
MINDFUL BODY I Wechseljahre & Frauengesundheit
Melanie Berger
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Unlust in den Wechseljahren: Warum keine Lust auf Sex völlig normal ist.
Einführung in das Thema Unlust
Die Episode behandelt das häufige und oft einsame Symptom der Unlust in den Wechseljahren. Viele Frauen fühlen sich mit diesem Thema allein und scheuen sich, darüber zu sprechen.
Gründe für Unlust
Unlust hat biologische Ursachen, die mit sinkenden Hormonspiegeln wie Östrogen und Testosteron zusammenhängen. Diese Hormone sind entscheidend für die sexuelle Lust und das Empfinden im Körper. Der Rückgang führt zu weniger Durchblutung und Antrieb.
Das Gas- und Bremseprinzip
In dieser Phase wird das Gaspedal, das für Lust steht, schwächer, während die Bremse, die durch Stress und Erschöpfung wirkt, stärker wird. Dies führt dazu, dass viele Frauen Schwierigkeiten haben, Lust zu empfinden.
Körperwahrnehmung und Bewegung
Ein wichtiger Hebel für die Verbesserung des Körpergefühls ist Bewegung, die darauf abzielt, den Beckenboden und die Körpermitte bewusst wahrzunehmen. Frauen sollten lernen, ihren Körper als Verbündeten zu sehen, anstatt als Problemzone.
Praktische Übungen
Die Zuhörerinnen werden ermutigt, dreimal fünf Minuten in der Woche ihren Beckenboden bewusst zu spüren, um eine Verbindung zu ihrem Körper herzustellen. Dies soll helfen, das Gaspedal wieder etwas mehr zu betätigen.
Ausblick und weitere Themen
In zukünftigen Episoden wird das Zusammenspiel zwischen Beckenboden und Lymphsystem sowie deren Bedeutung in den Wechseljahren weiter behandelt.

Zu viel. Zu wenig. Nie richtig? Warum Frauen ständig mit ihrem Körper kämpfen.
Einführung in das Thema Körperbild
In dieser Episode wird das Körperbild von Frauen thematisiert und wie soziale Medien das Selbstbild beeinflussen können. Der Fokus liegt auf der Suche nach Frieden mit dem eigenen Körper und dem Einfluss von Trends auf das Körperempfinden.
Die Evolution der Schönheitsideale
Die Episode beleuchtet die sich ständig ändernden Schönheitsideale über die Jahrhunderte hinweg, von kurvigen Figuren im Mittelalter über die extrem dünnen Ideale der 70er und 90er Jahre bis hin zu den heutigen Anforderungen an einen sportlich definierten Körper. Diese Trends führen dazu, dass Frauen sich unzufrieden und unglücklich fühlen.
Selbstkritik und gesellschaftlicher Druck
Es wird thematisiert, wie Frauen, selbst wenn sie erfolgreich sind, oft kritisch mit ihrem Körper umgehen und sich mit unerreichbaren Idealen vergleichen. Die Autorin reflektiert über ihre eigene Vergangenheit mit Essstörungen und den Druck, dem Frauen ausgesetzt sind.
Der Einfluss der sozialen Medien
Soziale Medien verstärken den Druck, indem sie ständig neue Vergleichsmöglichkeiten bieten. Die Autorin diskutiert die Gefahren von bearbeiteten Bildern und der unrealistischen Darstellung von Körpern, die das Selbstwertgefühl beeinträchtigen können.
Gesundheit und Wohlbefinden im Fokus
Statt nach Perfektion zu streben, sollte der Fokus auf Gesundheit, Beweglichkeit und das Wohlbefinden des Körpers gelegt werden. Die Autorin plädiert dafür, den Körper als Partner und nicht als Feind zu betrachten.
Selbstakzeptanz und positive Selbstwahrnehmung
Abschließend wird dazu aufgerufen, den eigenen Körper wertzuschätzen und anzunehmen. Die Episode endet mit der Botschaft, dass der Wert einer Person nicht im äußeren Erscheinungsbild liegt, sondern von innen kommt.

Hormonersatztherapie in den Wechseljahren - Alles was du wissen musst 6/6
Einführung in die Hormonersatztherapie
In der letzten Folge der Wechseljahresserie wird das Thema Hormonersatztherapie behandelt, ein zentrales Anliegen vieler Frauen in den Wechseljahren. Es wird erklärt, dass Hormonersatztherapie eine Möglichkeit ist, um die abnehmenden Hormone im Körper auszugleichen und so die Lebensqualität zu verbessern.
Funktionsweise der Hormonersatztherapie
Die Therapie beinhaltet die Zufuhr von Hormonen wie Progesteron, Östrogen und Gestagen, um das hormonelle Gleichgewicht wiederherzustellen. Die Verabreichungsformen sind vielfältig und können in Form von Gelen, Cremes oder Pflastern erfolgen, um die Verträglichkeit zu erhöhen.
Bedeutung des Schlafs und der körperlichen Gesundheit
Guter Schlaf ist für die Regeneration unerlässlich. Viele Frauen berichten von positiven Effekten durch bioidentische Hormone, die zu besserem Schlaf führen. Es wird betont, dass eine starke Muskulatur und ein entspanntes Nervensystem wichtig sind, um die Symptome der Wechseljahre zu lindern.
Empfehlungen für die Therapie
Die Hormonersatztherapie sollte möglichst früh in den Wechseljahren in Betracht gezogen werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Es ist wichtig, einen offenen Dialog mit der behandelnden Ärztin zu führen, um die passende Therapieform zu finden.
Abschluss und Ausblick
Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine Phase der Veränderung, die mit der richtigen Unterstützung und einem gesunden Lebensstil bewältigt werden kann. Die Hörerinnen werden ermutigt, sich aktiv um ihre Gesundheit zu kümmern und die verschiedenen unterstützenden Programme in Betracht zu ziehen.