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Stefan Brandau

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Business-Podcast rund um das Thema Digitale Transformation.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

KI-Agenten: Grundlagen für Einsteiger

13.05.2026

KI-Agenten vs. Chatbot: Grundverständnis

In der Diskussion wird deutlich, dass KI-Agenten mehr als reine Textantworten bieten. Sie handeln autonom in Unternehmenssystemen, greifen auf Daten zu und führen Aktionen aus, wobei sie als Orchestrator zwischen KI-Modell (LLM) und Geschäftsanwendungen fungieren. Der Unterschied zum klassischen Chatbot liegt in der Fähigkeit, echte Interaktionen mit Systemen wie CRM oder ERP zu initiieren und auszuwählen, welche Schritte tatsächlich erfolgen sollen.

Technische Struktur und Schnittstellen

Technisch fungiert das LLM als Logik-Layer, der Befehle über API-Schnittstellen ausführt. Agenten arbeiten mit Tools wie API-Paketen oder MCP-Servern, die eine breite Palette von Aktionen ermöglichen. Edge-Cases, Datenformate und Validierungen müssen vorliegen, damit der Agent zuverlässig arbeiten kann. Lokale oder EU-gehostete Modelle verbessern Datenschutz und Kontrolle.

Governance, Datenschutz und Praxis-Anwendungsfälle

Wichtige Themen sind DSGVO-Compliance, Datenminimierung, Transparenz der Systeme und Auftragsverarbeitungsverträge mit Anbietern. Praxisnahe Anwendungen reichen von Vertriebs- und Servicetools bis hin zu internen Prozessen wie Rechnungsstellung oder Anamnese-Transkription. Ein Mensch-in-der-Schleife bleibt oft notwendig, besonders bei sensiblen oder rechtsverbindlichen Prozessen, um Qualität und Verantwortung sicherzustellen.

Herausforderungen, Wachstum und Zukunftsausblick

Herausforderungen liegen in komplexen IT-Landschaften, kulturellem Change, Kosten-Nutzen-Abwägungen und der Notwendigkeit klarer Guardrails. Die Entwicklung geht hin zu orchestrierten Agenten-Teams, die komplexe Workflows steuern, während menschliche Aufsicht erhalten bleibt. In den kommenden Jahren könnten Standardisierung, Governance-Modelle und datenschutzkonforme, lokale Lösungen den Weg für breiten KI-Einsatz ebnen.

KI-Agenten vs. Chatbot: Grundverständnis

In der Diskussion wird deutlich, dass KI-Agenten mehr als reine Textantworten bieten. Sie handeln autonom in Unternehmenssystemen, greifen auf Daten zu und führen Aktionen aus, wobei sie als Orchestrator zwischen KI-Modell (LLM) und Geschäftsanwendungen fungieren. Der Unterschied zum klassischen Chatbot liegt in der Fähigkeit, echte Interaktionen mit Systemen wie CRM oder ERP zu initiieren und auszuwählen, welche Schritte tatsächlich erfolgen sollen.

Technische Struktur und Schnittstellen

Technisch fungiert das LLM als Logik-Layer, der Befehle über API-Schnittstellen ausführt. Agenten arbeiten mit Tools wie API-Paketen oder MCP-Servern, die eine breite Palette von Aktionen ermöglichen. Edge-Cases, Datenformate und Validierungen müssen vorliegen, damit der Agent zuverlässig arbeiten kann. Lokale oder EU-gehostete Modelle verbessern Datenschutz und Kontrolle.

Governance, Datenschutz und Praxis-Anwendungsfälle

Wichtige Themen sind DSGVO-Compliance, Datenminimierung, Transparenz der Systeme und Auftragsverarbeitungsverträge mit Anbietern. Praxisnahe Anwendungen reichen von Vertriebs- und Servicetools bis hin zu internen Prozessen wie Rechnungsstellung oder Anamnese-Transkription. Ein Mensch-in-der-Schleife bleibt oft notwendig, besonders bei sensiblen oder rechtsverbindlichen Prozessen, um Qualität und Verantwortung sicherzustellen.

Herausforderungen, Wachstum und Zukunftsausblick

Herausforderungen liegen in komplexen IT-Landschaften, kulturellem Change, Kosten-Nutzen-Abwägungen und der Notwendigkeit klarer Guardrails. Die Entwicklung geht hin zu orchestrierten Agenten-Teams, die komplexe Workflows steuern, während menschliche Aufsicht erhalten bleibt. In den kommenden Jahren könnten Standardisierung, Governance-Modelle und datenschutzkonforme, lokale Lösungen den Weg für breiten KI-Einsatz ebnen.

