ComSumCast
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ComSumCast

Moderator: Reto Lipp (Produktion: Castalavista / Soltmannowski) für ZPRG/ZPV.

Beschreibung

Im ComSumCast spricht Journalist und Moderator Reto Lipp mit wegweisenden Köpfen aus der Medien- und Kommunikationsbranche. Der ComSumCast ist eine Gemeinschaftsproduktion von ZPV (Zürcher Presseverein) und ZPRG (Zürcher PR-Gesellschaft). Alle zwei Monate erscheint eine neue Folge des Audio- und Videopodcasts.

In Videoversion auch auf Youtube unter https://www.youtube.com/playlist?list=PL_0IwWmmqppBiILL07yuYVF108BdkTDzA

Produziert von Castalavista / Christoph Soltmannowski / Soltmannowski Kommunikation GmbH. http://www.castalavista.com

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

41 | David Schärer, Werber, Gründer DS Studio: «Aufmerksamkeit ist nicht mehr das Problem»

03.07.2026

Einführung in den Podcast

Der ComSumCast, ein Podcast des Zürcher Pressevereins und der Zürcher PR-Gesellschaft, wird von Reto Lieb moderiert, während Christoph Soltmanowski produziert. In dieser Episode ist der Werber David Scherer zu Gast, der für seine erfolgreichen Kampagnen bekannt ist.

Werdegang von David Scherer

David Scherer, Werber des Jahres 2021 und 2022, diskutiert seine berufliche Herkunft aus der PR und seine kreative Sozialisierung in Agenturen. Er beschreibt, wie sich seine Sicht auf Kommunikation gewandelt hat, wobei Zustimmung und Anschlussfähigkeit in der heutigen Zeit zentrale Herausforderungen darstellen.

Politische Kampagnen und Herausforderungen

Scherer reflektiert über seine Erfahrungen mit verschiedenen politischen Kampagnen, darunter die erfolgreiche Nein-Kampagne gegen die SRG-Halbierungsinitiative und die Wahlkampagne für den FDP-Stadtpräsidentschaftskandidaten Perparim Avdili. Er hebt die Wichtigkeit der strategischen Positionierung und der Schaffung breiter Allianzen hervor.

Erfolgreiche Kommunikation in Krisenzeiten

In Bezug auf die Covid-Kampagne des Bundesamtes für Gesundheit erläutert Scherer, wie die Kommunikation während der Krise sowohl Herausforderungen als auch Chancen bot. Er betont die Notwendigkeit, klare Botschaften zu vermitteln und den sich verändernden gesellschaftlichen Kontext zu berücksichtigen.

Soziale Medien und moderne Kommunikation

Scherer diskutiert die Herausforderungen der Kommunikation in Zeiten sozialer Medien, wo fragmentierte öffentliche Meinungen herrschen. Er betont, dass erfolgreiche Kampagnen heute eine strategische Logistik erfordern, um in der digitalen Landschaft relevant zu bleiben.

Abschluss

Die Episode schließt mit einer Reflexion über die Lehren aus Scherers Erfahrungen und den Ausblick auf zukünftige Kampagnen, sowohl in der Schweiz als auch im Ausland.

Einführung in den Podcast

Der ComSumCast, ein Podcast des Zürcher Pressevereins und der Zürcher PR-Gesellschaft, wird von Reto Lieb moderiert, während Christoph Soltmanowski produziert. In dieser Episode ist der Werber David Scherer zu Gast, der für seine erfolgreichen Kampagnen bekannt ist.

Werdegang von David Scherer

David Scherer, Werber des Jahres 2021 und 2022, diskutiert seine berufliche Herkunft aus der PR und seine kreative Sozialisierung in Agenturen. Er beschreibt, wie sich seine Sicht auf Kommunikation gewandelt hat, wobei Zustimmung und Anschlussfähigkeit in der heutigen Zeit zentrale Herausforderungen darstellen.

Politische Kampagnen und Herausforderungen

Scherer reflektiert über seine Erfahrungen mit verschiedenen politischen Kampagnen, darunter die erfolgreiche Nein-Kampagne gegen die SRG-Halbierungsinitiative und die Wahlkampagne für den FDP-Stadtpräsidentschaftskandidaten Perparim Avdili. Er hebt die Wichtigkeit der strategischen Positionierung und der Schaffung breiter Allianzen hervor.

