HyWa WasserGespräche
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HyWa WasserGespräche

Dr. Thomas Lüllwitz | Bundesanstalt für Gewässerkunde

Beschreibung

Hier trifft sich die HyWa-Redaktion einmal im Quartal mit Fachleuten und Experten aus dem gesamten Bereich der Gewässerkunde und Hydrologie, aber auch aus den Bereichen Limnologie & Grundwasser, Klimatologie & Meteorologie sowie Geologie & Bodenkunde und spricht dabei mit ihnen über aktuelle Themen und Fragestellungen sowie interessante Forschungsfelder rund um diese Themenbereiche.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wald und Wasser

29.05.2026
Wälder als entscheidende Akteure im Wasserkreislauf 15: Wald und Wasser Wälder sind weit mehr als Holzlieferanten – sie sind entscheidende Akteure im Wasserkreislauf. In dieser Folge spricht Dr. Thomas Lüllwitz mit Dr. Heike Puhlmann und Dr. Lothar Zimmermann, zwei ausgewiesenen Forst- und Wasserexperten/-innen aus Baden-Württemberg und Bayern, darüber, wie Wälder als Wasserspeicher fungieren, Wasser verdunsten und in das Grundwasser leiten, was der Klimawandel mit den Waldstandorten macht und wie ein „Schwammwald“ helfen kann, Starkregen und Hochwasser abzumildern. Außerdem in der Folge: Podcast-Produzent Dr. Martin Labadz ist vor Ort in Freiburg und schaut sich im Convent-Wald zusammen mit Dr. Heike Puhlmann an, wie die Mistel den Tannenwald im Schwarzwald im Griff hat. Gäste dieser Folge Dr. Heike Puhlmann – Wissenschaftlerin und stellvetretende Leitung Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg, Freiburg Dr. Lothar Zimmermann – Wissenschaftler an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Freising Themen im Gespräch Der Wald ist „Atmosphärenbefeuchter“ Wälder weisen die höchsten Verdunstungsraten aller Landnutzungsformen auf: Die große Kronenfläche, turbulente Wasserdampfflüsse und drei Verdunstungskomponenten (Interzeption, Transpiration, Bodenflächenverdunstung) machen den Wald zum „Atmosphärenbefeuchter“. Gleichzeitig fördert die hohe Infiltrationskapazität der meist ungestörten Waldböden die Grundwasserneubildung – 50 % der Trinkwasserschutzgebiete in Bayern (und ähnlich in Baden-Württemberg) liegen unter Wald. Klimawandel und Trockenheit im Wald Die Extremjahre 2003, 2015, 2018, 2019 und 2022 haben deutliche Spuren hinterlassen. Die Folge zeigt, wie sich Trockenstress, Borkenkäferbefall und Nährstoffmangel gegenseitig verstärken – ein sich selbst verstärkender Kreislauf, der besonders nach mehreren aufeinanderfolgenden Dürrejahren kritisch wird. Starkregen, Hochwasser und der „Schwammwald“ Wälder bieten erheblichen Schutz vor Erosion und Abflussbildung – allerdings nur so lange, wie der Boden nicht vollständig gesättigt ist und der Bestand intakt ist. Dr. Thomas Lüllwitz und seine Gesprächspartner sprechen über das Konzept des Schwammwaldes als Dreiklang: (1) waldbauliche Maßnahmen (Erhalt und Strukturierung der Waldflächen), (2) Bodenschutz (Vermeidung von Verdichtung, Erhalt der Humusauflage), (3) Optimierung der Waldwege-Infrastruktur (Rigolen, Versickerungsmulden entlang von Wegseiten-Gräben). Wald-Dürre-Monitor Der Wald-Dürre-Monitor berechnet tagesaktuell für alle bewaldeten Flächen Bayerns den Bodenwasserstatus auf Basis von Wettervorhersagemodellen, Satellitendaten zu Baumarten und Blattflächenindex sowie Bodeninformationen. Praxisnutzen: Bewässerungsentscheidungen bei Forstkulturen, Befahrbarkeit mit schweren Forstmaschinen, Frühwarnung für Borkenkäferbefall. Ausblick: Nächste Folge In der nächsten Folge der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ spricht Dr. Thomas Lüllwitz mit Dr. Markus Ziese vom Weltdatenzentrum Niederschlag, dem Global Precipitation Climatology Centre (GPCC) beim Deutschen Wetterdienst über weltweite Niederschlagsdaten und die Überwachung des globalen Klimas. Links & Ressourcen Wald-Dürre-Monitor: https://waldduerremonitor.de/ Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg: https://www.fva-bw.de/startseite Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft: https://www.lwf.bayern.de/ Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert. Podcast-Host: Dr. Thomas Lüllwitz Produzent: Dr. Martin Labadz
Wälder als entscheidende Akteure im Wasserkreislauf