Emergentes Denken – wie KI unser Entscheiden verändert

28.04.2026

Emergentes Denken durch Dialog mit KI

Im Gespräch wird Emergenses Denken als Dialog mit KI verstanden, der Problemlösungen durch fortlaufenden Austausch erzeugt. Durch längere Prompts, Geschichten oder Fragen entstehen neue Perspektiven, die über einzelne Antworten hinausgehen. Der Diskurs mit der KI wird als Weg zu veränderten Einsichten beschrieben, wobei die Qualität der Ergebnisse stark von der Qualität des Inputs abhängt und der Dialog kontinuierlich weitergeführt wird.

Berufserfahrung, Systemdenken und Lernpfade

Karl-Heinz Schmidchen betont, dass vielseitige Erfahrungen aus vielen Wissensgebieten Systemdenken fördern. Verknüpfungen zwischen Abteilungen, Verantwortlichkeiten und Abläufen bilden das Fundament, um nicht nur Symptome zu lösen, sondern Mechanismen zu verstehen. Seine Laufbahn zeigt, wie technologische Transformationen Arbeitsweisen, Entscheidungsfindung und Wertschöpfung verändern und wie Einfallsreichtum aus breitem Wissen neue Geschäftsmodelle ermöglicht.

Auswirkungen von KI auf Arbeit und Wertschöpfung

KI verschiebt Wertschöpfung hin zu Menschen, die Kontext tragen, Unsicherheiten aushalten und verantwortungsvoll entscheiden. Routineaufgaben können automatisiert werden, während neue Rollen rund um KI entstehen, wie Moderation, Sparring oder Epistemische Kuratoren. Unternehmen müssen Datenqualität, Governance und Ethik steuern, damit KI als Unterstützer statt als Ersatz fungiert und Arbeitsprozesse zielgerichtet weiterentwickelt werden.

Kritische Nutzung, Verantwortung und Lernkultur

Die zentrale Botschaft ist die Notwendigkeit kritischen Denkens: Gegenfragen, Plausibilitätsprüfungen und Quellenchecks bleiben unverzichtbar. KI erzeugt plausible Hypothesen, doch Entscheidungen bleiben menschliche Domäne. Eine langfristige Lernkultur, transparente Prozesse und klare Verantwortlichkeiten sichern, dass der Dialog mit KI die Urteilsfähigkeit stärkt statt sie zu verdrängen.

Emergentes Denken durch Dialog mit KI

Im Gespräch wird Emergenses Denken als Dialog mit KI verstanden, der Problemlösungen durch fortlaufenden Austausch erzeugt. Durch längere Prompts, Geschichten oder Fragen entstehen neue Perspektiven, die über einzelne Antworten hinausgehen. Der Diskurs mit der KI wird als Weg zu veränderten Einsichten beschrieben, wobei die Qualität der Ergebnisse stark von der Qualität des Inputs abhängt und der Dialog kontinuierlich weitergeführt wird.

Berufserfahrung, Systemdenken und Lernpfade

Karl-Heinz Schmidchen betont, dass vielseitige Erfahrungen aus vielen Wissensgebieten Systemdenken fördern. Verknüpfungen zwischen Abteilungen, Verantwortlichkeiten und Abläufen bilden das Fundament, um nicht nur Symptome zu lösen, sondern Mechanismen zu verstehen. Seine Laufbahn zeigt, wie technologische Transformationen Arbeitsweisen, Entscheidungsfindung und Wertschöpfung verändern und wie Einfallsreichtum aus breitem Wissen neue Geschäftsmodelle ermöglicht.

Auswirkungen von KI auf Arbeit und Wertschöpfung

KI verschiebt Wertschöpfung hin zu Menschen, die Kontext tragen, Unsicherheiten aushalten und verantwortungsvoll entscheiden. Routineaufgaben können automatisiert werden, während neue Rollen rund um KI entstehen, wie Moderation, Sparring oder Epistemische Kuratoren. Unternehmen müssen Datenqualität, Governance und Ethik steuern, damit KI als Unterstützer statt als Ersatz fungiert und Arbeitsprozesse zielgerichtet weiterentwickelt werden.

Kritische Nutzung, Verantwortung und Lernkultur

Die zentrale Botschaft ist die Notwendigkeit kritischen Denkens: Gegenfragen, Plausibilitätsprüfungen und Quellenchecks bleiben unverzichtbar. KI erzeugt plausible Hypothesen, doch Entscheidungen bleiben menschliche Domäne. Eine langfristige Lernkultur, transparente Prozesse und klare Verantwortlichkeiten sichern, dass der Dialog mit KI die Urteilsfähigkeit stärkt statt sie zu verdrängen.

