IM EINSATZ – Der Podcast für den Katastrophenschutz
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IM EINSATZ – Der Podcast für den Katastrophenschutz

Verlag Stumpf & Kossendey GmbH

Beschreibung

IM EINSATZ – Der Podcast berichtet unabhängig über Entwicklungen im Bereich des Katastrophenschutzes und über Themen aus der Zeitschrift IM EINSATZ.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Das Mobile Feldkrankenhaus des DRK auf der Interschutz 2026

04.06.2026

Deutlich stärkerer Fokus auf Zivilschutz und Konfliktlage

Auf der Interschutz wird Zivilschutz, Bevölkerungs- und Konfliktbewältigung stärker betont. Das DRK-Modul 5000 zielt darauf ab, schutz- und versorgungsrelevante Kapazitäten bereitzuhalten, um fliehende Menschen registrieren, betreuen und verteilen zu können. Die Perspektive verschiebt sich weg von reiner Katastrophenhilfe hin zu einer ganzheitlichen Krisenvorbereitung in Gesellschaft und Politik.

Das mobile Feldkrankenhaus: Struktur, Kapazität und Logistik

Das modulare Krankenhaus füllt Halle 23 und besteht aus Outpatient-, Stationär- und OP-Bereichen. Es produziert eigenen Strom und Wasser, arbeitet mit lokaler Rotkreuz-Struktur zusammen und passt sich an Gelände an. Die Logistik wird so organisiert, dass Personal, Material und Betrieb zeitnah vor Ort arbeiten können.

Technik, Sicherheit und Zusammenarbeit vor Ort

Der Aufbau berücksichtigt Entkeimung, Trennung infektiöser Fälle, Notfallband und einen sichereren Personalbereich. Geräte können auch manuell betrieben werden, und Sauerstoff wird aus Kompaktgeräten gewonnen. Zusammenarbeit erfolgt eng mit nationalen Rotkreuz-Gesellschaften vor Ort, um Ressourcennutzung zu koordinieren und Verantwortung zu teilen.

Ganzheitliche Perspektiven: Resilienz, Kapazitäten und Politik

Es wird betont, dass Kapazitäten nicht isoliert ausgebaut werden sollten; es braucht ganzheitliche Lagebilder, frühzeitige Planung und gesellschaftliche Resilienz. Die Diskussion reicht von Krankenhauskapazitäten über Bezahlmodelle bis hin zu nationaler Disposition, um in Krisen flexibel reagieren zu können. Austausch zwischen Politik, Hilfsorganisationen und Öffentlichkeit wird als wichtig erachtet.

Deutlich stärkerer Fokus auf Zivilschutz und Konfliktlage

Auf der Interschutz wird Zivilschutz, Bevölkerungs- und Konfliktbewältigung stärker betont. Das DRK-Modul 5000 zielt darauf ab, schutz- und versorgungsrelevante Kapazitäten bereitzuhalten, um fliehende Menschen registrieren, betreuen und verteilen zu können. Die Perspektive verschiebt sich weg von reiner Katastrophenhilfe hin zu einer ganzheitlichen Krisenvorbereitung in Gesellschaft und Politik.

Das mobile Feldkrankenhaus: Struktur, Kapazität und Logistik

Das modulare Krankenhaus füllt Halle 23 und besteht aus Outpatient-, Stationär- und OP-Bereichen. Es produziert eigenen Strom und Wasser, arbeitet mit lokaler Rotkreuz-Struktur zusammen und passt sich an Gelände an. Die Logistik wird so organisiert, dass Personal, Material und Betrieb zeitnah vor Ort arbeiten können.

Technik, Sicherheit und Zusammenarbeit vor Ort

Der Aufbau berücksichtigt Entkeimung, Trennung infektiöser Fälle, Notfallband und einen sichereren Personalbereich. Geräte können auch manuell betrieben werden, und Sauerstoff wird aus Kompaktgeräten gewonnen. Zusammenarbeit erfolgt eng mit nationalen Rotkreuz-Gesellschaften vor Ort, um Ressourcennutzung zu koordinieren und Verantwortung zu teilen.

Ganzheitliche Perspektiven: Resilienz, Kapazitäten und Politik

Es wird betont, dass Kapazitäten nicht isoliert ausgebaut werden sollten; es braucht ganzheitliche Lagebilder, frühzeitige Planung und gesellschaftliche Resilienz. Die Diskussion reicht von Krankenhauskapazitäten über Bezahlmodelle bis hin zu nationaler Disposition, um in Krisen flexibel reagieren zu können. Austausch zwischen Politik, Hilfsorganisationen und Öffentlichkeit wird als wichtig erachtet.

