Jenseits von Richtig und Falsch
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Jenseits von Richtig und Falsch

Sven Liefold

Beschreibung

Der Beziehungs-Podcast

Alle zwei Wochen spreche ich hier über Liebe, Partnerschaft, Familie, Beziehungen und Co. und beantworte eure Fragen. Wenn du auch eine Frage zu diesen Themen hast oder ein herausforderndes Problem, bei dem du dir Impulse von außen wünschst, dann fühl dich herzlich eingeladen, mir zu schreiben und ich werde versuchen, deine Frage im Podcast zu beantworten. Alles wird selbstverständlich anonym gehalten.

Warum heißt mein Podcast „Jenseits von Richtig und Falsch“?

„Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort, an dem werden wir uns begegnen.“ ~ Rumi

Dies ist eines meiner Lieblingszitate, weil es so wahr ist. Wie oft verheddern wir uns in Streits über richtig und falsch, wie oft wollen wir Recht behalten. Hat uns das je etwas gebracht außer Gefühlen von Trennung, Wut und Verzweiflung? Und trotzdem kämpfen wir um diese imaginäre Wahrheit, als würde unser Leben davon abhängen.

Wenn es um RICHTIG und FALSCH geht, ist Begegnung nicht möglich. Weil wir dann lediglich in unserem eigenen kleinen Universum vor uns hingurken.

Wenn du loslässt vom unbedingten Recht haben wollen, von der Vorstellung, dass es tatsächlich nur diese eine richtige Perspektive gibt, dann passieren echte Wunder! Du machst eine Tür zu deiner Welt auf und sie fängt an sich auszudehnen und mit anderen Welten zu verbinden. Das ist Begegnung!

Richtig und Falsch sind Mauern, die wir um uns herum aufbauen.

Können wir wirklich 100% wissen, dass es genau so ist und nicht anders herum? Vielleicht ist ja sogar beides wahr oder nichts davon. Wer weiß das schon?

Und was versprechen wir uns vom Recht haben wollen? Wir wollen richtig sein. So wie wir sind. Weil wir vergessen haben, dass wir es sind und schon immer waren.

Wann immer du dich getrennt fühlst oder unglücklich, beobachte deine Gedanken. Sie trennen die Welt in richtig und falsch, sie trennen dich von anderen Menschen und schlussendlich immer von dir selbst. Vielleicht kannst du dir erlauben, sie loszulassen und schönere Gedanken zu denken.

Anregungen dazu findest du hier in diesem Podcast.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 150: Ist das noch Empathie – oder schon Selbstaufgabe?

11.08.2026

Einführung in Empathie und Achtsamkeit

Der Podcast behandelt die oft missverstandenen Konzepte der Empathie und Achtsamkeit, die in der heutigen Zeit inflationär verwendet werden. Host Sven Lieferuth und Kollegin Marika Gläser diskutieren, warum Empathie ein grundlegender Baustein für Beziehungen und Beratung ist und kein reines Wohlfühlkonzept darstellt.

Marika Glästers Hintergrund

Marika erzählt von ihrem Weg in die Beratung und wie Erfahrungen mit Jesper Juul und der Ausbildung zur Familientherapeutin ihren Blick auf Empathie geprägt haben. Sie reflektiert über ihre persönliche Entwicklung und die Bedeutung von Empathie in ihrem Leben.

Empathie vs. Mitgefühl

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Unterscheidung zwischen Empathie und Mitgefühl. Empathie beinhaltet das bewusste Einfühlen in die Emotionen anderer, während Mitgefühl oft eine distanzierte Reaktion ist. Der Zusammenhang zwischen Selbstempathie und der Fähigkeit, andere zu verstehen, wird hervorgehoben.

Die Bedeutung innerer Stabilität

Die Gesprächspartner betonen die Notwendigkeit, einen guten Kontakt zu sich selbst zu haben, um empathisch zu sein. Eine innere Stabilität ermöglicht es, auch in herausfordernden Situationen in Kontakt mit anderen zu bleiben, ohne sich selbst zu verlieren.

