
Ich Eskalier Gleich
Raphael Kirsch
Beschreibung
Raphael Kirsch zeigt dir mit seiner humorvoll, provokanten Art, wie du die alltäglichen Krisen und Konflikte als Lehrer:in oder Erzieher:in spielend leicht und praxisnah löst.
Raphael vermittelt dabei das Wissen, dass es weder in der Ausbildung, noch im Studium gibt, du aber täglich in deiner Arbeit brauchst.
Seine Expertise stammt dabei aus den Krisenbereichen der Pädagogik und aus unzähligen Seminartagen mit tausenden begeisterter Teilnehmer:innen.
Aus über 15 Jahren Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Arbeit für Jugendämter.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Aufmüpfige Schüler
Einleitung zur Problematik
Eine Lehrkraft beschreibt ein Problem mit einem aufmüpfigen Schüler, der im Vertretungsunterricht mit einem Gummitier spielte und andere belästigte. Nach Ermahnungen versuchte der Schüler, das Spielzeug erneut zu nehmen, was als Machtspiel interpretiert wurde.
Kritik an Lösungsansätzen
Die Lehrkraft zeigt sich enttäuscht von den Kommentaren in der Community, die oft unangemessene und bestrafende Lösungen vorschlagen, wie das Anrufen der Eltern oder sofortige Strafen. Sie plädiert für einen umdenkenden Ansatz, der auf konstruktiven Lösungen basiert.
Konfliktdynamiken verstehen
Der Podcast erläutert die psychologischen Mechanismen hinter Konflikten in der Schule, insbesondere wie Emotionen und Stress die Entscheidungsfähigkeit sowohl der Lehrkräfte als auch der Schüler beeinflussen. Es wird betont, dass emotionale Reaktionen oft zu irrationalen Entscheidungen führen.
Die Bedeutung von Souveränität
Die Lehrkraft betont, dass es wichtiger ist, Kontrolle zu bewahren und Konflikte zu vertagen, anstatt sofort zu reagieren. Souveränität in Konfliktsituationen wird als Schlüssel zum Erhalt der Autorität gesehen.
Schlussfolgerung und Empfehlungen
Abschließend wird darauf hingewiesen, dass das Ziel nicht das Gewinnen des Konflikts, sondern das konstruktive Lösen von Problemen ist. Die Lehrkraft ermutigt dazu, sich in Krisen- und Konfliktpädagogik weiterzubilden und die eigene pädagogische Haltung zu reflektieren.

Sommerpause
Ankündigung der Sommerpause
Raphael Kirsch kündigt humorvoll die letzte Folge des Podcasts vor der Sommerpause an und erläutert seine Beweggründe für diese Entscheidung. Trotz seiner Ängste, dass Zuhörer möglicherweise nicht zurückkehren, betont er die Wichtigkeit von Auszeiten für die eigene Gesundheit.
Reflexion über persönliche Ängste
Er teilt persönliche Einsichten über seine Ängste in Bezug auf den Podcast und sein Unternehmen. Raphael spricht über die Herausforderungen, die mit dem Streben nach Qualität und Zuhörerbindung verbunden sind, und reflektiert, wie er selbst Mut und Veränderung predigt, während er gleichzeitig mit seinen eigenen Ängsten kämpft.
Reflexionsfragen für die Sommerpause
Die Episode enthält eine Reihe von Reflexionsfragen, die die Zuhörer dazu anregen sollen, über Konflikte und ihre eigenen Reaktionen nachzudenken. Diese Fragen sind darauf ausgelegt, eine tiefere Selbstreflexion zu fördern und die Zuhörer zu ermutigen, ihre Rolle in Konflikten zu hinterfragen.
Ausblick auf die nächste Episode
Raphael gibt einen Ausblick auf die nächste Episode, die am 6. September veröffentlicht wird und sich mit dem Umgang mit aufmüpfigen Schülerinnen und Schülern beschäftigt. Er ermutigt die Zuhörer, die Sommerpause für persönliche Reflexion und Wachstum zu nutzen.

Da war ich wohl zu nett
Einführung in das Thema Beziehungsarbeit
Der Podcast widmet sich dem Thema Beziehungsarbeit in der Pädagogik, das trotz seiner häufigen Erwähnung nicht an Bedeutung verloren hat. Der Sprecher möchte den Zuhörern helfen, ihren pädagogischen Alltag zu erleichtern.
Mythen über Beziehungsarbeit
Es werden verschiedene Mythen über Beziehungsarbeit angesprochen, darunter die Annahme, dass sie viel Zeit in Anspruch nimmt oder dass alle Beteiligten sich mögen müssen. Beziehungsarbeit ist vielmehr eine Frage von Verlässlichkeit und Struktur, nicht nur von Sympathie.
Beziehung und Konsequenz
Der Sprecher betont, dass Beziehung und Konsequenz Hand in Hand gehen müssen. Eine gelungene Beziehungsarbeit ermöglicht es, klare Grenzen zu setzen, ohne die Beziehung zu gefährden. Er vergleicht dies mit einem Konto, auf das man einzahlt, um später auch klare Nein auszusprechen.
Die Rolle der Lehrkräfte
Lehrkräfte, die in Beziehungsarbeit investieren, werden weniger Probleme mit Grenzüberschreitungen haben. Es wird klargestellt, dass auch Fachlehrer Beziehungsarbeit leisten können, ohne viel Zeit investieren zu müssen.
Testen von Grenzen
Wenn Schüler Grenzen testen, ist das kein Angriff, sondern zeigt oft, dass sie sich sicher fühlen. Der Sprecher ermutigt die Zuhörer, dies als Zeichen für eine gelungene Beziehungsarbeit zu sehen.
Schlussfolgerung
Die Quintessenz ist, dass Beziehung und Konsequenz zusammengehören. Ein gutes Verhältnis zu den Schülern ermöglicht es, dass sie auch mit klaren Grenzen umgehen können. Der Sprecher schließt mit einem Aufruf, sich nicht entmutigen zu lassen und auf die positiven Aspekte von Beziehungsarbeit zu blicken.