Im Kunstraum
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Im Kunstraum

Kunstraum Niederoesterreich

Beschreibung

Willkommen im Kunstraum! Unser Podcast öffnet Ihnen die Tür zum Ausstellungs-, Diskurs- und Performanceprogramm des Kunstraum Niederoesterreich in Wien. Sie finden hier monatlich Interviews mit Künstler_innen und Kuratorinnen, können mit Kopfhörern durch die Ausstellungen des Kunstraums gehen und unsere Diskursveranstaltungen nachhören. Alles nach dem Motto des Kunstraum Niederoesterreich: experimentell – performativ – diskursiv.

Der Kunstraum Niederoesterreich ist ein öffentliches Ausstellungshaus, das seit 2005 im Herzen Wiens existiert und vor allem Gegenwartskunst präsentiert.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

She, Who Dwells in the Shadows

09.04.2026

Wiedereröffnung des Podcasts und Vorstellung von Kenari Saraya

Nach der winterlichen Pause begrüßt der Podcast die Kuratorin und Künstlerin Kenari Saraya, die die erste Ausstellung des Jahres 2026, "She Who Dwells in the Shadows", leitet. Diese Ausstellung ist Teil des Programms "Fragile Fictions", das die Möglichkeiten des Geschichtenerzählens untersucht.

Themen der Ausstellung

Die Ausstellung zielt darauf ab, die Wahrnehmung für Geschichten zu schärfen, die in der westlichen Geschichtsschreibung oft übersehen werden. Saraya verbindet in ihrer Arbeit dekoloniale, feministische und transmediale Erzählansätze und nutzt alte sensorische Praktiken, um neue Narrative zu schaffen.

Erzählen als Mittel zur Bewältigung von Fragmentierung

Kenari betont, dass Geschichtenerzählen ein zentrales Element der Zivilisation ist, das hilft, Fragmentierungen und das Fehlen von Erinnerungen zu bewältigen. Sie erklärt, dass Geschichten oft in einem Spannungsfeld zwischen Wahrheit und Fiktion existieren und dass beide Konzepte nicht unbedingt gegensätzlich sind.

Dunkelheit als Medium

In der Ausstellung wird Dunkelheit nicht nur als Abwesenheit von Licht betrachtet, sondern als ein Medium, das die Art und Weise beeinflusst, wie wir die Welt wahrnehmen und Geschichten erzählen. Saraya diskutiert, wie verschiedene Kunstwerke Dunkelheit als transformative Kraft darstellen.

Einblicke in die ausgestellten Werke

Die Werke in der Ausstellung stammen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten und zeigen, wie Geschichtenerzählen über offizielle Geschichtsschreibung hinausgeht. Saraya beleuchtet mehrere Künstler, deren Arbeiten verschiedene Aspekte von Dunkelheit und Erinnerung reflektieren, und betont die Notwendigkeit, alternative Narrative zu schaffen.

Einfluss von Literatur und Theorien

Kenari erwähnt Werke von bedeutenden Autoren wie Édouard Glissant und Ursula K. Le Guin, die ihre Überlegungen zur Dunkelheit, zur Wahrnehmung und zur Konstruktion von Realität beeinflusst haben. Diese literarischen Einflüsse unterstützen die Konzepte, die in der Ausstellung behandelt werden.

Wiedereröffnung des Podcasts und Vorstellung von Kenari Saraya

Nach der winterlichen Pause begrüßt der Podcast die Kuratorin und Künstlerin Kenari Saraya, die die erste Ausstellung des Jahres 2026, "She Who Dwells in the Shadows", leitet. Diese Ausstellung ist Teil des Programms "Fragile Fictions", das die Möglichkeiten des Geschichtenerzählens untersucht.

Themen der Ausstellung

Die Ausstellung zielt darauf ab, die Wahrnehmung für Geschichten zu schärfen, die in der westlichen Geschichtsschreibung oft übersehen werden. Saraya verbindet in ihrer Arbeit dekoloniale, feministische und transmediale Erzählansätze und nutzt alte sensorische Praktiken, um neue Narrative zu schaffen.

Erzählen als Mittel zur Bewältigung von Fragmentierung

Kenari betont, dass Geschichtenerzählen ein zentrales Element der Zivilisation ist, das hilft, Fragmentierungen und das Fehlen von Erinnerungen zu bewältigen. Sie erklärt, dass Geschichten oft in einem Spannungsfeld zwischen Wahrheit und Fiktion existieren und dass beide Konzepte nicht unbedingt gegensätzlich sind.

