Tief ins Glas geschaut
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Tief ins Glas geschaut

Mismo

Beschreibung

Cocktail Catering & Podcast über Alkohol und was er in der Welt bewegt. Ich lade euch ein mit mir die Geschichte des Trinkens zu beleuchten. Wer noch tiefer in die Geschichte eintauchen will, kann auch ein Cockail Catering buchen. Auf Wunsch gerne mit Cocktails, die an die Inhalte des Podcasts angelehnt sind. Alle Infos findet ihr auf meiner Homepage: https://tiefinsglasgeschaut.wordpress.com/

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Flamur Bajgora: Wie die Churchill Bar Graz von der Corona-Krise profitiert hat

15.07.2026

Vorstellung von Flamur Bajgora

Flamur Bajgora, ein BWL-Student, wurde zum stolzen Betreiber zweier Bars in Graz, der Churchill Bar und dem Drops. In dieser Episode spricht er über seinen Werdegang und die Entwicklungen der Barszene in Graz, die durch diverse Trends und die Corona-Krise beeinflusst wurden.

Die Churchill Bar

Die Churchill Bar wurde 2013 von Flamur und seinem Freund Ultim Nemethai gegründet. Der Name ist eine Hommage an Winston Churchill, bekannt für seine Trinkkultur. Die Bar zeichnet sich durch ein klassisches und zeitloses Ambiente aus, das die Barkultur in Graz revolutionierte.

Das Drops

Das Drops, eröffnet 2023, ist ein modernes Lokal, das eine bunte Mischung aus Gästen anzieht, darunter viele Studenten. Flamur betont die Bedeutung einer inklusiven Atmosphäre in der Bar.

Trinkkultur und Trends

Flamur diskutiert die Veränderungen in der Trinkkultur, insbesondere die Verschiebung hin zu bewussterem Konsum und der Nachfrage nach hochwertigen Cocktails. Die Craft-Cocktail-Bewegung und die Einführung alkoholfreier Optionen sind zentrale Themen.

Die Auswirkungen von Corona

Die Corona-Pandemie führte zur Einführung eines Cocktail-Lieferservices, der überraschend erfolgreich war. Flamur und Ultim passten ihre Geschäftsstrategien an die neuen Gegebenheiten an, was zu einem Anstieg der Verkaufszahlen führte.

Zukunftsperspektiven

Flamur plant, in der Gastronomie weiter aktiv zu bleiben und neue Konzepte zu entwickeln. Er sieht die Möglichkeit, die Gastronomiebranche in Graz weiter zu bereichern und neue Trends zu setzen.

Vorstellung von Flamur Bajgora

Flamur Bajgora, ein BWL-Student, wurde zum stolzen Betreiber zweier Bars in Graz, der Churchill Bar und dem Drops. In dieser Episode spricht er über seinen Werdegang und die Entwicklungen der Barszene in Graz, die durch diverse Trends und die Corona-Krise beeinflusst wurden.

Die Churchill Bar

Die Churchill Bar wurde 2013 von Flamur und seinem Freund Ultim Nemethai gegründet. Der Name ist eine Hommage an Winston Churchill, bekannt für seine Trinkkultur. Die Bar zeichnet sich durch ein klassisches und zeitloses Ambiente aus, das die Barkultur in Graz revolutionierte.

Das Drops

Das Drops, eröffnet 2023, ist ein modernes Lokal, das eine bunte Mischung aus Gästen anzieht, darunter viele Studenten. Flamur betont die Bedeutung einer inklusiven Atmosphäre in der Bar.

Trinkkultur und Trends

Flamur diskutiert die Veränderungen in der Trinkkultur, insbesondere die Verschiebung hin zu bewussterem Konsum und der Nachfrage nach hochwertigen Cocktails. Die Craft-Cocktail-Bewegung und die Einführung alkoholfreier Optionen sind zentrale Themen.

Die Auswirkungen von Corona

Die Corona-Pandemie führte zur Einführung eines Cocktail-Lieferservices, der überraschend erfolgreich war. Flamur und Ultim passten ihre Geschäftsstrategien an die neuen Gegebenheiten an, was zu einem Anstieg der Verkaufszahlen führte.

Zukunftsperspektiven

Flamur plant, in der Gastronomie weiter aktiv zu bleiben und neue Konzepte zu entwickeln. Er sieht die Möglichkeit, die Gastronomiebranche in Graz weiter zu bereichern und neue Trends zu setzen.

