitere und solidarischere Bewegung zu schaffen.

Repression im öffentlichen Raum – Wohnungslosigkeit in deutschen Großstädten und die neue Rolle des Staates im Spätfaschismus

29.08.2026

Repression im öffentlichen Raum

In deutschen Großstädten werden öffentliche Räume wie Bibliotheken, Parks und Bahnhöfe zunehmend durch staatliche Repressionen kontrolliert, was die soziale Teilhabe für wohnungslose Menschen einschränkt. Der Fokus liegt nicht mehr auf Unterstützung und Hilfe, sondern auf Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit, was zu einem erhöhten Druck auf diese Menschen führt.

Politische Entwicklungen in Dortmund

Die Kommunalwahlen in Dortmund haben die Repression gegen Wohnungslosigkeit verstärkt, insbesondere unter dem neuen Oberbürgermeister Carlotti. Maßnahmen wie Platzverweise und Alkoholverbote ersetzen soziale Unterstützung und führen zu einer weiteren Marginalisierung der Betroffenen.

Verschärfung der Situation

Die Kombination aus repressiven Maßnahmen und einer fehlenden strukturellen Bekämpfung von Armut hat in Dortmund und anderen Städten zu einer gefährlichen Situation für wohnungslose Menschen geführt. Es gibt Berichte über Gewalt und Schikanen, die diese Gruppen verstärkt betreffen, was auf eine gesellschaftliche Stigmatisierung hinweist.

Initiativen und Widerstand

Gruppen wie „Schlafen statt Strafen“ setzen sich aktiv für die Rechte wohnungsloser Menschen ein und versuchen, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen. Sie kritisieren die zunehmende Kriminalisierung und fordern eine humanere Behandlung dieser Menschen sowie eine umfassende Lösung der Wohnungslosigkeit.

Der Einfluss von Rassismus und Klassismus

Es zeigt sich, dass wohnungslose Menschen, insbesondere Migranten, durch gesellschaftliche Vorurteile noch stärker diskriminiert werden. Die öffentliche Debatte wird zunehmend von einem Narrativ dominiert, das Drogenmissbrauch und nicht die strukturellen Ursachen von Armut fokussiert.

Ausblick auf zukünftige Entwicklungen

Die Diskussion über alternative Konzepte wie das Zürcher Modell, das Prävention und Repression kombiniert, zeigt, dass es an der Zeit ist, die sozialen Probleme ganzheitlich anzugehen. Es bedarf mehr Investitionen in soziale Projekte und weniger Fokus auf repressiven Maßnahmen, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.

Repression im öffentlichen Raum

In deutschen Großstädten werden öffentliche Räume wie Bibliotheken, Parks und Bahnhöfe zunehmend durch staatliche Repressionen kontrolliert, was die soziale Teilhabe für wohnungslose Menschen einschränkt. Der Fokus liegt nicht mehr auf Unterstützung und Hilfe, sondern auf Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit, was zu einem erhöhten Druck auf diese Menschen führt.

Politische Entwicklungen in Dortmund

Die Kommunalwahlen in Dortmund haben die Repression gegen Wohnungslosigkeit verstärkt, insbesondere unter dem neuen Oberbürgermeister Carlotti. Maßnahmen wie Platzverweise und Alkoholverbote ersetzen soziale Unterstützung und führen zu einer weiteren Marginalisierung der Betroffenen.

Verschärfung der Situation

Die Kombination aus repressiven Maßnahmen und einer fehlenden strukturellen Bekämpfung von Armut hat in Dortmund und anderen Städten zu einer gefährlichen Situation für wohnungslose Menschen geführt. Es gibt Berichte über Gewalt und Schikanen, die diese Gruppen verstärkt betreffen, was auf eine gesellschaftliche Stigmatisierung hinweist.

Initiativen und Widerstand

Gruppen wie „Schlafen statt Strafen“ setzen sich aktiv für die Rechte wohnungsloser Menschen ein und versuchen, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen. Sie kritisieren die zunehmende Kriminalisierung und fordern eine humanere Behandlung dieser Menschen sowie eine umfassende Lösung der Wohnungslosigkeit.

Der Einfluss von Rassismus und Klassismus

Es zeigt sich, dass wohnungslose Menschen, insbesondere Migranten, durch gesellschaftliche Vorurteile noch stärker diskriminiert werden. Die öffentliche Debatte wird zunehmend von einem Narrativ dominiert, das Drogenmissbrauch und nicht die strukturellen Ursachen von Armut fokussiert.

Ausblick auf zukünftige Entwicklungen

Die Diskussion über alternative Konzepte wie das Zürcher Modell, das Prävention und Repression kombiniert, zeigt, dass es an der Zeit ist, die sozialen Probleme ganzheitlich anzugehen. Es bedarf mehr Investitionen in soziale Projekte und weniger Fokus auf repressiven Maßnahmen, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.