
fischer Highlights
Unternehmensgruppe fischer
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

fischer Highlights #E52 - Emil Kral, Geschäftsführer BauBot Services
Baubot und BIM als neue Bauwelt
Der Baubot von Fischer verändert die Bauprozesse durch Automatisierung und verknüpft Roboterleistung mit BIM-Daten. Emil Krahl beschreibt seinen Weg von BIM-Projektleitung zu internationalem BIM-Management und betont, wie digitale Modelle Lebenszyklen von Gebäuden begleiten und Berichte automatisiert ins Modell zurückfließen können. Die Mission: Prozesse effizienter, sicherer und menschenwürdiger gestalten, indem Roboter repetitive Arbeiten übernehmen.
Herausforderungen und Rekorde
Im Engelberg-Tunnel demonstrierten drei Baubots erstmals gleichzeitiges Arbeiten unter laufendem Verkehr. Planung, Geometrien und Datenaufbereitung waren zentrale Hürden, gefolgt von zeitraubenden Nachtein-sätzen. Der Guinness-Weltrekord mit über 3.700 Löchern in 24 Stunden zeigte, dass Mensch und Maschine gemeinsam Grenzen verschieben. Der Schritt vom Prototyp zur routinierten Anwendung markierte den Startpunkt für weitere Großprojekte.
Ausblick und Namensphilosophie
Für die Zukunft stehen weitere Applikationen wie Dübel setzen, Schleifen und Fräsen im Zentrum. Geplant ist eine zunehmende Automatisierung durch spezialisierte Roboter, die Montage von Anbauteilen einschließt. Die Roboternamen – oft Märchenfiguren – erleichtern die Zusammenarbeit und reflektieren die menschliche Nähe zu technisch fortschrittlichen Arbeitsprozessen.

fischer Highlights #E51 - Prof. Peter Fettke, Professor für Wirtschaftsinformatik
Künstliche Intelligenz in der Logistik
Der Podcast beleuchtet, wie künstliche Intelligenz die Logistik und Produktionsabläufe revolutioniert. Roboter und selbstlernende Programme können Engpässe erkennen und Prozesse beschleunigen, was die Effizienz in Unternehmen erheblich steigert.
Professor Peter Fettke und seine Forschung
Professor Peter Fettke, Experte für Wirtschaftsinformatik, erklärt, wie er am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) arbeitet. Er nutzt Fischertechnik-Modelle, um reale Produktionsumgebungen zu simulieren und zu optimieren.
Digitale Zwillinge und Laborforschung
Fettke betont die Wichtigkeit der praktischen Validierung von Simulationsmodellen durch Labor- und Feldforschung. Digitale Zwillinge verbinden die reale und die digitale Welt, was eine genauere Analyse und Anpassung ermöglicht.
Intelligentes Prozessmanagement
Der Unterschied zwischen klassischer Automatisierung und intelligentem Prozessmanagement liegt in der Integration und dem Verständnis komplexer Abläufe. Fettke hebt hervor, dass Begriffe, Abläufe und Systemintegration entscheidend sind, um die Effizienz zu steigern.
Prozesserkennung und KI-Einsatz
Fettke erläutert die Methoden zur automatischen Prozesserkennung, die auf Regel- und maschinellem Lernen basieren. Er erklärt, dass die Kombination verschiedener Datenquellen und Ansätze entscheidend für den Erfolg ist.
Rolle der Mitarbeitenden in einer KI-Welt
Die Einführung intelligenter Systeme verändert die Rolle der Mitarbeitenden. Sie müssen sich auf komplexe Aufgaben konzentrieren und dabei ihre geistigen Fähigkeiten weiterhin trainieren, um nicht nur wie Maschinen zu denken.
Persönliche Reflexion von Professor Fettke
Abschließend reflektiert Fettke über seine persönliche Sicht auf Effizienz und die Balance zwischen Optimierung und Entspannung in seinem Privatleben, insbesondere beim Rudern.

fischer Highlights #E50 - Moritz Gräter, CEO des IPAI
Vision des Innovationsparks Künstliche Intelligenz
Moritz Gräter, CEO des IPAI, erläutert die Notwendigkeit einer offenen Innovationsplattform für künstliche Intelligenz (KI) in Deutschland und Europa. In einer Zeit, in der Unternehmen KI in ihren Wertschöpfungsketten integrieren müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sieht der IPAI sich als zentralen Akteur, der Unternehmen bei dieser Transformation unterstützt.
Entwicklung und Ziele des IPAI
Der IPAI strebt an, ein globales Zentrum für menschenzentrierte KI-Anwendungen zu werden. In nur drei Jahren hat sich das Netzwerk auf über 100 Mitgliedsunternehmen und mehr als 70 Mitarbeiter erweitert, was es zum größten Anwendungsnetzwerk für KI in Deutschland macht. Dennoch bleibt der Weg zur vollständigen Verwirklichung der Vision steinig und erfordert ständige Anpassung und Iteration.
Die Rolle von KI in der Gesellschaft
Gräter betont, dass KI nicht nur als Zukunftstechnologie betrachtet werden sollte, sondern bereits heute greifbare Vorteile bietet, insbesondere in der Prozessoptimierung. Der IPAI engagiert sich, um KI für die Gesellschaft zugänglicher zu machen, etwa durch den ePi Living Room, der verschiedene KI-Anwendungen demonstriert und das Verständnis für Technologie fördert.
Herausforderungen und Chancen für Unternehmen
Unternehmen müssen sich ganzheitlich mit der digitalen Transformation auseinandersetzen, um nachhaltigen Mehrwert zu schaffen. Es erfordert nicht nur technologische Anpassungen, sondern auch ein Umdenken hinsichtlich ihrer Positionierung und des Umgangs mit Daten und Talenten. Die Zusammenarbeit im IPAI-Netzwerk bietet hier große Chancen.
Zukunftsausblick und gesellschaftliche Verantwortung
Gräter sieht die Zukunft der Menschheit in der aktiven Mitgestaltung der KI-Entwicklung. Vertrauen in KI und der transparente Umgang mit Daten sind essenziell. Der IPAI wird eine Schlüsselrolle bei der Integration von Forschung und Anwendung spielen und somit dazu beitragen, die KI-Entwicklung nachhaltig zu gestalten.