
So klingt Wirtschaft – Zukunftsthemen für Unternehmen
Solutions by Handelsblatt Media Group
Beschreibung
In Episoden von 15 bis max. 20 Minuten Länge geht es in die Tiefe mit hohem Nutzwert zu diversen Themen der Wirtschaft. Wir stellen die Realität in den Unternehmen dar – wie sie heute ist, morgen sein könnte und vor allem, wie man den besten Weg in die Zukunft findet.
Unsere Gäste sind echte Macher:innen und Visionär:innen. Ihre Erfahrungen und Ansichten sind wertvoll für den Alltag der Zuhörenden. Wir stellen die Realität in den Unternehmen dar – wie sie heute ist, morgen sein könnte und vor allem, wie man den besten Weg in die Zukunft findet.
Podcast-Hosts sind Jessica Springfeld (Leiterin Audio & Video der Solutions by Handelsblatt Media Group), Matthias Rutkowski (Redakteur Audio & Video, Solutions by Handelsblatt Media Group) und Simone Nissen (Redakteurin, Solutions by Handelsblatt Media Group).
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Digitale Transformation: Warum Investitionen so oft ins Leere laufen
Herausforderungen der Digitalisierung
Trotz vorhandener Infrastruktur und moderner Lösungen in Unternehmen zeigt sich oft, dass die digitale Transformation nicht reibungslos verläuft. Kunden warten auf Angebote, Mitarbeitende kämpfen mit ineffizienten Abläufen, und Meetings nehmen zu viel Zeit in Anspruch.
Die Rolle der Umsetzung
Nils Wiegemann von Vodafone Business betont, dass der Erfolg der Digitalisierung nicht nur von Technologie abhängt, sondern vor allem von der konsequenten Umsetzung. Oftmals ist die Infrastruktur gut, aber die Prozesse sind nicht optimal miteinander abgestimmt.
Best Practices und Worst Cases
Wiegemann teilt Beispiele aus der Praxis, bei denen trotz guter Technologien keine Effizienzgewinne erzielt werden konnten. Ein klassisches Beispiel ist ein Fensterbauer, der trotz guter Ausstattung nicht erreichbar war. Die Lösung lag in der Integration der Systeme, um eine nahtlose Kommunikation zu ermöglichen.
Bedeutung der Verantwortlichkeit
Ein klarer Verantwortlicher für die digitale Transformation ist entscheidend. Dieser sollte direkt an die Geschäftsführung angebunden sein, um Ziele klar zu definieren und die Umsetzung voranzutreiben.
Partnerschaften und Ressourcen
Die Komplexität der digitalen Infrastruktur erfordert starke Partner, die Unternehmen bei der Transformation unterstützen. Wiegemann empfiehlt, einen Ankerpartner zu wählen, um die Umsetzung effektiver zu gestalten und die Partnerlandschaft zu managen.
Der Schlüssel zum Erfolg
Die Technologie ist vorhanden, aber der Schlüssel zum Erfolg liegt im Zusammensetzen der Puzzleteile und in der effektiven Umsetzung. Unternehmen müssen die richtigen Schritte gehen, um die Vorteile der Digitalisierung zu realisieren.

Von Warteschleife zu Wow-Moment: KI richtig in Prozesse einbauen
Warteschleifen und Kommunikationsprobleme
Warteschleifenmusik ist ein weit verbreitetes Ärgernis, das symbolisch für Mängel in der Unternehmenskommunikation steht. Kunden fühlen sich oft nicht ernst genommen und müssen sich wiederholt erklären, was auf mangelnde Integration von Systemen hinweist.
Herausforderungen bei KI-Projekten
Trotz erheblicher Investitionen in KI- und Cloud-Lösungen scheitern laut einer MIT-Studie 95% der KI-Projekte. Die Gründe liegen oft in der unzureichenden Integration in bestehende Prozesse und dem Fehlen eines klaren Zielbildes für den Einsatz von KI.
Schritte zur erfolgreichen KI-Implementierung
Unternehmen sollten zunächst ihre bestehenden Prozesse analysieren und identifizieren, wo Automatisierung und KI einen Mehrwert bieten können. Ein strukturiertes Vorgehen und die Einbindung relevanter Stakeholder sind entscheidend für den Erfolg.
Trends in der Kommunikation
Unternehmen suchen nach Lösungen, um Kommunikationsprozesse zu verbessern, insbesondere bei der Integration von Anruf- und Chatlösungen. Die Kundenerwartungen steigen, und die Notwendigkeit, Informationen schnell und effizient bereitzustellen, wächst.
Beispiel CEWE
CEWE implementierte erfolgreich KI-gesteuerte Chat- und Voicebots, um den Kundenservice während der Hochsaison zu optimieren und die Bearbeitung von Anfragen zu automatisieren. Die Integration von Systemen ermöglicht eine verbesserte Kundenerfahrung und Effizienz.
Die Rolle von KI in der Kommunikation
Künstliche Intelligenz kann helfen, standardisierte Anfragen effizient zu bearbeiten, jedoch gibt es Grenzen. Komplexe Anfragen erfordern menschliche Empathie und Entscheidungskompetenz, um Fehlinformationen zu vermeiden.
Abschließende Gedanken
Entscheider sollten sich fragen, wo in ihrem Unternehmen Zeit, Kontext und Vertrauen verloren gehen und wie sie diese Probleme angehen können. Ein klarer Fokus auf messbare Erfolge ist entscheidend für die Implementierung von KI.

Datensouveränität: Wie viel Kontrolle braucht mein Unternehmen?
Die Relevanz von Datensouveränität
Die Kontrolle über Unternehmensdaten und der Zugang zu diesen Informationen sind zentrale Themen für Geschäftsführer. Die sich verändernde Rechtslage, wie der Cloud Act, hat die digitale Souveränität zu einer geschäftskritischen Entscheidung gemacht.
Gesetzliche Rahmenbedingungen
Unternehmen müssen sich zunehmend mit neuen gesetzlichen Anforderungen wie der DSGVO und NIST 2 auseinandersetzen, die ihre IT-Sicherheit und Verantwortlichkeiten betreffen. Diese Regelungen erfordern eine proaktive Bewertung von IT-Risiken und Sicherheitsmaßnahmen durch die Geschäftsführung.
Risiken mangelnder IT-Sicherheit
Ein Beispiel aus dem Einzelhandel zeigt, dass unzureichende IT-Sicherheit während geschäftlicher Hochphasen, wie Black Friday, zu erheblichen finanziellen Einbußen und Verlust des Kundenvertrauens führen kann.
Hybrid-Cloud-Lösungen
Die Diskussion über Hybrid-Cloud-Lösungen erfordert eine sorgfältige Abwägung zwischen Wirtschaftlichkeit und digitaler Souveränität. Unternehmen müssen entscheiden, welche Daten intern gehostet und welche in der Cloud gespeichert werden können.
Entscheidungsfindung für IT-Infrastruktur
Die Entscheidung, ob ein eigenes Rechenzentrum aufgebaut oder externe Anbieter genutzt werden sollen, hängt von den Ressourcen und dem gewünschten Sicherheitsniveau des Unternehmens ab. Ein Housing-Modell bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Server in einem sicheren Rechenzentrum unterzubringen, während sie die Kontrolle über ihre Daten behalten.
Erster Schritt zur digitalen Souveränität
Unternehmen sollten zunächst Transparenz über ihre Daten schaffen und sich beraten lassen, um festzustellen, welche Daten besonders schützenswert sind. Die zentrale Fragestellung bleibt: Habe ich die volle Kontrolle über meine Daten und weiß ich, wer darauf Zugriff hat?