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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
#108 Hitzeschutz in Wohnräumen – bauliche und technische Lösungen
Einleitung zum Thema Hitzeschutz
In dieser Episode wird erörtert, wie man sich im Sommer vor hohen Temperaturen in Wohn- und Schlafräumen schützt. Besondere Aufmerksamkeit gilt den technischen Lösungen zur Raumkühlung, unterstützt durch das Informationsprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg.
Herausforderungen durch steigende Temperaturen
Die Zunahme heißer Tage in Deutschland, bedingt durch den Klimawandel, stellt eine gesundheitliche Belastung dar. Daher ist es entscheidend, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Hitze im eigenen Zuhause zu minimieren.
Fenster und Sonnenschutz
Die Fenster haben einen erheblichen Einfluss auf die Überhitzung. Außenliegende Verschattungen, wie Jalousien oder Rollläden, sind effektiver als innenliegende Lösungen. Der G-Wert von Fenstern zeigt, wie viel Sonnenwärme durch das Glas dringt, wobei moderne Dreifachverglasung besseren Hitzeschutz bietet.
Dämmung und Speichermasse
Fassaden- und Dachdämmungen sind wichtig, um Wärme von außen abzuhalten. Massive Wände und Decken wirken ebenfalls als Wärmespeicher, die helfen, die Raumtemperatur zu regulieren.
Lüften und Begrünung
Effektives Lüften in den kühleren Morgen- und Nachtstunden ist entscheidend. Auch die Begrünung von Flachdächern kann als natürliche Klimaanlage wirken und Überhitzung entgegenwirken.
Technische Lösungen zur Kühlung
Der Markt bietet verschiedene technische Lösungen wie Wärmepumpen, die sowohl heizen als auch kühlen können. Luft-Luft-Wärmepumpen, die in Südeuropa populär sind, bieten eine kostengünstige und effiziente Möglichkeit, Räume zu kühlen und gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit zu regulieren.
Fazit und Ausblick
Für detaillierte Informationen zu Heiz- und Kühltechniken sind weitere Artikel im IKZ-Fachmagazin und auf der Website verfügbar.
#107 Kalte Wärmenetze – Chance für SHK-Betriebe
Thema Wärmenetze
In dieser Episode wird die Bedeutung von Wärmenetzen für die SHK-Fachbetriebe beleuchtet. Wärmenetze sind essentiell für die Wärmewende, da sie eine umweltfreundliche Beheizung von Wohnräumen ermöglichen. Laut dem BDEW beheizte im Jahr 2024 jede sechste Wohnung in Deutschland über ein Wärmenetz.
Historische Entwicklung
Wärmenetze haben eine lange Geschichte, die bis zur Antike zurückreicht. Das Hypokaustum-System der Römer ist ein Beispiel für frühe Heiztechniken. Heutzutage dominieren Wasser und Sohlegemisch als Wärmeübertragungsmedium, wobei zwischen Fernwärme und Nahwärme unterschieden wird.
Technische Unterschiede
Es gibt verschiedene Arten von Wärmenetzen, darunter heiße, warme, Low-X- und kalte Nahwärmenetze, die sich durch unterschiedliche Vorlauftemperaturen auszeichnen. Kalte Nahwärmenetze bieten Vorteile in der Energieeffizienz und sind auch für die Kühlung im Sommer geeignet.
Chancen für SHK-Fachbetriebe
Professor Volker Stockinger hebt die Chancen für SHK-Fachbetriebe im Bereich kalte Nahwärme hervor. Diese Betriebe können durch die Installation von Wärmepumpen und das Verlegen von Leitungen für Nahwärmenetze neue Märkte erschließen.
Herausforderungen
Die richtige Anbindung der Wärmequellen an die Wärmenetze ist entscheidend, um Probleme mit vertauschten Rohranschlüssen zu vermeiden. Klare Definitionen sind notwendig, um Missverständnisse zu verhindern.
Netzwerk und Austausch
Der Bundesverband Kalte Wärmenetze wird als Anlaufstelle für Fachbetriebe empfohlen, um praktische Erfahrungen zu sammeln und sich zu vernetzen.
Branchenprodukte
Zum Schluss wird das Produkt UPONOR ECOFLEX VIP 2.0 vorgestellt, das neue Maßstäbe in der Rohrdämmung für Nah- und Fernwärmenetze setzt und mit herausragender Flexibilität und Wärmeverlustleistung punktet.
#106 Notstrom und Ersatzstrom für Eigenheime: Was PV-Anlage und Batteriespeicher im Blackout leisten können
Einleitung zur Notstromversorgung
In dieser Episode geht es um die Notstrom- und Ersatzstromversorgung für Eigenheime, insbesondere im Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen (PV) und Batteriespeichern. Viele Hausbesitzer sind im Glauben, dass ihre PV-Anlage sie im Falle eines Stromausfalls sicher versorgt, was jedoch nur zutrifft, wenn die Anlage entsprechend konzipiert ist.
Notstromfähigkeit und ihre Anforderungen
Marc Wöhner, Experte der Initiative ElektroPlus, erklärt, dass ein Wechselrichter bei einem Netzausfall oft aus Sicherheitsgründen abschaltet, wenn keine Notstromfähigkeit vorhanden ist. Für die Planung einer PV-Anlage sollten auch medizinische Geräte berücksichtigt werden, die auf eine kontinuierliche Stromversorgung angewiesen sind.
Unterschied zwischen Notstrom und Ersatzstrom
Fachleute unterscheiden zwischen zwei Versorgungsformen: Notstrom, der nur bestimmte Steckdosen versorgt, und Ersatzstrom, der das gesamte Haus unabhängig vom öffentlichen Netz mit Strom versorgt. Letzteres erfordert eine Umschalteinheit und ist komplexer in der Installation.
Kosten und Planung
Die Kosten für die Notstromfähigkeit variieren, wobei die einphasige Notstromfunktion in vielen Geräten bereits enthalten ist. Für eine zuverlässige Grundversorgung werden mindestens 5 bis 10 Kilowattstunden Kapazität empfohlen, wobei ein Teil als Notfallreserve eingeplant werden sollte.
Zusätzliche Ressourcen
Interessierte können auf der Website der Initiative ElektroPlus Unterstützung bei der Fachbetriebssuche und nützliche Informationen finden, inklusive einer Checkliste für Hausbesitzer.