
KOFA auf dem Sofa – Dein Podcast für bessere Personalarbeit im Mittelstand
KOFA Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Fehlzeiten verstehen: Was KMU konkret dagegen tun können (Gast: Prof. Dr. Jutta Rump)
Einführung in das Thema Fehlzeiten
Der Podcast behandelt die Problematik von Fehlzeiten in Unternehmen, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Die Moderatorin diskutiert mit Prof. Dr. Jutta Rump, welche Faktoren hinter den zunehmenden Fehlzeiten stecken und wie Führungskräfte angemessen darauf reagieren können.
Arten von Fehlzeiten
Professor Rump erklärt, dass es drei Hauptkategorien von Fehlzeiten gibt: echte Krankheiten, kurzfristige Fehlzeiten bei leichten Symptomen und strategisches Abwesenheitsverhalten. Letzteres kann sich in Form von Mustern zeigen, weshalb Führungskräfte aufmerksam sein sollten.
Umgang mit strategischem Abwesenheitsverhalten
Führungskräfte sollten Muster von Fehlzeiten erkennen und darauf reagieren, indem sie Beobachtungen ansprechen und klären, was getan werden kann, um die Situation zu verbessern. Ein transparentes und wertschätzendes Gespräch kann oft helfen, das Verhalten zu ändern.
Veränderung des Mindsets zu Krankheitsmeldungen
Die Pandemie hat das Bewusstsein für Gesundheit verändert. Viele Menschen melden sich bei leichten Symptomen krank, was früher als ungewöhnlich galt. Rump betont, dass dies eine individuelle Entscheidung ist und Führungskräfte die Arbeitsbedingungen verbessern sollten.
Die Rolle der Führungskraft
Die Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeitern hat einen erheblichen Einfluss auf Fehlzeiten. Respekt und Wertschätzung durch Führungskräfte können dazu beitragen, Fehlzeiten zu reduzieren und ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen.
Strategisches Fehlzeitenmanagement
Ein effektives Fehlzeitenmanagement erfordert Datenanalyse, ein Bewusstsein für die Bedeutung von Führung und die Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen. Rump gibt Tipps, wie auch kleine Unternehmen mit wenig Aufwand Fehlzeiten analysieren und reduzieren können.
Abschluss und Ausblick
Der Podcast schließt mit der Aufforderung an die Zuhörer, die besprochenen Tipps in ihrem eigenen Arbeitsumfeld umzusetzen. Die nächste Folge wird bereits angekündigt.

Kurzfolge: Active Sourcing für KMU – Fachkräfte gezielt gewinnen (mit Franziska Arndt)
Einführung in Active Sourcing
Letizia und Franziska diskutieren Active Sourcing als eine moderne Recruiting-Methode, bei der Unternehmen aktiv auf potenzielle Kandidaten zugehen, anstatt auf Bewerbungen zu warten. Diese Strategie wird als besonders vielversprechend für Unternehmen beschrieben, um Fachkräfte zu gewinnen.
Verbreitung und Erfolg von Active Sourcing
Aktuell nutzen nur etwa 40 Prozent der Unternehmen Active Sourcing. Die Mehrheit dieser Unternehmen bewertet die Strategie jedoch als erfolgreich, was angesichts des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels besonders relevant ist.
Geeignete Einsatzgebiete für KMUs
Active Sourcing ist besonders sinnvoll für schwer zu besetzende oder spezialisierte Stellen, die für Unternehmen wichtig sind. Unternehmen sollten abwägen, ob der zusätzliche Aufwand für diese Strategie gerechtfertigt ist.
Ressourcen und Tools für Active Sourcing
Active Sourcing erfordert Zeit und Engagement. Unternehmen sollten gegebenenfalls Fachabteilungen in den Prozess einbeziehen. Die Nutzung von Online-Plattformen wie LinkedIn oder Xing ist gängig, wobei kostenpflichtige Tools die Suche unterstützen können.
Wichtigkeit der individuellen Ansprache
Eine authentische und kreative Ansprache ist entscheidend, um potenzielle Bewerber zu erreichen. Standardisierte Nachrichten sollten vermieden werden, um eine persönliche Verbindung herzustellen.
Flexibilität bei Suchprofilen
Unternehmen sollten ein Gleichgewicht zwischen klaren Anforderungen und Flexibilität im Suchprofil finden, um geeignete Kandidaten nicht auszuschließen.
Kombination von Recruiting-Methoden
Active Sourcing sollte nicht die ausschließliche Methode sein. Die Kombination mit klassischen Recruiting-Methoden kann sinnvoll sein, um unterschiedliche Stellen optimal zu besetzen.

Tradition trifft Zukunft: Wie Familienunternehmen Handwerk neu gestalten (Gast: Juliane Veltum)
Einführung in New Work im Handwerk
In dieser Episode wird das Konzept von New Work im Kontext kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) diskutiert, insbesondere im Handwerkssektor. Juliane Feldhum, die in vierter Generation einen Handwerksbetrieb führt, erklärt, wie sich trotz traditioneller Strukturen innovative Arbeitsansätze integrieren lassen.
Veränderungen im Handwerksbetrieb
Juliane beschreibt die Veränderungen, die sie während ihrer Karriere im Unternehmen beobachtet hat, insbesondere in Bezug auf technologische Entwicklungen und sich verändernde Kundenanforderungen. Sie betont die Notwendigkeit, das Unternehmen regelmäßig neu zu erfinden und auf Marktveränderungen zu reagieren.
Strategien zur Fachkräftesicherung
Ein zentrales Thema ist der Fachkräftemangel im Handwerk. Juliane hebt hervor, wie wichtig Sichtbarkeit und neue Formate sind, um Mitarbeiter zu gewinnen und sie in die Unternehmensentwicklung einzubeziehen. Sie berichtet über erfolgreiche Ansätze, die über traditionelle Rekrutierungsmethoden hinausgehen.
Herausforderungen im ländlichen Raum
Die Diskussion beleuchtet auch die spezifischen Herausforderungen, die junge Menschen im ländlichen Raum haben, wie z.B. fehlende Verkehrsanbindungen. Juliane nennt Beispiele, wie sie versucht, junge Menschen zu motivieren, in der Region zu bleiben oder zurückzukehren.
New Work konkret umsetzen
Juliane erläutert, dass New Work im Handwerk nicht nur eine moderne Arbeitsumgebung umfasst, sondern auch die Effizienz der Zusammenarbeit verbessern soll. Sie beschreibt, wie sie die Meetingkultur verändert hat, um mehr Interaktivität und Kreativität zu fördern.
Netzwerke und Kooperationen
Ein wichtiger Aspekt sind die Netzwerke, die Juliane und ihr Unternehmen nutzen, um Wissen auszutauschen und Innovationen voranzutreiben. Sie betont, wie wichtig es ist, regionale Partnerschaften aufzubauen, um Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.
Tipps für Unternehmen
Im Schlusswort gibt Juliane drei zentrale Tipps: Kooperationen aufbauen, Menschen in den Veränderungsprozess einbeziehen und sich nicht von technologischen Neuerungen verunsichern lassen. Diese Ansätze sollen dazu beitragen, das Unternehmen zukunftsfähig zu machen.