Herausforderungen der Gesellschaft

Es wird erörtert, dass die Leistungsgesellschaft Pausen und Selbstreflexion abwertet, was die Fähigkeit zur Empathie beeinträchtigt. Viele Menschen haben Schwierigkeiten, in Kontakt mit ihren eigenen Emotionen zu kommen, was zu einer Oberflächlichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen führt.

Fazit und Einladung zur Reflexion

Der Podcast schließt mit der Einladung, die eigene Empathiefähigkeit zu reflektieren und zu entwickeln. Zuhörer werden dazu angeregt, sich selbst besser kennenzulernen und zu erkennen, dass echte Empathie sowohl eine Stärke als auch eine Bereicherung für das eigene Leben und die Beziehungen zu anderen darstellt.

Einführung in Empathie und Achtsamkeit

Der Podcast behandelt die oft missverstandenen Konzepte der Empathie und Achtsamkeit, die in der heutigen Zeit inflationär verwendet werden. Host Sven Lieferuth und Kollegin Marika Gläser diskutieren, warum Empathie ein grundlegender Baustein für Beziehungen und Beratung ist und kein reines Wohlfühlkonzept darstellt.

Marika Glästers Hintergrund

Marika erzählt von ihrem Weg in die Beratung und wie Erfahrungen mit Jesper Juul und der Ausbildung zur Familientherapeutin ihren Blick auf Empathie geprägt haben. Sie reflektiert über ihre persönliche Entwicklung und die Bedeutung von Empathie in ihrem Leben.

Empathie vs. Mitgefühl

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Unterscheidung zwischen Empathie und Mitgefühl. Empathie beinhaltet das bewusste Einfühlen in die Emotionen anderer, während Mitgefühl oft eine distanzierte Reaktion ist. Der Zusammenhang zwischen Selbstempathie und der Fähigkeit, andere zu verstehen, wird hervorgehoben.

Die Bedeutung innerer Stabilität

Die Gesprächspartner betonen die Notwendigkeit, einen guten Kontakt zu sich selbst zu haben, um empathisch zu sein. Eine innere Stabilität ermöglicht es, auch in herausfordernden Situationen in Kontakt mit anderen zu bleiben, ohne sich selbst zu verlieren.

Herausforderungen der Gesellschaft

Es wird erörtert, dass die Leistungsgesellschaft Pausen und Selbstreflexion abwertet, was die Fähigkeit zur Empathie beeinträchtigt. Viele Menschen haben Schwierigkeiten, in Kontakt mit ihren eigenen Emotionen zu kommen, was zu einer Oberflächlichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen führt.

Fazit und Einladung zur Reflexion

Der Podcast schließt mit der Einladung, die eigene Empathiefähigkeit zu reflektieren und zu entwickeln. Zuhörer werden dazu angeregt, sich selbst besser kennenzulernen und zu erkennen, dass echte Empathie sowohl eine Stärke als auch eine Bereicherung für das eigene Leben und die Beziehungen zu anderen darstellt.

Folge 149: Wie trenne ich mich, ohne meinen Kindern zu schaden?

28.07.2026

Einführung in das Thema Trennung

Im Podcast wird das komplexe Thema der Trennung bei gemeinsamen Kindern behandelt. Die Hosts Sven und Christine diskutieren die verschiedenen Szenarien, die bei einer Trennung auftreten können, insbesondere die Herausforderungen, die sich ergeben, wenn Kinder involviert sind.

Fehler bei der Trennung

Ein zentrales Thema ist die Auflistung häufiger Fehler, die Eltern bei einer Trennung machen können. Dazu gehört das Schlechtreden des Ex-Partners vor den Kindern und das Versuchen, die Kinder in Konflikte zu verwickeln. Auch das Vortäuschen einer heilen Welt, während Spannungen bestehen, wird als Fehler hervorgehoben.

