Dietikon Vielfalt Kultur | 28’000 Geschichten aus Dietikon
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Dietikon Vielfalt Kultur | 28’000 Geschichten aus Dietikon

KulturDietikon - Irene Brioschi

Beschreibung

28’000 Menschen. 28’000 Geschichten.
In Dietikon leben Menschen Tür an Tür – und doch kennen wir oft nur unsere eigene Geschichte. In diesem Podcast erzählen Einheimische und Zugezogene, Junge und Alte, Sichtbare und Übersehene von ihrem Leben, ihren Erinnerungen und ihren Begegnungen in Dietikon. Jeden Monat eine neue Stimme. Immer echt. Immer Dietikon.
Ein Podcast von KulturDietikon – für alle, die Vielfalt hören wollen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Florian Walser (1965), Klarinettist und Komponist

07.08.2026

Vorstellung des Gastes

Florian Walser, Klarinettist im Tonhallenorchester und Komponist, ist seit 1990 aktiv und hat in Dietikon gelebt. In der Episode spricht er über die Entwicklung und Bedeutung der Volksmusik sowie seine Projekte und musikalischen Einflüsse.

Stubete am See

Walser gründete vor 20 Jahren das Festival "Stubete am See", das neue Volksmusik und Ländlermusik fördert. Er erklärt, dass seine Leidenschaft für Volksmusik in den 90er Jahren begann, als er mit anderen Väter Volksmusik spielte und seine Kinder einbezog.

Volksmusik und ihre Vielfalt

Walser beschreibt Volksmusik als einfache, regionale Musik, die auch internationale Einflüsse hat. Er diskutiert die Unterschiede zwischen Volksmusik, klassischer Musik und Popmusik und betont den Austausch zwischen diesen Genres.

Einflüsse klassischer Musik auf Volksmusik

Es wird erörtert, dass viele klassische Komponisten, wie Beethoven und Brahms, Volksmusikelemente in ihren Werken verwendet haben. Walser betont den Einfluss der Volksmusik auf seine eigene Komposition und wie er klassische Musik in eine volksmusikalische Form umwandelt.

Herausforderungen der Interpretation

Walser teilt seine Erfahrungen im Tonhallenorchester und die Herausforderungen bei der Aufführung klassischer Werke. Er spricht über die strengen Richtlinien zur Interpretation und wie er versucht, neue Elemente einzubringen.

Zusammenarbeit und künstlerische Entwicklung

Die Episode beleuchtet Walser's Bestrebungen, Volksmusik in die klassische Musik zu integrieren, und seine kontinuierliche Entwicklung als Musiker. Er spricht über seine Familie, den Einfluss seiner Eltern auf seine musikalische Erziehung und die verschiedenen Projekte, an denen er beteiligt ist.

Schlussfolgerung

Walser betont die emotionale Kraft der Musik und sein Ziel, durch seine Kompositionen Freude zu verbreiten. Die Episode endet mit einem Hinweis auf seine neueste Arbeit und die Aufführung von "Eviva e Sochi".

Vorstellung des Gastes

Florian Walser, Klarinettist im Tonhallenorchester und Komponist, ist seit 1990 aktiv und hat in Dietikon gelebt. In der Episode spricht er über die Entwicklung und Bedeutung der Volksmusik sowie seine Projekte und musikalischen Einflüsse.

Stubete am See

Walser gründete vor 20 Jahren das Festival "Stubete am See", das neue Volksmusik und Ländlermusik fördert. Er erklärt, dass seine Leidenschaft für Volksmusik in den 90er Jahren begann, als er mit anderen Väter Volksmusik spielte und seine Kinder einbezog.

Volksmusik und ihre Vielfalt

Walser beschreibt Volksmusik als einfache, regionale Musik, die auch internationale Einflüsse hat. Er diskutiert die Unterschiede zwischen Volksmusik, klassischer Musik und Popmusik und betont den Austausch zwischen diesen Genres.

Einflüsse klassischer Musik auf Volksmusik

Es wird erörtert, dass viele klassische Komponisten, wie Beethoven und Brahms, Volksmusikelemente in ihren Werken verwendet haben. Walser betont den Einfluss der Volksmusik auf seine eigene Komposition und wie er klassische Musik in eine volksmusikalische Form umwandelt.

Herausforderungen der Interpretation

Walser teilt seine Erfahrungen im Tonhallenorchester und die Herausforderungen bei der Aufführung klassischer Werke. Er spricht über die strengen Richtlinien zur Interpretation und wie er versucht, neue Elemente einzubringen.

Zusammenarbeit und künstlerische Entwicklung

Die Episode beleuchtet Walser's Bestrebungen, Volksmusik in die klassische Musik zu integrieren, und seine kontinuierliche Entwicklung als Musiker. Er spricht über seine Familie, den Einfluss seiner Eltern auf seine musikalische Erziehung und die verschiedenen Projekte, an denen er beteiligt ist.

