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HFH-Podcast: Alumni-Talk
HFH · Hamburger Fern-Hochschule
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#25 Was wurde aus... Manuel Kahl?
Einführung und Vorstellung
Manuel Kahl, Pflegedienstleiter in einem Hospiz und Absolvent der Hamburger Fernhochschule, spricht über seine Erfahrungen im Gesundheits- und Sozialmanagement, insbesondere während des Studiums in der Pandemie.
Studienerfahrungen und Herausforderungen
Kahl reflektiert über die Herausforderungen seines Studiums während der COVID-19-Pandemie, die seine Studienzeit verlängerten. Trotz der Schwierigkeiten hebt er die Flexibilität und Unterstützung der HFH hervor, die ihm halfen, sein Studium erfolgreich abzuschließen.
Bedeutung des Studiums
Er betont, dass es nicht nur um das schnelle Abschließen eines Studiums geht, sondern um das Verstehen und Verankern des Gelernten. Kahl spricht über die Bedeutung von Zeit und Motivation im Lernprozess und die Vielfalt der Themen, die im Studium behandelt werden.
Palliativversorgung und Hospizarbeit
Kahl thematisiert die Herausforderungen in der Palliativversorgung und den emotionalen Druck, der damit verbunden ist. Er plädiert für eine offenere Diskussion über Sterben und Tod in der Gesellschaft und betont die Notwendigkeit von Netzwerken und Unterstützung für Betroffene.
Letzte-Hilfe-Kurse und gesellschaftliche Verantwortung
Kahl erklärt die Bedeutung von Letzte-Hilfe-Kursen, die Menschen die Fähigkeiten vermitteln, Sterbende zu begleiten und ihnen beizustehen. Er sieht einen wachsenden Bedarf an solchen Angeboten und eine zunehmende Offenheit in der Gesellschaft, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Empfehlungen für Studierende
Abschließend gibt Kahl Studierenden den Rat, sich Schritt für Schritt an ihre Aufgaben heranzutasten und die Unterstützung der Hochschule zu nutzen. Er ermutigt dazu, neugierig zu bleiben und offen für Veränderung zu sein.

#24 Was wurde aus...Adam Aschaber?
Lebensweg und Bildungszugang
Adam Ascherwer berichtet von seinem unkonventionellen Weg in die Psychologie: Aufgewachsen auf der Baustelle, absolvierte er eine Elektrikerlehre, leistete Zivildienst und fand über Gasthörerschaft den Weg zum Studium. Ohne formale Abiturvoraussetzungen nutzte er alternative Zugänge, um Psychologie zu studieren. Dieser Werdegang wird als Beispiel für Hindernisse im Bildungsweg beschrieben, aber auch als Beleg dafür, dass Bildung trotz schwieriger Startbedingungen erreichbar ist.
Berufliche Praxis vs. theoretische Ausbildung
Im Gespräch geht es um den Praxisbezug der Psychologie: Von der Behindertenhilfe über die Forensik bis hin zu einem therapeutischen Zentrum. Die Verbindung von Theorie und Praxis wird als wichtig erachtet, doch betont der Interviewte, dass bestimmte Fertigkeiten erst durch reale Arbeit erworben werden und das Studium nicht alle praktischen Anforderungen abdecken könne.
Alltag in der forensischen Einrichtung und Wohlbefinden
Der Alltag der Einrichtung umfasst 24/7-Betrieb, alltägliche Aufgaben wie Medikation, Termine und Outdoor-Arbeit mit Bewohnern. Körperliche Aktivität und direkter Kontakt im Freien werden als zentrale Faktoren für das Wohlbefinden der Klienten gesehen. Bewegung wird allgemein als wichtig erachtet, wobei bei belasteten Gruppen Effekte stärker zu spüren scheinen.
Bildung, Medien, Kritik und Lebensmotto
Es wird diskutiert, wie Bildschirmnutzung das Wohlbefinden und die Lernfähigkeit beeinflusst, sowie der Umgang mit Künstlicher Intelligenz in Studium und Arbeiten. Noten werden kritisch gesehen; stattdessen sollen Fähigkeiten, Erfahrungen und fachspezifische Kompetenzen bewertet werden. Das Lebensmotto betont harte Arbeit und Fairness des Lebenswegs, inklusive der Anerkennung von ungleichen Startbedingungen und der Bedeutung von Chancen.
#23 Was wurde aus...Eric Rohr?
Werdegang und Fokus auf Akademisierung
Der Gesprächspartner blickt auf eine Pflegeausbildung, eine Anästhesie-Intensivpflege-Fachweiterbildung und erste Führungserfahrungen zurück. Er entschied sich bewusst für eine akademische Laufbahn im Pflegemanagement und absolvierte ein Fernstudium. Der Bachelorabschluss legte den Grundstein, der Master im Management im Gesundheitswesen folgte. Die akademische Entwicklung prägte seine Sicht auf Führung, Wissenschaft und eine evidenzbasierte Praxis.
Wissenschaft, Methodenwissen und Projektmanagement
Besonderes Interesse galt dem wissenschaftlichen Arbeiten, empirischen Methoden und Statistik. Durch den Master wird der Bedarf an fundierter Forschung betont, auch im Hinblick auf zunehmende Akademisierung der Pflege. Als Weiterentwicklung wird ein vertiefter Fokus auf Projektmanagement angemahnt, um Herausforderungen in dynamischen Versorgungsstrukturen besser zu beherrschen und Projekte gezielt zu gestalten.
Praxisreflexion und Leadership im Gesundheitswesen
In der täglichen Führungsrolle trägt er Verantwortung für Stationen bzw. Bereiche mit rund 190 Mitarbeitenden. Er strebt eine enge Nähe zu Mitarbeitenden, offene Kommunikation und Vorbildfunktion an. Die Balance zwischen Personalführung, Organisation, Controlling und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird als zentrale Herausforderung gesehen, wobei Teamentwicklung und Augenhöhe zwischen Pflege und Management betont werden.
Ratschläge, Motivation und Lebensperspektive
Als Lebensmotiv wird formuliert, Vorbild zu sein und Mitarbeitende zu begleiten, ohne sich als Zentrum des Universums zu sehen. Motivation kommt aus klaren Etappenzielen, intrinsischer Neigung zur Weiterentwicklung und dem Bewusstsein, dass Rückschläge zum Lernprozess gehören. Ein offenes Gesprächsklima, individuelle Förderung und Realismus im Umgang mit Arbeitsbelastung runden die Perspektive auf eine berufliche Laufbahn ab.