Fokus Frieden
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Fokus Frieden

Fokus Frieden - Friedensakademie Rheinland-Pfalz

Beschreibung

Warum wird eigentlich so viel über Konflikte und so wenig über Frieden gesprochen?
Wir beleuchten aktuelle Themen und sprechen mit Expert:innen, um Zusammenhänge in Friedensdynamiken zu verstehen. Wir wollen Friedenspotentiale aufzeigen und Aktionsräume für friedliche Transformationsprozesse schaffen. Dabei verstehen wir Frieden nicht nur als "Abwesenheit von Gewalt", sondern als vielfältig und "gestaltbar".

rptu.de/friedensakademie
w&f: www.wissenschaft-und-frieden.de
ZIN: www.uni-muenster.de/Nachhaltigkeit/

Mail: fokus-frieden@rptu.de
LinkedIn: Friedensakademie RP
Instagram: @FokusFrieden

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

# EP 54 SunRise Lab – Konflikte und Kommunikation in Reallaboren

31.07.2026

Einführung in das Reallabor und Konfliktthemen

In dieser Episode wird das Sunrise Lab an der Universität Münster thematisiert, ein Projekt, das sich mit Konflikten in Reallaboren beschäftigt. Die Podcast-Hostin Rebecca und Carla Wempken bringen verschiedene Perspektiven auf die Herausforderungen und die Bedeutung von Kommunikation in interdisziplinären Zusammenarbeiten ein.

Emotionen und Kommunikation

Die Diskussion zeigt, dass Emotionen oft hochkochen, wenn Menschen sich nicht gehört fühlen. Schriftliche Kommunikation kann Missverständnisse verursachen, die sich im persönlichen Dialog klären lassen. Es wird betont, dass viele Menschen nicht ausgebildet sind, um mit Konflikten umzugehen.

Erfahrungen aus der Praxis

Die Sprecher berichten von persönlichen Erfahrungen mit Konflikten im beruflichen Kontext, darunter Herausforderungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit und der Umgang mit unterschiedlichen Perspektiven. Es wird hervorgehoben, dass Missverständnisse oft aus verschiedenen Fachjargons und kulturellen Hintergründen resultieren.

Rollen und Erwartungen

Ein zentrales Thema ist die Rolle der Wissenschaftler in Reallaboren. Die Sprecher reflektieren über ihre Verantwortung, Konflikte zu moderieren und die Erwartungen der Teilnehmer zu managen. Die Diskussion verdeutlicht, dass Wissenschaftler oft auch persönliche Ansichten und Emotionen in solche Prozesse einbringen.

Die Bedeutung von Konflikten

Konflikte werden nicht als negativ angesehen, sondern als wertvoller Teil des Lernprozesses. Die Sprecher fordern dazu auf, Konflikte als Chance zur Verbesserung zu betrachten und diese aktiv in die Diskussionen einzubringen.

Fazit und Empfehlungen

Die Episode schließt mit der Aufforderung, Konflikte in Reallaboren aktiv zu fördern und die verschiedenen Perspektiven zu respektieren. Die Sprecher betonen die Notwendigkeit, sich auf mögliche Herausforderungen vorzubereiten und die eigene Rolle im Moderationsprozess zu reflektieren.

Einführung in das Reallabor und Konfliktthemen

In dieser Episode wird das Sunrise Lab an der Universität Münster thematisiert, ein Projekt, das sich mit Konflikten in Reallaboren beschäftigt. Die Podcast-Hostin Rebecca und Carla Wempken bringen verschiedene Perspektiven auf die Herausforderungen und die Bedeutung von Kommunikation in interdisziplinären Zusammenarbeiten ein.

Emotionen und Kommunikation

Die Diskussion zeigt, dass Emotionen oft hochkochen, wenn Menschen sich nicht gehört fühlen. Schriftliche Kommunikation kann Missverständnisse verursachen, die sich im persönlichen Dialog klären lassen. Es wird betont, dass viele Menschen nicht ausgebildet sind, um mit Konflikten umzugehen.

Erfahrungen aus der Praxis

Die Sprecher berichten von persönlichen Erfahrungen mit Konflikten im beruflichen Kontext, darunter Herausforderungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit und der Umgang mit unterschiedlichen Perspektiven. Es wird hervorgehoben, dass Missverständnisse oft aus verschiedenen Fachjargons und kulturellen Hintergründen resultieren.

Rollen und Erwartungen

Ein zentrales Thema ist die Rolle der Wissenschaftler in Reallaboren. Die Sprecher reflektieren über ihre Verantwortung, Konflikte zu moderieren und die Erwartungen der Teilnehmer zu managen. Die Diskussion verdeutlicht, dass Wissenschaftler oft auch persönliche Ansichten und Emotionen in solche Prozesse einbringen.

