
Das spielende Klassenzimmer
Daniel Behnke / Daniel Bernsen
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Amazonien und die Schweiz ohne Berge - Gespräch mit Spieleautor und Lehrer Markus Lehmann
Einführung und Vorstellung von Markus Lehmann
In dieser Episode diskutiert Daniel Bernsen mit Markus Lehmann, einem Geografielehrer und Spieleautor, über seine Erfahrungen und die Entwicklung von Spielen. Markus hat als Lehrer 15 Jahre Erfahrung und begann erst während der COVID-19-Pandemie mit dem Spieleentwickeln.
Der kreative Prozess des Spieleentwickelns
Markus schildert, wie er seine Ideen für Spiele entwickelt und testet, zuerst in der Familie und dann mit Freunden. Er betont, dass er seine Prototypen nicht im Unterricht verwendet, sondern eher in speziellen Spielgruppen testet.
Spiele im Unterricht
Er nutzt bereits bestehende geografische Spiele im Unterricht, um komplexe Themen wie Länder und deren Eigenschaften zu vermitteln. Er glaubt, dass fast jedes geografische Thema spielerisch behandelt werden kann.
Mission Amazonia: Das Spiel
Markus spricht über sein Spiel "Mission Amazonia", das die Herausforderungen des Amazonas-Regenwaldes thematisiert und kooperative Elemente enthält. Das Spiel kombiniert Elemente des Deckbaus mit einer realistischen Darstellung von Umweltthemen und wird durch ein umfangreiches Lehrerbegleitheft ergänzt.
Die Balance zwischen Spiel und Realität
Er erklärt, wie er Kompromisse zwischen der Spielmechanik und der realitätsgetreuen Darstellung der Umweltthemen eingehen musste, um ein unterhaltsames, aber auch lehrreiches Spiel zu schaffen.
Zukünftige Projekte und Verein
Markus kündigt an, dass sein nächstes Projekt ein Spiel basierend auf dem Videospiel "Pioneers of Pagonia" sein wird. Außerdem erwähnt er den Verein „Analoges Spielen und Lernen“, der den Einsatz von Spielen im Bildungsbereich fördert.
Abschluss und Empfehlungen
Abschließend gibt er Empfehlungen für Lehrkräfte, wie sie Spiele im Unterricht sinnvoll einsetzen können, und ermutigt sie, kreative Ansätze zu verfolgen, um das Lernen zu fördern.

Mehr als eine Brettspiel-AG – Beziehungsarbeit durch Emotion und Spannung mit Âkif Egilmez
Einführung in das Thema
Alexandra Kemmerer begrüßt die Zuhörer und stellt das Konzept des Spiels in der Bildung vor. Sie spricht mit Akif Egilmez, Betreiber eines Brettspielcafés, über die Bedeutung von Brettspielen in pädagogischen Kontexten.
Akif Egilmez: Vorstellung und Hintergrund
Akif beschreibt sein Brettspielcafé „Brett und Bohne“ in Homburg und erklärt, dass sein Publikum aus verschiedenen Altersgruppen besteht. Er betont die Wichtigkeit von Brettspielcafés als Orte der sozialen Interaktion und des Ausbruchs aus dem Alltag.
Die Rolle von Brettspielen in Schulen
Akif erläutert, wie er in Schulen Brettspiel-AGs leitet und was ihn dazu motiviert hat. Er hebt hervor, dass Brettspiele als Kulturgut anerkannt werden und die Schüler von den Erfahrungen in der AG profitieren.
Emotionen und Lernprozesse durch Spielen
Die Bedeutung von Emotionen beim Spielen wird hervorgehoben. Akif beobachtet, wie Spiele verschiedene Reaktionen bei den Jugendlichen hervorrufen und wie wichtig es ist, diese Emotionen zu verstehen und zu fördern.
