
Der Podcast für Magnetische Unternehmenskultur
Christian Conrad
Beschreibung
Magnetische Unternehmenskultur - Der Podcast. Ich unterstütze Sie als Entscheiderin oder Entscheider dabei, vom Druck zum Sog zu kommen. Dadurch, dass Sie Ihre Anziehungskraft erhöhen und magnetisch werden. Mit dem Ziel, dass Sie die passenden Mitarbeiter und die idealen Kunden finden.
In meinem Podcast bekommen Sie Inspiration und praktische Tipps, wie Sie als Unternehmer und Führungskraft magnetischer werden und Unternehmenskultur konkret gestalten können. Ich spreche mit Unternehmern und Führungskräften, die ich als magnetisch erlebe und deren Organisationen eine hohe Anziehungskraft haben, sowie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um deren Perspektiven auf Unternehmenskultur zu erfahren.
© Foto, Bildbearbeitung, Haare und Make-up: Anni Strauss Fotografie & Design, Bremen, www.anni-strauss.com .
In meinem Podcast bekommen Sie Inspiration und praktische Tipps, wie Sie als Unternehmer und Führungskraft magnetischer werden und Unternehmenskultur konkret gestalten können. Ich spreche mit Unternehmern und Führungskräften, die ich als magnetisch erlebe und deren Organisationen eine hohe Anziehungskraft haben, sowie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um deren Perspektiven auf Unternehmenskultur zu erfahren.
© Foto, Bildbearbeitung, Haare und Make-up: Anni Strauss Fotografie & Design, Bremen, www.anni-strauss.com .
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

KI als Engagement-Motor – oder Engagement-Killer?
25.03.2026
Im Gespräch mit Andy Muthmann, Mitgründer und Geschäftsführer von croit, München
Andy Muthmann ist Mitgründer und Geschäftsführer von croit, einem mittelständischen IT- und Softwareunternehmen aus München, das Kunden bei der Vereinfachung ihrer Speicherinfrastruktur unterstützt. Das Besondere: croit arbeitet mit einem virtuellen globalen Team – ein Modell, das durch Corona entstanden ist und das Unternehmen seitdem prägt.
Dieses Interview ist Teil meiner neuen Serie „KI und Engagement", die die Grundlage für mein kommendes Buch (Arbeitstitel: KI und Engagement) bilden soll. Und Andy Muthmann ist dafür ein idealer Gesprächspartner – nicht als Theoretiker, sondern als jemand, der KI täglich im eigenen Unternehmen lebt, testet und weiterentwickelt.
Am Anfang steht die nüchterne Beobachtung: KI ist gekommen, um zu bleiben – und die Entwicklung ist so rasant, dass selbst Experten Schwierigkeiten haben, fünf Jahre vorauszudenken. Was das für den Fachkräftemangel bedeutet, ist dabei eine Sowohl-als-auch-Geschichte: Volkswirtschaftlich bleibt das strukturelle Defizit bestehen. Für einzelne Unternehmen aber – das zeigt croit eindrucksvoll – muss das nicht so sein. Wer seinen Arbeitsmarkt öffnet und KI als Produktivitätsverstärker einsetzt, kann anders aufgestellt sein als der Wettbewerb.
Was mich im Gespräch besonders bewegt hat, ist Andy Muthmanns persönliche Beobachtung: Durch KI schafft er täglich mehr, denkt schneller in Anschlussfragen – und spricht dadurch mehr mit seinen Kollegen, nicht weniger. Das ist ein bemerkenswerter Kontrapunkt zur verbreiteten Befürchtung, KI entmenschliche die Arbeit.
Gleichzeitig ist er ehrlich: Angst ist real. Viele Mitarbeitende erleben KI-Transformation als Bedrohung. Und er nennt klar, was dann gefragt ist: das Handwerk des Change Managements – Leuchtturmprojekte aufsetzen, Mitarbeitende einbeziehen, interne AI Ambassadors schaffen, die als Multiplikatoren wirken.
Besonders spannend finde ich seine Antwort auf die abschließende Frage, ob KI die Arbeitswelt menschlicher machen könnte. Seine Hypothese: Weil KI-Modelle stets höflich und zugewandt kommunizieren, könnte das über die Zeit auch das menschliche Kommunikationsverhalten beeinflussen. Ein Gedankenexperiment – aber kein unplausibles.
Wer sich fragt, wie man KI-Transformation so gestaltet, dass Engagement gestärkt statt geschwächt wird: Diese Folge bietet konkrete Denkanstöße aus der Praxis eines Unternehmens, das genau das versucht.

