Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum
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Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum

Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung e. V. (DASL)

Beschreibung

Die Entwicklung von Stadt und Raum gewinnt durch Krisenerscheinungen, gesellschaftliche Debatten und einen wachsenden Kreis neuer (Stadt-)Akteur:innen an Dynamik. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, gehen Planer:innen zunehmend neue Wege und hinterfragen altgediente Instrumente und Handlungsmuster. Im Podcast „Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum“ sprechen Expert:innen am Beispiel aktueller städtebaulicher Herausforderungen, über die Abkehr von bestehenden planerischen Denkmodellen und über mutige Entwürfe und unorthodoxe Ideen zur Gestaltung städtischer Zukünfte. Neben Stadtplaner:innen und Architekt:innen, zählen weitere (Stadt-)Akteur:innen unterschiedlichster Professionen zu den Gästen. Der Podcast zeichnet sich durch eine unkonventionelle und reflexive Herangehensweise aus und bietet neue Perspektiven im Umgang mit aktuellen Themen der Stadtentwicklungsplanung.

Der Podcast „Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum“ war von 2021-2024 ein Kooperationsprojekt des Instituts für Städtebau und Wohnungswesen (ISW) mit Dr. Christine Grüger (suedlicht, Freiburg) und Dr. Fee Thissen (Urbane Transformation, Oberhausen). Ab 2025 ändert sich ein Kooperationspartner und an die Stelle des ISW tritt die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung e. V. (DASL).

Die Trilogie „Zukunft gestalten in unsicheren Zeiten“ (Folgen 33-35) wurde unter der Schirmherrschaft der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung e. V. (DASL) als Kooperationsprojekt zwischen der DASL, dem ISW mit Dr. Christine Grüger und Dr. Fee Thissen umgesetzt. Das Projekt ist als Teil der Nationalen Stadtentwicklungspolitik vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Migrantische Ökonomien - ein blinder Fleck der Innenstadtförderung?

09.07.2026

Bedeutung migrantischer Ökonomien

In der Episode wird die Rolle migrantischer Ökonomien in der Innenstadtförderung thematisiert, insbesondere in Bezug auf ihre Bedeutung für die Stadtentwicklung. Die Sprechenden reflektieren über persönliche Erfahrungen und die Vielfalt, die migrantische Geschäfte in Städten wie Mannheim und Freiburg bringen.

Erfahrungen aus dem Ruhrgebiet und Freiburg

Die Moderatorinnen Fee Tissen und Christine Grüger diskutieren, wie migrantische Ökonomien das Alltagsleben in Städten prägen. Tissen hebt die Lebendigkeit in Stadtteilen mit hoher Migrantenzahl hervor, während Grüger die Integration migrantischer Läden in Freiburg anspricht und deren Bedeutung für die lokale Gemeinschaft betont.

Fokus auf Mannheim

Besonderes Augenmerk liegt auf Mannheim, wo der Marktplatz als Beispiel für eine erfolgreiche Integration migrantischer Kulturen dient. Die Stadtverwaltung wird vorgestellt, einschließlich der Strategien zur Unterstützung migrantischer Unternehmer, um ein harmonisches Zusammenleben und wirtschaftliches Wachstum zu fördern.

Herausforderungen und Chancen

Die Diskussion beleuchtet Herausforderungen wie die Notwendigkeit einer besseren Ansprache jüngerer migrantischer Unternehmer und die Integration von geflüchteten Unternehmern. Die Stadt Mannheim wird gelobt, da sie aktiv auf die Bedürfnisse aller Anwohner eingeht und versucht, ein Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Kulturen zu schaffen.

Vertrauensaufbau und Unterstützung

Die Sprechenden betonen, dass Vertrauen zwischen der Stadtverwaltung und migrantischen Unternehmern entscheidend ist. Konkrete Hilfsangebote und die Einbindung von Unternehmern in Entscheidungsprozesse sind zentrale Themen, um die Akzeptanz und Zusammenarbeit zu fördern.

Bedeutung migrantischer Ökonomien

In der Episode wird die Rolle migrantischer Ökonomien in der Innenstadtförderung thematisiert, insbesondere in Bezug auf ihre Bedeutung für die Stadtentwicklung. Die Sprechenden reflektieren über persönliche Erfahrungen und die Vielfalt, die migrantische Geschäfte in Städten wie Mannheim und Freiburg bringen.

