Geschichten~weise
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Geschichten~weise

Helmut Wittmann

Beschreibung

Die monatliche inspirierende Geschichte - frisch erzählt von Märchenerzähler Helmut Wittmann. Mit dabei sind Gäste, die zum jeweiligen Thema Wesentliches zu sagen haben. Mehr www.maerchenerzaehler.at

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Von einem, der auszog ...

02.08.2026

Einführung in den Podcast

Der Podcast wird von Märchenerzähler Helmut Wittmann präsentiert und behandelt das Thema der Neugier und des Entdeckens der Welt. Anlass ist das Buch "Kleine Welt zwischen zwei Kriegen", das die Wanderjahre des Schuhmachers Franz Schimpel dokumentiert.

Franz Schimpels Reise

Franz Schimpel, ein 19-jähriger Schuhmacher, beginnt 1929 seine Wanderschaft, um andere Länder und deren Sitten und Bräuche kennenzulernen. Sein Tagebuch gibt Einblicke in seine Erlebnisse und die Herausforderungen, die er auf seiner Reise meistern muss.

Persönliche Herausforderungen und gesellschaftliche Umstände

Schimpel beschreibt die Schwierigkeiten, die ihm als Wandergeselle begegnen, insbesondere während der Weltwirtschaftskrise. Er wird oft mit Vorurteilen konfrontiert und muss sich Respekt verdienen.

Emotionale Reflexionen

Im Verlauf seiner Reise reflektiert Schimpel über seine Erlebnisse und Emotionen, von der Freude am Entdecken bis hin zu den Herausforderungen, die er bewältigen muss. Er bleibt dabei optimistisch und ergreift die Initiative, neue Erfahrungen zu sammeln.

Nachwirkungen und Bedeutung des Tagebuchs

Das Tagebuch und die Briefe, die nach dem Krieg entstanden, geben Einblicke in Schimpels Leben und seine Sicht auf die Welt. Es wird betont, dass das Werk als Antikriegsbuch verstanden werden kann, da es die Grausamkeit des Krieges thematisiert und das individuelle Schicksal in den Vordergrund stellt.

Abschluss und Ausblick

Der Podcast schließt mit dem Gedanken, dass Schimpels Erlebnisse nicht nur historisch, sondern auch zeitlos sind und dazu anregen, über persönliche Entwicklung und die Herausforderungen des Lebens nachzudenken.

Einführung in den Podcast

Der Podcast wird von Märchenerzähler Helmut Wittmann präsentiert und behandelt das Thema der Neugier und des Entdeckens der Welt. Anlass ist das Buch "Kleine Welt zwischen zwei Kriegen", das die Wanderjahre des Schuhmachers Franz Schimpel dokumentiert.

Franz Schimpels Reise

Franz Schimpel, ein 19-jähriger Schuhmacher, beginnt 1929 seine Wanderschaft, um andere Länder und deren Sitten und Bräuche kennenzulernen. Sein Tagebuch gibt Einblicke in seine Erlebnisse und die Herausforderungen, die er auf seiner Reise meistern muss.

Persönliche Herausforderungen und gesellschaftliche Umstände

Schimpel beschreibt die Schwierigkeiten, die ihm als Wandergeselle begegnen, insbesondere während der Weltwirtschaftskrise. Er wird oft mit Vorurteilen konfrontiert und muss sich Respekt verdienen.

Emotionale Reflexionen

Im Verlauf seiner Reise reflektiert Schimpel über seine Erlebnisse und Emotionen, von der Freude am Entdecken bis hin zu den Herausforderungen, die er bewältigen muss. Er bleibt dabei optimistisch und ergreift die Initiative, neue Erfahrungen zu sammeln.

Nachwirkungen und Bedeutung des Tagebuchs

Das Tagebuch und die Briefe, die nach dem Krieg entstanden, geben Einblicke in Schimpels Leben und seine Sicht auf die Welt. Es wird betont, dass das Werk als Antikriegsbuch verstanden werden kann, da es die Grausamkeit des Krieges thematisiert und das individuelle Schicksal in den Vordergrund stellt.

Abschluss und Ausblick

Der Podcast schließt mit dem Gedanken, dass Schimpels Erlebnisse nicht nur historisch, sondern auch zeitlos sind und dazu anregen, über persönliche Entwicklung und die Herausforderungen des Lebens nachzudenken.

