
Haubentaucher
Wolfgang Kühnelt
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 88 - Christian Bakanic. Alle wollen jetzt Steirische spielen.
Einführung in den Podcast
Im Haubentaucher-Podcast aus Graz diskutieren Wolfgang Kühnelt und der Gast Christian Bakanitsch, ein talentierter Akkordeonist und Komponist, über Musik, insbesondere Volksmusik, und die Herausforderungen des Musikerdaseins.
Christian Bakanitsch und sein Instrument
Bakanitsch stellt seine einzigartige Harmonika vor, die von Wolfgang Wittigeier aus Graz gefertigt wurde. Er spricht über den kreativen Prozess hinter der Musik und seine Entscheidung, ein Stück über den Jodler 'Merana' zu improvisieren.
Frühe musikalische Prägung
Christian berichtet von seiner Kindheit und seinem frühen Wunsch, Musik zu studieren. Er erklärt, dass sein Talent durch Wettbewerbe gefördert wurde, die ihn motivierten, sich musikalisch weiterzuentwickeln.
Berufliche Laufbahn
Trotz seines Diploms als Lehrer für Volksmusikinstrumente hat Bakanitsch nie als Lehrer gearbeitet, sondern sich auf das Konzertieren konzentriert. Er genießt die Vielfalt seiner musikalischen Projekte und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern.
Die Vielfalt der Musik
Christian spielt nicht nur Volksmusik, sondern auch Tango, Jazz und Weltmusik. Er spricht über die Herausforderungen und Freuden des Live-Auftritts und die logistische Planung seines umfangreichen Terminkalenders.
Die Zukunft der Volksmusik
Die Volksmusik erlebt eine Renaissance, da moderne Künstler wie Melissa Naschenweng neue Einflüsse einbringen und das Genre revitalisieren. Bakanitsch sieht großes Potenzial in der Weiterentwicklung traditioneller Musikstile.
Live-Performance und kreative Projekte
Christian teilt seine Erfahrungen mit Live-Auftritten und die Freude, die ihm die Musik bringt. Er plant zukünftige Konzerte und Projekte, darunter ein Programm mit Liebesliedern in verschiedenen Sprachen.
Abschluss und Ausblick
Der Podcast schließt mit einem Blick auf die Herausforderungen der Kulturszene in der Steiermark und den persönlichen Wünschen von Bakanitsch für zukünftige Auftritte. Es wird ein Gefühl der Dankbarkeit für die Möglichkeiten, die die Musik bietet, vermittelt.

Folge 87 - Robert Rotifer. Radikale Freundschaft.
Berufliche Identität
Robert Rotifer spricht über seine duale Identität als Musiker und Journalist, die oft von der jeweilig sozialen Umgebung abhängt. Er reflektiert, wie sich diese Rollen je nach Ort und Publikum verändern und wie er ein paralleles Leben führt, das ihn manchmal in Schwierigkeiten bringt.
Familiengeschichte und ihre Prägung
Rotifer erinnert sich an seine Großmutter, eine kommunistische Widerstandskämpferin, die ihn stark geprägt hat. Ihre Geschichte und die ihrer Familie, die im Holocaust verfolgt wurde, beeinflussen seine Sicht auf Gesellschaft und Politik.
Politische Verantwortung und Medienkritik
Rotifer thematisiert die aktuelle politische Lage und die Verantwortung von Medien, insbesondere in Bezug auf den Nahost-Konflikt. Er betont, wie wichtig es ist, menschliches Leid zu thematisieren, ohne in ideologische Bubbles abzudriften.
Künstlerische Entwicklung und neue Musikprojekte
Er diskutiert seine künstlerische Reise und die Entstehung seiner neuen Platte „Radical Friendship Theory“, die von der solidarischen Zusammenarbeit unter Musikern inspiriert ist. Diese Musikprojekte entstehen oftmals aus persönlichen Erfahrungen und Freundschaften.
Fußball und persönliche Ansichten
Rotifer äußert sich kritisch zum modernen Fußball und dessen Kommerzialisierung, wobei er seine Leidenschaft für den Sport nicht verliert. Er zeigt sich enttäuscht über die Entwicklungen in der Fußballwelt und boykottiert aktuelle Großereignisse aus ethischen Gründen.
Abschluss und Dank
Das Interview endet mit einem Dank an Rotifer und dem Hinweis auf die Wichtigkeit von Musik und Kunst in politischen und sozialen Diskussionen sowie der Empfehlung, sich mit seiner neuen Musik auseinanderzusetzen.

Folge 86 - Peter Liaunig. Die schönste Geldvernichtungsmaschine des Landes.
Einführung in das Museum Leonik
Der Podcast präsentiert Peter Ljaunik, Sohn und Architekt, der zusammen mit Elisabeth Wasserteurer das Privatmuseum Leonik in Neuhaus, Kärnten, führt. Das Museum wird als eines der interessantesten Privatmuseen Österreichs beschrieben, entstanden aus einer langjährigen Sammelleidenschaft seiner Eltern.
Peter Ljaunik und seine Rolle
Peter Ljaunik teilt Einblicke in seine persönliche Entwicklung als Künstler und Architekt. Er betont, dass er nicht im Rampenlicht stehen möchte und sein Fokus auf dem Museum und der Sammlung liegt. Er spricht über die Herausforderungen und Freuden des Sammelns und der Ausstellungsgestaltung.
Das Museum und seine Sammlungen
Das Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken, die über 60 Jahre gewachsen ist. Ljaunik erklärt den Einfluss seiner Eltern auf seine Sammlertätigkeit und wie sich seine persönlichen Vorlieben im Laufe der Zeit entwickelt haben. Der Erhalt und die Präsentation der Kunstwerke im Tageslichtmuseum werden als zentraler Punkt hervorgehoben.
Kunst und Wirtschaftlichkeit
Die finanziellen Aspekte des Museums werden ebenfalls angesprochen. Ljaunik diskutiert die hohen Betriebskosten und das Budget für Ankäufe, während er die Kunst nicht als Investment betrachtet. Er sieht die Sammlung als kulturelle Aufgabe und betont den Wert der Kunst für die Gesellschaft.
Besucherprofil und kulturelle Bedeutung
Das Museum zieht Besucher aus verschiedenen Regionen an, wobei ein Fokus auf österreichischen und deutschen Touristen liegt. Ljaunik reflektiert über die Rolle des Museums im regionalen Tourismus und die Bedeutung, die Kunst für die Gemeinschaft hat.
Umgang mit Kritik und Herausforderungen
Peter Ljaunik äußert sich zu kritischen Rezensionen und betont, dass unterschiedliche Meinungen zum Kunstverständnis legitim sind. Er sieht in der Kommunikation und im Austausch mit den Besuchern eine wichtige Aufgabe.
Kulturelle Verantwortung und Ethik
Das Gespräch behandelt auch die Verantwortung von Museen gegenüber den Ursprungsländern ihrer Sammlungen, insbesondere bei afrikanischer Kunst. Ljaunik erklärt die Herkunft seiner Sammlungen und betont, dass alle Objekte legal und freiwillig erworben wurden.