Lokalgeschichten: Herr Helmut - Der Mann hinter der Grazer Ernst Fuchs Bar

28.05.2026

Raum, Stimmung und Leitsatz

Die Ernst Fuchs Bar vereint Kunstraum und Gastronomie mit Fokus auf die Gäste. Die Gestaltung betont die Gästekommunikation statt Entertainment, während Musik je nach Betrieb lauter oder leiser wird. Das Raumgefühl sowie die Art, wie das Team Gäste lenkt und begleitet, prägen das Erlebnis – eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre, in der Gespräche im Mittelpunkt stehen.

Historische Gestaltung und subtile Modernisierung

Die Raumstruktur blieb bewusst unverändert seit der Eröffnung. Farben, Möbel und Skizzen stammen teils von Ernst Fuchs, während Stoffe und Wandfarben angepasst wurden, um die Kunst stärker in Vordergrund zu rücken. Veränderungen sind dezent, damit der Raum wie seit Jahrzehnten wirkt, ohne die Seele der Bar zu verändern.

Kultige Cocktails, Menüs und Namensdebatten

Besondere Getränke verbinden Bar-Identität mit Geschichte: der „Lächelnde Wolfi Bauer“ als Signature-Drink und der Kalaschnikow-Shot als Außenposten der Bar-Kultur. Namen und Begriffe werden sensibel gehandhabt; gelegentlich wird ein Drink in der Kassaposition anders benannt. DasParadies-Menü bietet drei kleinere Cocktails statt ganzer Gläser, eine jüngere Variante, die dennoch den Charakter der Bar bewahrt.

Führung, Teamkultur und Blick nach vorn

Helmut führt das Personal wie eine Mannschaft: Stärken werden genutzt, Schwächen gemeinsam verbessert, Raumgefühle gepflegt und Gäste individuell betreut. Die Bar zieht Grazer wie Hotelgäste an, bleibt aber abwechslungsreich, was Alter und soziale Schichten betrifft. Die Zukunft sieht er ruhig: Kontinuität, Weiterentwicklung der Techniken und eine klare, konstante Bar-Erfahrung, die die Geschichte ehrenhaft fortführt.

Raum, Stimmung und Leitsatz

Die Ernst Fuchs Bar vereint Kunstraum und Gastronomie mit Fokus auf die Gäste. Die Gestaltung betont die Gästekommunikation statt Entertainment, während Musik je nach Betrieb lauter oder leiser wird. Das Raumgefühl sowie die Art, wie das Team Gäste lenkt und begleitet, prägen das Erlebnis – eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre, in der Gespräche im Mittelpunkt stehen.

Historische Gestaltung und subtile Modernisierung

Die Raumstruktur blieb bewusst unverändert seit der Eröffnung. Farben, Möbel und Skizzen stammen teils von Ernst Fuchs, während Stoffe und Wandfarben angepasst wurden, um die Kunst stärker in Vordergrund zu rücken. Veränderungen sind dezent, damit der Raum wie seit Jahrzehnten wirkt, ohne die Seele der Bar zu verändern.

Kultige Cocktails, Menüs und Namensdebatten

Besondere Getränke verbinden Bar-Identität mit Geschichte: der „Lächelnde Wolfi Bauer“ als Signature-Drink und der Kalaschnikow-Shot als Außenposten der Bar-Kultur. Namen und Begriffe werden sensibel gehandhabt; gelegentlich wird ein Drink in der Kassaposition anders benannt. DasParadies-Menü bietet drei kleinere Cocktails statt ganzer Gläser, eine jüngere Variante, die dennoch den Charakter der Bar bewahrt.

Führung, Teamkultur und Blick nach vorn

Helmut führt das Personal wie eine Mannschaft: Stärken werden genutzt, Schwächen gemeinsam verbessert, Raumgefühle gepflegt und Gäste individuell betreut. Die Bar zieht Grazer wie Hotelgäste an, bleibt aber abwechslungsreich, was Alter und soziale Schichten betrifft. Die Zukunft sieht er ruhig: Kontinuität, Weiterentwicklung der Techniken und eine klare, konstante Bar-Erfahrung, die die Geschichte ehrenhaft fortführt.