Die Fee und die Lebenswege

01.07.2026

Einführung in den Podcast

Im Podcast erzählt Märchenerzähler Helmut Wittmann Geschichten in verschiedenen Sprachen, darunter Mundart und Englisch. In dieser Episode spricht er mit Gregor Sieböck, dem Weltenwanderer, über das Gehen und die Wege, die das Leben einschlägt.

Die Wanderung von Gregor Sieböck

Gregor Sieböck erzählt von seiner Weltumwanderung, die er 2003 begann, als er zu Fuß von seiner Heimat nach Tokio ging. Er berichtet von den Herausforderungen und der Dankbarkeit, die er für die Erfahrungen auf dieser Reise empfindet. Diese Unternehmung war damals eine Seltenheit und stieß auf Unverständnis, was ihr besonderen Zauber verlieh.

Der Zauber des Gehens

Das Gehen ist für Gregor nicht nur eine physische Aktivität, sondern auch eine Möglichkeit, im Einklang mit der Erde zu leben. Er spricht über seine Motivation, die Welt zu erkunden und das Bewusstsein für ökologische Themen zu schärfen.

Wichtige Lebensentscheidungen

Gregor und Helmut diskutieren über die Entscheidungen, die sie in ihrem Leben getroffen haben, um ihren Träumen zu folgen. Gregor beschreibt, wie er seine Karriere bei der Weltbank hinter sich ließ, um seine Visionen zu verwirklichen.

Der Ruf des Herzens

Ein zentrales Thema ist der Unterschied zwischen dem Verstand und der Stimme des Herzens. Gregor betont, dass intuitive Entscheidungen oft wesentlicher sind als rationale Überlegungen, besonders in Zeiten des Wandels.

Die Suche nach Sinn und Freiheit

In dieser Episode wird die Suche nach persönlichem Sinn und Freiheit thematisiert. Gregor ermutigt dazu, die eigene Stimme zu finden und die Welt aktiv zu gestalten, anstatt passiv abzuwarten.

Abschlussgedanken und Wünsche

Zum Abschluss gibt Gregor drei Wünsche an eine Fee preis, die seine Sehnsüchte nach einem einfachen Lebensraum, einer harmonischen Beziehung zur Erde und der Freiheit des Reisens widerspiegeln.

Einführung in den Podcast

Im Podcast erzählt Märchenerzähler Helmut Wittmann Geschichten in verschiedenen Sprachen, darunter Mundart und Englisch. In dieser Episode spricht er mit Gregor Sieböck, dem Weltenwanderer, über das Gehen und die Wege, die das Leben einschlägt.

Die Wanderung von Gregor Sieböck

Gregor Sieböck erzählt von seiner Weltumwanderung, die er 2003 begann, als er zu Fuß von seiner Heimat nach Tokio ging. Er berichtet von den Herausforderungen und der Dankbarkeit, die er für die Erfahrungen auf dieser Reise empfindet. Diese Unternehmung war damals eine Seltenheit und stieß auf Unverständnis, was ihr besonderen Zauber verlieh.

Der Zauber des Gehens

Das Gehen ist für Gregor nicht nur eine physische Aktivität, sondern auch eine Möglichkeit, im Einklang mit der Erde zu leben. Er spricht über seine Motivation, die Welt zu erkunden und das Bewusstsein für ökologische Themen zu schärfen.

Wichtige Lebensentscheidungen

Gregor und Helmut diskutieren über die Entscheidungen, die sie in ihrem Leben getroffen haben, um ihren Träumen zu folgen. Gregor beschreibt, wie er seine Karriere bei der Weltbank hinter sich ließ, um seine Visionen zu verwirklichen.

Der Ruf des Herzens

Ein zentrales Thema ist der Unterschied zwischen dem Verstand und der Stimme des Herzens. Gregor betont, dass intuitive Entscheidungen oft wesentlicher sind als rationale Überlegungen, besonders in Zeiten des Wandels.

Die Suche nach Sinn und Freiheit

In dieser Episode wird die Suche nach persönlichem Sinn und Freiheit thematisiert. Gregor ermutigt dazu, die eigene Stimme zu finden und die Welt aktiv zu gestalten, anstatt passiv abzuwarten.

Abschlussgedanken und Wünsche

Zum Abschluss gibt Gregor drei Wünsche an eine Fee preis, die seine Sehnsüchte nach einem einfachen Lebensraum, einer harmonischen Beziehung zur Erde und der Freiheit des Reisens widerspiegeln.

