
CONTROLL & ROLL
Dennis & Ute
Beschreibung
Praxisnah. Hochqualifiziert. Authentisch.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#055- Der KI-Hebel: Von der Strategie zum Business-Impact
Einführung in das Thema KI
Dr. Sven Schütt, CEO der IU Group, diskutiert im Podcast die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) für Bildung und Unternehmensführung. Der Gesprächspartner, Ute, hebt die Relevanz von KI im Transformationsprozess hervor und betont die authentische und ganzheitliche Perspektive von Schütt.
Die Rolle der IU Group in der KI-Transformation
Die IU Group, die größte Hochschule in Deutschland, hat KI von Beginn an in ihre Bildungsstrategien integriert. Dr. Schütt erklärt, dass die Hochschule sowohl in der Lehre als auch in internen Verwaltungsprozessen KI nutzt, um Effizienz zu steigern und den Lernprozess zu optimieren.
Wichtige Kompetenzen für die Zukunft
Dr. Schütt nennt fünf Hauptkriterien, die zukünftige Lernende beherrschen sollten: Fachkompetenz, Metakompetenzen wie kontinuierliches Lernen, kreatives Denken, soziale Strategien und ethische Entscheidungsfindung. Diese Kompetenzen sind entscheidend für die Integration von KI in die Arbeitswelt.
Beispiele für KI-Anwendungen
Die IU Group hat verschiedene KI-Initiativen gestartet, darunter die Automatisierung von Dokumentenprozessen, die Verbesserung des Onboardings neuer Studierender und die Entwicklung von agentischen Systemen, die den Lernenden unterstützen. Diese Anwendungen zeigen, wie KI die Effizienz und Qualität in der Hochschulbildung steigern kann.
Empowerment und Transformation
Dr. Schütt betont die Wichtigkeit von Empowerment in der Transformation. Die IU Group fördert eine Kultur, in der Mitarbeitende und Studierende aktiv in den Prozess eingebunden sind, um die Vorteile von KI zu maximieren und Ängste abzubauen.
Do's and Don'ts für Unternehmen
Abschließend gibt Dr. Schütt Ratschläge für Unternehmen, die KI einführen möchten. Wichtige Punkte sind Fokus auf wertschöpfende Anwendungen, schrittweises Vorgehen bei der Transformation und das Management von Veränderungen, um potenzielle Widerstände zu minimieren.
Wunsch für die Zukunft
Der Gesprächsabschluss dreht sich um den Wunsch, dass Deutschland zu einer der führenden Nationen in der Anwendung von KI wird. Dr. Schütt ermutigt Unternehmen, die Möglichkeiten von KI aktiv zu nutzen und eine positive Einstellung zur Transformation zu entwickeln.

#054- Wachstum trotz Krise- Wie geht das?
Wachstum trotz Krise
In dieser Episode wird das Thema "Wachstum trotz Krise" diskutiert, mit einem besonderen Fokus auf die Identifikation und Priorisierung von Umsatzpotenzialen. Erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich durch Differenzierung und strategische Ausrichtung aus, um Krisen zu bewältigen.
Strategische und kurzfristige Hebel
Gregor Buchwald betont die Notwendigkeit, strategische sowie kurzfristige Maßnahmen zu ergreifen, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Ein effektives Vertriebsmanagement und die Fokussierung auf bestehende Kunden sind entscheidend, um schnell Ergebnisse zu erzielen.
Effizienz im Vertrieb
Ein zentraler Aspekt ist die Effizienzsteigerung im Vertrieb durch radikale Priorisierung der Kunden und Angebote. KI wird als unterstützendes Werkzeug hervorgehoben, um Prozesse zu optimieren und Kunden besser zu bedienen.
Vertriebssteuerung und -verhalten
Das Gespräch thematisiert auch, dass viele Unternehmen in ihrer Vertriebssteuerung versagen, oft aufgrund veralteter Denkmuster. Eine klare Führung und die richtige Einstellung der Vertriebler sind notwendig, um erfolgreich zu sein.
KPIs und Inzentivierung
Die Bedeutung von KPIs, insbesondere im Bereich Forecasting und Funnel Management, wird hervorgehoben. Die Inzentivierung sollte nicht nur auf Umsatz basieren, sondern auch auf Deckungsbeiträgen und dem Wertschätzungsfaktor für Vertriebsmitarbeiter.
Mut zur Entscheidung
Abschließend wird der Wunsch geäußert, dass Unternehmen mutiger und schneller Entscheidungen treffen, um in dynamischen Märkten erfolgreich zu bleiben.

#053- Von Lean zu Leading
Lean in der Krise – Anwendung, Grenzen und Perspektive
Im Gespräch wird deutlich, dass Lean-Werkzeuge in Krisen helfen können, doch ihre Anwendung erfordert einen Bruch im Denken: Weg von reiner Verschlankung hin zu ganzheitlicher Ausrichtung, Marktbeobachtung und frühzeitiger Einbindung von Führungskräften. Krisen eröffnen die Chance, Prozesse zu prüfen, Prioritäten neu zu setzen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, statt sich in bekannten Mustern zu verfangen.
Priorisierung und Stop-Doing – klare Fokus-Entscheidungen
Zentrale Leitlinie ist eine konsequente Stop-Doing-Liste: welche Aktivitäten, Projekte oder Reparaturen sind in der Krise verzichtbar oder verzögerbar? Durch klare Priorisierung werden Ressourcen frei, Risiken reduziert und die Organisation bleibt handlungsfähig. Wenn Prozesse wieder benötig werden, lassen sich Restwerte gezielt reaktivieren. Offen kommunizierte Entscheidungen stärken Transparenz und geben Orientierung für den Wiedereinstieg nach der Krise.
Schnittstellen, Rollenwechsel und Wertstrom
In der Krise verschwindet das Silo-Denken: Wertstromorientierung, veränderte Schnittstellen und kleinere Teams gewinnen an Bedeutung. Durch das Zusammenführen ähnlicher Funktionen (z. B. Kundenservice + Qualitätssicherung) werden Feedback-Schlaufen geschlossen und Entscheidungen beschleunigt. Mitarbeiterbindung, Wertschätzung und Selbstwirksamkeit stehen im Fokus, damit das Team auch bei Belastung motiviert bleibt und Skalierung später leichter gelingt.
Externe Anforderungen, Zertifizierungen und Zukunftsausblick
Zertifizierungen wie ISO-Standards werden hinterfragt: Konservierung, Wartung und Prozessdokumentation bleiben wichtig, doch Audit-Aufwand ist abzuwägen. In Branchen mit hohen Anforderungen behalten Zertifikate Relevanz, andere können teilweise pausiert werden. Transparente Kommunikation mit Kunden und klare Pläne für den Neuaufschwung helfen, Vertrauen zu sichern, während das Unternehmen die Krise nutzt, um Strukturen künftig widerstandsfähiger zu machen.