idée coopérative Genossenschaft
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idée coopérative Genossenschaft

Idée Coopérative

Beschreibung

Wie bringen Genossenschaften ihren Purpose auf den Punkt, wie können sie sich weiterentwickeln, was sind ihre grossen Herausforderungen. Wir sprechen mit Expert:innen über Brennpunkte und Neuerungen rund um genossenschaftliche Themen, geben Einblicke und konkrete Tipps fürs genossenschaftliche Unternehmertum.

Host: Franziska Engelhardt, Podcast-Schmiede.
Mehr dazu auf www.ideecooperative.ch.

Ein Podcast von Idée Coopérative Genossenschaft in Zusammenarbeit mit der Podcast-Schmiede GmbH.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 27: Künstliche Intelligenz und Genossenschaften – mit Stefan Pabst

25.01.2026

Einführung in Künstliche Intelligenz für Genossenschaften

Künstliche Intelligenz (KI) ist allgegenwärtig und hat das Potenzial, Genossenschaften sowohl positive als auch negative Auswirkungen zu bringen. In einem Gespräch zwischen Franziska Engelhardt und Stefan Pabst wird beleuchtet, wie Genossenschaften diese Technologie verantwortungsvoll nutzen können und welche Herausforderungen dabei bestehen.

KI als Fluch und Segen

Stefan Pabst erklärt, dass KI weder ein notwendiges Übel noch ein reiner Segen ist. Sie stellt eine fundamentale Veränderung dar, die sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Die Technologie erfordert ein strukturiertes Management, um ihren Nutzen zu maximieren und gleichzeitig ihre Gefahren zu minimieren.

Geschichte der Künstlichen Intelligenz

Die Entwicklung von KI hat ihre Wurzeln in den 1950er Jahren. Pabst beschreibt die Evolution von einfachen Systemen über Expertensysteme bis zu modernen neuronalen Netzen und generativer KI. Diese Geschichte zeigt, wie komplex und vielschichtig das Feld der KI ist.

Chancen und Herausforderungen für Genossenschaften

Genossenschaften haben die Möglichkeit, KI zu nutzen, um ihre Werte und Transparenz zu fördern. Pabst hebt hervor, dass der Fokus auf Mitgliederbeteiligung und ethischem Handeln in der DNA von Genossenschaften verankert ist, was ihnen helfen kann, die Vorteile von KI zu nutzen.

Transparenz im Umgang mit KI

Transparenz ist entscheidend, wenn Genossenschaften KI einsetzen. Pabst betont, dass es wichtig ist, klar zu kommunizieren, wo und wie KI verwendet wird, um das Vertrauen der Mitglieder und Kunden zu gewinnen.

Best Practices: Fallstudien von Genossenschaften

Pabst präsentiert zwei Fallstudien: die HGC und die Mobiliar. Beide Genossenschaften haben KI erfolgreich implementiert, um ihre Prozesse zu optimieren und das Kundenerlebnis zu verbessern. Diese Beispiele zeigen, wie wichtig es ist, Mitarbeiter in den Prozess einzubeziehen und klare Richtlinien zu definieren.

Zukünftige Entwicklungen und Regulierungen

Die Diskussion um KI ist dynamisch und wird von regulatorischen Maßnahmen, insbesondere dem AI Act der EU, beeinflusst. Pabst warnt vor den bürokratischen Herausforderungen, die diese Regulierung für kleinere Organisationen mit sich bringt, und betont die Notwendigkeit, den Standortvorteil der Schweiz zu nutzen.

Fazit und Ausblick

Die Zukunft der KI in Genossenschaften ist vielversprechend, erfordert jedoch eine bewusste und informierte Herangehensweise. Die richtigen Investitionsentscheidungen und ein klarer Fokus auf die Werte der Genossenschaften werden entscheidend sein, um den Herausforderungen der Technologie zu begegnen und den Nutzen zu maximieren.

