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Fasttrack - Der Notfallpodcast

Sebastian Schiffer und Andreas Müller

Beschreibung

Ein Podcast über Notfallpflege, Notfallmedizin und die Arbeit auf einer interdisziplinären Notfallstation/ Notaufnahme.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Sonderfolge - MFA in der Notaufnahme in Deutschland

24.07.2026

Einführung in die Weiterbildung MFA in der Notaufnahme

In dieser Sonderfolge wird die neue Weiterbildung für Medizinische Fachangestellte (MFA) in der Notaufnahme vorgestellt. Die Teilnehmer, ein Team von Fachleuten, diskutieren die Wichtigkeit und den Ablauf dieser Weiterbildung, die an der Caritas Akademie in Köln und am Marienhospital in Stuttgart angeboten wird.

Wichtigkeit der Weiterbildung

Die Weiterbildung zielt darauf ab, die Kompetenzen von MFAs in der Notaufnahme zu erweitern und die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team zu fördern. Teilnehmer betonen, dass dies nicht nur die Patientensicherheit verbessert, sondern auch das Selbstbewusstsein der MFAs stärkt und Anerkennung für ihre Rolle schafft.

Curriculum und Prüfungen

Die Weiterbildung umfasst 320 Stunden und beinhaltet mehrere Prüfungen, einschließlich schriftlicher und mündlicher Prüfungen sowie eines Praktikums. Der Austausch zwischen den Teilnehmern und die Vermittlung praktischer Kenntnisse stehen im Vordergrund, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten.

Praktikumserfahrungen

Die Teilnehmer berichten von ihren positiven Erfahrungen während des Praktikums in anderen Notaufnahmen, was ihnen neue Perspektiven und Bestätigung für ihre Fähigkeiten gab. Die Weiterbildung ermöglicht es ihnen, ihre Fachkenntnisse in realen Situationen zu testen und zu erweitern.

Politische Dimension und Anerkennung

Ein zentrales Thema bleibt die berufspolitische Anerkennung der Weiterbildung. Derzeit gibt es keine offizielle Zertifizierung durch die Ärztekammer, aber es gibt Bestrebungen, dies zu ändern. Die Teilnehmer erkennen die Notwendigkeit an, für die Anerkennung der Weiterbildung zu kämpfen und ihre Stimmen zu erheben.

Zukunftsperspektiven

Die Teilnehmer wünschen sich eine breitere Akzeptanz und mehr Anerkennung für die MFA-Weiterbildung in der Notaufnahme. Sie betonen, dass eine fundierte Ausbildung nicht nur für die MFAs selbst, sondern auch für die Qualität der Patientenversorgung entscheidend ist.

Schlussfolgerungen

Abschließend wird betont, dass die Weiterbildung eine wertvolle Gelegenheit zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung darstellt und alle Interessierten ermutigt werden, daran teilzunehmen.

Einführung in die Weiterbildung MFA in der Notaufnahme

In dieser Sonderfolge wird die neue Weiterbildung für Medizinische Fachangestellte (MFA) in der Notaufnahme vorgestellt. Die Teilnehmer, ein Team von Fachleuten, diskutieren die Wichtigkeit und den Ablauf dieser Weiterbildung, die an der Caritas Akademie in Köln und am Marienhospital in Stuttgart angeboten wird.

Wichtigkeit der Weiterbildung

Die Weiterbildung zielt darauf ab, die Kompetenzen von MFAs in der Notaufnahme zu erweitern und die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team zu fördern. Teilnehmer betonen, dass dies nicht nur die Patientensicherheit verbessert, sondern auch das Selbstbewusstsein der MFAs stärkt und Anerkennung für ihre Rolle schafft.

Curriculum und Prüfungen

Die Weiterbildung umfasst 320 Stunden und beinhaltet mehrere Prüfungen, einschließlich schriftlicher und mündlicher Prüfungen sowie eines Praktikums. Der Austausch zwischen den Teilnehmern und die Vermittlung praktischer Kenntnisse stehen im Vordergrund, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten.