Schlussfolgerung

Walser betont die emotionale Kraft der Musik und sein Ziel, durch seine Kompositionen Freude zu verbreiten. Die Episode endet mit einem Hinweis auf seine neueste Arbeit und die Aufführung von "Eviva e Sochi".

Dragana Dimitrijevic (1970), Lehrerin in einer Aufnahmeklasse

22.06.2026

Einblick in den Schulalltag

Dragana Dimitrijevic, Lehrerin in einer Aufnahmeklasse, schildert ihren Schulalltag, der durch praktische Projekte geprägt ist. Aktuell beschäftigt sie sich mit dem Thema Energie und Magnetismus, wobei der Fokus auf der Sprachvermittlung liegt. Die Schüler, die oft aus verschiedenen Ländern kommen und keine Deutschkenntnisse haben, nehmen an Workshops teil, um die Sprache durch Erfahrung zu lernen.

Herausforderungen und Integration

Die Integration der Schüler ist eine große Herausforderung, da sie aus unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen stammen. Dragana betont die Wichtigkeit von Empathie und Geduld im Umgang mit den Jugendlichen, die oft Schwierigkeiten haben, sich in einem neuen Bildungssystem zurechtzufinden. Die Schüler müssen nicht nur die Sprache lernen, sondern auch soziale Kompetenzen entwickeln.

Der Bildungsweg der Schüler

Das Ziel der Aufnahmeklasse ist es, die Schüler innerhalb eines Jahres auf den Wechsel in eine Regelklasse vorzubereiten. Dies erfordert eine individuelle Herangehensweise, da die Schüler unterschiedliche Lernstile und Niveaus mitbringen. Dragana spricht über die Notwendigkeit, sie auf die Berufswelt vorzubereiten und ihnen zu helfen, realistische berufliche Ziele zu setzen.

Draganas persönliche Geschichte

Dragana erzählt von ihrem eigenen Weg aus Serbien in die Schweiz und den Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert war. Ihre Erfahrungen als Lehrerin und Mutter haben sie geprägt und geben ihr die Motivation, ihren Schülern zu helfen, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden.

Erfolge und Herausforderungen im Unterricht

Im Gespräch werden auch Erfolge von Schülern thematisiert, die trotz schwieriger Hintergründe akademische Fortschritte machen. Dragana hebt hervor, wie wichtig es ist, die Eltern in den Bildungsprozess einzubeziehen, um eine positive Lernumgebung zu schaffen. Sie warnt jedoch auch vor den Herausforderungen, die sich aus verschiedenen familiären Hintergründen ergeben können.

Abschlussgedanken

Der Podcast endet mit einem emotionalen Brief einer Schülerin, die ihre Dankbarkeit für Draganas Unterstützung ausdrückt. Dies verdeutlicht den positiven Einfluss, den engagierte Lehrer auf das Leben ihrer Schüler haben können.

Einblick in den Schulalltag

Dragana Dimitrijevic, Lehrerin in einer Aufnahmeklasse, schildert ihren Schulalltag, der durch praktische Projekte geprägt ist. Aktuell beschäftigt sie sich mit dem Thema Energie und Magnetismus, wobei der Fokus auf der Sprachvermittlung liegt. Die Schüler, die oft aus verschiedenen Ländern kommen und keine Deutschkenntnisse haben, nehmen an Workshops teil, um die Sprache durch Erfahrung zu lernen.

Herausforderungen und Integration

Die Integration der Schüler ist eine große Herausforderung, da sie aus unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen stammen. Dragana betont die Wichtigkeit von Empathie und Geduld im Umgang mit den Jugendlichen, die oft Schwierigkeiten haben, sich in einem neuen Bildungssystem zurechtzufinden. Die Schüler müssen nicht nur die Sprache lernen, sondern auch soziale Kompetenzen entwickeln.

Der Bildungsweg der Schüler

Das Ziel der Aufnahmeklasse ist es, die Schüler innerhalb eines Jahres auf den Wechsel in eine Regelklasse vorzubereiten. Dies erfordert eine individuelle Herangehensweise, da die Schüler unterschiedliche Lernstile und Niveaus mitbringen. Dragana spricht über die Notwendigkeit, sie auf die Berufswelt vorzubereiten und ihnen zu helfen, realistische berufliche Ziele zu setzen.

Draganas persönliche Geschichte

Dragana erzählt von ihrem eigenen Weg aus Serbien in die Schweiz und den Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert war. Ihre Erfahrungen als Lehrerin und Mutter haben sie geprägt und geben ihr die Motivation, ihren Schülern zu helfen, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden.