Erfolgreiche Kommunikation in Krisenzeiten

In Bezug auf die Covid-Kampagne des Bundesamtes für Gesundheit erläutert Scherer, wie die Kommunikation während der Krise sowohl Herausforderungen als auch Chancen bot. Er betont die Notwendigkeit, klare Botschaften zu vermitteln und den sich verändernden gesellschaftlichen Kontext zu berücksichtigen.

Soziale Medien und moderne Kommunikation

Scherer diskutiert die Herausforderungen der Kommunikation in Zeiten sozialer Medien, wo fragmentierte öffentliche Meinungen herrschen. Er betont, dass erfolgreiche Kampagnen heute eine strategische Logistik erfordern, um in der digitalen Landschaft relevant zu bleiben.

Abschluss

Die Episode schließt mit einer Reflexion über die Lehren aus Scherers Erfahrungen und den Ausblick auf zukünftige Kampagnen, sowohl in der Schweiz als auch im Ausland.

40 | Dr. Jella Hoffmann, CEO WEMF AG: «Der Markt würde sonst im Nebel entscheiden»

27.05.2026

WEMF als Verlässliche Datenquelle

Die WEMF wird als zentrales Organisationsmodell beschrieben, das verlässliche Mediadaten für Werbeplanung, Allokation von Ausgaben und Produktentwicklung bereitstellt. Governance sitzt bei allen relevanten Akteuren am Tisch, um Neutralität und Zuverlässigkeit sicherzustellen. Die Organisation hat sich vom Printfokus gelöst und misst heute alle Mediatypen, ergänzt durch neue Medien und spezialisierte Produkte außerhalb des Kerngeschäfts.

Medienkonsum, Trends und Messbarkeit

Der Gesprächspartnerin zufolge ist privater Medienkonsum breit gefächert, mit digitaler Zeitung, Radio und Podcasts. Jugendliche nutzen Streaming und Social Media, während Print weiterhin Abonnements auch jenseits der reinen Leserzahlen zeigt. Messungen erfolgen sowohl durch Befragung als auch durch technische Datenerhebung, wobei Transparenz und Vergleichbarkeit wichtiger denn je sind, insbesondere bei Plattformen mit eigenem Reporting.

Künstliche Intelligenz, Chancen und Verantwortung

KI wird als Chance gesehen, Effizienz zu steigern, Produkte zu verbessern und Inhalte verantwortungsvoll zu prüfen. Die WEMF bietet ein Responsible AI Audit an, das Medienhäuser beim sicheren Einsatz von KI unterstützt. Gleichzeitig bleibt der Fokus auf hoher Datenqualität und unabhängiger Berichterstattung, um Vertrauen zu bewahren und neue Geschäftsfelder wie Sponsoring und Sportmarketing weiterzuentwickeln.

WEMF als Verlässliche Datenquelle

Die WEMF wird als zentrales Organisationsmodell beschrieben, das verlässliche Mediadaten für Werbeplanung, Allokation von Ausgaben und Produktentwicklung bereitstellt. Governance sitzt bei allen relevanten Akteuren am Tisch, um Neutralität und Zuverlässigkeit sicherzustellen. Die Organisation hat sich vom Printfokus gelöst und misst heute alle Mediatypen, ergänzt durch neue Medien und spezialisierte Produkte außerhalb des Kerngeschäfts.

Medienkonsum, Trends und Messbarkeit

Der Gesprächspartnerin zufolge ist privater Medienkonsum breit gefächert, mit digitaler Zeitung, Radio und Podcasts. Jugendliche nutzen Streaming und Social Media, während Print weiterhin Abonnements auch jenseits der reinen Leserzahlen zeigt. Messungen erfolgen sowohl durch Befragung als auch durch technische Datenerhebung, wobei Transparenz und Vergleichbarkeit wichtiger denn je sind, insbesondere bei Plattformen mit eigenem Reporting.

Künstliche Intelligenz, Chancen und Verantwortung

KI wird als Chance gesehen, Effizienz zu steigern, Produkte zu verbessern und Inhalte verantwortungsvoll zu prüfen. Die WEMF bietet ein Responsible AI Audit an, das Medienhäuser beim sicheren Einsatz von KI unterstützt. Gleichzeitig bleibt der Fokus auf hoher Datenqualität und unabhängiger Berichterstattung, um Vertrauen zu bewahren und neue Geschäftsfelder wie Sponsoring und Sportmarketing weiterzuentwickeln.