Dunkelheit als Medium

In der Ausstellung wird Dunkelheit nicht nur als Abwesenheit von Licht betrachtet, sondern als ein Medium, das die Art und Weise beeinflusst, wie wir die Welt wahrnehmen und Geschichten erzählen. Saraya diskutiert, wie verschiedene Kunstwerke Dunkelheit als transformative Kraft darstellen.

Einblicke in die ausgestellten Werke

Die Werke in der Ausstellung stammen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten und zeigen, wie Geschichtenerzählen über offizielle Geschichtsschreibung hinausgeht. Saraya beleuchtet mehrere Künstler, deren Arbeiten verschiedene Aspekte von Dunkelheit und Erinnerung reflektieren, und betont die Notwendigkeit, alternative Narrative zu schaffen.

Einfluss von Literatur und Theorien

Kenari erwähnt Werke von bedeutenden Autoren wie Édouard Glissant und Ursula K. Le Guin, die ihre Überlegungen zur Dunkelheit, zur Wahrnehmung und zur Konstruktion von Realität beeinflusst haben. Diese literarischen Einflüsse unterstützen die Konzepte, die in der Ausstellung behandelt werden.

H13 Artist Talk 2025

17.12.2025

Einführung zu Stina Forst

Stina Forst, die Gewinnerin des Hartreizen Niederösterreich Preises für Performance, ist eine vielseitige Künstlerin, die als Performance-Künstlerin, Schlagzeugerin und Choreografin arbeitet. Ihre Werke kombinieren Elemente aus Tanz, Theater, Musik und experimenteller Performance und sind international anerkannt.

Das Projekt Ansem Epithia

In ihrem Projekt Ansem Epithia verwandelte Stina Kunstraum Niederösterreich in einen Tempel der Prophezeiung, in dem sie als Pythia auftrat, die Orakelpriesterin des antiken Delphi. Besucher konnten eine Frage stellen, die Stina in Form von Rätseln beantwortete, was dazu führte, dass sie sich mit ihren eigenen Unsicherheiten auseinandersetzen mussten.

Interaktion mit dem Publikum

Stina ermutigte die Besucher zu einem spielerischen Austausch, indem sie einfache Gespräche und Fragen stellte, was oft zu tiefgründigen und persönlichen Antworten führte. Die Interaktion war geprägt von Humor, Neugier und einem Gefühl von Intimität.

Der Einsatz von Ventriloquismus und Puppen

Stina integrierte Ventriloquismus in ihre Performance und verwendete Puppen, um eine mehrstimmige Perspektive zu schaffen. Diese Technik diente dazu, die Grenzen zwischen ihr und dem Publikum zu verwischen und eine Raum für Unsicherheit und Abstraktion zu eröffnen.

Die Rolle von Humor und Absurdität

Humor und Absurdität sind zentrale Elemente in Stinas Arbeit. Sie nutzt diese, um mit ernsten Themen umzugehen und den Zuschauern zu helfen, sich mit ihren eigenen Unsicherheiten auseinanderzusetzen, während sie gleichzeitig eine spielerische Atmosphäre schafft.

Erfahrungen und Reflexionen

Stina reflektierte über die Unterschiede zwischen verschiedenen Aufführungskontexten, wie z.B. im Theater und im Musikfestival, und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Sie betonte, wie wichtig es ist, den Raum und die Energie des Publikums zu verstehen und darauf zu reagieren.

Einführung zu Stina Forst

Stina Forst, die Gewinnerin des Hartreizen Niederösterreich Preises für Performance, ist eine vielseitige Künstlerin, die als Performance-Künstlerin, Schlagzeugerin und Choreografin arbeitet. Ihre Werke kombinieren Elemente aus Tanz, Theater, Musik und experimenteller Performance und sind international anerkannt.

Das Projekt Ansem Epithia

In ihrem Projekt Ansem Epithia verwandelte Stina Kunstraum Niederösterreich in einen Tempel der Prophezeiung, in dem sie als Pythia auftrat, die Orakelpriesterin des antiken Delphi. Besucher konnten eine Frage stellen, die Stina in Form von Rätseln beantwortete, was dazu führte, dass sie sich mit ihren eigenen Unsicherheiten auseinandersetzen mussten.