15: Wald und Wasser

Wälder sind weit mehr als Holzlieferanten – sie sind entscheidende Akteure im Wasserkreislauf. In dieser Folge spricht Dr. Thomas Lüllwitz mit Dr. Heike Puhlmann und Dr. Lothar Zimmermann, zwei ausgewiesenen Forst- und Wasserexperten/-innen aus Baden-Württemberg und Bayern, darüber, wie Wälder als Wasserspeicher fungieren, Wasser verdunsten und in das Grundwasser leiten, was der Klimawandel mit den Waldstandorten macht und wie ein „Schwammwald“ helfen kann, Starkregen und Hochwasser abzumildern.

Außerdem in der Folge: Podcast-Produzent Dr. Martin Labadz ist vor Ort in Freiburg und schaut sich im Convent-Wald zusammen mit Dr. Heike Puhlmann an, wie die Mistel den Tannenwald im Schwarzwald im Griff hat.

Gäste dieser Folge

Dr. Heike Puhlmann – Wissenschaftlerin und stellvetretende Leitung Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg, Freiburg

Dr. Lothar Zimmermann – Wissenschaftler an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Freising

Themen im Gespräch

Der Wald ist „Atmosphärenbefeuchter“

Wälder weisen die höchsten Verdunstungsraten aller Landnutzungsformen auf: Die große Kronenfläche, turbulente Wasserdampfflüsse und drei Verdunstungskomponenten (Interzeption, Transpiration, Bodenflächenverdunstung) machen den Wald zum „Atmosphärenbefeuchter“. Gleichzeitig fördert die hohe Infiltrationskapazität der meist ungestörten Waldböden die Grundwasserneubildung – 50 % der Trinkwasserschutzgebiete in Bayern (und ähnlich in Baden-Württemberg) liegen unter Wald.

Klimawandel und Trockenheit im Wald

Die Extremjahre 2003, 2015, 2018, 2019 und 2022 haben deutliche Spuren hinterlassen. Die Folge zeigt, wie sich Trockenstress, Borkenkäferbefall und Nährstoffmangel gegenseitig verstärken – ein sich selbst verstärkender Kreislauf, der besonders nach mehreren aufeinanderfolgenden Dürrejahren kritisch wird.

Starkregen, Hochwasser und der „Schwammwald“

Wälder bieten erheblichen Schutz vor Erosion und Abflussbildung – allerdings nur so lange, wie der Boden nicht vollständig gesättigt ist und der Bestand intakt ist. Dr. Thomas Lüllwitz und seine Gesprächspartner sprechen über das Konzept des Schwammwaldes als Dreiklang: (1) waldbauliche Maßnahmen (Erhalt und Strukturierung der Waldflächen), (2) Bodenschutz (Vermeidung von Verdichtung, Erhalt der Humusauflage), (3) Optimierung der Waldwege-Infrastruktur (Rigolen, Versickerungsmulden entlang von Wegseiten-Gräben).

Wald-Dürre-Monitor

Der Wald-Dürre-Monitor berechnet tagesaktuell für alle bewaldeten Flächen Bayerns den Bodenwasserstatus auf Basis von Wettervorhersagemodellen, Satellitendaten zu Baumarten und Blattflächenindex sowie Bodeninformationen. Praxisnutzen: Bewässerungsentscheidungen bei Forstkulturen, Befahrbarkeit mit schweren Forstmaschinen, Frühwarnung für Borkenkäferbefall.