Einvernehmliche Trennung

Die Hosts betonen die Wichtigkeit einer einvernehmlichen Trennung. Eine offene Kommunikation mit den Kindern ist entscheidend. Eltern sollten den Kindern Sicherheit geben, indem sie klarstellen, dass die Trennung nichts mit ihnen zu tun hat und dass beide weiterhin für sie da sein werden.

Umgang mit emotionalen Herausforderungen

Christine und Sven erörtern, wie wichtig es ist, den eigenen Schmerz nicht an den Kindern auszulassen. Sie empfehlen, sich Unterstützung zu suchen und die Kinder nicht in die eigenen emotionalen Kämpfe hineinzuziehen. Stattdessen sollten Eltern die Kinder als emotionalen Rückhalt vermeiden und gesunde Bewältigungsmechanismen entwickeln.

Die Rolle neuer Partner

Ein weiteres Thema ist der Umgang mit neuen Partnern nach einer Trennung. Die Hosts raten, Zeit zu lassen, bevor neue Partner in das Leben der Kinder eingeführt werden, um emotionale Bindungen zu vermeiden und Stabilität zu gewährleisten.

Fazit und Unterstützung

Abschließend wird betont, dass Trennungen komplex und individuell sind. Eine professionelle Beratung kann helfen, die Situation besser zu bewältigen. Zuhörer werden ermutigt, Fragen zu stellen und Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um ihre Herausforderungen zu meistern.

Einführung in das Thema Trennung

Im Podcast wird das komplexe Thema der Trennung bei gemeinsamen Kindern behandelt. Die Hosts Sven und Christine diskutieren die verschiedenen Szenarien, die bei einer Trennung auftreten können, insbesondere die Herausforderungen, die sich ergeben, wenn Kinder involviert sind.

Fehler bei der Trennung

Ein zentrales Thema ist die Auflistung häufiger Fehler, die Eltern bei einer Trennung machen können. Dazu gehört das Schlechtreden des Ex-Partners vor den Kindern und das Versuchen, die Kinder in Konflikte zu verwickeln. Auch das Vortäuschen einer heilen Welt, während Spannungen bestehen, wird als Fehler hervorgehoben.

Einvernehmliche Trennung

Die Hosts betonen die Wichtigkeit einer einvernehmlichen Trennung. Eine offene Kommunikation mit den Kindern ist entscheidend. Eltern sollten den Kindern Sicherheit geben, indem sie klarstellen, dass die Trennung nichts mit ihnen zu tun hat und dass beide weiterhin für sie da sein werden.

Umgang mit emotionalen Herausforderungen

Christine und Sven erörtern, wie wichtig es ist, den eigenen Schmerz nicht an den Kindern auszulassen. Sie empfehlen, sich Unterstützung zu suchen und die Kinder nicht in die eigenen emotionalen Kämpfe hineinzuziehen. Stattdessen sollten Eltern die Kinder als emotionalen Rückhalt vermeiden und gesunde Bewältigungsmechanismen entwickeln.

Die Rolle neuer Partner

Ein weiteres Thema ist der Umgang mit neuen Partnern nach einer Trennung. Die Hosts raten, Zeit zu lassen, bevor neue Partner in das Leben der Kinder eingeführt werden, um emotionale Bindungen zu vermeiden und Stabilität zu gewährleisten.

Fazit und Unterstützung

Abschließend wird betont, dass Trennungen komplex und individuell sind. Eine professionelle Beratung kann helfen, die Situation besser zu bewältigen. Zuhörer werden ermutigt, Fragen zu stellen und Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um ihre Herausforderungen zu meistern.

Folge 148: Soll ich für mein Kind in einer unglücklichen Beziehung bleiben?

14.07.2026

Einführung ins Thema

Sven Liefold und Christine diskutieren über die komplexe Entscheidung, in einer unglücklichen Beziehung zu bleiben, insbesondere wenn Kinder betroffen sind. Sie beleuchten die inneren Konflikte, die viele Eltern empfinden, und die Herausforderungen, die damit einhergehen.