Praktikumserfahrungen

Die Teilnehmer berichten von ihren positiven Erfahrungen während des Praktikums in anderen Notaufnahmen, was ihnen neue Perspektiven und Bestätigung für ihre Fähigkeiten gab. Die Weiterbildung ermöglicht es ihnen, ihre Fachkenntnisse in realen Situationen zu testen und zu erweitern.

Politische Dimension und Anerkennung

Ein zentrales Thema bleibt die berufspolitische Anerkennung der Weiterbildung. Derzeit gibt es keine offizielle Zertifizierung durch die Ärztekammer, aber es gibt Bestrebungen, dies zu ändern. Die Teilnehmer erkennen die Notwendigkeit an, für die Anerkennung der Weiterbildung zu kämpfen und ihre Stimmen zu erheben.

Zukunftsperspektiven

Die Teilnehmer wünschen sich eine breitere Akzeptanz und mehr Anerkennung für die MFA-Weiterbildung in der Notaufnahme. Sie betonen, dass eine fundierte Ausbildung nicht nur für die MFAs selbst, sondern auch für die Qualität der Patientenversorgung entscheidend ist.

Schlussfolgerungen

Abschließend wird betont, dass die Weiterbildung eine wertvolle Gelegenheit zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung darstellt und alle Interessierten ermutigt werden, daran teilzunehmen.

86 - Sterbende Patienten in der Notaufnahme

06.07.2026

Einleitung und Themenübersicht

In dieser Episode diskutieren Andi und Sebastian die aktuellen Herausforderungen in der Notfallpflege, darunter die Suche nach Unterstützung für ihren Podcast und den bevorstehenden Notfallpflegekongress. Sie betonen die Wichtigkeit von kreativen und fachlichen Beiträgen und laden Interessierte ein, sich zu melden.

Interview mit Ramona Hämmer

Das Hauptthema des Podcasts ist ein Interview mit Ramona Hämmer, die für ihre prämierte Facharbeit über die Versorgung sterbender Patienten in der Notaufnahme ausgezeichnet wurde. Ramona spricht über die Herausforderungen, die sie in ihrer Arbeit identifiziert hat, und beschreibt die Kriterien, die zur Erstellung eines Strukturmodells zur Verbesserung der Versorgung führen sollen.

Strukturelle Herausforderungen in der Notaufnahme

Ramona erklärt, dass Notaufnahmen oft überfüllt sind (Overcrowding), was die adäquate Betreuung von Palliativpatienten erschwert. Sie diskutiert die emotionalen und physischen Belastungen für Patienten und Pflegepersonal bei der Behandlung sterbender Patienten und betont die Notwendigkeit einer strukturierten Herangehensweise zur Verbesserung der Versorgung.

Der HAVEN-Akronym

Ramona stellt ihr HAVEN-Akronym vor, das als Hilfsmittel zur Identifizierung und Unterstützung sterbender Patienten in der Notaufnahme dient. Die Kategorien Haut, Atmung, Vitalzeichen, Einziehungen und Neurologie helfen dabei, den Zustand der Patienten schnell und effektiv zu beurteilen.

Würdige Betreuung sterbender Patienten

Die Gesprächspartner betonen die Bedeutung einer würdevollen Behandlung sterbender Patienten, einschließlich der Berücksichtigung ihrer und der Angehörigen Bedürfnisse. Die Notwendigkeit einer ruhigen Umgebung und geeigneter Schmerzmedikation wird hervorgehoben, um den Patienten in ihrer letzten Lebensphase besten Komfort zu bieten.

Abschluss und Ausblick

Die Episode endet mit dem Aufruf zur Unterstützung von Ramonas Forschung und dem Hinweis auf die Relevanz des Themas in der Notfallmedizin. Die Gesprächspartner schließen mit einer humorvollen Bemerkung und dem Wunsch nach mehr Austausch und Unterstützung von Zuhörern.