Ausblick: Nächste Folge

In der nächsten Folge der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ spricht Dr. Thomas Lüllwitz mit Dr. Markus Ziese vom Weltdatenzentrum Niederschlag, dem Global Precipitation Climatology Centre (GPCC) beim Deutschen Wetterdienst über weltweite Niederschlagsdaten und die Überwachung des globalen Klimas.

Links & Ressourcen

Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert.
Podcast-Host: Dr. Thomas Lüllwitz
Produzent: Dr. Martin Labadz

Wie das Aueninstitut die Donau-Auen wieder lebendig macht

03.02.2026
Zwanzig Jahre Forschung erwecken die Auen wieder zum Leben 14: Wie das Aueninstitut die Donau-Auen wieder lebendig macht Entdecken Sie in dieser Folge der HyWa-WasserGespräche, wie das Aueninstitut Neuburg-Ingolstadt die Donau-Auen wiederbelebt! Moderator Dr. Thomas Lüllwitz spricht mit Prof. Dr. Bernd Cyffka, Leiter des Instituts und Experte für Angewandte Geografie, über 20 Jahre Forschung, die veränderte Flusslandschaften in pulsierende, artenreiche Paradiese verwandelt. Hören Sie, wie das Aueninstitut mit Renaturierungsprojekten mehr Wasser, Dynamik und Leben in die Donaulandschaft zurückbringt – für Biodiversität, Hochwasserschutz und nachhaltigen Wasserhaushalt. Das Aueninstitut nutzt die Donau als Freilandlabor, löst Konflikte zwischen Forst und Natur und plant, dieses einzigartige Testfeld noch intensiver für zukünftige Studien zu nutzen. Spannend und praxisnah. Die zentralen Gesprächsthemen der Folge: Von Landkreis zum Forschungszentrum: Das Aueninstitut entstand 2006 aus einem Renaturierungsprojekt des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen zur wissenschaftlichen Begleitung der Donau-Auen-Dynamisierung zwischen Neuburg und Ingolstadt. Seit 2010 als Teil der Katholischen Universität zieht es jährlich zehntausende Besucher wie Radfahrer am Donau-Radweg und Schulklassen an. Wasser zurück in die Auen: Durch Renaturierungsprojekte wandern Fische wie Nase und Barbe wieder in die Donau ein, Weichholzauen mit Pappeln und Weiden entwickeln sich – natürlicher Hochwasserschutz statt teure Polder. Freilandlabor Donau: Die Vision des Aueninstituts: An die Erfolge anknüpfen und weitere Bereiche der Natur zurückgeben. Dieses einzigartige Testfeld soll noch intensiver für zukünftige Studien genutzt werden. Der Interviewpartner Professor Dr. Bernd Cyffka, Leiter des Aueninstituts Neuburg-Ingolstadt (https://www.auenzentrum-neuburg-ingolstadt.de/aueninstitut/index.html)) Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert. Podcast-Host: Dr. Thomas Lüllwitz Produzent: Dr. Martin Labadz, BfG-Referat Controlling und Öffentlichkeitsarbeit
Zwanzig Jahre Forschung erwecken die Auen wieder zum Leben

14: Wie das Aueninstitut die Donau-Auen wieder lebendig macht

Entdecken Sie in dieser Folge der HyWa-WasserGespräche, wie das Aueninstitut Neuburg-Ingolstadt die Donau-Auen wiederbelebt! Moderator Dr. Thomas Lüllwitz spricht mit Prof. Dr. Bernd Cyffka, Leiter des Instituts und Experte für Angewandte Geografie, über 20 Jahre Forschung, die veränderte Flusslandschaften in pulsierende, artenreiche Paradiese verwandelt.

Hören Sie, wie das Aueninstitut mit Renaturierungsprojekten mehr Wasser, Dynamik und Leben in die Donaulandschaft zurückbringt – für Biodiversität, Hochwasserschutz und nachhaltigen Wasserhaushalt. Das Aueninstitut nutzt die Donau als Freilandlabor, löst Konflikte zwischen Forst und Natur und plant, dieses einzigartige Testfeld noch intensiver für zukünftige Studien zu nutzen. Spannend und praxisnah.

