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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Was kann man beim Tauchen lernen?
Einführung in die Unterwasserwelt
Sarah Diehls Buch bietet einen einzigartigen Blick auf die Welt des Tauchens und die Beziehung des Menschen zur Natur. Es thematisiert die Faszination und die Ängste, die mit dem Tauchen verbunden sind, und lädt die Leser ein, die Schönheit und die Gefahren der Unterwasserwelt zu erkunden.
Persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse
Diehl spricht über ihre eigenen Tauch-Erlebnisse und die Herausforderungen, die sie dabei überwinden musste. Sie betont, wie wichtig es ist, Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln und die Ruhe zu bewahren, insbesondere unter Wasser, wo der Mensch oft machtlos ist.
Die Bedeutung des Wassers
Im Gespräch wird Wasser als lebensspendendes, aber auch gefährliches Element beschrieben. Diehl hebt hervor, dass Wasser nicht nur unsere Umwelt prägt, sondern auch ein tiefes Verständnis für unsere eigene Existenz und Entwicklung vermittelt.
Klimawandel und Umweltschutz
Die Autorin thematisiert die Bedrohungen, die durch die Zerstörung der Ozeane und den Klimawandel entstehen. Sie spricht über den Verlust von Korallenriffen und die Notwendigkeit, das Bewusstsein für den Schutz unserer Gewässer zu schärfen.
Zusammenarbeit und Evolution
Ein zentraler Punkt in Diehls Argumentation ist die Idee der Kooperation als Schlüssel zur Evolution. Sie fordert ein Umdenken im Umgang mit der Natur und plädiert für ein respektvolles Miteinander, sowohl unter Wasser als auch an Land.
Faszination und Respekt vor Meerestieren
Diehl teilt ihre Faszination für Meerestiere und betont die Bedeutung des Respekts im Umgang mit ihnen. Sie gibt Einblicke in ihre Erfahrungen mit Haien und anderen großen Tieren und spricht über die Missverständnisse, die häufig mit diesen Kreaturen verbunden sind.

Reg Dich ab! Was hilft gegen Ärger, Wut und Frust?
Einleitung und Kontext
Der Podcast behandelt die zunehmende Gereiztheit und Ärger in der Gesellschaft und deren negative Auswirkungen auf Gesundheit und Beziehungen. Experten diskutieren die Psychologie des Ärgerns und bieten Strategien für mehr innere Ruhe.
Die Experten
Manfred Schettlowski, Professor für medizinische Psychologie, erklärt, dass sein persönlicher Umgang mit Ärger und die Erfahrungen aus 30 Jahren klinischer Psychologie in das Buch "Reg dich ab!" eingeflossen sind. Gaby Miketa, Medienschaffende und Autorin, betont, dass die Zeit für das Buch reif ist, da die Gesellschaft unter Reizüberflutung und hohen Ansprüchen leidet.
Ursachen der Gereiztheit
Die Experten identifizieren gesellschaftliche und individuelle Stressfaktoren, die zu schnellerer Gereiztheit führen. Schettlowski weist auf einen Anstieg psychischer Störungen in den letzten Jahren hin, was auf ein höheres Aktivierungsniveau hindeutet.
Emotionen verstehen und kontrollieren
Das Buch bietet ein Zehn-Schritte-Programm zur Kontrolle von Emotionen, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Wichtig ist, die eigenen Auslöser zu erkennen und konstruktiv mit Ärger umzugehen, anstatt ihn zu unterdrücken.
Grübeln und Selbstreflexion
Das Grübeln über vergangene Ärgernisse wird als unproduktiv beschrieben. Die Experten empfehlen, die Gedanken zu analysieren und sich auf positive Aspekte zu konzentrieren, um die emotionale Reaktion zu steuern.
Der Einfluss von Social Media
Social Media wird als bedeutender Stressfaktor identifiziert, da negative Nachrichten in Echtzeit verbreitet werden und das Gefühl der Ohnmacht verstärken. Ein „Digital Detox“ wird empfohlen, um das persönliche Wohlbefinden zu fördern.
Schlussfolgerung
Die Möglichkeit, die eigene Reaktion auf Stress und Ärger zu ändern, wird durch ein gezieltes Training und Selbstreflexion unterstützt. Mit dem richtigen Ansatz können Menschen lernen, besser mit ihren Emotionen umzugehen.

Unterschätzte Volksdroge Alkohol. Georg Schomerus
Alkoholkonsum in Deutschland
In Deutschland liegt der durchschnittliche Alkoholkonsum bei über 10 Litern reinen Alkohols pro Kopf jährlich, trotz eines leichten Rückgangs in den letzten Jahren. Der Psychiater Georg Schomerus beleuchtet in seinem neuen Buch die Widersprüche im gesellschaftlichen Umgang mit Alkohol und Alkoholabhängigkeit.
Gesellschaftliche Stigmatisierung von Alkoholabhängigkeit
Schomerus erklärt, dass Menschen mit Alkoholabhängigkeit oft ausgegrenzt werden, während der Konsum von Alkohol in sozialen Kontexten als normal angesehen wird. Dies führt dazu, dass Betroffene sich schämen, offen über ihre Probleme zu sprechen, was die Behandlung erschwert.
Alkohol und seine Folgen
Die gesundheitlichen und sozialen Folgen des Alkoholkonsums werden oft unterschätzt. Jährlich sterben 40.000 Menschen in Deutschland an den Folgen von Alkoholsucht. Schomerus weist darauf hin, dass schwere gesundheitliche Schäden, wie das fetale Alkoholsyndrom, weit verbreitet sind und der gesellschaftliche Umgang mit Alkohol dringend überdacht werden muss.
Politik und Alkohol
Es gibt eine enge Verbindung zwischen politischen Entscheidungen und der Alkoholindustrie, die oft aus Angst vor Wählerreaktionen nicht ausreichend reguliert wird. Schomerus fordert ein Umdenken in der Alkoholpolitik, um die gesundheitlichen Risiken ernst zu nehmen und Maßnahmen zur Reduzierung des Konsums zu ergreifen.
Der Weg zur Genesung
Schomerus betont, dass Genesung von Alkoholabhängigkeit nicht nur Abstinenz bedeutet, sondern auch eine schrittweise Verbesserung der Lebensqualität umfasst. Ein offenes Gespräch über Probleme und die Normalisierung von Abstinenz sind essentielle Schritte auf dem Weg zur Genesung.