
HRM Hacks: Tipps & Tricks für Human Resources Management / Personalmanagement / HR
Alexander R. Petsch
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#195 Was HR von der Oper lernen kann
Einführung in die Episode
In dieser Episode wird diskutiert, wie HR von den Prinzipien der Oper und des Balletts lernen kann. Alexander Paetsch, Gastgeber und Gründer des HM-Instituts, begrüßt Holger Haff, Gründer von CareerPeaker und Ballettliebhaber, der seine Erfahrungen mit der HR-Welt teilt.
Ballett als Metapher für Leadership
Holger Haff erzählt, wie er zum Ballett kam und verknüpft seine Erfahrungen mit HR-Herausforderungen. Er betont die Bedeutung von Zielklarheit und Vision in der Unternehmensführung, ähnlich wie bei der Konzeptbesprechung einer Ballettproduktion, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter auf dasselbe Ziel hinarbeiten.
Aufgabenverteilung und Rollenklärung
Ein zentraler Punkt ist die klare Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Haff verdeutlicht, dass ohne klare Rollenverteilung in einem Team Reibungsverluste entstehen können, und vergleicht dies mit den Herausforderungen, die beim Fehlen von Statisten in einer Ballettaufführung auftreten.
Fehlerkultur und Proben
Haff spricht über die Notwendigkeit einer gesunden Fehlerkultur, die es Mitarbeitern erlaubt, in einem geschützten Raum zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Diese Idee wird durch die Praxis im Ballett gestützt, wo Proben dazu dienen, Fehler zu machen und daraus zu lernen.
Diversity und Motivation
Die Bedeutung von Vielfalt in Teams wird hervorgehoben. Haff argumentiert, dass unterschiedliche Hintergründe und Perspektiven die Kreativität und Resilienz in einem Unternehmen stärken. Er betont, dass der Sinn und die Leidenschaft für die Arbeit motivierender sind als finanzielle Anreize.
Feedback-Kultur und Führungsstil
Ein weiterer Diskussionspunkt ist die Feedback-Kultur. Haff kritisiert die oft einmal jährlichen Mitarbeitergespräche und plädiert für eine kontinuierliche und wertschätzende Feedbackkultur, die in der Theaterwelt praktiziert wird.
Schlussfolgerungen und Empfehlungen
Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass lebenslanges Lernen und die Förderung von Altersdiversität im Unternehmen entscheidend sind. Haff ermutigt, nicht nur jüngere Talente, sondern auch erfahrene Mitarbeiter aktiv einzubeziehen.

#194 KI erfolgreich implementieren
Einführung in die KI im Recruiting
In dieser Episode diskutieren Alexander Petsch und Felix Adam die Herausforderungen und Chancen der Implementierung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Recruiting. Felix, CEO von Mona AI, teilt seine Erfahrungen und Insights, wie Unternehmen KI erfolgreich einführen können.
Die Bedeutung einer klaren Strategie
Felix betont, dass eine klare Strategie entscheidend ist, bevor man KI-Technologien einführt. Unternehmen sollten sich fragen, ob sie Kosten sparen, effizienter arbeiten oder mehr Umsatz generieren wollen. Ohne klare Zielsetzungen können KI-Projekte scheitern.
Die hohe Scheiterquote von KI-Projekten
Eine alarmierende Zahl von 80 bis 95 Prozent der KI-Projekte scheitert. Dies liegt oft an unrealistischen Erwartungen und mangelnder Vorbereitung. Felix warnt davor, KI als Allheilmittel zu betrachten, ohne die notwendigen Schritte zur Datenorganisation und Prozessdokumentation zu unternehmen.
Wichtige Hacks für die erfolgreiche KI-Implementierung
Zu den empfohlenen Hacks gehören die Festlegung von KPIs, die Erhebung von Datenqualität und die Sicherstellung von Schnittstellenfähigkeit. Felix hebt hervor, dass eine gute Datenbasis und klare Prozesse ausschlaggebend sind für den Erfolg eines KI-Projekts.
Der Reifegrad eines Unternehmens
Felix erklärt, dass der Reifegrad eines Unternehmens entscheidend für die erfolgreiche Einführung von KI ist. Unternehmen müssen über die nötige Infrastruktur, Datenschutzrichtlinien und eine Bereitschaft zur Weiterbildung verfügen, um KI effektiv nutzen zu können.
Die Rolle des CEO und des Teams
Das Engagement der Geschäftsführung ist entscheidend. Wenn der CEO hinter dem KI-Projekt steht, sind die Chancen auf Erfolg deutlich höher. Zudem ist es wichtig, das Team frühzeitig einzubinden und ihnen zu zeigen, wie KI ihre Arbeit erleichtern kann.
Fazit
Eine erfolgreiche Implementierung von KI im Recruiting erfordert eine klare Strategie, gute Datenqualität und die Unterstützung der Geschäftsführung. Klein anfangen, Erfolge feiern und dann skalieren ist der Schlüssel zum Erfolg.

#193 Familienbewusstsein im Unternehmen
Lebensphasenorientierung als Ansatz
Die Diskussion dreht sich um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als strategischer Lebenshorizont. Lebensphasen wechseln, daher brauchen Unternehmen flexible Strukturen statt starre Vorlagen. Erfahrung aus eigener Familiengeschichte zeigt, wie individuell Unterstützung nötig ist, von Einstieg über Kinderbetreuung bis hin zu Pflege oder Krankheit. Ziel ist, Prozesse sozial verträglich zu gestalten, ohne einzelne Gruppen auszuschließen.
Maßnahmen und betriebliche Wirkungen
Wirklich nutzbare Maßnahmen umfassen flexible Arbeitsformen, echte Homeoffice-Möglichkeiten, Teilzeitmodelle und besprechungsfreie Zeiten. Regelmäßige Mitarbeitendengespräche klären Bedürfnisse, während Führungskräfte geschult werden, passende Unterstützung anzubieten. Die Balance zwischen individuellen Anforderungen und organisatorischen Anforderungen wird so sichtbar und umsetzbar, ohne dass sofort Kosten entstehen.
Kosten, Nutzen und Beispiele
Der Nutzen zeigt sich in geringerer Fluktuation, reduzierten Krankenständen und erhöhter Produktivität. Zahlen belegen potenzielle Einsparungen, doch es geht auch um kulturbedingte Langzeitwirkungen. Beispiele wie Familienstartzeit oder zusätzlicher Kündigungsschutz für Partnerinnen und Partner demonstrieren, dass Vorteile über monetäre Aspekte hinausreichen und das Arbeitgeberimage stärken.
Kultur, Fehler und Zukunft
Häufige Fehler bestehen darin, neue Maßnahmen ungefragt zu implementieren, statt Mitarbeitendebedürfnisse abzufragen. Eine starke Unternehmenskultur benötigt Vorleben durch Führungskräfte und konkrete Kommunikation. Langfristig wird familienbewusstes Vorgehen zu einem Wettbewerbsvorteil, da Fachkräfte eine bessere Vereinbarkeit suchen und Unternehmen dadurch attraktiver werden.