
Gut Aufgestellt
Sophie Mulla
Beschreibung
Ich bin Sophie Mulla, Die Aufstellerin. Ich begleite Menschen in Übergängen: wenn das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch keine Form hat.
In diesem Podcast spreche ich über den Liminalraum, in dem sich Identität neu sortiert, und über die Arbeit, die dort möglich wird. Über systemische Aufstellung und Familienaufstellung. Über die Fragen, die sich zeigen, wenn Identität sich verändert. Klar, mitfühlend und unbewertend.
Gut Aufgestellt ist für dich, wenn du spürst, dass Themen tiefer liegen als Symptome. Wenn du dich nicht reparieren willst, sondern verstehen möchtest, was in deinem System wirkt.
Du findest hier:
- leicht verständliche Einblicke in systemische Aufstellungsarbeit
- Reflexionen zu Familie, Beziehungen, Loyalitäten und innerer Ordnung
- Gedanken zu Identität, Übergängen und dem Raum dazwischen
- Praxisbeispiele, anonymisiert und verdichtet
- Impulse, die dich ausrichten
Dieser Podcast ist keine Anleitung zur Selbstoptimierung, er ist eine Einladung zur Wahrnehmung.
Systemisch fundiert und ohne Esoterik. Bei mir zählt Präsenz statt Methode.
Sonne im Herzen, deine Sophie
Mehr über meine Arbeit: sophiemulla.com
Instagram: @die_aufstellerin.sophie.mulla
Zum Newsletter: www.sophiemulla.com/newsletter
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

F130 H wie Hierarchie - Aufstellungs-ABC
Einführung in das Thema Hierarchie
In dieser Episode wird das Konzept der Hierarchie im Kontext systemischer Familienaufstellungen behandelt. Hierarchie wird nicht als Machtstruktur, sondern als zeitliche Reihenfolge verstanden, die Halt und Ruhe im Familiensystem bringt.
Die Bedeutung der Reihenfolge
Die Reihenfolge spielt eine zentrale Rolle: Eltern kommen vor Kindern, Geschwisterreihenfolge ist wichtig, und ältere Systeme haben Vorrang vor neuen. Diese Strukturen helfen, die Zugehörigkeit zu definieren und Unruhe im System zu vermeiden.
Die Auswirkungen einer gestörten Hierarchie
Wenn die Hierarchie durcheinander gerät, kann dies zu Symptomen wie innerer Unruhe, Überforderung oder gesundheitlichen Problemen führen. Es wird betont, wie wichtig es ist, den eigenen Platz im System zu erkennen und zu akzeptieren.
Praktische Übungen
Die Zuhörer werden ermutigt, ihre eigene Familienhierarchie zu reflektieren und zu überprüfen, auf welchem Platz sie stehen. Dies kann durch Gespräche mit Familienmitgliedern geschehen und hilft, ein besseres Verständnis für die eigene Position im System zu bekommen.
Wichtigkeit des Respekts vor der Hierarchie
In Patchwork-Familien ist es entscheidend, das Alte zu respektieren und zu achten, da alle Teile des Systems wichtig sind. Die Episode schließt mit der Erinnerung, dass der Platz im Familiengefüge nicht verwechselt werden sollte, auch wenn man Aufgaben übernimmt.