Der innere Zwiespalt

Christine stellt fest, dass viele Eltern sich schuldig fühlen, wenn sie an Trennung denken, da sie befürchten, ihren Kindern Schaden zuzufügen. Sven hinterfragt, ob das Vorleben eines unglücklichen Elternteils wirklich besser für das Kind ist als eine Trennung.

Einfluss auf Kinder

Die beiden sprechen darüber, wie Kinder auf die Stimmung ihrer Eltern reagieren und dass ständige Konflikte oder emotionale Distanz sie belasten können. Die Ungewissheit und der Stress in der Familie können die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder beeinträchtigen.

Flucht in Parallelwelten

Ein weiteres Thema ist die Flucht in Affären oder Hobbys als Bewältigungsstrategie. Obwohl dies kurzfristige Entlastung bringen kann, führen diese Strategien oft zu zusätzlichem Stress und Schuldgefühlen.

Die Verantwortung der Eltern

Die Diskussion thematisiert auch, wie Kinder oft die Verantwortung für das Unglück ihrer Eltern übernehmen, ohne dass diese es erkennen. Die Eltern müssen Verantwortung für ihr eigenes Glück übernehmen, um ihren Kindern ein positives Vorbild zu sein.

Entscheidungsfindung

Eine Trennung ist nie einfach, und die Gesprächspartner ermutigen dazu, Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen. Sie diskutieren die Möglichkeit einer vorübergehenden Trennung oder einer Klärungsphase, um zu sehen, ob sich die Situation verbessern kann.

Schlussfolgerung

Abschließend wird betont, dass sowohl das Verweilen in einer unglücklichen Beziehung als auch eine Trennung schmerzhaft sein kann. Die Wichtigkeit der eigenen emotionalen Gesundheit wird hervorgehoben, um langfristig sowohl sich selbst als auch den Kindern gerecht zu werden.

Einführung ins Thema

Sven Liefold und Christine diskutieren über die komplexe Entscheidung, in einer unglücklichen Beziehung zu bleiben, insbesondere wenn Kinder betroffen sind. Sie beleuchten die inneren Konflikte, die viele Eltern empfinden, und die Herausforderungen, die damit einhergehen.

Der innere Zwiespalt

Christine stellt fest, dass viele Eltern sich schuldig fühlen, wenn sie an Trennung denken, da sie befürchten, ihren Kindern Schaden zuzufügen. Sven hinterfragt, ob das Vorleben eines unglücklichen Elternteils wirklich besser für das Kind ist als eine Trennung.

Einfluss auf Kinder

Die beiden sprechen darüber, wie Kinder auf die Stimmung ihrer Eltern reagieren und dass ständige Konflikte oder emotionale Distanz sie belasten können. Die Ungewissheit und der Stress in der Familie können die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder beeinträchtigen.

Flucht in Parallelwelten

Ein weiteres Thema ist die Flucht in Affären oder Hobbys als Bewältigungsstrategie. Obwohl dies kurzfristige Entlastung bringen kann, führen diese Strategien oft zu zusätzlichem Stress und Schuldgefühlen.

Die Verantwortung der Eltern

Die Diskussion thematisiert auch, wie Kinder oft die Verantwortung für das Unglück ihrer Eltern übernehmen, ohne dass diese es erkennen. Die Eltern müssen Verantwortung für ihr eigenes Glück übernehmen, um ihren Kindern ein positives Vorbild zu sein.

Entscheidungsfindung

Eine Trennung ist nie einfach, und die Gesprächspartner ermutigen dazu, Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen. Sie diskutieren die Möglichkeit einer vorübergehenden Trennung oder einer Klärungsphase, um zu sehen, ob sich die Situation verbessern kann.

Schlussfolgerung

Abschließend wird betont, dass sowohl das Verweilen in einer unglücklichen Beziehung als auch eine Trennung schmerzhaft sein kann. Die Wichtigkeit der eigenen emotionalen Gesundheit wird hervorgehoben, um langfristig sowohl sich selbst als auch den Kindern gerecht zu werden.