Die Bedeutung von Konflikten

Konflikte werden nicht als negativ angesehen, sondern als wertvoller Teil des Lernprozesses. Die Sprecher fordern dazu auf, Konflikte als Chance zur Verbesserung zu betrachten und diese aktiv in die Diskussionen einzubringen.

Fazit und Empfehlungen

Die Episode schließt mit der Aufforderung, Konflikte in Reallaboren aktiv zu fördern und die verschiedenen Perspektiven zu respektieren. Die Sprecher betonen die Notwendigkeit, sich auf mögliche Herausforderungen vorzubereiten und die eigene Rolle im Moderationsprozess zu reflektieren.

#EP 53 Diversity unter Druck? Hochschule und Wirtschaft im Dialog

26.06.2026

Weniger Sichtbarkeit im Pride Month

Im Gespräch stellen Chris und Sammy fest, dass der Juni dieses Jahr im Vergleich zu den Vorjahren weniger bunt ist. Sie diskutieren die Wahrnehmung von Diversity und die Sichtbarkeit der LGBTQI-Community im Pride Month und stellen fest, dass Unternehmen möglicherweise weniger Engagement zeigen.

Die Bedeutung von Diversity

Diversity sollte nicht nur ein temporäres Thema sein, sondern eine gesellschaftliche Normalität. Laut einer Ipsos-Umfrage von 2025 identifizieren sich viele Menschen als Teil der LGBTQI-Community, jedoch unterstützt nur etwa die Hälfte der Bevölkerung entsprechende Antidiskriminierungsgesetze.

Expertengespräche über Diversity

Die Gäste, Petra Köppel und Miao Ling Lin Hasenkamp, bringen unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Diversity. Petra, eine Diversity-Beraterin, thematisiert den Einfluss von politischer Kritik auf Unternehmensstrategien, während Miao Ling die Herausforderungen an Hochschulen und im wissenschaftlichen Bereich beleuchtet.

Herausforderungen und Chancen in der Wirtschaft

Petra beschreibt die Schwierigkeiten, die viele Unternehmen bei der Implementierung von Diversity-Strategien haben, und betont die Notwendigkeit, echte Veränderungen zu fördern. Miao Ling fügt hinzu, dass Hochschulen oft kosmetische Anpassungen vornehmen, anstatt tiefgreifende Veränderungen zu bewirken.

Diversity und gesellschaftliche Verantwortung

Beide Expertinnen sind sich einig, dass Diversity und Demokratie eng miteinander verbunden sind. Sie betonen die Wichtigkeit von Aufklärungsarbeit und die Verantwortung von Unternehmen und Hochschulen, um eine inklusive Gesellschaft zu fördern.

Ausblick und persönliches Engagement

Abschließend appellieren die Gäste an die Zuhörer, selbst aktiv zu werden und sich mit dem Thema Diversity auseinanderzusetzen. Jeder kann einen Beitrag leisten, um eine respektvolle und inklusive Gesellschaft zu fördern.

Weniger Sichtbarkeit im Pride Month

Im Gespräch stellen Chris und Sammy fest, dass der Juni dieses Jahr im Vergleich zu den Vorjahren weniger bunt ist. Sie diskutieren die Wahrnehmung von Diversity und die Sichtbarkeit der LGBTQI-Community im Pride Month und stellen fest, dass Unternehmen möglicherweise weniger Engagement zeigen.

Die Bedeutung von Diversity

Diversity sollte nicht nur ein temporäres Thema sein, sondern eine gesellschaftliche Normalität. Laut einer Ipsos-Umfrage von 2025 identifizieren sich viele Menschen als Teil der LGBTQI-Community, jedoch unterstützt nur etwa die Hälfte der Bevölkerung entsprechende Antidiskriminierungsgesetze.

Expertengespräche über Diversity

Die Gäste, Petra Köppel und Miao Ling Lin Hasenkamp, bringen unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Diversity. Petra, eine Diversity-Beraterin, thematisiert den Einfluss von politischer Kritik auf Unternehmensstrategien, während Miao Ling die Herausforderungen an Hochschulen und im wissenschaftlichen Bereich beleuchtet.

Herausforderungen und Chancen in der Wirtschaft

Petra beschreibt die Schwierigkeiten, die viele Unternehmen bei der Implementierung von Diversity-Strategien haben, und betont die Notwendigkeit, echte Veränderungen zu fördern. Miao Ling fügt hinzu, dass Hochschulen oft kosmetische Anpassungen vornehmen, anstatt tiefgreifende Veränderungen zu bewirken.