Einführung in Künstliche Intelligenz für Genossenschaften

Künstliche Intelligenz (KI) ist allgegenwärtig und hat das Potenzial, Genossenschaften sowohl positive als auch negative Auswirkungen zu bringen. In einem Gespräch zwischen Franziska Engelhardt und Stefan Pabst wird beleuchtet, wie Genossenschaften diese Technologie verantwortungsvoll nutzen können und welche Herausforderungen dabei bestehen.

KI als Fluch und Segen

Stefan Pabst erklärt, dass KI weder ein notwendiges Übel noch ein reiner Segen ist. Sie stellt eine fundamentale Veränderung dar, die sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Die Technologie erfordert ein strukturiertes Management, um ihren Nutzen zu maximieren und gleichzeitig ihre Gefahren zu minimieren.

Geschichte der Künstlichen Intelligenz

Die Entwicklung von KI hat ihre Wurzeln in den 1950er Jahren. Pabst beschreibt die Evolution von einfachen Systemen über Expertensysteme bis zu modernen neuronalen Netzen und generativer KI. Diese Geschichte zeigt, wie komplex und vielschichtig das Feld der KI ist.

Chancen und Herausforderungen für Genossenschaften

Genossenschaften haben die Möglichkeit, KI zu nutzen, um ihre Werte und Transparenz zu fördern. Pabst hebt hervor, dass der Fokus auf Mitgliederbeteiligung und ethischem Handeln in der DNA von Genossenschaften verankert ist, was ihnen helfen kann, die Vorteile von KI zu nutzen.

Transparenz im Umgang mit KI

Transparenz ist entscheidend, wenn Genossenschaften KI einsetzen. Pabst betont, dass es wichtig ist, klar zu kommunizieren, wo und wie KI verwendet wird, um das Vertrauen der Mitglieder und Kunden zu gewinnen.

Best Practices: Fallstudien von Genossenschaften

Pabst präsentiert zwei Fallstudien: die HGC und die Mobiliar. Beide Genossenschaften haben KI erfolgreich implementiert, um ihre Prozesse zu optimieren und das Kundenerlebnis zu verbessern. Diese Beispiele zeigen, wie wichtig es ist, Mitarbeiter in den Prozess einzubeziehen und klare Richtlinien zu definieren.

Zukünftige Entwicklungen und Regulierungen

Die Diskussion um KI ist dynamisch und wird von regulatorischen Maßnahmen, insbesondere dem AI Act der EU, beeinflusst. Pabst warnt vor den bürokratischen Herausforderungen, die diese Regulierung für kleinere Organisationen mit sich bringt, und betont die Notwendigkeit, den Standortvorteil der Schweiz zu nutzen.

Fazit und Ausblick

Die Zukunft der KI in Genossenschaften ist vielversprechend, erfordert jedoch eine bewusste und informierte Herangehensweise. Die richtigen Investitionsentscheidungen und ein klarer Fokus auf die Werte der Genossenschaften werden entscheidend sein, um den Herausforderungen der Technologie zu begegnen und den Nutzen zu maximieren.

Folge 26: Landwirtschaftliche Genossenschaften – mit David Käser und Michael Hermann

17.11.2025

Einführung in das Thema Genossenschaften

Die Diskussion dreht sich um die Rolle von Genossenschaften in der Landwirtschaft, die seit über 150 Jahren von Bedeutung sind. Es wird erörtert, wie diese heute von Landwirten und der breiten Bevölkerung wahrgenommen werden und welche Erwartungen an ihre Zukunft bestehen.

Vorstellung der Gäste

Franziska Engelhardt begrüßt die Gäste David Käser, einen Agronomen und Mitglied der Geschäftsleitung von FENACO, sowie Michael Herrmann, der an der Studie mitgewirkt hat. Beide teilen persönliche Erfahrungen mit Genossenschaften und deren Einfluss auf ihr Leben.

Die Bedeutung von Genossenschaften in der Landwirtschaft

Genossenschaften entstanden im 19. Jahrhundert als Reaktion auf wirtschaftliche Krisen und hatten das Ziel, Landwirten zu helfen, ihre Kosten zu senken und ihre Produkte effektiver zu vermarkten. FENACO, eine bedeutende genossenschaftliche Organisation, hat sich aus mehreren landwirtschaftlichen Genossenschaften entwickelt.