Vom geselchten Glück

01.06.2026

Historischer Hintergrund und Anliegen der Bauern

Im Gespräch wird der Bauernkrieg in Oberösterreich als Folge wirtschaftlicher Not, religiöser Veränderungen und sozialer Spannungen beschrieben. Die Reformation und der Anspruch der Gemeinden auf Mitbestimmung führten zu Debatten über Kirchenbau, Zinsabgaben und Rechte der Untertanen. Die Kontroverse verschärfte sich durch die Kriegssituation und die Einflüsse protestantischer Eliten, während die Obrigkeit versuchte, Macht und Privilegien zu sichern.

Militärischer Ablauf und zentrale Akteure

Der Aufstand griff rasch um sich, getragen von regionalen Führern und bewaffneten Gruppen. Berittener Sold zeigte sich überwiegend siegessicher, während die Bauern oft zu Fuß gegen gut organisiertes Feindesheer antreten mussten. Wichtige Rollen spielten Führer wie Fattinger und Zeller, sowie ausländische Soldaten wie Pappenheim. Die Kämpfe fanden in Linz, Emling, Gmunden und anderen Orten statt, begleitet von Belagerungen, Rückzügen und schweren Verlusten.

Religionskonflikte, politische Netzwerke und Strategien

Glaubensfragen verschoben sich in eine politische Dimension: Die Austreibung der Prediger, Forderungen nach Gleichberechtigung der Stände und die Frage nach religiöser Freiheit prägten die Debatten. Adlige Netzwerke wie der Horner Bund, sowie Kontakte zu Münchner, Tiroler und dänischen Akteuren, beeinflussten Strategien. Gewalt, Züchtigungen und Strafgerichtspraxis illustrieren, wie Religion, Macht und Besitz in dieser Epoche eng verknüpft waren.

Nachwirkungen und Gegenwartsbezug

Die Aufstände führten zumassiven Zerstörungen, Massenvertreibungen und nachhaltigen demografischen Veränderungen. Historische Erinnerung und Aufarbeitung bleiben sensibel; Vergangenes wird genutzt, um Fragen von Toleranz, Demokratie und Gewalt zu reflektieren. Die Berichte erinnern daran, wie Krieg, Religion und Herrschaft soziale Strukturen prägen und wie sich Gesellschaften um eine friedliche Zukunft bemühen.

Historischer Hintergrund und Anliegen der Bauern

Im Gespräch wird der Bauernkrieg in Oberösterreich als Folge wirtschaftlicher Not, religiöser Veränderungen und sozialer Spannungen beschrieben. Die Reformation und der Anspruch der Gemeinden auf Mitbestimmung führten zu Debatten über Kirchenbau, Zinsabgaben und Rechte der Untertanen. Die Kontroverse verschärfte sich durch die Kriegssituation und die Einflüsse protestantischer Eliten, während die Obrigkeit versuchte, Macht und Privilegien zu sichern.

Militärischer Ablauf und zentrale Akteure

Der Aufstand griff rasch um sich, getragen von regionalen Führern und bewaffneten Gruppen. Berittener Sold zeigte sich überwiegend siegessicher, während die Bauern oft zu Fuß gegen gut organisiertes Feindesheer antreten mussten. Wichtige Rollen spielten Führer wie Fattinger und Zeller, sowie ausländische Soldaten wie Pappenheim. Die Kämpfe fanden in Linz, Emling, Gmunden und anderen Orten statt, begleitet von Belagerungen, Rückzügen und schweren Verlusten.

Religionskonflikte, politische Netzwerke und Strategien

Glaubensfragen verschoben sich in eine politische Dimension: Die Austreibung der Prediger, Forderungen nach Gleichberechtigung der Stände und die Frage nach religiöser Freiheit prägten die Debatten. Adlige Netzwerke wie der Horner Bund, sowie Kontakte zu Münchner, Tiroler und dänischen Akteuren, beeinflussten Strategien. Gewalt, Züchtigungen und Strafgerichtspraxis illustrieren, wie Religion, Macht und Besitz in dieser Epoche eng verknüpft waren.

Nachwirkungen und Gegenwartsbezug

Die Aufstände führten zumassiven Zerstörungen, Massenvertreibungen und nachhaltigen demografischen Veränderungen. Historische Erinnerung und Aufarbeitung bleiben sensibel; Vergangenes wird genutzt, um Fragen von Toleranz, Demokratie und Gewalt zu reflektieren. Die Berichte erinnern daran, wie Krieg, Religion und Herrschaft soziale Strukturen prägen und wie sich Gesellschaften um eine friedliche Zukunft bemühen.