Erfolge und Herausforderungen im Unterricht

Im Gespräch werden auch Erfolge von Schülern thematisiert, die trotz schwieriger Hintergründe akademische Fortschritte machen. Dragana hebt hervor, wie wichtig es ist, die Eltern in den Bildungsprozess einzubeziehen, um eine positive Lernumgebung zu schaffen. Sie warnt jedoch auch vor den Herausforderungen, die sich aus verschiedenen familiären Hintergründen ergeben können.

Abschlussgedanken

Der Podcast endet mit einem emotionalen Brief einer Schülerin, die ihre Dankbarkeit für Draganas Unterstützung ausdrückt. Dies verdeutlicht den positiven Einfluss, den engagierte Lehrer auf das Leben ihrer Schüler haben können.

Daniel Berweger (1976), Präsident der Reppischfäger

11.05.2026

Historischer Hintergrund und Identität

Der Podcast erzählt von der Entstehung der Guggenmusik in Dietikon und der Entwicklung der Reppischfäger als zentrale Figur der lokalen Fasnacht. Aus der Jugenderfahrung und den Verbindungen zur katholischen Gemeinschaft entstanden zwei Gründungswischenteile, die Gruppe entwickelte sich aus einer improvisierten Anfangsphase zu einer musicalisierten Freiluft-Formation mit eigens gewählten Mottos.

Klublokal, Struktur und Wandel

Das ursprüngliche Klublokal befand sich in Bergstrasse bei Portmann; später zog man ins Industriegebiet, ins Kanal-Gebäude, um dort eine feste Heimstatt zu schaffen. Ein Konflikt wegen Eigenbedarf führte zu öffentlicher Solidarität, schließlich blieb die Gruppe am Standort. Das Lokal dient seitdem als Zentrum für Proben, Auftritte und Vereinsleben, inklusive Vermietung an Dritte.

Musik, Proben und Gewandung

Die Reppischfäger kombinieren moderne Bläsermusik mit einer klaren Probenstruktur: wöchentliche Proben, Probenwochenenden und eine Dirigentenrolle. Die Musiker reichen von Anfängerinnen bis zu Halbprofis; Notenlesen ist nicht essenziell, das Spiel erfolgt oft nach Zahlen. Alle zwei Jahre entsteht ein neues Gewand, das von einem in der Familie tätigen Schneiderteam realisiert wird.

Auftritte, Gemeinschaft und Jubiläen

Neben eigenen Veranstaltungen wie dem Fägerball feiert die Gruppe soziale Auftritte in Altersheimen, Schulen und öffentlichen Events. Touren führen ins Norddeutsche, nach Münster und Osnabrück, sowie zu internationalen Kontakten. Geplant sind Jubiläumsfeiern, bei denen ein neues Gewand enthüllt wird. Nachwuchs kommt aus verschiedenen Schichten, inklusive eigener Kinder, und die Gemeinschaft plant weiter aktive Jahre.

Historischer Hintergrund und Identität

Der Podcast erzählt von der Entstehung der Guggenmusik in Dietikon und der Entwicklung der Reppischfäger als zentrale Figur der lokalen Fasnacht. Aus der Jugenderfahrung und den Verbindungen zur katholischen Gemeinschaft entstanden zwei Gründungswischenteile, die Gruppe entwickelte sich aus einer improvisierten Anfangsphase zu einer musicalisierten Freiluft-Formation mit eigens gewählten Mottos.

Klublokal, Struktur und Wandel

Das ursprüngliche Klublokal befand sich in Bergstrasse bei Portmann; später zog man ins Industriegebiet, ins Kanal-Gebäude, um dort eine feste Heimstatt zu schaffen. Ein Konflikt wegen Eigenbedarf führte zu öffentlicher Solidarität, schließlich blieb die Gruppe am Standort. Das Lokal dient seitdem als Zentrum für Proben, Auftritte und Vereinsleben, inklusive Vermietung an Dritte.

Musik, Proben und Gewandung

Die Reppischfäger kombinieren moderne Bläsermusik mit einer klaren Probenstruktur: wöchentliche Proben, Probenwochenenden und eine Dirigentenrolle. Die Musiker reichen von Anfängerinnen bis zu Halbprofis; Notenlesen ist nicht essenziell, das Spiel erfolgt oft nach Zahlen. Alle zwei Jahre entsteht ein neues Gewand, das von einem in der Familie tätigen Schneiderteam realisiert wird.

Auftritte, Gemeinschaft und Jubiläen

Neben eigenen Veranstaltungen wie dem Fägerball feiert die Gruppe soziale Auftritte in Altersheimen, Schulen und öffentlichen Events. Touren führen ins Norddeutsche, nach Münster und Osnabrück, sowie zu internationalen Kontakten. Geplant sind Jubiläumsfeiern, bei denen ein neues Gewand enthüllt wird. Nachwuchs kommt aus verschiedenen Schichten, inklusive eigener Kinder, und die Gemeinschaft plant weiter aktive Jahre.