Die zentralen Gesprächsthemen der Folge:

  • Von Landkreis zum Forschungszentrum: Das Aueninstitut entstand 2006 aus einem Renaturierungsprojekt des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen zur wissenschaftlichen Begleitung der Donau-Auen-Dynamisierung zwischen Neuburg und Ingolstadt. Seit 2010 als Teil der Katholischen Universität zieht es jährlich zehntausende Besucher wie Radfahrer am Donau-Radweg und Schulklassen an.

  • Wasser zurück in die Auen: Durch Renaturierungsprojekte wandern Fische wie Nase und Barbe wieder in die Donau ein, Weichholzauen mit Pappeln und Weiden entwickeln sich – natürlicher Hochwasserschutz statt teure Polder.

  • Freilandlabor Donau: Die Vision des Aueninstituts: An die Erfolge anknüpfen und weitere Bereiche der Natur zurückgeben. Dieses einzigartige Testfeld soll noch intensiver für zukünftige Studien genutzt werden.

Der Interviewpartner

Professor Dr. Bernd Cyffka, Leiter des Aueninstituts Neuburg-Ingolstadt (https://www.auenzentrum-neuburg-ingolstadt.de/aueninstitut/index.html))

Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert.
Podcast-Host: Dr. Thomas Lüllwitz
Produzent: Dr. Martin Labadz, BfG-Referat Controlling und Öffentlichkeitsarbeit

Niedrigwasser und die Informationsplattform UNDINE

18.11.2025
Wie Trockenphasen unsere Gewässer, Wirtschaft und Ökosysteme herausfordern. Expertenwissen, Datenportale und Zukunftsausblick im Gespräch. 13: Niedrigwasser und die Informationsplattform UNDINE In dieser Folge des HyWa-Podcasts „WasserGespräche“ spricht Dr. Thomas Lüllwitz mit Experten der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) über das Thema Niedrigwasser. Dr. Gerd Hübner und Dr. Daniel Schwandt beschäftigen sich mit den Grundsatzfragen der qualitativen Gewässerkunde, Jörg-Uwe Belz arbeitet im Bereich der quantitativen Gewässerkunde. Wir diskutieren darüber, was Niedrigwasser wirklich bedeutet, wie es entsteht und welche Folgen lange Trockenphasen für unsere Flüsse, Wirtschaft und Ökosysteme haben. Gemeinsam tauchen wir in die Arbeit mit der Informationsplattform Undine ein, die aktuelle und historische Daten zu Wasserständen und Wasserqualität liefert – ein Tool für alle, die Gewässer verstehen und schützen wollen. Wir sprechen darüber, wie internationale Zusammenarbeit und moderne Messprogramme helfen, hydrologische Extreme zu erfassen, und welche überraschenden Erkenntnisse sich aus jüngsten Untersuchungen zu Schadstoffen ergeben. Außerdem geben wir einen Ausblick darauf, wie sich der Klimawandel auf die Wasserstände in unseren Flüssen - auch mit einem Blick in die Zukunft - auswirkt und welche Entwicklungen uns in Zukunft erwarten. Wenn Sie wissen wollen, wie wir unsere Flüsse auch in trockenen Zeiten im Blick behalten, sind Sie hier genau richtig. Die zentralen Gesprächsthemen der Folge: Niedrigwasser: Was versteht man unter dem Begriff Niedrigwasser, welche Rolle spielen dabei Ländergrenzen und welche Auswirkungen hatte die langanhaltende Niedrigwassersituation im Jahr 2018 auf die Bundeswasserstraßen und die Wirtschaft? Welche Produkte bietet die BfG bezüglich der Wasserstände in unseren Bundeswasserstraßen an? Die Informationsplattform UNDINE: Welche Rolle spielt die Informationsplattform UNDINE in Bezug auf Niedrigwasser und welche Informationen hält diese bereit? Schadstoffbelastung in den Flüssen: Welche Untersuchungen führt die BfG in Bezug auf die Belastung der Bundeswasserstraßen mit Schadstoffen und deren Transport bei Niedrigwasser durch? Die Interviewpartner Jörg-Uwe Belz, Referat Hydrologische Grundsatzangelegenheiten, Hydrometrie, Gewässerphysik, Bundesanstalt für Gewässerkunde Dr. Gerd Hübner, Referat "Grundsatzfragen der qualitativen Gewässerkunde", Bundesanstalt für Gewässerkunde Dr. Daniel Schwandt, Referat "Grundsatzfragen der qualitativen Gewässerkunde", Bundesanstalt für Gewässerkunde Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert. Podcast-Host: Dr. Thomas Lüllwitz Produzent: Dr. Martin Labadz Weitere Informationen Informationsplattfrom UNDINE (https://undine.bafg.de/))
Wie Trockenphasen unsere Gewässer, Wirtschaft und Ökosysteme herausfordern. Expertenwissen, Datenportale und Zukunftsausblick im Gespräch.