Einleitung und Themenübersicht

In dieser Episode diskutieren Andi und Sebastian die aktuellen Herausforderungen in der Notfallpflege, darunter die Suche nach Unterstützung für ihren Podcast und den bevorstehenden Notfallpflegekongress. Sie betonen die Wichtigkeit von kreativen und fachlichen Beiträgen und laden Interessierte ein, sich zu melden.

Interview mit Ramona Hämmer

Das Hauptthema des Podcasts ist ein Interview mit Ramona Hämmer, die für ihre prämierte Facharbeit über die Versorgung sterbender Patienten in der Notaufnahme ausgezeichnet wurde. Ramona spricht über die Herausforderungen, die sie in ihrer Arbeit identifiziert hat, und beschreibt die Kriterien, die zur Erstellung eines Strukturmodells zur Verbesserung der Versorgung führen sollen.

Strukturelle Herausforderungen in der Notaufnahme

Ramona erklärt, dass Notaufnahmen oft überfüllt sind (Overcrowding), was die adäquate Betreuung von Palliativpatienten erschwert. Sie diskutiert die emotionalen und physischen Belastungen für Patienten und Pflegepersonal bei der Behandlung sterbender Patienten und betont die Notwendigkeit einer strukturierten Herangehensweise zur Verbesserung der Versorgung.

Der HAVEN-Akronym

Ramona stellt ihr HAVEN-Akronym vor, das als Hilfsmittel zur Identifizierung und Unterstützung sterbender Patienten in der Notaufnahme dient. Die Kategorien Haut, Atmung, Vitalzeichen, Einziehungen und Neurologie helfen dabei, den Zustand der Patienten schnell und effektiv zu beurteilen.

Würdige Betreuung sterbender Patienten

Die Gesprächspartner betonen die Bedeutung einer würdevollen Behandlung sterbender Patienten, einschließlich der Berücksichtigung ihrer und der Angehörigen Bedürfnisse. Die Notwendigkeit einer ruhigen Umgebung und geeigneter Schmerzmedikation wird hervorgehoben, um den Patienten in ihrer letzten Lebensphase besten Komfort zu bieten.

Abschluss und Ausblick

Die Episode endet mit dem Aufruf zur Unterstützung von Ramonas Forschung und dem Hinweis auf die Relevanz des Themas in der Notfallmedizin. Die Gesprächspartner schließen mit einer humorvollen Bemerkung und dem Wunsch nach mehr Austausch und Unterstützung von Zuhörern.

85 - ERC Guidelines Reanimation

09.06.2026

ERC-Guidelines und Reanimation – Kernprinzipien

Der Gesprächsfokus liegt auf dem Basisalgorithmus der ERC-Reanimation: einen unresponsive Patienten mit fehlender oder abnormer Atmung erkennen, CPR-Qualität sicherstellen und schnell Defibrillation oder Medikamente einsetzen. Bei defibrillierbaren Rhythmen stehen schnelle Schocks im Vordergrund; bei nicht defibrillierbaren Rhythmus Adrenalin. Die Ausführung erfordert klare Rollen, schnelle Thoraxkompressionen, zeitnahen Defi-Einsatz und konstante Qualitätskontrolle, da Fehler lebensbedrohliche Folgen haben können.

Hauptschritte, Medikamente und Spezialfälle

Es gibt zwei Hauptäste des Algorithmus: defibrillierbar und nicht defibrillierbar. Wenn Defibrillation möglich ist, zählen Initialschocks, gefolgt von weiteren Therapien wie Adrenalin und Amiodaron nach dem dritten Schock. Lidocain bleibt eine Alternative. Besonderheiten betreffen PEA, Hypoxie, Hypovolämie, Elektrolyte, Hypo/Hyperthermie sowie potenziell reversible Zustände wie Trauma oder Intoxikation.