Erfahrungen aus dem Ruhrgebiet und Freiburg

Die Moderatorinnen Fee Tissen und Christine Grüger diskutieren, wie migrantische Ökonomien das Alltagsleben in Städten prägen. Tissen hebt die Lebendigkeit in Stadtteilen mit hoher Migrantenzahl hervor, während Grüger die Integration migrantischer Läden in Freiburg anspricht und deren Bedeutung für die lokale Gemeinschaft betont.

Fokus auf Mannheim

Besonderes Augenmerk liegt auf Mannheim, wo der Marktplatz als Beispiel für eine erfolgreiche Integration migrantischer Kulturen dient. Die Stadtverwaltung wird vorgestellt, einschließlich der Strategien zur Unterstützung migrantischer Unternehmer, um ein harmonisches Zusammenleben und wirtschaftliches Wachstum zu fördern.

Herausforderungen und Chancen

Die Diskussion beleuchtet Herausforderungen wie die Notwendigkeit einer besseren Ansprache jüngerer migrantischer Unternehmer und die Integration von geflüchteten Unternehmern. Die Stadt Mannheim wird gelobt, da sie aktiv auf die Bedürfnisse aller Anwohner eingeht und versucht, ein Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Kulturen zu schaffen.

Vertrauensaufbau und Unterstützung

Die Sprechenden betonen, dass Vertrauen zwischen der Stadtverwaltung und migrantischen Unternehmern entscheidend ist. Konkrete Hilfsangebote und die Einbindung von Unternehmern in Entscheidungsprozesse sind zentrale Themen, um die Akzeptanz und Zusammenarbeit zu fördern.

#44 Wie feministisch kann eine Stadt sein?

21.05.2026

Kontext und Begriffe

In der Folge wird diskutiert, wie feministische und gendergerechte Stadtplanung die Alltagswelt prägt. Es geht um Debatten rund um Gleichstellung, Frauenrollen, Gewalt und Privatraum. Es wird betont, dass Feminismus und Gender-Perspektiven unterschiedliche Akzente setzen und dass politische Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle bei der Realisierung solcher Ansprüche spielen.

Beiträge der Expertinnen

Nina Schuster erläutert feministische und queere Stadtforschung, betont vielfältige Lebensentwürfe und die Bedeutung von Alltagsräumen. Eva Keil verweist auf praktische Erfahrungen in Wien, Seestadt Aspern und die Notwendigkeit governance-gestützter Ansätze, um stadtplanerische Ziele umzusetzen.

Alltagsbedürfnisse und Räume

Grünräume, barrierefreier Zugang, öffentliche Toiletten und sichere Freiräume stehen im Mittelpunkt. Care-Arbeit, Mobilität und gerechte Verteilung von Nutzungen beeinflussen, wie Menschen Stadt erleben. Es wird betont, dass Investitionen in Infrastruktur, Fußwege und Erholungsräume Frauen- und Familienfreundlichkeit erhöhen.

Politik, Instrumente und Ausblick

Politischer Rückhalt und Instrumente wie städtebauliche Verträge müssen genutzt werden, um Qualitätsmaßstäbe, Grünflächen und Luftqualität zu sichern. Es wird hervorgehoben, dass gesellschaftlicher Druck, zivilgesellschaftliches Engagement und Klimaaspekte zusammenwirken, um Stadtentwicklung nachhaltiger und inklusiver zu gestalten.

Kontext und Begriffe

In der Folge wird diskutiert, wie feministische und gendergerechte Stadtplanung die Alltagswelt prägt. Es geht um Debatten rund um Gleichstellung, Frauenrollen, Gewalt und Privatraum. Es wird betont, dass Feminismus und Gender-Perspektiven unterschiedliche Akzente setzen und dass politische Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle bei der Realisierung solcher Ansprüche spielen.

Beiträge der Expertinnen

Nina Schuster erläutert feministische und queere Stadtforschung, betont vielfältige Lebensentwürfe und die Bedeutung von Alltagsräumen. Eva Keil verweist auf praktische Erfahrungen in Wien, Seestadt Aspern und die Notwendigkeit governance-gestützter Ansätze, um stadtplanerische Ziele umzusetzen.

Alltagsbedürfnisse und Räume

Grünräume, barrierefreier Zugang, öffentliche Toiletten und sichere Freiräume stehen im Mittelpunkt. Care-Arbeit, Mobilität und gerechte Verteilung von Nutzungen beeinflussen, wie Menschen Stadt erleben. Es wird betont, dass Investitionen in Infrastruktur, Fußwege und Erholungsräume Frauen- und Familienfreundlichkeit erhöhen.