13: Niedrigwasser und die Informationsplattform UNDINE

In dieser Folge des HyWa-Podcasts „WasserGespräche“ spricht Dr. Thomas Lüllwitz mit Experten der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) über das Thema Niedrigwasser. Dr. Gerd Hübner und Dr. Daniel Schwandt beschäftigen sich mit den Grundsatzfragen der qualitativen Gewässerkunde, Jörg-Uwe Belz arbeitet im Bereich der quantitativen Gewässerkunde. Wir diskutieren darüber, was Niedrigwasser wirklich bedeutet, wie es entsteht und welche Folgen lange Trockenphasen für unsere Flüsse, Wirtschaft und Ökosysteme haben.

Gemeinsam tauchen wir in die Arbeit mit der Informationsplattform Undine ein, die aktuelle und historische Daten zu Wasserständen und Wasserqualität liefert – ein Tool für alle, die Gewässer verstehen und schützen wollen. Wir sprechen darüber, wie internationale Zusammenarbeit und moderne Messprogramme helfen, hydrologische Extreme zu erfassen, und welche überraschenden Erkenntnisse sich aus jüngsten Untersuchungen zu Schadstoffen ergeben. Außerdem geben wir einen Ausblick darauf, wie sich der Klimawandel auf die Wasserstände in unseren Flüssen - auch mit einem Blick in die Zukunft - auswirkt und welche Entwicklungen uns in Zukunft erwarten. Wenn Sie wissen wollen, wie wir unsere Flüsse auch in trockenen Zeiten im Blick behalten, sind Sie hier genau richtig.

Die zentralen Gesprächsthemen der Folge:

  • Niedrigwasser: Was versteht man unter dem Begriff Niedrigwasser, welche Rolle spielen dabei Ländergrenzen und welche Auswirkungen hatte die langanhaltende Niedrigwassersituation im Jahr 2018 auf die Bundeswasserstraßen und die Wirtschaft? Welche Produkte bietet die BfG bezüglich der Wasserstände in unseren Bundeswasserstraßen an?
  • Die Informationsplattform UNDINE: Welche Rolle spielt die Informationsplattform UNDINE in Bezug auf Niedrigwasser und welche Informationen hält diese bereit?
  • Schadstoffbelastung in den Flüssen: Welche Untersuchungen führt die BfG in Bezug auf die Belastung der Bundeswasserstraßen mit Schadstoffen und deren Transport bei Niedrigwasser durch?

Die Interviewpartner

  • Jörg-Uwe Belz, Referat Hydrologische Grundsatzangelegenheiten, Hydrometrie, Gewässerphysik, Bundesanstalt für Gewässerkunde
  • Dr. Gerd Hübner, Referat "Grundsatzfragen der qualitativen Gewässerkunde", Bundesanstalt für Gewässerkunde
  • Dr. Daniel Schwandt, Referat "Grundsatzfragen der qualitativen Gewässerkunde", Bundesanstalt für Gewässerkunde

Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert.
Podcast-Host: Dr. Thomas Lüllwitz
Produzent: Dr. Martin Labadz

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