Interaktion mit dem Publikum

Stina ermutigte die Besucher zu einem spielerischen Austausch, indem sie einfache Gespräche und Fragen stellte, was oft zu tiefgründigen und persönlichen Antworten führte. Die Interaktion war geprägt von Humor, Neugier und einem Gefühl von Intimität.

Der Einsatz von Ventriloquismus und Puppen

Stina integrierte Ventriloquismus in ihre Performance und verwendete Puppen, um eine mehrstimmige Perspektive zu schaffen. Diese Technik diente dazu, die Grenzen zwischen ihr und dem Publikum zu verwischen und eine Raum für Unsicherheit und Abstraktion zu eröffnen.

Die Rolle von Humor und Absurdität

Humor und Absurdität sind zentrale Elemente in Stinas Arbeit. Sie nutzt diese, um mit ernsten Themen umzugehen und den Zuschauern zu helfen, sich mit ihren eigenen Unsicherheiten auseinanderzusetzen, während sie gleichzeitig eine spielerische Atmosphäre schafft.

Erfahrungen und Reflexionen

Stina reflektierte über die Unterschiede zwischen verschiedenen Aufführungskontexten, wie z.B. im Theater und im Musikfestival, und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Sie betonte, wie wichtig es ist, den Raum und die Energie des Publikums zu verstehen und darauf zu reagieren.

A Wobbly Federation of Tongues, Hands, Faces and Lungs

07.11.2025

Einleitung zur Lecture Performance

Marianne Fleschitz eröffnet ihre Lecture Performance mit einer kurzen Entschuldigung für das Ablesen ihres Textes und reflektiert über ihren Auftritt und das Thema Stottern, das sie persönlich betrifft.

Stottern und seine Wahrnehmung

Sie beschreibt Stottern als eine sprachliche Störung, die oft mit Scham und Missverständnissen verbunden ist. Fleschitz teilt ihre Erfahrungen, wie andere auf ihr Stottern reagieren und thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen an eine flüssige Sprache.

Positive Aspekte des Stotterns

Fleschitz spricht über die positiven Seiten ihres Stotterns und betont, dass es kein Defekt ist, sondern Teil ihrer Identität. Sie ermutigt dazu, die eigenen sprachlichen Unvollkommenheiten zu akzeptieren.

Die Verbindung von Kunst und Sprache

Als Künstlerin sieht Fleschitz Parallelen zwischen ihrer Malerei und dem Stottern. Sie betrachtet Stottern als eine Art besondere Textur in ihrer Sprache und Kunst, die Räume zwischen Worten schafft.

Kritik an gesellschaftlichen Normen

Sie hinterfragt die gesellschaftlichen Normen, die Perfektion in der Sprache verlangen, und ermutigt die Zuhörer, sich von diesen Erwartungen zu lösen. Fleschitz plädiert für eine Akzeptanz von Imperfektion und die Freiheit, sich auszudrücken.

Einleitung zur Lecture Performance

Marianne Fleschitz eröffnet ihre Lecture Performance mit einer kurzen Entschuldigung für das Ablesen ihres Textes und reflektiert über ihren Auftritt und das Thema Stottern, das sie persönlich betrifft.

Stottern und seine Wahrnehmung

Sie beschreibt Stottern als eine sprachliche Störung, die oft mit Scham und Missverständnissen verbunden ist. Fleschitz teilt ihre Erfahrungen, wie andere auf ihr Stottern reagieren und thematisiert die gesellschaftlichen Erwartungen an eine flüssige Sprache.

Positive Aspekte des Stotterns

Fleschitz spricht über die positiven Seiten ihres Stotterns und betont, dass es kein Defekt ist, sondern Teil ihrer Identität. Sie ermutigt dazu, die eigenen sprachlichen Unvollkommenheiten zu akzeptieren.

Die Verbindung von Kunst und Sprache

Als Künstlerin sieht Fleschitz Parallelen zwischen ihrer Malerei und dem Stottern. Sie betrachtet Stottern als eine Art besondere Textur in ihrer Sprache und Kunst, die Räume zwischen Worten schafft.

Kritik an gesellschaftlichen Normen

Sie hinterfragt die gesellschaftlichen Normen, die Perfektion in der Sprache verlangen, und ermutigt die Zuhörer, sich von diesen Erwartungen zu lösen. Fleschitz plädiert für eine Akzeptanz von Imperfektion und die Freiheit, sich auszudrücken.