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Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Beschreibung

SRF Literatur bietet Orientierung im Bücherdschungel und intelligente Unterhaltung für Leseratten und Bücherwürmer. Zweimal pro Monat legen Redaktorinnen und Redaktoren des Literaturteams diejenigen Bücher auf den Literaturstammtisch, die man unbedingt lesen sollte. Vorgestellt werden aktuelle belletristische Werke aus der Schweiz und aus aller Welt.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Aktuelle Buchempfehlungen: Sonja Sophie Kreis, Julia von Lucadou

15.09.2026

Einführung in die Bücher

In der Diskussion werden zwei Bücher vorgestellt: "Zeiten erhöhter Gefahr" von Julia von Lucadou und "Das große Eis" von Sonja Sophie Kreis. Felix Münger und Markus Gasser teilen ihre Eindrücke zu diesen Werken.

"Das große Eis" von Sonja Sophie Kreis

Markus Gasser bringt das Buch "Das große Eis" zur Sprache, das überraschend auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises steht. Es dreht sich um eine komplexe Familiengeschichte, die sich über mehrere Generationen erstreckt und Themen wie Entfremdung und Zeitgeschichte behandelt. Das zentrale Motiv des Buches ist das Eis, das sowohl in Grönland als auch am Bodensee präsent ist und symbolisch für die emotionale Kälte innerhalb der Familie steht.

Familiengeschichte und zeitgeschichtliche Aspekte

Die Erzählung konzentriert sich auf den Hochzeitstag der Eltern der Erzählerin im Jahr 1951, der als Wendepunkt für die Familie gilt. Die Dynamik zwischen den Familienmitgliedern wird durch die historische Kulisse des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit beeinflusst. Es wird angedeutet, dass die Probleme in der Familie tief verwurzelt sind und sich über Generationen hinziehen.

"Zeiten erhöhter Gefahr" von Julia von Lucadou

Felix Münger stellt das Buch "Zeiten erhöhter Gefahr" vor, das sich mit Themen der globalen und individuellen Verunsicherung beschäftigt. Die Hauptfigur, ein Prepper in den 50ern, versucht, sich auf mögliche Katastrophen vorzubereiten, während er gleichzeitig mit seinen eigenen inneren Dämonen kämpft. Die Erzählung verwebt aktuelle geopolitische Themen mit persönlichen Konflikten.

Psychologische Tiefe und Metaphern

Julia von Lucadou nutzt starke Bilder und Metaphern, um die Verunsicherung ihrer Protagonistin darzustellen. Der Roman behandelt die Verbindung zwischen äußeren Bedrohungen und inneren Ängsten, und zeigt, wie Traumata das Leben des Protagonisten beeinflussen. Die Figur wird komplexer, während sie mit ihrer Vergangenheit und der gegenwärtigen Realität konfrontiert wird.

Fazit und Empfehlungen

Beide Bücher bieten spannende Einsichten in menschliche Konflikte und gesellschaftliche Themen. Die Diskussion regt dazu an, sich mit den Herausforderungen und Ängsten auseinanderzusetzen, die sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene bestehen.

Einführung in die Bücher

In der Diskussion werden zwei Bücher vorgestellt: "Zeiten erhöhter Gefahr" von Julia von Lucadou und "Das große Eis" von Sonja Sophie Kreis. Felix Münger und Markus Gasser teilen ihre Eindrücke zu diesen Werken.

"Das große Eis" von Sonja Sophie Kreis

Markus Gasser bringt das Buch "Das große Eis" zur Sprache, das überraschend auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises steht. Es dreht sich um eine komplexe Familiengeschichte, die sich über mehrere Generationen erstreckt und Themen wie Entfremdung und Zeitgeschichte behandelt. Das zentrale Motiv des Buches ist das Eis, das sowohl in Grönland als auch am Bodensee präsent ist und symbolisch für die emotionale Kälte innerhalb der Familie steht.

Familiengeschichte und zeitgeschichtliche Aspekte

Die Erzählung konzentriert sich auf den Hochzeitstag der Eltern der Erzählerin im Jahr 1951, der als Wendepunkt für die Familie gilt. Die Dynamik zwischen den Familienmitgliedern wird durch die historische Kulisse des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit beeinflusst. Es wird angedeutet, dass die Probleme in der Familie tief verwurzelt sind und sich über Generationen hinziehen.

"Zeiten erhöhter Gefahr" von Julia von Lucadou

Felix Münger stellt das Buch "Zeiten erhöhter Gefahr" vor, das sich mit Themen der globalen und individuellen Verunsicherung beschäftigt. Die Hauptfigur, ein Prepper in den 50ern, versucht, sich auf mögliche Katastrophen vorzubereiten, während er gleichzeitig mit seinen eigenen inneren Dämonen kämpft. Die Erzählung verwebt aktuelle geopolitische Themen mit persönlichen Konflikten.

Psychologische Tiefe und Metaphern

Julia von Lucadou nutzt starke Bilder und Metaphern, um die Verunsicherung ihrer Protagonistin darzustellen. Der Roman behandelt die Verbindung zwischen äußeren Bedrohungen und inneren Ängsten, und zeigt, wie Traumata das Leben des Protagonisten beeinflussen. Die Figur wird komplexer, während sie mit ihrer Vergangenheit und der gegenwärtigen Realität konfrontiert wird.

Fazit und Empfehlungen

Beide Bücher bieten spannende Einsichten in menschliche Konflikte und gesellschaftliche Themen. Die Diskussion regt dazu an, sich mit den Herausforderungen und Ängsten auseinanderzusetzen, die sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene bestehen.