CSC_Amstutz /re-Upolad

10.05.2026

Corona als Lernfeld und Digitalisierungsdruck

In Krisen zeigte sich, wie Resilienz wächst, und Aufgabenbalance erfordert neue Arbeitsformen. Die Pandemie trieb Homeoffice, digitale Zusammenarbeit und den Umbau von Produkten voran. Ein Komplettwechsel hin zu mobilen Arbeitsweisen und neuen Formaten offenbarte, wie sich Teams rasch anpassen müssen, um Inhalte weiterhin zugänglich zu halten. Der Fokus lag auf der Entwicklung digitaler Strukturen, während bestehende Redaktionsprozesse neu gedacht wurden.

Vom Magazin- zum Tageszeitungsmodell: Struktur und Balance

Der Wechsel von Magazinen zu einer Tageszeitung betont Tempo, Themenvielfalt und digitale Erschließung. Gedruckte Formate behalten Relevanz, doch die Produktion erfolgt konvergent für Online und Print. Die Qualität der Artikel bleibt zentral, während visuelle und interaktive Elemente gezielt digital genutzt werden. Ein ausgewogenes Verhältnis aus lokaler Berichterstattung, Kommentaren und Hintergrundgeschichten prägt das Angebot.

Diversität, Leitung und Redaktionskultur

Größere Diversität wird als zentral für Qualität und Relevanz gesehen. Gemischte Teams in Alter, Perspektive und Expertise verbessern Sitzungen, Entscheidungsprozesse und Inhalte. Trotz positiver Entwicklungen gibt es fortbestehende Herausforderungen in Sitzungen und Karrierepfaden. Transparente Kommunikation, klare Regelungen und regelmäßige Reflexionen helfen, respektvolle Arbeitskultur zu sichern und Diskriminierung zu vermeiden.

Jugendliche Relevanz, Finanzierung und thematische Ausrichtung

Das Interesse junger Menschen an traditionellen Formaten sinkt, während Nachfrage nach vertieften, relevanten Inhalten wächst. Das Markenangebot soll lokales Leben, Klima, Wohnen und gesellschaftliche Trends stärker widerspiegeln. Zahlungsbereitschaft für Qualitätsjournalismus bleibt moderat, während neue Formate wie Newsletter oder Visual Storytelling Potenziale zeigen. Ziel ist eine klare Ansprache, ohne Oberflächlichkeit oder Bequemlichkeitskorridore.

Corona als Lernfeld und Digitalisierungsdruck

In Krisen zeigte sich, wie Resilienz wächst, und Aufgabenbalance erfordert neue Arbeitsformen. Die Pandemie trieb Homeoffice, digitale Zusammenarbeit und den Umbau von Produkten voran. Ein Komplettwechsel hin zu mobilen Arbeitsweisen und neuen Formaten offenbarte, wie sich Teams rasch anpassen müssen, um Inhalte weiterhin zugänglich zu halten. Der Fokus lag auf der Entwicklung digitaler Strukturen, während bestehende Redaktionsprozesse neu gedacht wurden.

Vom Magazin- zum Tageszeitungsmodell: Struktur und Balance

Der Wechsel von Magazinen zu einer Tageszeitung betont Tempo, Themenvielfalt und digitale Erschließung. Gedruckte Formate behalten Relevanz, doch die Produktion erfolgt konvergent für Online und Print. Die Qualität der Artikel bleibt zentral, während visuelle und interaktive Elemente gezielt digital genutzt werden. Ein ausgewogenes Verhältnis aus lokaler Berichterstattung, Kommentaren und Hintergrundgeschichten prägt das Angebot.

Diversität, Leitung und Redaktionskultur

Größere Diversität wird als zentral für Qualität und Relevanz gesehen. Gemischte Teams in Alter, Perspektive und Expertise verbessern Sitzungen, Entscheidungsprozesse und Inhalte. Trotz positiver Entwicklungen gibt es fortbestehende Herausforderungen in Sitzungen und Karrierepfaden. Transparente Kommunikation, klare Regelungen und regelmäßige Reflexionen helfen, respektvolle Arbeitskultur zu sichern und Diskriminierung zu vermeiden.

Jugendliche Relevanz, Finanzierung und thematische Ausrichtung

Das Interesse junger Menschen an traditionellen Formaten sinkt, während Nachfrage nach vertieften, relevanten Inhalten wächst. Das Markenangebot soll lokales Leben, Klima, Wohnen und gesellschaftliche Trends stärker widerspiegeln. Zahlungsbereitschaft für Qualitätsjournalismus bleibt moderat, während neue Formate wie Newsletter oder Visual Storytelling Potenziale zeigen. Ziel ist eine klare Ansprache, ohne Oberflächlichkeit oder Bequemlichkeitskorridore.