
Espresso
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Beschreibung
«Espresso» deckt auf, setzt Fakten in Relationen, misst (Werbe-) Versprechungen der Anbieter an der Realität und vergleicht Produkte oder Dienstleistungen.
«Espresso» hinterfragt Anliegen und Aussagen von Wirtschaft, Behörden oder Berufsverbänden genauso wie jene von Konsumentenorganisationen.
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Swissnovachat flutet die Schweiz mit falschen Rechnungen
Problematik von Inkassoforderungen
Immer mehr Menschen in der Schweiz werden von der Firma Margaret Brands aus Hongkong und dem Inkassobüro Letterdata mit gefälschten Rechnungen für ein angebliches KI-Abo von Swissnova-Chat belästigt. Die Betroffenen, wie Doris Schultes, haben oft nie einen solchen Vertrag abgeschlossen, jedoch wird Druck auf sie ausgeübt, Geld zu zahlen.
Fragwürdige Beweise
Die Inkassofirma behauptet, über glaubhafte Beweise zu verfügen, wie IP-Adressen und Zeitstempel, die die angeblichen Vertragsabschlüsse dokumentieren. Experten, wie Guido Berger von der SRF-Digitalredaktion, bezweifeln jedoch die Authentizität dieser Belege und warnen vor möglichen Betrugsversuchen.
Rechtsberatung und Verbraucherrechte
Verbraucherschützer raten den Betroffenen, die Forderungen schriftlich zu bestreiten und alle relevanten Unterlagen zu sammeln. Das Staatssekretariat für Wirtschaft hat ebenfalls interveniert und fordert, dass Letterdata nur dann Geld eintreibt, wenn tatsächlich ein gültiger Vertrag besteht.
Einfluss von Hitze auf Konsumverhalten
Eine Studie des Gottlieb-Tutweiler-Instituts zeigt, dass die Hitzewelle in Zürich zu einem Rückgang der Passantenfrequenz in der Innenstadt führt, jedoch nicht zu einem generellen Rückgang des Konsums. Stattdessen verlagern sich die Einkaufsgewohnheiten in klimatisierte Einkaufszentren oder Online. Es wird diskutiert, ob die Ladenöffnungszeiten angepasst werden sollten, um besser auf die veränderten Konsummuster zu reagieren.
Empfehlungen für die Zukunft
Die Studie empfiehlt, dass Innenstädte Maßnahmen wie mehr Schatten und attraktivere Öffnungszeiten in Betracht ziehen sollten, um auch an heißen Tagen einen ansprechenden Einkaufsort zu bieten.

5000-Euro-Gebühr für Insta-Post mit Musik: Das gilt rechtlich
Einleitung zum Urheberrecht auf Social Media
Eine Frau aus dem Baselbiet bekommt eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung, nachdem sie ein Instagram-Video mit Musik gepostet hat. Die rechtlichen Konsequenzen und die Frage, wann Musik auf sozialen Medien verwendet werden darf, werden in dieser Episode erörtert.
Der Fall von Corinne Di Biase
Corinne Di Biase, eine Coach aus Basel-Biet, erhielt einen Brief von einer Lizenzfirma mit einem Angebot zur Nutzung eines Songs, den sie in einem Reel verwendet hatte. Später erhielt sie eine Abmahnung von einer deutschen Anwaltskanzlei, die eine Zahlung von über 5.000 Euro forderte. Sie ist verunsichert und sucht Rat.
Rechtliche Einschätzung
Martin Steiger, ein Experte für digitales Recht, erklärt, dass solche Abmahnungen häufig vorkommen. Er gibt den Rat, Ruhe zu bewahren und den Brief sorgfältig zu prüfen. Oft sind die Forderungen übertrieben und es gibt viele Fehler in den Schreiben.
Was tun bei einer Abmahnung?
Steiger rät dazu, sich juristisch beraten zu lassen, um die Situation zu klären. Eine fachkundige Beratung kann helfen, die rechtlichen Ansprüche zu überprüfen und möglicherweise die Forderungen zu reduzieren.
Musiknutzung auf Social Media
Die Verwendung von Musik auf Social Media ist kompliziert. Für kommerzielle Profile ist eine Lizenz erforderlich, während bei privaten Accounts in der Regel die Musik aus der Plattformbibliothek verwendet werden darf. Die Abgrenzung zwischen privat und kommerziell kann jedoch unklar sein.
Schlussfolgerung
Es ist wichtig, sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen im Klaren zu sein, bevor man Musik auf sozialen Medien nutzt. Eine bewusste und informierte Nutzung kann rechtliche Probleme vermeiden helfen.

Reiswaffeln im Test: Grosse Unterschiede bei Schadstoffen
Dank für die Hörerfragen
Im Podcast wird auf zahlreiche E-Mails eingegangen, die sich mit der Thematik von Wanderwegzeigern in der Schweiz beschäftigen. Die Hörer äußern ihre Meinungen zu den Angaben von Wanderzeiten im Vergleich zu Kilometerangaben.
Reiswaffeln und Schadstoffe
Der Podcast thematisiert auch Reiswaffeln, die als beliebter Snack gelten, jedoch Schadstoffe wie Arsen und Acrylamide enthalten können. Der Kassensturz hat zehn verschiedene Reiswaffeln getestet und festgestellt, dass die Grenzwerte eingehalten werden, jedoch Unterschiede in den Schadstoffmengen bestehen.
Wanderwegzeiger in der Schweiz
Ein weiteres Thema ist die Gestaltung der Wanderwegzeiger, die in der Schweiz meist die Wanderzeit angeben, während in Deutschland Kilometer angegeben werden. Die Hörer sind sich einig, dass die Zeitangabe sinnvoll ist, um die Herausforderungen der Schweizer Wanderwege besser einzuschätzen.
Feedback der Hörer
Die Rückmeldungen der Hörer zeigen, dass viele die Angabe von Wanderzeiten bevorzugen, während einige auch Kilometerangaben für nützlich halten. Der Verband der Schweizer Wanderwege erklärt, dass die Zeitangabe aufgrund der unterschiedlichen Höhenprofile der Wege gewählt wurde, um Orientierung zu bieten.
Mathematische Berechnungen
Einige Hörer wünschen sich genauere Informationen zur mathematischen Berechnung der Wanderzeiten, was zeigt, dass ein Interesse an den Hintergründen des Wanderns besteht. Die Diskussion über die Formeln und Berechnungen wird ebenfalls erwähnt.