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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Nicht nur Token sein - Echte Mitbestimmung und sichere Räume für Menschen mit internationaler Biografie
Echte Teilhabe und sichere Räume
Im Podcast wird die Wichtigkeit von echter Teilhabe für Menschen mit internationaler Biografie in Mecklenburg-Vorpommern (MV) thematisiert. Meera, Fachpromotorin für Migration, betont, dass diese Menschen von Anfang an in Entscheidungsprozesse einbezogen werden sollten, um ihre Perspektiven zu vertreten. Trotz Rassismus und Diskriminierung setzen sich viele junge Migrant:innen aktiv für positive Veränderungen in ihrer neuen Heimat ein.
Zusammenhang zwischen Klimakrise und Flucht
Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Verbindung zwischen Klimakrise und Fluchtursachen. Meera erläutert, dass extreme Wetterbedingungen in vielen Ländern zu Vertreibungen führen und dass Klimaflüchtlinge bislang nicht als offizielle Flüchtlinge anerkannt sind. Sie hebt hervor, dass jeder Mensch ein Recht auf ein gutes Leben hat, unabhängig von seiner Herkunft.
Bedarfsanalyse und Strukturen
Meera spricht über eine Bedarfsanalyse, die die Bedürfnisse junger Migrant:innen in MV erfasst hat. Diese Analyse zeigt, dass es an strukturellen Unterstützungen mangelt und dass viele Migrant:innen trotz ihrer Herausforderungen aktiv an ihrer Integration und gesellschaftlichen Teilhabe arbeiten möchten.
Politische Verantwortung und Zukunftsperspektiven
Meera fordert politische Veränderungen, um die Integration von Migrant:innen zu erleichtern. Sie sieht Hoffnung in der wachsenden zivilgesellschaftlichen Bewegung in MV, die sich für die Belange von Migrant:innen einsetzt. Die Gesprächspartnerin ist optimistisch, dass durch gemeinsames Engagement und Unterstützung positive Veränderungen möglich sind.

MV tut was – Klimaschutz mit Gerechtigkeit: Wie Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam handelt
Einleitung zum Thema Klimaschutz
In dieser Episode des Podcasts wird das Programm "MV tut was" vorgestellt, das BürgerInnen in Mecklenburg-Vorpommern aktiv in den Klimaschutz einbindet. Die Gäste, Eva Mahnke von FIND e.V. und Lisa Nüll vom Thünen-Institut, diskutieren die Verbindung von ökologischen und sozialen Fragestellungen im Klimaschutz und heben die Bedeutung der Beteiligung der Bürger hervor.
Das Programm MV tut was
Das Programm zielt darauf ab, Menschen für Klimaschutz zu sensibilisieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, an Entscheidungen und Projekten teilzuhaben. Es wird betont, dass Klimaschutz nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern in einen größeren Kontext von Lebensqualität und regionaler Entwicklung eingebettet ist.
Beteiligung und Akzeptanz
Ein zentrales Thema ist die Bürgerbeteiligung. Durch Formate wie die "Dorfklima-Werkstatt" wird versucht, lokale Themen in den Vordergrund zu rücken und den Menschen zu zeigen, dass sie aktiv mitgestalten können. Die Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen kann steigen, wenn die Menschen das Gefühl haben, in die Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden.
Erfolgreiche Projekte und deren Wirkung
Die Episode hebt verschiedene Best-Practice-Beispiele hervor, die zeigen, wie lokale Initiativen zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen können. Unternehmen, die sich für Klimaschutz engagieren, werden als wichtige Akteure anerkannt, da sie oft innovative Lösungen entwickeln, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch tragfähig sind.
Politische Unterstützung und Ausblick
Um den Klimaschutz in ländlichen Regionen zu stärken, ist es wichtig, auch politisch aktiv zu werden. Die Gäste fordern eine bessere Vernetzung und Unterstützung für Ehrenamtliche sowie die Bereitstellung von Mitteln für lokale Projekte. Der Austausch zwischen Kommunen soll gefördert werden, um voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Wer entscheidet über unsere Zukunft? Klimaschutz und Geschlechtergerechtigkeit unter der Lupe
Zusammenhang von Klima, Geschlecht und Gerechtigkeit
Die Episode verbindet Klimafolgen mit sozialen Ungleichheiten und betont, dass Machtstrukturen oft geschlechtsspezifisch wirken. Es wird aufgezeigt, wie Energiemuster, Mobilität, Stadtentwicklung, Konsum und Ernährung von einer kapitalistischen Orientierung dominiert werden und wie dies geschlechtsspezifisch unterschiedliche Auswirkungen hat. Ziel ist eine analytische Sicht auf Ursachen, Muster und Strukturen hinter Klima- und Verteilungsfragen.
Gesteigerte Verwundbarkeit und konkrete Beispiele
Anhand von Beispielen wird beschrieben, wie Frauen weltweit stärker von Klimafolgen betroffen sind, etwa durch längere Wege zu Wasser und Brennholz sowie erhöhten Gefahren im Alltag. PFAS-Chemikalien und der Anteil von Frauen in Reinigungsberufen stehen als Indizien für ökologische Belastungen, die Geschlechterrollen widerspiegeln und benachteiligende Folgen verstärken.
Lokale Perspektiven und Handlungsspielräume in MV
Lokale Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern werden als positive Entwicklungen skizziert: Plastikreduktion, Wassergesundheit, Frauen- und Klimaschutz-Netzwerke sowie Genossenschaften für erneuerbare Energie. Diese Beispiele zeigen, wie zivilgesellschaftliches Engagement greifbar wird und Strukturen positive Veränderungen unterstützen kann.
Motivation, Reflexion und gemeinsames Handeln
Motivation entsteht durch das Erwachen junger Menschen, Praxisbezug und das Prinzip der Energieerhaltung: Engagement wirkt weiter, auch wenn es nicht sofort sichtbar ist. Ökologische Trauer wird als Schritt zur Verarbeitung gesehen, gefolgt von aktivem Austausch, vernetzten Initiativen und gemeinsamen, verantwortungsvollen Handlungen im Alltag.