
SWR3 Worte & Gedanken - Kirche im SWR
Kirche im SWR
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

18. September 2026: Du bist gesehen
Wertschätzung der Vielfalt
In einer Schulstunde zum Thema Gebet wurde das Vaterunser in verschiedenen Sprachen verwendet. Kinder mit verschiedenen sprachlichen Hintergründen erlebten Freude, als sie ihre eigene Sprache in dem Gebet entdeckten. Dies förderte ein Gefühl der Zugehörigkeit und Wertschätzung, da alle Kinder, unabhängig von ihrer sprachlichen Herkunft, die Möglichkeit hatten, sich zu präsentieren.
Erfahrungen der Sichtbarkeit
Ein weiterer prägender Moment war eine Straßenumfrage, bei der ein schwarzer Mann sich bedankte, dass er angesprochen wurde. Dies verdeutlichte, wie wichtig es ist, Menschen das Gefühl zu geben, gesehen zu werden, insbesondere für jene, die häufig übersehen werden.
Kirchlicher Auftrag und Jesus' Vorbild
Die Erzählung unterstreicht die Verantwortung der Kirche, Menschen zu sehen und wertzuschätzen, ähnlich wie Jesus es tat. Er richtete sich an die, die oft ignoriert wurden, und vermittelte ihnen das Gefühl der Anerkennung und Zugehörigkeit, was auch heute noch ein zentraler Auftrag für die Kirche bleibt.

17. September 2026: Glück
Glück lernen und gestalten
Die Autorin Sassa Hanten betont, dass Glück nicht erzwungen werden kann, jedoch jeder die Möglichkeit hat, die Voraussetzungen für Glück zu schaffen. Indem man ein unterstützendes Umfeld aus Familie, Freunden und Nachbarn aufbaut, kann der Raum für Glück vergrößert werden. Auch kleine zwischenmenschliche Begegnungen, wie mit dem Postboten oder der Kassiererin, tragen dazu bei. Hanten lebt nach dem Prinzip, anderen mehr zu geben, als notwendig ist, um positive Beziehungen zu fördern.

17. September 2026: Sportsommer
Sportevents und Rassismus
Der Sommer bringt große Sportevents, wie die Fußball-WM und die Leichtathletik-EM, die Freude bereiten. Während die deutsche Fußballmannschaft früh ausschied, erzielten Sportlerinnen und Sportler bei der EM Erfolge, doch der Rassismus blieb präsent. Jonathan Tah zeigte Mut, indem er einen Elfmeter schoss, wurde aber dafür mit rassistischen Kommentaren konfrontiert. Auch die erfolgreiche Kugelstoßerin Jemisi Mabry erlebte rassistische Äußerungen, trotz ihrer Medaille. Diese Erfahrungen verdeutlichen die Absurdität des Rassismus, der unabhängig von Leistung wirkt.
Rassismus im Sport und seine Bedeutung
Rassismus widerspricht dem Sportgeist und ist aus christlicher Sicht eine Sünde, da alle Menschen nach Gottes Bild geschaffen sind. Die Abwertung von Menschen wegen ihrer Herkunft oder Hautfarbe steht im Widerspruch zu Gottes Liebe. Die Hoffnung auf zukünftige Sportsommer ist groß, aber der Wunsch nach Sportevents ohne Rassismus ist noch größer. Es ist notwendig, dass Vereine, Medien und Fans aktiv werden, um diesem Problem entgegenzuwirken.