Ergebnisse der Studie

Die Studie untersucht die Wahrnehmung von Genossenschaften durch Landwirte im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung. Die Ergebnisse zeigen, dass Genossenschaften positiv bewertet werden und eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft spielen, insbesondere hinsichtlich der Vermarktung und der Verhandlungsstärke gegenüber großen Abnehmern.

Innovationen und Herausforderungen

Die Landwirte erkennen die Innovationskraft der Genossenschaften, sehen jedoch auch Verbesserungsbedarf, insbesondere in Bezug auf Nachhaltigkeit und technologische Entwicklungen. Der Einsatz moderner Technologien, wie z.B. KI zur Unkrautbekämpfung, wird als entscheidend für die Zukunft betrachtet.

Generationenunterschiede und zukünftige Trends

Die Studie zeigt, dass ältere Landwirte Genossenschaften stärker mit Solidarität verbinden, während jüngere eine wirtschaftlichere Perspektive einnehmen. Um relevant zu bleiben, müssen Genossenschaften die neue Generation ansprechen und deren Bedürfnisse berücksichtigen.

Fazit und Ausblick

Die Genossenschaft wird als zukunftsträchtiges Modell angesehen, das sowohl solidarisch als auch wirtschaftlich funktionieren muss. Die Herausforderung besteht darin, die Innovationskraft zu stärken und die Kommunikation über die Vorteile von Genossenschaften zu verbessern.

Einführung in das Thema Genossenschaften

Die Diskussion dreht sich um die Rolle von Genossenschaften in der Landwirtschaft, die seit über 150 Jahren von Bedeutung sind. Es wird erörtert, wie diese heute von Landwirten und der breiten Bevölkerung wahrgenommen werden und welche Erwartungen an ihre Zukunft bestehen.

Vorstellung der Gäste

Franziska Engelhardt begrüßt die Gäste David Käser, einen Agronomen und Mitglied der Geschäftsleitung von FENACO, sowie Michael Herrmann, der an der Studie mitgewirkt hat. Beide teilen persönliche Erfahrungen mit Genossenschaften und deren Einfluss auf ihr Leben.

Die Bedeutung von Genossenschaften in der Landwirtschaft

Genossenschaften entstanden im 19. Jahrhundert als Reaktion auf wirtschaftliche Krisen und hatten das Ziel, Landwirten zu helfen, ihre Kosten zu senken und ihre Produkte effektiver zu vermarkten. FENACO, eine bedeutende genossenschaftliche Organisation, hat sich aus mehreren landwirtschaftlichen Genossenschaften entwickelt.

Ergebnisse der Studie

Die Studie untersucht die Wahrnehmung von Genossenschaften durch Landwirte im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung. Die Ergebnisse zeigen, dass Genossenschaften positiv bewertet werden und eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft spielen, insbesondere hinsichtlich der Vermarktung und der Verhandlungsstärke gegenüber großen Abnehmern.

Innovationen und Herausforderungen

Die Landwirte erkennen die Innovationskraft der Genossenschaften, sehen jedoch auch Verbesserungsbedarf, insbesondere in Bezug auf Nachhaltigkeit und technologische Entwicklungen. Der Einsatz moderner Technologien, wie z.B. KI zur Unkrautbekämpfung, wird als entscheidend für die Zukunft betrachtet.

Generationenunterschiede und zukünftige Trends

Die Studie zeigt, dass ältere Landwirte Genossenschaften stärker mit Solidarität verbinden, während jüngere eine wirtschaftlichere Perspektive einnehmen. Um relevant zu bleiben, müssen Genossenschaften die neue Generation ansprechen und deren Bedürfnisse berücksichtigen.

Fazit und Ausblick

Die Genossenschaft wird als zukunftsträchtiges Modell angesehen, das sowohl solidarisch als auch wirtschaftlich funktionieren muss. Die Herausforderung besteht darin, die Innovationskraft zu stärken und die Kommunikation über die Vorteile von Genossenschaften zu verbessern.