Schutz in Krisenzeiten - neue Sicht auf die Rolle des Bevölkerungsschutzes

15.05.2026

Thematische Einführung des Buches und Kernfragen

Im Gespräch wird das jüngst erschienene Buch von Ursula Schröder als Grundlage genutzt, um zu prüfen, was Schutz in einer Gesellschaft wirklich bedeutet. Im Fokus stehen Bevölkerungsschutz, Sicherheitspolitik und die Verantwortung von Staat und Bürgerinnen. Es wird deutlich, dass das Thema Krisenvorsorge aus einer integrierten Perspektive betrachtet wird, in der zivile Verteidigung und Klimawandel eng zusammenwirken.

Kommunikation, Zugänglichkeit und die Rolle von Broschüren

Es wird kritisch reflektiert, wie Informationen zu Krisenvorsorge verbreitet werden. Eine Broschüre wird positiv bewertet, doch die Praxis zeigt, dass der Zugang ungleich verteilt ist und Orientierung fehlt. Der Gesprächspartner betont, dass Gruppenprozesse und lokale Netzwerke wichtiger sind als Einzeldokumente, um Menschen in verschiedensten Kreisen zu erreichen und zu befähigen, sich zu engagieren.

Ehrenamt, Hilfsorganisationen und Gleichstellung

Schröder hebt die Bedeutung der ehrenamtlichen Katastrophenschutzeinheiten hervor, wobei die hohe Zahl der Engagements bemerkenswert ist. Gleichzeitig werden strukturelle Hürden wie die Helfergleichstellung und unklare Mandate benannt. Die Diskussion zeigt, dass Verantwortung nicht nur auf Bundes- oder Landesebene liegt, sondern stark von kommunalen Strukturen abhängt.

Zukunftsperspektiven, Infrastrukturen und praktische Forschungsschritte

Der Austausch schließt mit Ausblicken auf notwendige politische Steuerung, bessere Standardisierung und klare Kontaktpunkte für Freiwillige. Forschungsprojekte sollen soziale Infrastrukturen stärken, Nachbarschaften vernetzen und konkrete Krisenpläne für Evakuierung, Notversorgung und Infrastruktur schützen entwickeln. Der Fokus liegt darauf, wie vorhandene Netzwerke effizienter genutzt und erweitert werden können, um Schutz für alle sicherzustellen.

Thematische Einführung des Buches und Kernfragen

Im Gespräch wird das jüngst erschienene Buch von Ursula Schröder als Grundlage genutzt, um zu prüfen, was Schutz in einer Gesellschaft wirklich bedeutet. Im Fokus stehen Bevölkerungsschutz, Sicherheitspolitik und die Verantwortung von Staat und Bürgerinnen. Es wird deutlich, dass das Thema Krisenvorsorge aus einer integrierten Perspektive betrachtet wird, in der zivile Verteidigung und Klimawandel eng zusammenwirken.

Kommunikation, Zugänglichkeit und die Rolle von Broschüren

Es wird kritisch reflektiert, wie Informationen zu Krisenvorsorge verbreitet werden. Eine Broschüre wird positiv bewertet, doch die Praxis zeigt, dass der Zugang ungleich verteilt ist und Orientierung fehlt. Der Gesprächspartner betont, dass Gruppenprozesse und lokale Netzwerke wichtiger sind als Einzeldokumente, um Menschen in verschiedensten Kreisen zu erreichen und zu befähigen, sich zu engagieren.

Ehrenamt, Hilfsorganisationen und Gleichstellung

Schröder hebt die Bedeutung der ehrenamtlichen Katastrophenschutzeinheiten hervor, wobei die hohe Zahl der Engagements bemerkenswert ist. Gleichzeitig werden strukturelle Hürden wie die Helfergleichstellung und unklare Mandate benannt. Die Diskussion zeigt, dass Verantwortung nicht nur auf Bundes- oder Landesebene liegt, sondern stark von kommunalen Strukturen abhängt.