Sake erklärt – Herstellung, Sorten und welche Rolle er in Japan wirklich spielt

27.04.2026

Was Sake ist und wie er hergestellt wird

Sake ist kein rein japanischer Wein, sondern ein alkoholisches Getränk, das aus Reis, Wasser, Hefe und dem Koji-Schimmelpilz entsteht. Reis wird gedämpft, poliert, Schimmel liefert Zucker aus Stärke, und Hefen wandeln ihn zu Alkohol um. Der Prozess ähnelt dem Brauen von Bier, doch Region und Reissorte prägen den Geschmack maßgeblich. Höhere Poliergrade ergeben tendenziell hochwertigere Sorten wie Daiginjo.

Sorten, Geschmack und Qualität

Reissorte und Poliergrad bestimmen den Stil: Fuzuzake (30 Prozent Rest) ist zugänglicher, Daiginjo (50 Prozent Rest) wirkt samtig und milder. Nigori-Sake ist ungefiltert und oft süßer. Sake kann einen hohen Alkoholgehalt aufweisen. Regionale Unterschiede tragen zum charakteristischen Profil jeder von 47 japanischen Regionen bei, wodurch Sake als eigenständiges Gebräu neben Bier und Wein steht.

Kulturelle Bedeutung und Geschichte

Sake ist eng mit Ritualen verbunden: bei Tempeln, Trauungen und Neujahrsfeiern dient er als Symbol für Reinheit, Neuanfang und Gemeinschaft. Das Teilen von Bechern stärkt Hierarchien und Beziehungen, während gemeinsames Einschenken Gleichberechtigung demonstriert. Historisch spielte Sake eine wirtschaftliche Rolle durch Steuern und Export, und Erzählungen verbinden ihn mit Schutzgöttern und mythologischen Figuren.

Zubereitung, Servieren und Verkostung

Traditionell wird Sake kalt serviert; warm oder heiß ist in manchen Momenten möglich, da Temperatur das Aroma beeinflusst. In Karaffen und Keramikschalen oder Maso-Behältern wird er oft gereicht. Verkostungen erfolgen teils über Automaten mit Geschmacksprofilen, Herkunft und Alkoholgehalt. Für besondere Anlässe gibt es Otoso, einen würzigen Neujahrs-Sake, der Wohlstand und Gesundheit symbolisiert.

Was Sake ist und wie er hergestellt wird

Sake ist kein rein japanischer Wein, sondern ein alkoholisches Getränk, das aus Reis, Wasser, Hefe und dem Koji-Schimmelpilz entsteht. Reis wird gedämpft, poliert, Schimmel liefert Zucker aus Stärke, und Hefen wandeln ihn zu Alkohol um. Der Prozess ähnelt dem Brauen von Bier, doch Region und Reissorte prägen den Geschmack maßgeblich. Höhere Poliergrade ergeben tendenziell hochwertigere Sorten wie Daiginjo.

Sorten, Geschmack und Qualität

Reissorte und Poliergrad bestimmen den Stil: Fuzuzake (30 Prozent Rest) ist zugänglicher, Daiginjo (50 Prozent Rest) wirkt samtig und milder. Nigori-Sake ist ungefiltert und oft süßer. Sake kann einen hohen Alkoholgehalt aufweisen. Regionale Unterschiede tragen zum charakteristischen Profil jeder von 47 japanischen Regionen bei, wodurch Sake als eigenständiges Gebräu neben Bier und Wein steht.

Kulturelle Bedeutung und Geschichte

Sake ist eng mit Ritualen verbunden: bei Tempeln, Trauungen und Neujahrsfeiern dient er als Symbol für Reinheit, Neuanfang und Gemeinschaft. Das Teilen von Bechern stärkt Hierarchien und Beziehungen, während gemeinsames Einschenken Gleichberechtigung demonstriert. Historisch spielte Sake eine wirtschaftliche Rolle durch Steuern und Export, und Erzählungen verbinden ihn mit Schutzgöttern und mythologischen Figuren.

Zubereitung, Servieren und Verkostung

Traditionell wird Sake kalt serviert; warm oder heiß ist in manchen Momenten möglich, da Temperatur das Aroma beeinflusst. In Karaffen und Keramikschalen oder Maso-Behältern wird er oft gereicht. Verkostungen erfolgen teils über Automaten mit Geschmacksprofilen, Herkunft und Alkoholgehalt. Für besondere Anlässe gibt es Otoso, einen würzigen Neujahrs-Sake, der Wohlstand und Gesundheit symbolisiert.