Folge 25: Die richtige Person zur richtigen Zeit – mit Lars Funk

28.07.2025

Nachfolgeregelung in Genossenschaften

In dieser Episode wird die Bedeutung der Nachfolgeregelung in Genossenschaften erörtert. Lars Funk, ein Experte auf diesem Gebiet, erläutert, wie ein reibungsloser Übergang an der Spitze einer Genossenschaft gelingt und welche Herausforderungen dabei bestehen.

Herausforderungen bei der Rekrutierung

Funk hebt hervor, dass es oft schwierig ist, geeignete Ehrenamtliche zu finden und ein klares Anforderungsprofil zu erstellen. Die Kommunikation zwischen Verwaltung und Geschäftsstelle stellt ebenfalls eine häufige Herausforderung dar.

Vorbereitung auf Nachfolgen

Ein jährliches Traktandieren des Themas Nachfolge wird empfohlen, um frühzeitig mögliche Wechsel zu identifizieren und zu planen. Dies hilft, unerwartete Situationen zu vermeiden, in denen plötzlich Nachfolge notwendig wird.

Fehler bei Neubesetzungen

Ein häufiger Fehler ist die mangelnde Abstimmung über das Anforderungsprofil und die Erwartungen an den neuen Kandidaten. Dies kann zu Überforderung und schlechter Stimmung in der Genossenschaft führen.

Erfolgsfaktoren im Nachfolgeprozess

Wichtige Erfolgsfaktoren umfassen eine ständige Nachfolgeplanung, die Erarbeitung von Anforderungsprofilen, eine transparente Kommunikation und die sorgfältige Einarbeitung neuer Mitglieder. Amtszeitbeschränkungen werden als wichtig erachtet, um eine regelmäßige Erneuerung der Verwaltung zu gewährleisten.

Externe versus interne Kandidaten

Der Einsatz externer Kandidaten kann frische Impulse und Fachkenntnisse bringen, während interne Kandidaten oft besser mit der Kultur der Genossenschaft vertraut sind. Eine ausgewogene Mischung wird empfohlen.

Nachfolgeregelung in Genossenschaften

In dieser Episode wird die Bedeutung der Nachfolgeregelung in Genossenschaften erörtert. Lars Funk, ein Experte auf diesem Gebiet, erläutert, wie ein reibungsloser Übergang an der Spitze einer Genossenschaft gelingt und welche Herausforderungen dabei bestehen.

Herausforderungen bei der Rekrutierung

Funk hebt hervor, dass es oft schwierig ist, geeignete Ehrenamtliche zu finden und ein klares Anforderungsprofil zu erstellen. Die Kommunikation zwischen Verwaltung und Geschäftsstelle stellt ebenfalls eine häufige Herausforderung dar.

Vorbereitung auf Nachfolgen

Ein jährliches Traktandieren des Themas Nachfolge wird empfohlen, um frühzeitig mögliche Wechsel zu identifizieren und zu planen. Dies hilft, unerwartete Situationen zu vermeiden, in denen plötzlich Nachfolge notwendig wird.

Fehler bei Neubesetzungen

Ein häufiger Fehler ist die mangelnde Abstimmung über das Anforderungsprofil und die Erwartungen an den neuen Kandidaten. Dies kann zu Überforderung und schlechter Stimmung in der Genossenschaft führen.

Erfolgsfaktoren im Nachfolgeprozess

Wichtige Erfolgsfaktoren umfassen eine ständige Nachfolgeplanung, die Erarbeitung von Anforderungsprofilen, eine transparente Kommunikation und die sorgfältige Einarbeitung neuer Mitglieder. Amtszeitbeschränkungen werden als wichtig erachtet, um eine regelmäßige Erneuerung der Verwaltung zu gewährleisten.

Externe versus interne Kandidaten

Der Einsatz externer Kandidaten kann frische Impulse und Fachkenntnisse bringen, während interne Kandidaten oft besser mit der Kultur der Genossenschaft vertraut sind. Eine ausgewogene Mischung wird empfohlen.