Aktuelle Buchempfehlungen: Alain Claude Sulzer und Micha Lewinsky

08.09.2026
Der Basler Autor Alain Claude Sulzer bringt uns das Theater als Lebensweise näher. Und der Zürcher Filmemacher und Schriftsteller Micha Lewinsky erzählt vom Älterwerden und davon, was bleibt, wenn jugendliche Ideale auf die Realität treffen. Ein bedeutender Regisseur und Intendant eines Berliner Thaters stirbt auf tragische Weise. Jetzt treffen sich seine früheren Mitstreiterinnen und Mitstreiter zur Trauerfeier. Alain Claude Sulzers Theaterroman erzählt im Wesentlichen die Biografien der verschiedenen Theaterleute auf dieser Feier. Der Roman überzeugt mitunter dadurch, dass der Autor sehr genau weiss, wovon er spricht, sagt SRF-Literaturredaktor Michael Luisier. Konkret heisst das, dass Alain Claude Sulzer das Theater als das beschreibt, was es tatsächlich ist: eine Lebensweise. Zürich in den 1990er-Jahren: besetzte Häuser, illegale Bars und für viele junge Leute das Gefühl, die Welt neu erfinden zu können. In seinem neuen Roman «Freunde von früher» blickt der Filmemacher und Schriftsteller Micha Lewinsky auf diese Zeit zurück und erzählt die Geschichte von Béla, der auf einmal die Chance hat, zusammen mit seinen alten WG-Kameraden, ein Haus zu kaufen. Ein unterhaltsamer Roman über das Älterwerden und vom Altern jugendlicher Ideale, meint SRF-Literaturredaktorin Jennifer Khakshouri. Buchhinweise: Alain Claude Sulzer. Szenenwechsel. 255 Seiten. Galiani Berlin, 2026. Micha Lewinsky. Freunde von Früher. 272 Seiten. Diogenes, 2026.

Aktuelle Buchempfehlungen: Ruth-Maria Thomas und Ronja von Rönne

25.08.2026

Die Themen der Bücher

In dieser Episode werden zwei sehr unterschiedliche Romane vorgestellt, die jeweils verschiedene Aspekte der Liebe thematisieren. Der erste Roman, "Die zweitgrösste Liebe" von Ruth Maria Thomas, befasst sich mit einer leidenschaftlichen, aber komplexen Beziehung zwischen zwei ungleichen Protagonisten, Henry und Michelle, die aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten stammen. Der zweite Roman, "Alles Liebe" von Ronja von Rönne, erzählt fünf separate Geschichten, in denen die Protagonisten mit Lügen und den Schwierigkeiten der Liebe kämpfen.

Ruth Maria Thomas' "Die zweitgrösste Liebe"

Dieser Roman beschreibt die leidenschaftliche, aber problematische Beziehung zwischen dem wohlhabenden Henry und der aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Michelle. Ihre unterschiedlichen Hintergründe führen zu Konflikten und Fragen der Abhängigkeit und Identität. Der Roman thematisiert gesellschaftliche Ungleichheiten und die Komplexität von Beziehungen, während er die Charaktere auf eine spannende und unterhaltsame Weise entwickelt.

Ronja von Rönnes "Alles Liebe"

In "Alles Liebe" werden fünf Geschichten erzählt, die alle eine Verbindung zum Thema Lügen haben. Die Charaktere versuchen, ihre Lebenslügen zu bewältigen, während sie gleichzeitig nach Liebe und Anerkennung suchen. Von Rönne verwendet eine empathische Erzählweise, die es dem Leser ermöglicht, die komplexen Motivationen der Figuren zu verstehen, während sie sich in manipulative Verhaltensweisen verstricken. Am Ende werden die Geschichten miteinander verknüpft und bieten eine tiefere Reflexion über die Natur der Liebe und der Lügen.

Die Themen der Bücher

In dieser Episode werden zwei sehr unterschiedliche Romane vorgestellt, die jeweils verschiedene Aspekte der Liebe thematisieren. Der erste Roman, "Die zweitgrösste Liebe" von Ruth Maria Thomas, befasst sich mit einer leidenschaftlichen, aber komplexen Beziehung zwischen zwei ungleichen Protagonisten, Henry und Michelle, die aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten stammen. Der zweite Roman, "Alles Liebe" von Ronja von Rönne, erzählt fünf separate Geschichten, in denen die Protagonisten mit Lügen und den Schwierigkeiten der Liebe kämpfen.

Ruth Maria Thomas' "Die zweitgrösste Liebe"

Dieser Roman beschreibt die leidenschaftliche, aber problematische Beziehung zwischen dem wohlhabenden Henry und der aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Michelle. Ihre unterschiedlichen Hintergründe führen zu Konflikten und Fragen der Abhängigkeit und Identität. Der Roman thematisiert gesellschaftliche Ungleichheiten und die Komplexität von Beziehungen, während er die Charaktere auf eine spannende und unterhaltsame Weise entwickelt.

Ronja von Rönnes "Alles Liebe"

In "Alles Liebe" werden fünf Geschichten erzählt, die alle eine Verbindung zum Thema Lügen haben. Die Charaktere versuchen, ihre Lebenslügen zu bewältigen, während sie gleichzeitig nach Liebe und Anerkennung suchen. Von Rönne verwendet eine empathische Erzählweise, die es dem Leser ermöglicht, die komplexen Motivationen der Figuren zu verstehen, während sie sich in manipulative Verhaltensweisen verstricken. Am Ende werden die Geschichten miteinander verknüpft und bieten eine tiefere Reflexion über die Natur der Liebe und der Lügen.