Der Einfluss von Spielen auf soziale Interaktion
Akif diskutiert, wie Brettspiele den Jugendlichen helfen, soziale Fähigkeiten zu entwickeln, Frustration zu bewältigen und Beziehungen aufzubauen. Er zeigt auf, dass Spielen eine wertvolle Möglichkeit für Jugendliche ist, sich in verschiedenen Rollen auszuprobieren.
Tipps zur Gestaltung von Brettspiel-AGs
Akif gibt praktische Tipps, wie man eine Brettspiel-AG aufbauen kann, darunter die Wichtigkeit der Spielauswahl und der Regelerklärungen. Er betont die Bedeutung von Interaktivität und das Einbeziehen der Schüler in den Lernprozess.
Fazit und Ausblick
Alex und Akif schließen das Gespräch mit einem positiven Ausblick auf die zukünftige Bedeutung von Brettspielen in der Bildung und deren Fähigkeit, emotionale Verbindungen und soziale Interaktionen zu fördern.

„Was wird hier gespielt?” - Gespräch mit Playful Insights
Einführung in das Thema Spiel und Schulentwicklung
In dieser Episode wird die Perspektive von spielerischen Ansätzen in der Schulentwicklung thematisiert. Daniel Bernsen begrüßt die Gründer von Playful Insights, Sebastian Schwägele und Daniel Bartschat, die erläutern, wie spielerische Methoden helfen können, Menschen für Veränderungen zu gewinnen und die Zusammenarbeit in Schulen neu zu denken.
Die Reise zu Playful Insights
Die beiden Gäste teilen ihre persönlichen Werdegänge, die sie zu Playful Insights führten. Daniel Bartschat, ursprünglich Jurist, entdeckte seine Leidenschaft für Brettspiele und deren Einfluss auf soziale Interaktionen. Sebastian Schwägele, der aus der Jugendarbeit kommt, fand seinen Weg über das Planspiel-Design und die Gestaltung von Lernprozessen. Gemeinsam arbeiten sie daran, Spiele als methodisches Werkzeug für Veränderungsprozesse zu nutzen.
Die Bedeutung des Spiels für Lernen und Entwicklung
Das Medium Spiel wird als wichtiger Faktor für Lernen und Entwicklung beschrieben. Es schafft Interaktionen, die Menschen zusammenbringen, und fördert Diskussionen über komplexe Themen. Die Gäste betonen die Notwendigkeit, in sozialen Situationen die „Siegbedingungen“ der Beteiligten zu verstehen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.
Systemtheorie und Spieldesign
Ein zentraler Aspekt ist die Anwendung systemischer Perspektiven auf Organisationen und deren Veränderungsprozesse. Die Gäste erklären, dass es wichtig ist, Systeme nicht isoliert zu betrachten, sondern die Zusammenhänge und Regeln zu erkennen, die das Verhalten der Beteiligten beeinflussen.
Praktische Anwendung in Schulen
Die Diskussion beleuchtet Beispiele dafür, wie Schulen durch spielerische Ansätze ihre Konferenzen und Zusammenarbeit verbessern können. Der Austausch von Informationen und die Gestaltung von Meetings wird als entscheidend hervorgehoben, um die Akzeptanz von Veränderungen zu fördern.
Vision für die Zukunft der Schule
Die Gäste skizzieren eine Zukunft, in der Schulen als kooperative Spiele betrachtet werden, in denen alle Beteiligten ihre „Spielräume“ erkennen und gestalten können. Die Notwendigkeit, eine Kultur zu schaffen, in der Lernen und Zusammenarbeit gefördert werden, steht im Vordergrund.
Fazit und Invitation
Die Episode schließt mit einem Aufruf, die eigene Schule als ein Spielsystem zu betrachten und die Möglichkeiten der Veränderung aktiv zu gestalten. Die Gäste laden dazu ein, sich mit ihnen zu vernetzen, um gemeinsam an der Gestaltung von Schulen zu arbeiten.