Politik, Instrumente und Ausblick

Politischer Rückhalt und Instrumente wie städtebauliche Verträge müssen genutzt werden, um Qualitätsmaßstäbe, Grünflächen und Luftqualität zu sichern. Es wird hervorgehoben, dass gesellschaftlicher Druck, zivilgesellschaftliches Engagement und Klimaaspekte zusammenwirken, um Stadtentwicklung nachhaltiger und inklusiver zu gestalten.

KG#08 - Auf einen Kaffee mit...Christian Plöhn

12.02.2026

Einführung in das Thema Bauturbo

In dieser Episode wird der Begriff "Bauturbo" thematisiert, der als Schlagwort in der Immobilienbranche bekannt geworden ist. Die Hosts, Fee Tissen und Christine Grüger, betrachten die Auswirkungen der Baugesetzbuchnovelle, insbesondere in Bezug auf die Effizienz im Bauprozess.

Rückblick auf frühere Diskussionen

Die Diskussion um den Bauturbo wird auf frühere Gespräche mit Experten wie Stefan Reiß-Schmidt zurückgeführt, der Bedenken hinsichtlich der Qualität und der Öffentlichkeitsbeteiligung äußerte. Die Novelle könnte bestehende Errungenschaften in der Planungskultur gefährden.

Aktuelle Herausforderungen für Kommunen

Die neue Regelung hat bereits Auswirkungen auf die Kommunen, die nun versuchen, sich an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Während einige Städte bereits Lösungen gefunden haben, stehen kleinere und mittlere Kommunen vor größeren Herausforderungen.

Interview mit Christian Plön

Christian Plön, Leiter des Amts für Stadtentwicklung und Stadtplanung in Heidelberg, erläutert die praktischen Auswirkungen des Bauturbos. Der Begriff wird als irreführend angesehen, da es nicht nur um Beschleunigung geht, sondern auch um die Einhaltung von Regelungen und Standards.

Die Rolle der Planungsbehörden

Plön betont die Notwendigkeit, die nachbarlichen Interessen zu berücksichtigen und die Öffentlichkeit in die Planungsprozesse einzubeziehen. Dies könnte durch informelle Phasen geschehen, um Konflikte frühzeitig zu klären.

Ausblick und Fazit

Die Diskussion schließt mit einem positiven Ausblick auf die zukünftige Planungspraxis. Trotz der Herausforderungen durch den Bauturbo sieht Plön Potenzial für eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Investoren und der Öffentlichkeit.

Einführung in das Thema Bauturbo

In dieser Episode wird der Begriff "Bauturbo" thematisiert, der als Schlagwort in der Immobilienbranche bekannt geworden ist. Die Hosts, Fee Tissen und Christine Grüger, betrachten die Auswirkungen der Baugesetzbuchnovelle, insbesondere in Bezug auf die Effizienz im Bauprozess.

Rückblick auf frühere Diskussionen

Die Diskussion um den Bauturbo wird auf frühere Gespräche mit Experten wie Stefan Reiß-Schmidt zurückgeführt, der Bedenken hinsichtlich der Qualität und der Öffentlichkeitsbeteiligung äußerte. Die Novelle könnte bestehende Errungenschaften in der Planungskultur gefährden.

Aktuelle Herausforderungen für Kommunen

Die neue Regelung hat bereits Auswirkungen auf die Kommunen, die nun versuchen, sich an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Während einige Städte bereits Lösungen gefunden haben, stehen kleinere und mittlere Kommunen vor größeren Herausforderungen.

Interview mit Christian Plön

Christian Plön, Leiter des Amts für Stadtentwicklung und Stadtplanung in Heidelberg, erläutert die praktischen Auswirkungen des Bauturbos. Der Begriff wird als irreführend angesehen, da es nicht nur um Beschleunigung geht, sondern auch um die Einhaltung von Regelungen und Standards.

Die Rolle der Planungsbehörden

Plön betont die Notwendigkeit, die nachbarlichen Interessen zu berücksichtigen und die Öffentlichkeit in die Planungsprozesse einzubeziehen. Dies könnte durch informelle Phasen geschehen, um Konflikte frühzeitig zu klären.

Ausblick und Fazit

Die Diskussion schließt mit einem positiven Ausblick auf die zukünftige Planungspraxis. Trotz der Herausforderungen durch den Bauturbo sieht Plön Potenzial für eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Investoren und der Öffentlichkeit.