Rolle des Teams, Atemweg und Sonderfälle

Die Reanimation verlangt Teamarbeit, klare Führung und effiziente Aufgabenverteilung: Atemweg, Zugang, Überwachung, Thorax-Kompressionen und Medikamentengaben. Trauma-Arrest erfordert Prioritätenwechsel, schnelle Atemwegsicherung, Thoraxentlastung und Blutungsmanagement. Bei Kindern, Schwangeren und speziellen Zuständen gelten differenzierte Dosen, Beatmungsfrequenzen und Timings. Pseudo-Pulslöser Zustand (Pseudo-PEA) kann länger helfen, medizinisch versiert weiterzuführen.

Resilienzstudie für Pflegende – Ziel und Teilnahme

In einer mehrteiligen Online-Studie wird untersucht, welche Schutzfaktoren Pflegekräfte resiliente Bewältigung ermöglichen. Ziel ist die Entwicklung eines Resilienztrainings, basierend auf Langzeitbeobachtungen von Belastungssituationen. Teilnehmen können Pflegende über einen lokalen Server mit einem kurzen Einstieg, regelmäßigen kurzen Befragungen und einer erstmaligen längeren Erhebung. Die Studie erstreckt sich über Jahre und umfasst mehrere Länder.

ERC-Guidelines und Reanimation – Kernprinzipien

Der Gesprächsfokus liegt auf dem Basisalgorithmus der ERC-Reanimation: einen unresponsive Patienten mit fehlender oder abnormer Atmung erkennen, CPR-Qualität sicherstellen und schnell Defibrillation oder Medikamente einsetzen. Bei defibrillierbaren Rhythmen stehen schnelle Schocks im Vordergrund; bei nicht defibrillierbaren Rhythmus Adrenalin. Die Ausführung erfordert klare Rollen, schnelle Thoraxkompressionen, zeitnahen Defi-Einsatz und konstante Qualitätskontrolle, da Fehler lebensbedrohliche Folgen haben können.

Hauptschritte, Medikamente und Spezialfälle

Es gibt zwei Hauptäste des Algorithmus: defibrillierbar und nicht defibrillierbar. Wenn Defibrillation möglich ist, zählen Initialschocks, gefolgt von weiteren Therapien wie Adrenalin und Amiodaron nach dem dritten Schock. Lidocain bleibt eine Alternative. Besonderheiten betreffen PEA, Hypoxie, Hypovolämie, Elektrolyte, Hypo/Hyperthermie sowie potenziell reversible Zustände wie Trauma oder Intoxikation.

Rolle des Teams, Atemweg und Sonderfälle

Die Reanimation verlangt Teamarbeit, klare Führung und effiziente Aufgabenverteilung: Atemweg, Zugang, Überwachung, Thorax-Kompressionen und Medikamentengaben. Trauma-Arrest erfordert Prioritätenwechsel, schnelle Atemwegsicherung, Thoraxentlastung und Blutungsmanagement. Bei Kindern, Schwangeren und speziellen Zuständen gelten differenzierte Dosen, Beatmungsfrequenzen und Timings. Pseudo-Pulslöser Zustand (Pseudo-PEA) kann länger helfen, medizinisch versiert weiterzuführen.

Resilienzstudie für Pflegende – Ziel und Teilnahme

In einer mehrteiligen Online-Studie wird untersucht, welche Schutzfaktoren Pflegekräfte resiliente Bewältigung ermöglichen. Ziel ist die Entwicklung eines Resilienztrainings, basierend auf Langzeitbeobachtungen von Belastungssituationen. Teilnehmen können Pflegende über einen lokalen Server mit einem kurzen Einstieg, regelmäßigen kurzen Befragungen und einer erstmaligen längeren Erhebung. Die Studie erstreckt sich über Jahre und umfasst mehrere Länder.