Zukunftsperspektiven, Infrastrukturen und praktische Forschungsschritte

Der Austausch schließt mit Ausblicken auf notwendige politische Steuerung, bessere Standardisierung und klare Kontaktpunkte für Freiwillige. Forschungsprojekte sollen soziale Infrastrukturen stärken, Nachbarschaften vernetzen und konkrete Krisenpläne für Evakuierung, Notversorgung und Infrastruktur schützen entwickeln. Der Fokus liegt darauf, wie vorhandene Netzwerke effizienter genutzt und erweitert werden können, um Schutz für alle sicherzustellen.

Der neue Ratgeber "Vorsorgen für Krisen und Katastrophen" des BBK

20.02.2026

Einführung in den neuen Ratgeber

Der Podcast behandelt den Relaunch des Ratgebers des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der nun "Vorsorgen für Krisen und Katastrophen" heißt. Der neue Ratgeber ersetzt die frühere Broschüre "Katastrophenalarm" und wurde an aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen angepasst.

Das Redaktionsteam

Nathalie Schopp, Beate Bouvelet, Lisa Zehner und Dr. Bo Tackenberg des Redaktionsteams erläutern ihre Rolle und den Prozess der Neugestaltung des Ratgebers. Schopp führt die Abteilung für Bevölkerungsresilienz und Kommunikation, während Bouvelet und Zehner für die Entwicklung zielgruppenspezifischer Inhalte zuständig sind.

Hintergrund der Aktualisierung

Die Broschüre wurde aktualisiert, um auf die veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen, insbesondere nach dem Ukraine-Konflikt, zu reagieren. Es wurde erkannt, dass die Bevölkerung besser über Selbstschutz und Krisenbewältigung informiert werden muss.

Forschung und Entwicklung

Die Erstellung des neuen Ratgebers basierte auf umfangreicher Forschung, um die Informationsbedarfe der Bevölkerung zu verstehen. Es wurde erörtert, wie Menschen auf Krisen reagieren und welche Hürden es gibt, die sie an der Vorsorge hindern.

Gestaltung und Sprache

Der Ratgeber wurde visuell ansprechend gestaltet, um Ängste zu reduzieren und die Menschen zu motivieren, Maßnahmen zur Krisenvorsorge zu ergreifen. Eine klare, verständliche Sprache wurde verwendet, um Fachjargon zu vermeiden.

Verbreitung und Zugänglichkeit

Die Broschüre soll breit gestreut werden, wobei auch Übersetzungen in mehrere Sprachen geplant sind. Der Fokus liegt auf der Erreichung unterschiedlicher Zielgruppen, um die Maßnahmen zur Krisenvorsorge effektiv zu kommunizieren.

Einführung in den neuen Ratgeber

Der Podcast behandelt den Relaunch des Ratgebers des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der nun "Vorsorgen für Krisen und Katastrophen" heißt. Der neue Ratgeber ersetzt die frühere Broschüre "Katastrophenalarm" und wurde an aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen angepasst.

Das Redaktionsteam

Nathalie Schopp, Beate Bouvelet, Lisa Zehner und Dr. Bo Tackenberg des Redaktionsteams erläutern ihre Rolle und den Prozess der Neugestaltung des Ratgebers. Schopp führt die Abteilung für Bevölkerungsresilienz und Kommunikation, während Bouvelet und Zehner für die Entwicklung zielgruppenspezifischer Inhalte zuständig sind.

Hintergrund der Aktualisierung

Die Broschüre wurde aktualisiert, um auf die veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen, insbesondere nach dem Ukraine-Konflikt, zu reagieren. Es wurde erkannt, dass die Bevölkerung besser über Selbstschutz und Krisenbewältigung informiert werden muss.

Forschung und Entwicklung

Die Erstellung des neuen Ratgebers basierte auf umfangreicher Forschung, um die Informationsbedarfe der Bevölkerung zu verstehen. Es wurde erörtert, wie Menschen auf Krisen reagieren und welche Hürden es gibt, die sie an der Vorsorge hindern.

Gestaltung und Sprache

Der Ratgeber wurde visuell ansprechend gestaltet, um Ängste zu reduzieren und die Menschen zu motivieren, Maßnahmen zur Krisenvorsorge zu ergreifen. Eine klare, verständliche Sprache wurde verwendet, um Fachjargon zu vermeiden.

Verbreitung und Zugänglichkeit

Die Broschüre soll breit gestreut werden, wobei auch Übersetzungen in mehrere Sprachen geplant sind. Der Fokus liegt auf der Erreichung unterschiedlicher Zielgruppen, um die Maßnahmen zur Krisenvorsorge effektiv zu kommunizieren.