
Deutsches Institut für Sporternährung e.V. (DiSE) Podcast
DiSE e.V.
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Grünes Kraftfutter
Einführung in die Episode
In dieser Episode von "Lecker zum Erfolg" treffen sich Thomas Wolf, Gründer von Querbeet, und der erfolgreiche Bergläufer Tom Knauer, um mit Uwe Schröder über die Bedeutung biologisch erzeugter Lebensmittel im Sport zu sprechen. Sie erörtern, wie Genuss und Bio-Lebensmittel die Leistungsfähigkeit beeinflussen.
Bedeutung von Bio-Lebensmitteln
Die Gäste teilen persönliche Einblicke in ihre Ernährungsstrategien und betonen die Vorteile von frischen, biologischen Lebensmitteln, insbesondere für Läufer. Uwe Schröder hebt hervor, wie die Qualität von Bio-Lebensmitteln positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat.
Ernährungsstrategien von Thomas Wolf
Thomas Wolf erklärt, dass Querbeet als Direktvermarkter von Bio-Lebensmitteln tätig ist und dabei auf Eigenvermarktung setzt. Er erläutert die Herausforderungen und Fortschritte im Bio-Markt und betont die Wichtigkeit regionaler Produkte für die Sporternährung.
Tom Knauers persönliche Erfahrungen
Tom Knauer beschreibt seine Erfahrungen als Läufer und wie die Qualität von Bio-Lebensmitteln seine Leistung beim Sport unterstützt. Er spricht über seine bevorzugte Ernährung und die Rolle von frischem Obst und Gemüse in seinem Training.
Zusammenhang zwischen Ernährung und Leistung
In der Diskussion wird die Verbindung zwischen der Ernährung der Läufer und ihrer sportlichen Leistung thematisiert. Insbesondere die Vorteile von Kartoffeln und anderen Kohlenhydratquellen werden hervorgehoben, um die Energiespeicher vor Wettkämpfen aufzufüllen.
Fazit und Ausblick
Die Episode schließt mit dem Hinweis auf die nächste Folge, in der Thomas Wolf und Tom Knauer erneut zu Gast sind, um weitere Einblicke in ihre Ernährungsstrategien und die Vorteile von Bio-Lebensmitteln zu geben.

Frauen im Sport: Zyklus, REDs, Training und Ernährung - Teil 2
Grundlagen von RED-S und zyklusabhängiger Gesundheit
Der Podcast beleuchtet das relative Energiedefizit im Sport (RED-S) als komplexes Syndrom, das Auswirkungen auf Knochengesundheit, Immunsystem, Regeneration, psychische Verfassung und gastrointestinale Funktionen haben kann. Die weibliche Triade wird als Teilaspekt gesehen, während IOC-Tools Diagnostik und Monitoring betonen. Ziel ist, Energieverfügbarkeit im Alltag zu prüfen, ohne in Panik zu geraten, und individuelle Situationen zu berücksichtigen.
Zyklus, Ernährung und Training: individuelle Anpassung
Der weibliche Zyklus wird als hochgradig individuell beschrieben. Pauschale Empfehlungen greifen zu kurz. Es wird betont, wie Phasen des Zyklus, Training und Ernährung zusammenwirken und wie Aufmerksamkeit auf Zyklusverlauf, Energiebedarf, Mikronährstoffe und Hydration die Leistungsfähigkeit beeinflussen können.
Mikronährstoffe, Eiweiß und Hydration im Fokus
Wichtige Rollen spielen Eisen (Ferritin-Wert), Vitamin D, Calcium, Zink und Magnesium. Eiweißaufnahme über den Tag, hochwertige Quellen und Bedarfsanpassung bei Trainingsintensität werden erklärt. Auch Hydration wird differenziert betrachtet, mit Warnhinweisen vor Wasservergiftung in bestimmten Zyklusphasen.
Praxisnahe Empfehlungen umfassen Erhöhung der Energieverfügbarkeit durch zusätzliche Mahlzeiten, ggf. Regenerationsmahlzeiten mit Protein, Kohlenhydraten und Fett, sowie gezielte Bewegungseinschränkung. Die Bedeutung fachlicher Beratung, individuelle Pläne statt Pauschalempfehlungen und Zyklus- bzw. Stimmungs-Tracking werden betont, um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Frauen im Sport: Zyklus, Training und Ernährung - Teil 1
Grundlagen und Zielsetzung
Der Zyklus variiert stark zwischen Frauen, weshalb Tracking als zentrale Grundlage gilt. Die Ernährung richtet sich nach der Sportart und nicht strikt nach Zyklusphasen. Es wird betont, dass individuelle Beobachtung und Anpassung wichtiger sind als starre Vorgaben. Fokus liegt auf einer sicheren, evidenzbasierten Praxis, die Training, Regeneration und Ernährung flexibel auf die jeweilige Situation abstimmt.
Zyklusphasen, Hormone und Variabilität
Der Zyklus wird durch Östrogen und Progesteron geprägt, deren Spiegel während der Follikel- und Lutealphase schwanken. Ovulation markiert einen Wendepunkt. Die Lutealphase bleibt oft konstanter, während die Follikelphase stärker variieren kann. In der Praxis beeinflussen individuelle Unterschiede sowie Begleitfaktoren wie Verhütung, Schwangerschaft oder Gesundheitszustand die Phasenabschnitte.
Ernährung und Training im Praktikumsrahmen
Empfohlen wird eine Basisversorgung mit ausreichend langsamen Kohlenhydraten aus nährstoffreichen Lebensmitteln. Bei intensiven Belastungen sollten Kohlenhydrate gezielt verfügbar sein. In der Freizeit kann Fettstoffwechseltraining stärker betont werden, während intensives Training eher in Phasen mit höherer Leistungsbereitschaft sinnvoll ist. Die individuelle Situation bestimmt Intensität und Struktur.
Schlussbemerkung und Ausblick
Die stärkste Evidenz spricht gegen starre Phasenmodelle. Stattdessen gilt es, Training und Ernährung an das individuelle Erleben anzupassen und eine solide Grundversorgung sicherzustellen. In der nächsten Folge wird auf Red-S-Energieverfügbarkeit, Gesundheit und Leistungsfähigkeit eingegangen sowie weitere relevante Aspekte rund um Frauen im Sport diskutiert.