KI als Gamechanger – und der Mensch bleibt entscheidend
18.03.2026
Im Gespräch mit Philipp Erik Breitenfeld, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Humanus Personalservice GmbH
Philipp Erik Breitenfeld ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Humanus Personalservice GmbH in Nördlingen – einem Unternehmen, das mit Standorten in Deutschland, Österreich, Osteuropa, Spanien und Portugal den Fachkräftemangel in verschiedenen Branchen mit mobilen EU-Mitarbeitern löst. Was mich an Philipp schon länger fasziniert: sein Team ist hochmotiviert und engagiert – und Humanus gehört zu den Pionieren, die KI seit mehreren Jahren aktiv und konsequent im eigenen Unternehmen einsetzen. Genau das ist der Ausgangspunkt unseres Gesprächs.
Philipp ist überzeugt, dass wir uns gerade in einem der größten und schnellsten Wandelprozesse befinden, den er in seinen über 25 Jahren Berufsleben erlebt hat. Besonders kaufmännische und verwaltende Berufe werden sich durch KI und Automatisierung fundamental verändern. Gleichzeitig wird Flexibilität zur zentralen Kompetenz des Menschen – und Führung zur entscheidenden Aufgabe, Menschen auf diesem Weg mitzunehmen.
Das Herzstück unseres Gesprächs ist das, was Humanus selbst gebaut hat: einen KI-gestützten Interview-Client, der Bewerber aus elf Ländern in elf Sprachen vorqualifiziert – vollautomatisiert, auch am Wochenende. Bis zu 2.000–3.000 Calls an einem Sonntag. Am Montag weiß das Team bereits, welche 50 von 800 Bewerbern am besten auf die Kundenbedürfnisse passen. Philipp nennt es treffend: Geschwindigkeit und Qualität als Gamechanger. Und er zeigt dabei, was viele vergessen: Speed schafft Begeisterung – schon der erste Kontakt mit Humanus vermittelt dem Bewerber: „Die haben ihre Prozesse im Griff."
Gleichzeitig ist er ehrlich über die Schattenseiten: Es gibt bis heute kein integriertes KI-Betriebssystem für den Mittelstand. Philipp arbeitet mit 18 verschiedenen Dienstleistern für drei durchgängige Prozesse. Eine echte Marktlücke – und zugleich ein realistisches Bild davon, was KI-Pionierarbeit heute noch bedeutet.
Besonders wertvoll finde ich den Teil unseres Gesprächs über den Menschen in der Transformation. Was passiert emotional, wenn Teile der eigenen Arbeit von KI übernommen werden? Philipp gibt klare Antworten – und teilt, wie Humanus seine eigenen Mitarbeitenden durch den Wandel geführt hat, ohne jemanden zurückzulassen.
Sein Rat an CEOs, die sich fragen, ob ihr Unternehmen emotional bereit für KI ist, bringt es auf den Punkt: Führe absolute Klarheit. Auch wenn sie wehtut. Wer Hiobsbotschaften zurückhält, verliert das Vertrauen seiner Belegschaft. Wer sie offen und mit Lösungsangeboten kommuniziert, schafft Orientierung – und Engagement.
Diese Folge ist der Auftakt meiner neuen Serie „KI und Engagement" – und gleichzeitig die Grundlage für mein neues Buch zu diesem Thema. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung!

Von einem der Top-Arbeitgeber Deutschlands lernen
10.09.2025
Im Gespräch mit Matthias Kieß, Geschäftsführer AEB SE
Auf der Website des Unternehmens wird Matthias Kieß als Arbeitsweltengestalter, Inspirationsstifter und Tech-Enthusiast vorgestellt. Allein das macht bereits neugierig. Der Mathematiker ist bereits seit 26 Jahren im Unternehmen tätig. In unserem ersten Gespräch hat mich beeindruckt, dass das AEB als wachsendes Unternehmen mit 800 Mitarbeitenden am Standort Stuttgart in einem umkämpften Fachkräftemarkt mehr qualifizierte Bewerbungen erhält, als es einstellen kann. Darüber, was AEB tut, um ein so begehrter Arbeitgeber zu sein, habe ich mit Matthias Kieß gesprochen.
Unser Gespräch hat mich sehr fasziniert. Vorneweg das Zitat von Unternehmensgründer Peter Michael Belz, der sagte "Ich wollte die Mitarbeiter, die ich einstellte, auch umarmen können". Herr Kieß hat vor 26 Jahren dort angeheuert, weil ihn die Herzlichkeit und Freundlichkeit aber auch die Offenheit in den ersten Gesprächen angezogen hat. Geblieben ist er, weil genau diese Eigenschaften das Unternehmen auch in den folgenden Jahren und bis heute prägte und prägen. Auch wenn das Unternehmen heute mehr als 10 Mal so viele Mitarbeitende hat.
Die AEB SE ist einer der Top Arbeitgeber in Deutschland - davon zeugt der Kununu-Score von 4,7 und die 100%ige Empfehlungsquote bei 750+ Bewertungen. Drei Faktoren nennt Matthias Kieß als Gründe für diese außerordentliche Qualität
die kulturelle Grundausrichtung
an der Organisation wird kontinuierlich gearbeitet
die spezielle Art des Employer Brandings
Aktuell ist die Organisation dabei, den nächsten Schritt zu gehen, und zwar eine weitere Vereinfachung. Go Live ist März 2026
Für jede/n die/der nach Impulsen und Anregungen sucht, als Arbeitgeber noch attraktiver zu werden: diese Folge steckt voll von umsetzbaren Ideen und Anregungen aus der Praxis, keine Theorie, sondern "tried and tested". Freue mich auf Ihre Rückmeldung!