
Die Forschende Hochschule Hof
Forschende Hochschule
Beschreibung
Deshalb sprechen wir in diesem Podcast über die jeweils aktuellen Forschungsthemen. Außerdem bekommst du einen Einblick in das Leben der Wissenschaftler*innen, indem Anne-Christine Habbel, die Leiterin des Forschungsmarketings, mit ihnen das Gespräch sucht und so spannende Themen gemeinsam mit dir kennenlernt. Bleib dran, denn du weißt ja: #hierwirdknallhartgeforscht
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#50 Der Jubiläumspodcast - Von der Idee zum Institut: 48 Stunden, die alles veränderten mit Prof. Richard Göbel #hierwirdknallhartgeforscht
Ein Jubiläum und Forschungsgeschichte
In der 50. Episode des Podcasts wird die Gründung des ersten Forschungsinstituts der Hochschule Hof, des Instituts für Informationssysteme (ISIS), thematisiert. Professor Richard Göbel, der maßgeblich am Aufbau beteiligt war, teilt seine Erfahrungen und reflektiert über den Werdegang der Forschung an der Hochschule.
Die Entstehung von Forschung
Forschung entsteht nicht über Nacht; sie beginnt oft mit einer Idee und dem Engagement von Menschen. Professor Göbel berichtet von den Herausforderungen, die bei der Gründung des ISIS auftraten, und der Notwendigkeit, eine kritische Masse an Projekten und Mitarbeitern zu schaffen.
Technische Entwicklungen und Teamwechsel
Im Podcast wird auch über Veränderungen im Team gesprochen. Robert Bogler unterstützt nun seit einigen Episoden die technische Umsetzung des Podcasts, während Christa Sprengert neu im Team ist. Zudem gibt es einen Abschied von Katrin Müller, die maßgeblich zum Erfolg des Podcasts beigetragen hat.
Forschungsprojekte und Herausforderungen
Professor Göbel spricht über seine ersten Projekte, darunter ein ESA-Projekt, und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Er betont die Wichtigkeit stabiler Strukturen für die Durchführung langfristiger Forschungsprojekte.
Mobilitätsforschung und ihre Relevanz
Ein zentraler Bereich der Forschung von Professor Göbel ist die Mobilität. Projekte wie "Mobilität digital Hochfranken" zielen darauf ab, den öffentlichen Nahverkehr in ländlichen Regionen zu verbessern und innovative Lösungen zu entwickeln.
Ausblick auf die Zukunft der Forschung
Abschließend äußert Professor Göbel seine Gedanken zur zukünftigen Forschung, insbesondere im Bereich der Sicherheit und der Notwendigkeit, zivile und militärische Forschung enger zu verknüpfen.

#49 Das Auto im Kreislauf: Wie viel Nachhaltigkeit steckt im Auto von morgen? mit Bernd Trinkwalter und Prof. Thomas Meins #hierwirdknallhartgeforscht
Kooperation und Thema
In dem Gespräch geht es um die enge Zusammenarbeit von Forschungsinstitutionen und Industrie, um nachhaltige Materialien im Fahrzeuginnenraum voranzubringen. Die Hochschule Hof fungiert als Dienstleister mit Forschungswissen, während Unternehmen wie Motherson konkrete Fragestellungen liefern. Ziel ist es, neue Impulse für die Automobilwirtschaft zu entwickeln und die Qualität von Innenräumen durch Materialien, Recycling und Design zu verbessern.
Herausforderungen und Ansätze
Zentrale Herausforderungen sind gesundheitliche Anforderungen, Haltbarkeit und ästhetische Passung der Oberflächen. Zusätzlich stehen steigende Recyclingquoten und neue EU-Vorgaben im Fokus. Durch Materialien wie Biopolymere, wiederaufbereitete Kunststoffverbunde und Cradle-to-Cradle-Ansätze wird daran gearbeitet, Ressourcen effizient zu nutzen und Abhängigkeiten zu verringern.
Praxisbeispiele
Praxisbeispiele umfassen Armaturenbretter, Handschuhfächer und Dekorblenden aus Multimaterialien, die sich künftighin mechanisch wiederaufbereiten lassen sollen. Es wird an Textil-Kunststoff-Verbundstoffen gearbeitet, um Recyclingzyklen zu ermöglichen. Das Ziel ist, Schadstoffe zu vermeiden, Innenraumcharakter zu wahren und zugleich CO2-Fußabdruck durch Materialwahl und Design zu senken.
Ausblick und Lehre
Ausblick betont eine stärkere Kreislaufwirtschaft im Fahrzeuginnenraum, mit Zielen wie einem hohen Anteil recycelter Kunststoffe im Kreislauf. Die Kooperation zwischen Hochschule und Industrie soll Innovationen liefern, ohne wirtschaftliche Belastungen zu ignorieren. Lehre und Forschung behandeln Langfristperspektiven, resilienteres Materialdesign sowie neue Wege der Wiederverwendung und Demontage in der Fahrzeugproduktion.

#48 „Wassermanagement der Zukunft: Wie autark kann ein Campus werden?“ mit Andreas Aicher #hierwirdknallhartgeforscht
Wasserautarkie an der Hochschule Hof
Die Hochschule Hof verfolgt das Ziel, den Wasserverbrauch auf dem Campus nachhaltiger zu gestalten und den Trinkwasserverbrauch zu reduzieren. Andreas Eicher, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für nachhaltige Wassersysteme, erläutert, dass Wasser ein zunehmend knapperes Gut ist und innovative Ansätze zur Nutzung von Regenwasser und Abwasser notwendig sind.
Nachhaltige Maßnahmen
An der Hochschule werden verschiedene Maßnahmen wie Gründächer und Teiche implementiert, um Regenwasser zu speichern und die Umgebung zu kühlen. Das Konzept der Schwammstadt wird verfolgt, um Regenwasser effizient zu bewirtschaften und in trockenen Zeiten zu nutzen.
Technische Herausforderungen und Forschung
Die Forschung konzentriert sich auf die Einsparung von Trinkwasser durch technische Innovationen und den Ersatz von Trinkwasser durch andere Wasserquellen, wenn dies möglich ist. Eicher betont die Wichtigkeit, die Wasserressourcen zu schonen und zu erhalten, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen.
Vergleich mit anderen Hochschulen
Die Hochschule Hof ist in der Lage, innovative Wasserkonzepte zu entwickeln und zu testen, was in vielen Kommunen oft nicht möglich ist. Es wird eine Kooperation mit anderen Hochschulen angestrebt, um die gewonnenen Erkenntnisse zu teilen und weiterzuentwickeln.
Internationale Herausforderungen
Andreas Eicher spricht auch über globale Wasserknappheit, die vor allem in ariden Regionen wie Australien und dem Iran gravierende Probleme mit sich bringt. Diese Szenarien verdeutlichen die Dringlichkeit von Wassersparkonzepten weltweit.