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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Positive Psychologie
Beruf und Familie vereinbaren
Der Podcast von FAMPLUS behandelt die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bietet dazu wertvolle Einblicke und Expertenmeinungen.
Positive Psychologie verstehen
Julia Lindner, Expertin für mentale Gesundheit, erklärt, dass positive Psychologie die klassische Psychologie ergänzt, indem sie sich auf das konzentriert, was das Leben lebenswert macht, und nicht nur auf Defizite oder Krankheiten.
Der eigene Weg zur positiven Psychologie
Julia erzählt von ihrem Werdegang, der sie von der PR zur positiven Psychologie führte, und beschreibt, wie sie die positiven Aspekte im Leben wiederentdeckte und zu ihrem Beruf machte.
Die Bedeutung von Emotionen
Emotionen, sowohl positive als auch negative, spielen eine zentrale Rolle im Leben. Positive Emotionen helfen, Ressourcen aufzubauen und die Sichtweise zu erweitern, während negative Emotionen wichtige Informationen liefern, die nicht ignoriert werden sollten.
Energie statt Zeit managen
Julia diskutiert die Idee, dass es nicht nur um Zeitmanagement geht, sondern darum, die eigene Energie bewusst zu steuern und zu nutzen. Kleinere Momente der Freude und Verbindung sind entscheidend für das Wohlbefinden.
Das PERMA-Modell
Das PERMA-Modell der positiven Psychologie umfasst fünf Säulen: Positive Emotionen, Engagement, Beziehungen, Meaning (Sinn) und Accomplishment (Erfolg). Jede dieser Säulen trägt zum psychischen Wohlbefinden bei und kann durch bewusste Praktiken im Alltag gefördert werden.
Verbindung zu anderen Menschen
Die Bedeutung von sozialen Beziehungen wird hervorgehoben. Das bewusste Eingehen von Verbindungen zu anderen, sei es in der Familie oder im Alltag, kann das eigene Wohlbefinden erheblich steigern.
Kleine Schritte zur positiven Veränderung
Julia ermutigt dazu, kleine Veränderungen in den Alltag zu integrieren, um mehr Leuchten in die Augen zu bringen und die positive Psychologie in das eigene Leben zu lassen.

Alkoholsucht
Entstehung und Kernmerkmale von Sucht
Sucht wird als schwere psychische Erkrankung beschrieben, bei der Betroffene oft erst spät anerkennen, dass sie Hilfe benötigen. Zentrale Kriterien umfassen starkes Verlangen, Entzugssymptome und Kontrollverlust. Alkohol verändert das Belohnungssystem des Gehirns dauerhaft, erhöht die Dopamin-Reizleitung und führt zu einem Suchtgedächtnis, das das Verlangen auch lange Zeit in der Zukunft wieder aktivieren kann. Eine einfache Mengenbetrachtung greift hier zu kurz.
Verlauf, Warnsignale und gesellschaftliche Wahrnehmung
Viele Menschen trinken jahrelang sozial unauffällig, bevor eine Abhängigkeit sichtbar wird. Erste Warnsignale können regelmäßiges Verlangen, vermehrtes Trinken oder der Wunsch nach einem bestimmten Ritual am Abend sein. Alkohol ist in vielen Kulturen normalisiert, doch schon heute gilt global ein unkritischer Konsum als unwahrscheinlich. Entzugserscheinungen treten meist erst nach längerer regelmäßiger Einnahme auf und können medizinisch betreut werden.
Behandlung, Entzug und therapeutischer Weg
Bei der Behandlung steht der körperliche Entzug oft am Anfang, wahlweise ambulant oder stationär, je nach Schweregrad. Danach folgt eine Phasenorientierung mit Motivation, Aufarbeitung der Belastungen und dem Umgang mit Auslösern. Ein Modell beschreibt, wie genetische Prägungen und frühe Lebensereignisse eine Vulnerabilität schaffen, über die Stresssituationen zu einer Sucht führen können. Langwierige Prozesse erfordern Geduld und regelmäßige Begleitung.
Einbeziehung von Umfeld und Prävention
Die Rolle von Angehörigen wird betont: Unterstützung kann helfen, doch Co-Abhängigkeit ist ebenfalls möglich. Prävention setzt auf offenes Gesprächsklima, Aufklärung und Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit Alkohol. Der Blick wird auf individuelle Ressourcen und Belastungen gelenkt, wobei Prävention oft in Schulen, Vereinen und Familien beginnt. Der Weg aus der Sucht wird als Prozess beschrieben, der Unterstützung, Akzeptanz und konkrete Schritte erfordert.

Trauer am Arbeitsplatz
Trauer am Arbeitsplatz als individuelles Phänomen
Trauer zeigt sich individuell und beeinflusst Mitarbeitende sowohl emotional als auch körperlich. Berührt werden neben unmittelbarem Verlust auch längere Phasen der Orientierung, Konzentration und Leistungsfähigkeit. Experten betonen, dass Trauer kein Krankheitszustand ist, sondern ein normaler Prozess, der durch das soziale Umfeld, empathische Begleitung und eine klare Perspektive auf die Arbeitsrolle gemanagt werden kann.
Wie Unternehmen unterstützen können
Wesentlich ist eine sachliche, systemische Herangehensweise: Aufgabenverteilung bei Ausfällen klären, Arbeitszeiten flexibilisieren und Räume für Trauer schaffen, ohne den Betrieb zu gefährden. Trauergruppen und externe Begleitung bieten strukturierte Unterstützung. Führungskräfte sollten Sensibilisierung erhalten und lernen, Gespräche über Trauer zu ermöglichen, ohne Druck oder Schuldzuweisungen.
Praxisbeispiele aus großen Unternehmen
Erfahrungen zeigen: Mitarbeitende profitieren, wenn das Thema offen adressiert wird und Anlaufstellen vorhanden sind. Gruppen, Einzelbegleitungen und betriebliche Supervison helfen, Teamdynamik zu stabilisieren, Kommunikationswege offen zu halten und Aufgabenlücken zu schließen. Externe Fachkräfte ergänzen interne Ressourcen, ermöglichen niedrigschwellige Zugänge und erhöhen die Akzeptanz von Trauerarbeit im Unternehmen.
Ausblick und einfache Schritte
Schrittweise, praxisnah vorgehen: ein erstes offenes Gespräch, klare Ansprechpartner, kurze, wiederkehrende Formate und niedrigschwellige Angebote. Trauer am Arbeitsplatz lässt sich wie eine erste Hilfe gestalten: schnell zugängliche Unterstützung, menschliche Wertschätzung und faire Arbeitsbedingungen schaffen Sicherheit, damit Mitarbeitende wieder ins Arbeiten finden.