Diversity und gesellschaftliche Verantwortung

Beide Expertinnen sind sich einig, dass Diversity und Demokratie eng miteinander verbunden sind. Sie betonen die Wichtigkeit von Aufklärungsarbeit und die Verantwortung von Unternehmen und Hochschulen, um eine inklusive Gesellschaft zu fördern.

Ausblick und persönliches Engagement

Abschließend appellieren die Gäste an die Zuhörer, selbst aktiv zu werden und sich mit dem Thema Diversity auseinanderzusetzen. Jeder kann einen Beitrag leisten, um eine respektvolle und inklusive Gesellschaft zu fördern.

#EP 52 Geteilte Erinnerung durch Migration: Lernen von Widerstandserfahrungen in der postmigrantischen Gesellschaft

27.03.2026

Migration als Normalität

Im Gespräch wird die Wahrnehmung von Migration in der Gesellschaft thematisiert. Migration wird oft als Krise dargestellt, obwohl sie seit Jahrhunderten ein integraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens ist. Menschen in der Diaspora sind aktive Mitglieder der Gesellschaft, die Kultur und Politik mitgestalten.

Erfahrungen der syrischen Diaspora

Maria Hartmann, die Expertin in der Episode, spricht über die Erfahrungen von Geflüchteten aus Syrien, die vor autoritärer Herrschaft geflohen sind. Sie untersucht, wie diese Menschen ihre Erlebnisse in Deutschland verarbeiten und mit der zunehmenden autoritären Stimmung in der Gesellschaft umgehen.

Autoritarismus und gesellschaftliche Repression

Die Diskussion thematisiert die Repressionen und die zunehmende autoritäre Tendenz in Deutschland, die sich auch auf die syrische Diaspora auswirken. Maria betont, dass diese Menschen oft sensibler für autoritäre Strömungen sind und schneller auf diese reagieren können, was sowohl zu Angst als auch zu Mobilisierung führt.

Relationale Erinnerungsforschung

Maria erklärt ihr Forschungsfeld der relationalen Erinnerungsforschung, in dem unterschiedliche Diktaturerfahrungen und Widerstandsbewegungen in einer postmigrantischen Gesellschaft betrachtet werden. Sie argumentiert, dass eine inklusive Erinnerungskultur für verschiedene Gruppen geschaffen werden muss, um solidarische Allianzen zu fördern.

Friedensfördernde Perspektiven

Die Episode schließt mit der Idee, dass Erinnerungspolitik einen Beitrag zur Friedensbildung leisten kann. Durch die Förderung von Solidarität und gemeinsamen Erinnerungen können Spaltungen in der Gesellschaft überwunden werden.

Migration als Normalität

Im Gespräch wird die Wahrnehmung von Migration in der Gesellschaft thematisiert. Migration wird oft als Krise dargestellt, obwohl sie seit Jahrhunderten ein integraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens ist. Menschen in der Diaspora sind aktive Mitglieder der Gesellschaft, die Kultur und Politik mitgestalten.

Erfahrungen der syrischen Diaspora

Maria Hartmann, die Expertin in der Episode, spricht über die Erfahrungen von Geflüchteten aus Syrien, die vor autoritärer Herrschaft geflohen sind. Sie untersucht, wie diese Menschen ihre Erlebnisse in Deutschland verarbeiten und mit der zunehmenden autoritären Stimmung in der Gesellschaft umgehen.

Autoritarismus und gesellschaftliche Repression

Die Diskussion thematisiert die Repressionen und die zunehmende autoritäre Tendenz in Deutschland, die sich auch auf die syrische Diaspora auswirken. Maria betont, dass diese Menschen oft sensibler für autoritäre Strömungen sind und schneller auf diese reagieren können, was sowohl zu Angst als auch zu Mobilisierung führt.

Relationale Erinnerungsforschung

Maria erklärt ihr Forschungsfeld der relationalen Erinnerungsforschung, in dem unterschiedliche Diktaturerfahrungen und Widerstandsbewegungen in einer postmigrantischen Gesellschaft betrachtet werden. Sie argumentiert, dass eine inklusive Erinnerungskultur für verschiedene Gruppen geschaffen werden muss, um solidarische Allianzen zu fördern.

Friedensfördernde Perspektiven

Die Episode schließt mit der Idee, dass Erinnerungspolitik einen Beitrag zur Friedensbildung leisten kann. Durch die Förderung von Solidarität und gemeinsamen Erinnerungen können Spaltungen in der Gesellschaft überwunden werden.