
Energie sparen leicht gemacht
EnergieSchweiz
Beschreibung
Gemeinsam für eine nachhaltige Energiezukunft - Energieeffizienz in Haushalten, Gebäuden, der Industrie und Mobilität sowie der Ausbau erneuerbarer Energien wie Solar- und Windkraft sind entscheidend, um die Schweiz bis 2050 klimaneutral zu machen. Willst du wissen, wie dieses Ziel erreicht wird? Hör rein und hilf mit, eine nachhaltige Energiezukunft zu gestalten. Jeder kann einen Beitrag leisten!
Staffel 2:
«Energiesparen leicht gemacht» – diesmal mit Fokus auf das energetische Sanieren und Renovieren. Egal, ob Sie die alte Ölheizung mit einem erneuerbaren Heizsystem ersetzen oder die Kraft der Sonne für die Produktion von Strom und Wärme nutzen möchten – unsere Fachpersonen vom Bundesamt für Energie geben Ihnen in dieser Staffel wertvolle Tipps, wie Sie Ihr Eigenheim energetisch optimieren können. Im Vordergrund stehen konkrete Lösungsvorschläge für die häufigsten Fragen rund um die energetische Sanierung. Machen auch Sie einen Unterschied.
Staffel 1:
Was bringen Eco-Programme bei der Wasch- oder Spülmaschine? Wie kann ich Warmwasser sparen, auch wenn ich gerne länger dusche? Wie und wo sich zu Hause Energie sparen lässt, erklären Fachleute des Bundesamtes für Energie in der neuen Podcast-Reihe «Energiesparen leicht gemacht» von EnergieSchweiz. In den fünf Episoden gehen Sie mit Moderatorin Carla Keller von Zimmer zu Zimmer, während Fachspezialistinnen und Fachspezialisten praktische Tipps geben und Fragen aus der Bevölkerung beantworten.
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Zwischen Handwerk und Hightech: Berufe in der Gebäudetechnik sichern unsere Energiezukunft
Gebäude als zentrale Energiezentren
Gebäudetechnik spielt eine wachsende Rolle, da Heizen, Kühlen und Warmwasser große Teile des Energieverbrauchs ausmachen. Gebäude können selbst Energie erzeugen, etwa durch Solar- oder Photovoltaik-Anlagen. Dadurch verwandelt sich das Haus zunehmend in ein Kraftwerk. Neue Technologien wie Wärmepumpen ermöglichen eine effizientere Nutzung von Strom und erneuerbarer Energie, während smarte Systeme Planung, Steuerung und Betrieb verbinden.
Ausbildung, Berufe und Wandel
Bei SwissTech werden Installationsberufe wie Sanitär-, Heizungsinstallationen, Spengler, Lüftungsanlagenbauer sowie Gebäudetechnikplanerinnen und -planer sowie Gebäudeinformatikerinnen vermittelt. Die Ausbildung reicht von EFZ bis EBA, wobei letztere stärker praxisorientiert ist. Die Prüfbilder werden komplexer, da Systeme langfristig betrieben und überwacht werden müssen. Digitalisierung und neue Technologien erhöhen Anforderung und Attraktivität der Berufe.
Praxisbeispiel: Spenglerin Madeleine
Madeleine beschreibt eine vielseitige Spenglerarbeit vom Zuschneiden über das Montieren bis zur Anpassung von Blechen an Dächer und Fassaden. Die Tätigkeit verbindet Handwerk, kreative Gestaltung und präzises Arbeiten. Körperliche Beanspruchung, Workflows auf Baustellen und der Blick für qualitativ hochwertige Ergebnisse prägen den Alltag. Mut, Lernbereitschaft und Begeisterung für das Handwerk sichern den Einstieg und weitere Entwicklungsmöglichkeiten.
Zukunftschancen und Karrierewege
Der Bedarf in der Gebäudetechnik steigt weiter, Fachkräfte werden an allen Schnittstellen zu Elektroinstallation, Steuerung, E-Mobilität und Nachhaltigkeit benötigt. Nach der Lehre folgen Weiterbildungen wie Fachausweise, Höhere Fachprüfungen oder Fachhochschulstudium. Karrieremöglichkeiten reichen von Planung über Projektleitung bis hin zur eigenen Firma. KI unterstützt Planung und Berechnungen, das Handwerk bleibt aber durch Fachkräfte essenziell.

