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DATUM – Monatsmagazin für Politik und Gesellschaft
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

DATUM Lesung #43: Der falsche Fall
Einführung in Renate H.s Geschichte
Christina Pausackl, Chefredakteurin von Datum, erzählt die Geschichte von Renate H., die einen Femizidversuch ihres Mannes überlebt hat. Die Erzählung thematisiert die Gewalt gegen Frauen in Österreich und wie Renate es geschafft hat, ihre Erfahrungen zu überwinden.
Der Vorfall
Im Februar 2002 wurde Renate H. schwer verletzt vor ihrem Haus in der Steiermark gefunden. Zunächst wurde der Vorfall als Suizidversuch dargestellt, doch es stellte sich heraus, dass ihr Mann, Thomas, sie fast getötet hatte. Die Geschichte reflektiert, wie Gewalt in Beziehungen oft ignoriert wird und die gesellschaftlichen Warnzeichen verharmlost werden.
Der Ermittlungsprozess
Die Ermittlungen wurden durch einen anonymen Hinweis gestartet, der Zweifel an der Suizidversion aufbrachte. Der Ermittler Anton Kiesel stellte fest, dass Renates Verletzungen nicht mit einem Sturz von einem Balkon übereinstimmen konnten, was zu Thomas' Verhaftung führte.
Renates Vergangenheit und Beziehung
Renate wuchs in einem gewalttätigen Umfeld auf, was ihre Beziehung zu Thomas prägte. Er kontrollierte sie und übte psychische sowie physische Gewalt aus. Renate fühlte sich gefangen und hatte Angst, Hilfe zu suchen.
Das Leben nach dem Vorfall
Nach ihrem Krankenhausaufenthalt benötigte Renate Zeit, um sich zu erholen. Sie zog in ein Frauenhaus und kämpfte mit den Folgen ihrer Verletzungen. In den letzten Jahren hat sie ihre Erfahrungen öffentlich gemacht, um anderen Frauen Mut zu geben und das Bewusstsein für Gewalt gegen Frauen zu schärfen.
Ein neues Kapitel
Renate und Anton Kiesel arbeiten nun gemeinsam an Aufklärungsprojekten in Schulen. Beide sind überzeugt, dass Renates Schicksal hätte verhindert werden können, wenn jemand ihr zugehört hätte. Die Erzählung schließt mit dem Aufruf, sich für den Journalismus von Datum zu interessieren.

DATUM Lesung #42: Land unter Strom
Rechenleistung als neue Währung
Edith Meinhardt untersucht die Bedeutung von Rechenleistung als entscheidende Währung in der modernen Volkswirtschaft, insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz.
Das Google-Rechenzentrum in Kronstorf
In Kronstorf, Oberösterreich, entsteht eines der größten Rechenzentren Europas, betrieben von Google. Die damit verbundenen Fragen betreffen das Stromnetz, das Grundwasser und die regionale Abhängigkeit von Tech-Konzernen.
Umweltauswirkungen und lokale Bedenken
Das Rechenzentrum wird enorme Mengen an Strom und Wasser benötigen, was erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt hat. Kritiker weisen auf den hohen Wasserverbrauch und die Belastung des Stromnetzes hin, während die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile in Frage gestellt werden.
Politische und gesellschaftliche Reaktionen
Politiker und lokale Gemeinden zeigen sich optimistisch, während sich gleichzeitig Widerstand formiert. Bürgerinitiativen fordern mehr Transparenz und ein besseres Verständnis der Konsequenzen, die solche Großprojekte mit sich bringen.
Die Rolle der Hyperscaler
Die Dominanz von Tech-Giganten wie Google, Amazon und Microsoft im Cloud-Markt wächst, was zu einer erhöhten Abhängigkeit von deren Infrastruktur führt. Die Prognosen deuten darauf hin, dass der Energiebedarf dieser Rechenzentren in den kommenden Jahren drastisch steigen wird.
Ein Aufruf zur Auseinandersetzung
Die Bevölkerung wird aufgefordert, sich aktiv mit den Auswirkungen solcher Projekte auseinanderzusetzen und informiert zu bleiben, um zukünftige Entwicklungen besser steuern zu können.

DATUM Studio #77: Katharina Rogenhofer über Klimapolitik
Einführung und Thema der Episode
In dieser Episode von Datum Studio diskutieren Sebastian Laudon und Christina Pausackl über die Klimakrise, die in der Juni-Ausgabe des Monatsmagazins Datum behandelt wird. Das Heft beleuchtet die dramatischen Folgen der Klimakrise und die Notwendigkeit, das Thema im öffentlichen Diskurs zu halten.
Interview mit Stefan Ramsdorff
Christina berichtet von einem Interview mit dem Klimaforscher Stefan Ramsdorff, der besorgniserregende neue Klimamodelle präsentiert hat, die auf schnellere Kipppunkte hinweisen als zuvor angenommen. Das Gespräch beleuchtet auch Strategien, um den aktuellen Backlash gegen Klimaschutzmaßnahmen zu begegnen.
Klimabewegung in Österreich
Thomas Winkelmüller analysiert die Klimabewegung in Österreich, die sich nach Rückschlägen neu formiert. Ein weiterer Bericht betrachtet den Klimacheck in Graz, wo Fortschritte im Klimaschutz erzielt wurden.
Besuch von Katharina Rogenhofer
Der Podcast-Gast, Katharina Rogenhofer, ist Mitbegründerin von Fridays for Future in Österreich und spricht über ihre Erfahrungen und Erfolge mit dem Kontext-Institut für Klimafragen. Sie reflektiert über die Herausforderungen der Klimapolitik und die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Diskurses über Klimathemen.
Erfolge und Herausforderungen des Kontext-Instituts
Katharina bewertet die Erfolge ihres Instituts, insbesondere in der Energiewende, erkennt jedoch auch die Schwierigkeiten an, klimaschädliche Subventionen abzuschaffen. Sie betont die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit und die Notwendigkeit, das Thema Klimakrise in der Breite zu diskutieren.
Gesellschaftliche und kommunikative Aspekte der Klimadebatte
Katharina argumentiert, dass die Klimakrise nicht nur ein technisches, sondern auch ein gesellschaftliches Problem ist. Sie hebt hervor, dass es wichtig ist, konstruktive Dialoge zu führen und die Ängste der Menschen ernst zu nehmen, um die Klimakrise erfolgreich zu bekämpfen.
Ausblick und Hoffnung für die Zukunft
Abschließend äußert Katharina ihre Hoffnung auf eine positive Entwicklung in der Klimapolitik, da immer mehr Institutionen sich mit dem Thema auseinandersetzen und technologische Fortschritte im Bereich erneuerbare Energien erzielt werden. Sie ist optimistisch, dass die Gesellschaft auf die Herausforderungen der Klimakrise reagieren wird.