KI im Gesundheitswesen – Wie MyScribe Arztbriefe neu denkt - mit Dr. Ira Stoll vom 17.12.2025

08.01.2026

Einführung in das Thema

In dieser Episode diskutiert Dr. Ira Stoll, Gesundheitsexpertin und CEO von MyScribe, die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen. Der Fokus liegt auf der Automatisierung der Arztbriefschreibung und den Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Herausforderungen im Gesundheitswesen

Der Gesundheitssektor ist oft von komplexen, geschlossenen IT-Systemen geprägt, die Innovationen behindern. MyScribe zielt darauf ab, diesen Prozess durch eine KI-gestützte Lösung zu revolutionieren, die die Dokumentationsarbeit der Ärzte erleichtert und somit mehr Zeit für die Patientenversorgung schafft.

Die Gründungsgeschichte von MyScribe

Dr. Stoll erzählt, wie ihre Erfahrungen im Klinikalltag und die Frustration über ineffiziente Dokumentationssysteme sie zur Gründung von MyScribe motivierten. Sie entwickelte die Idee, den Scribe-Prozess mit KI zu unterstützen, um die Arbeitslast der Ärzte zu verringern.

Technische Umsetzung und Datenschutz

MyScribe benötigt Zugriff auf verschiedene Krankenhausinformationssysteme, um relevante Patientendaten zu erfassen. Datenschutz ist ein zentrales Thema, da KI-Lösungen im Gesundheitswesen strengen regulatorischen Anforderungen unterliegen. Daher wird auch auf lokale Systeme und C5-zertifizierte Cloud-Lösungen gesetzt.

Interoperabilität als Schlüssel

Ein großes Problem im Gesundheitswesen ist die mangelnde Interoperabilität zwischen den verschiedenen IT-Systemen. MyScribe arbeitet daran, diese Hürden zu überwinden, um eine nahtlose Kommunikation zwischen den Systemen zu ermöglichen.

Ausblick auf die Zukunft

Dr. Stoll hat eine klare Vision für das Gesundheitswesen 2030: eine umfassende Digitalisierung, in der Arztbriefe automatisiert und die Bürokratie minimiert werden. Dies soll den Ärzten mehr Zeit für die Patientenversorgung geben und die Qualität der medizinischen Dokumentation verbessern.

Einführung in das Thema

In dieser Episode diskutiert Dr. Ira Stoll, Gesundheitsexpertin und CEO von MyScribe, die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen. Der Fokus liegt auf der Automatisierung der Arztbriefschreibung und den Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Herausforderungen im Gesundheitswesen

Der Gesundheitssektor ist oft von komplexen, geschlossenen IT-Systemen geprägt, die Innovationen behindern. MyScribe zielt darauf ab, diesen Prozess durch eine KI-gestützte Lösung zu revolutionieren, die die Dokumentationsarbeit der Ärzte erleichtert und somit mehr Zeit für die Patientenversorgung schafft.

Die Gründungsgeschichte von MyScribe

Dr. Stoll erzählt, wie ihre Erfahrungen im Klinikalltag und die Frustration über ineffiziente Dokumentationssysteme sie zur Gründung von MyScribe motivierten. Sie entwickelte die Idee, den Scribe-Prozess mit KI zu unterstützen, um die Arbeitslast der Ärzte zu verringern.

Technische Umsetzung und Datenschutz

MyScribe benötigt Zugriff auf verschiedene Krankenhausinformationssysteme, um relevante Patientendaten zu erfassen. Datenschutz ist ein zentrales Thema, da KI-Lösungen im Gesundheitswesen strengen regulatorischen Anforderungen unterliegen. Daher wird auch auf lokale Systeme und C5-zertifizierte Cloud-Lösungen gesetzt.

Interoperabilität als Schlüssel

Ein großes Problem im Gesundheitswesen ist die mangelnde Interoperabilität zwischen den verschiedenen IT-Systemen. MyScribe arbeitet daran, diese Hürden zu überwinden, um eine nahtlose Kommunikation zwischen den Systemen zu ermöglichen.

Ausblick auf die Zukunft

Dr. Stoll hat eine klare Vision für das Gesundheitswesen 2030: eine umfassende Digitalisierung, in der Arztbriefe automatisiert und die Bürokratie minimiert werden. Dies soll den Ärzten mehr Zeit für die Patientenversorgung geben und die Qualität der medizinischen Dokumentation verbessern.