Achtung heiss: Verstecktes Sparpotential bei der Warmwasserversorgung
Bedeutung von Warmwasser im Gebäudebereich
Warmwasser nimmt in modernen Gebäuden einen großen Anteil des Energieverbrauchs ein. Dank besserer Dämmung steigt der Anteil stärker an, sodass Warmwasser eine zentrale Stellgröße für die Betriebskosten darstellt. Die Folge ist eine stärkere Fokussierung auf Erzeugung, Verteilung und Verbrauch, um Verluste zu minimieren und den Wirkungsgrad zu erhöhen.
Effiziente Erzeugung und erneuerbare Optionen
Effiziente Warmwassererzeugung verbindet sich oft mit Wärmepumpentechnologie, teils in Kombination mit erneuerbaren Quellen. Photovoltaik, Solarthermie oder Fernwärme können die Wärmepumpe unterstützen. Es lohnt sich, Systeme zu prüfen, die Warmwasser gemeinsam mit Heizung nutzen, um insgesamt Energie zu sparen. Beratungen durch Fachleute helfen, passende, lokal passende Lösungen zu finden.
Verteilung, Armaturen und Nutzerverhalten
Bei Verteilung und Armaturen spielt Dämmung eine große Rolle; kurze Leitungswege minimieren Verluste. Durchflussbegrenzungen sparen sofort Wasser und Energie. Das Nutzerverhalten hat ebenso großen Einfluss: kurze Duschen, kein unnötiges Warmwasserlaufen beim Händenwaschen oder Abwaschen reduzieren den Verbrauch deutlich. Energiesparende Armaturen und regelmäßige Wartung unterstützen eine dauerhaft effiziente Nutzung.
Wartung, Vorschriften und Beratung
Wartung des Boilers, Entkalkung und richtige Temperatureinstellung sind zentral. Elektroboiler sollten nicht unnötig hoch temperiert sein. Kantonale Vorschriften fördern Modernisierungen hin zu erneuerbaren Systemen. Offerten sollten Dämmung, Energieetiketten and Rohren sowie Armaturen berücksichtigen. Eine fachkundige Beratung hilft, passende Systeme zu wählen und langfristig Kosten und Emissionen zu reduzieren.

Energie Sparen digital: nützliche Tools und Apps
Transparenz durch digitale Tools
In der Episode wird erklärt, wie digitale Applikationen Energiedaten nutzbar machen und Transparenz schaffen. Ziel ist, Informationen möglichst nah an die Menschen zu bringen, damit sich mit wenig Aufwand ein besseres Verständnis des eigenen Verbrauchs ergibt. Dadurch soll die Energiewende unterstützt werden, indem Privathaushalte Einblick in Verbrauchsmuster bekommen und Produzenten von erneuerbarer Energie stärker eingebunden werden.
Perlas und Verbrauchsanalyse zu Hause
Perlas steht für Personalized Residential Load Curve Analytics. Voraussetzung ist ein Smart Meter, das Daten im 15-Minuten-Takt liefert. Nutzer laden Verbrauchsdaten hoch, erhalten Visualisierungen nach Zeitfenstern und können den eigenen Verbrauch mit ähnlichen Haushalten vergleichen. Das Tool liefert personalisierte Empfehlungen, zeigt jedoch auch Potenziale auf, die nicht alle Haushalte gleichermaßen nutzen können.
Tools zur Erzeugung erneuerbarer Energie
Weitere vorgestellte Werkzeuge betreffen Dach- und Heizsysteme: sonnendach.ch schätzt die Eignung von Dächern für Photovoltaik, inklusive grober Erträge. Ergänzend ermöglichen Solarrechner detailliertere Kosten-Nutzen-Analysen je nach Haushaltsgröße. Für Erdwärme dient ein Tool zur ersten Einschätzung der Machbarkeit, während kantonale Vorgaben und eine Impulsberatung Orientierung bieten, bevor konkrete Schritte unternommen werden.
Überblick, Nutzen und Weiterentwicklung
Die vorgestellten Apps sollen Barrieren senken und das Interesse an erneuerbaren Energien wecken. Das Bundesamt für Energie plant, Datenquellen kontinuierlich zu aktualisieren und weitere Anbieter einzubinden. Ein Vergleichsportal für Energiemanagementsysteme erleichtert die Auswahl passender Systeme zur Eigenverbrauchsoptimierung, weshalb sich Nutzerinnen und Nutzer intensiver mit dem Thema befassen können, ohne in eine kostenintensive Beratung zu investieren.