F129 Muttersein ohne Leuchten: wenn du alles hast und trotzdem etwas fehlt
Einleitung und persönliche Reflexionen
Die Episode beginnt mit einer persönlichen Reflexion der Gastgeberin über die Herausforderungen im Leben und der Bedeutung von kleinen Schritten im Alltag. Sie ermutigt die Zuhörer, ihre Gedanken und Gefühle zu teilen und gibt einen Ausblick auf die Themen, die in der Folge behandelt werden.
Wichtigkeit der Mental Health nach der Geburt
Besondere Aufmerksamkeit wird der mentalen Gesundheit von Müttern nach der Geburt geschenkt. Es wird ein Unterschied zwischen Wochenbett- und postnataler Depression und den Herausforderungen des Übergangs zum Muttersein gemacht. Die Gastgeberin ruft dazu auf, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn nötig, und betont, dass es wichtig ist, Gefühle zuzulassen.
Erwartungen vs. Realität des Mutterseins
Ein zentrales Thema ist die Diskrepanz zwischen den Erwartungen an das Muttersein und der Realität. Viele Frauen empfinden eine innere Leere, obwohl sie alles haben, was sie sich gewünscht haben. Die Gastgeberin ermutigt dazu, diese Gefühle anzunehmen und darüber zu sprechen.
Gesellschaftliche Tabus und Schuldgefühle
Die Episode beleuchtet die gesellschaftlichen Tabus rund um negative Gefühle von Müttern und die damit verbundenen Schuldgefühle. Es wird diskutiert, wie wichtig es ist, dass Frauen ihre Erfahrungen teilen können, ohne verurteilt zu werden.
Systemische Perspektive
Die Gastgeberin führt eine systemische Perspektive ein, die die Einflüsse von Mutterlinien und familiären Erwartungen auf das eigene Muttersein betrachtet. Sie ermutigt dazu, Rituale zu schaffen und die eigene Rolle zu reflektieren.
Übungen und Reflexionen
Im Verlauf der Episode werden mehrere Übungen vorgestellt, um den Zuhörern zu helfen, ihre eigenen Gefühle und Erfahrungen zu verarbeiten. Diese beinhalten das Schreiben über persönliche Veränderungen und das Aussprechen von Sätzen, um innere Konflikte zu klären.
Abschluss und Ausblick
Die Episode schließt mit ermutigenden Worten und einem Aufruf zur Selbstakzeptanz. Die Zuhörer werden eingeladen, ihre Fortschritte und Erfahrungen zu teilen und sich mit der Gastgeberin über das Thema auszutauschen.

F128, Systemisch gelesen: Niemands Töchter von Judith Hoersch
Einführung in die systemische Perspektive
Sophie Muller begrüßt die Hörer zu einer neuen Folge von Gut Aufgestellt, in der sie Romane und Bücher aus einer systemischen Perspektive betrachtet. Insbesondere widmet sie sich dem Debütroman "Niemands Töchter" von Judith Hirsch, der sich mit Themen wie Herkunft, Geheimnissen und Zugehörigkeit auseinandersetzt.
Thema des Buches
Der Roman erzählt die Geschichte von Alma, die sich in ihrer Familie fremd fühlt, und Isabel, die ihre Mutter vermisst. Die Erzählung beleuchtet, wie unausgesprochene Geheimnisse und familiäre Leerstelle das Leben der Protagonistinnen prägen. Sophie hebt hervor, dass solche Geheimnisse nicht einfach verschwinden, sondern immer spürbar bleiben.
Die Auswirkungen von Schweigen
Schweigen in Familien wird als eine zentrale Thematik behandelt. Sophie erklärt, dass Kinder oft ein Gefühl für unausgesprochene Themen entwickeln, was zu einem Gefühl der Fremdheit führen kann. Sie ermutigt die Hörer, über eigene familiäre Geheimnisse nachzudenken und diese zu erkennen.
Aufstellungsarbeit und Zugehörigkeit
In der Aufstellungsarbeit wird betont, dass alle Mitglieder eines Familiensystems, auch die, über die nicht gesprochen wird, einen Platz haben. Sophie erklärt, wie diese unbesetzten Plätze oft von den Nachkommen gefüllt werden und welche Suche nach Zugehörigkeit daraus resultiert.
Transgenerationale Weitergabe
Ein weiterer Punkt ist die Weitergabe von Gefühlen und Mustern über Generationen hinweg, insbesondere von Müttern an Töchter. Sophie thematisiert, wie wichtig es ist, diese Weitergaben zu erkennen und zu bearbeiten, um eigene Muster zu durchbrechen.
Fazit und Einladung zur Reflexion
Abschließend lädt Sophie die Hörer ein, sich mit den Themen des Buches und ihrer eigenen Herkunft auseinanderzusetzen. Sie ermutigt zur Selbstreflexion und bietet Übungen an, um ein tieferes Verständnis für die eigene familiäre Situation zu entwickeln.