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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Superfly Buchkultur | Fights!

20.10.2026
Scott McClanahan ist wohl so etwas wie ein literarischer Outsider, manche vergleichen ihn mit Charles Bukowski oder Kurt Vonnegut, seinen Stil als entblößt, unerbittlich. »Fights!« heißt sein neuer Roman, wurde herausragend übersetzt von Clemens Setz und ist das alles auch: Lakonisch, direkt, abgründig, cool, alle darin sind ziemlich kaputt, cholerisch und suizidal. Ein sehr absurder Einblick in die New Yorker Indie-Buchszene. »Fights!« von Scott McClanahan ist in der Übersetzung von Clemens Setz bei ars vivendi erschienen.
Scott McClanahan ist wohl so etwas wie ein literarischer Outsider, manche vergleichen ihn mit Charles Bukowski oder Kurt Vonnegut, seinen Stil als entblößt, unerbittlich. »Fights!« heißt sein neuer Roman, wurde herausragend übersetzt von Clemens Setz und ist das alles auch: Lakonisch, direkt, abgründig, cool, alle darin sind ziemlich kaputt, cholerisch und suizidal. Ein sehr absurder Einblick in die New Yorker Indie-Buchszene. »Fights!« von Scott McClanahan ist in der Übersetzung von Clemens Setz bei ars vivendi erschienen.

Superfly Album der Woche | Ignaz Tschinön - "Parasympathikus"

19.10.2026
Das Fundament bilden ein knackiger Groove, jazzige Bläser und ein ausgeprägtes Gespür für Rhythmus und Arrangement. Darüber legt Tschinön seine Texte im Wiener Dialekt, geprägt von Schmäh, Selbstironie und einer guten Portion Größenwahn. Das klingt mitunter so, als wäre der Wiener Beislphilosoph in einem verrauchten Club der Siebzigerjahre auf eine Funkband getroffen, die gerade erst den Hip-Hop für sich entdeckt hat. Dabei ist „Parasympathikus“ keine nostalgische Fingerübung, sondern ein musikalischer Streifzug mit überraschenden Wendungen. Tschinön lässt unterschiedliche Einflüsse aufeinanderprallen, wechselt zwischen lässigem Groove und jazziger Opulenz und nimmt sich dabei selbst nicht allzu ernst. Gerade diese Unberechenbarkeit macht den Reiz aus: Man weiß nie ganz, wo die Reise hingeht, Mit seinem Debüt beweist Ignaz Tschinön, dass sich musikalische Weltläufigkeit und Wiener Eigenart keineswegs ausschließen. „Parasympathikus“ ist ein ebenso verspieltes wie ambitioniertes Statement zwischen internationalem Funk-Vokabular und lokaler Sprachkunst. Oder anders gesagt: eine ziemlich vergnügliche Achterbahnfahrt, bei der man sich ruhig einmal treiben lassen darf.

Das Fundament bilden ein knackiger Groove, jazzige Bläser und ein ausgeprägtes Gespür für Rhythmus und Arrangement. Darüber legt Tschinön seine Texte im Wiener Dialekt, geprägt von Schmäh, Selbstironie und einer guten Portion Größenwahn. Das klingt mitunter so, als wäre der Wiener Beislphilosoph in einem verrauchten Club der Siebzigerjahre auf eine Funkband getroffen, die gerade erst den Hip-Hop für sich entdeckt hat.

Dabei ist „Parasympathikus“ keine nostalgische Fingerübung, sondern ein musikalischer Streifzug mit überraschenden Wendungen. Tschinön lässt unterschiedliche Einflüsse aufeinanderprallen, wechselt zwischen lässigem Groove und jazziger Opulenz und nimmt sich dabei selbst nicht allzu ernst. Gerade diese Unberechenbarkeit macht den Reiz aus: Man weiß nie ganz, wo die Reise hingeht,

Mit seinem Debüt beweist Ignaz Tschinön, dass sich musikalische Weltläufigkeit und Wiener Eigenart keineswegs ausschließen. „Parasympathikus“ ist ein ebenso verspieltes wie ambitioniertes Statement zwischen internationalem Funk-Vokabular und lokaler Sprachkunst. Oder anders gesagt: eine ziemlich vergnügliche Achterbahnfahrt, bei der man sich ruhig einmal treiben lassen darf.

Superfly Featured | Im Gespräch mit Eva Sangiorgi (VIENNALE)

16.10.2026
Seit 2018 prägt Eva Sangiorgi als künstlerische Leiterin das Festival. Wir sprechen mit ihr über die Zukunft des Kinos, die Herausforderungen einer zunehmend kommerzialisierten Filmindustrie und darüber, warum uns Filme manchmal auch verstören müssen. Außerdem werfen wir einen Blick auf Robert Aldrichs verstörenden aber packenden Klassiker "What Ever Happened To Baby Jane", den diesjährigen Superfly Fokus Film. Ein Gespräch über die Magie des Kinos, unbequeme Wahrheiten und die Kunst, sich überraschen zu lassen. Hört rein!

Seit 2018 prägt Eva Sangiorgi als künstlerische Leiterin das Festival. Wir sprechen mit ihr über die Zukunft des Kinos, die Herausforderungen einer zunehmend kommerzialisierten Filmindustrie und darüber, warum uns Filme manchmal auch verstören müssen. Außerdem werfen wir einen Blick auf Robert Aldrichs verstörenden aber packenden Klassiker "What Ever Happened To Baby Jane", den diesjährigen Superfly Fokus Film.

Ein Gespräch über die Magie des Kinos, unbequeme Wahrheiten und die Kunst, sich überraschen zu lassen. Hört rein!