Der Podcast für positives Promovieren
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Der Podcast für positives Promovieren

Dr. Janina Behr

Beschreibung

Hi, ich bin Dr. Janina Behr, Sprachwissenschaftlerin und Schreibberaterin für Promovierende.
In diesem Podcast spreche ich über Schreibmethoden, Arbeitstechniken und alles, was dir bei deiner Promotion hilft. Für mehr Freude und Leichtigkeit beim Promovieren.
Und Dissertationen, die wirklich fertig werden.
Ich wünsche dir viel Spaß und freudiges Promovieren!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

43 - Produktive Prokrastination

24.08.2026

Einführung in die produktive Prokrastination

Dr. Janina Bär, Sprachwissenschaftlerin und Schreibberaterin, thematisiert die produktive Prokrastination, die viele Promovierende betrifft. Sie reflektiert ihre eigenen Erfahrungen und möchte den Zuhörern helfen, diese Form des Aufschiebens zu erkennen und zu überwinden.

Definition und Unterschiede zur klassischen Prokrastination

Die klassische Prokrastination äußert sich in völliger Arbeitsverweigerung, während produktive Prokrastination bedeutet, dass man zwar arbeitet, jedoch nur an weniger wichtigen Aufgaben, die das eigentliche Promotionsprojekt nicht voranbringen.

Typische Formen der produktiven Prokrastination

Zu den häufigsten Aufgaben, mit denen prokrastiniert wird, gehören Literaturrecherche, das Fokussieren auf Layout und Planung sowie das Testen neuer Tools. Diese Tätigkeiten bieten ein Gefühl von Produktivität, ohne jedoch echte Fortschritte zu erzielen.

Emotionale und kognitive Herausforderungen

Prokrastination ist oft eine Reaktion auf emotionale und kognitive Herausforderungen. Die Angst vor Misserfolg und das Bedürfnis nach Kontrolle führen dazu, dass leicht zu bewältigende Aufgaben bevorzugt werden. Dies kann langfristig zu Unzufriedenheit mit dem Fortschritt führen.

Selbstbeobachtung und Reflexion

Um produktive Prokrastination zu überwinden, ist es wichtig, sich selbst zu beobachten und zu reflektieren. Dr. Bär schlägt vor, eine ehrliche Bestandsaufnahme der eigenen Aufgaben zu machen und zwischen Wohlfühl- und Widerstandsaufgaben zu unterscheiden.

Strategien zur Überwindung

Eine effektive Strategie ist es, die ersten 30 bis 90 Minuten des Arbeitstags für anspruchsvolle Aufgaben zu reservieren. Zudem empfiehlt sie die 15-Minuten-Regel, um die Aktivierungsenergie zu senken und den Einstieg zu erleichtern. Unterstützung durch Gruppen wie den Schreibzirkel kann ebenfalls hilfreich sein.

Schlussgedanken

Dr. Bär ermutigt die Zuhörer, freundlich mit sich selbst umzugehen und produktive Prokrastination als Signal für herausfordernde Aufgaben zu sehen. Klare Strukturen und externe Verbindlichkeit können helfen, die eigenen Ziele zu erreichen.

Einführung in die produktive Prokrastination

Dr. Janina Bär, Sprachwissenschaftlerin und Schreibberaterin, thematisiert die produktive Prokrastination, die viele Promovierende betrifft. Sie reflektiert ihre eigenen Erfahrungen und möchte den Zuhörern helfen, diese Form des Aufschiebens zu erkennen und zu überwinden.

Definition und Unterschiede zur klassischen Prokrastination

Die klassische Prokrastination äußert sich in völliger Arbeitsverweigerung, während produktive Prokrastination bedeutet, dass man zwar arbeitet, jedoch nur an weniger wichtigen Aufgaben, die das eigentliche Promotionsprojekt nicht voranbringen.

Typische Formen der produktiven Prokrastination

Zu den häufigsten Aufgaben, mit denen prokrastiniert wird, gehören Literaturrecherche, das Fokussieren auf Layout und Planung sowie das Testen neuer Tools. Diese Tätigkeiten bieten ein Gefühl von Produktivität, ohne jedoch echte Fortschritte zu erzielen.

Emotionale und kognitive Herausforderungen

Prokrastination ist oft eine Reaktion auf emotionale und kognitive Herausforderungen. Die Angst vor Misserfolg und das Bedürfnis nach Kontrolle führen dazu, dass leicht zu bewältigende Aufgaben bevorzugt werden. Dies kann langfristig zu Unzufriedenheit mit dem Fortschritt führen.

Selbstbeobachtung und Reflexion

Um produktive Prokrastination zu überwinden, ist es wichtig, sich selbst zu beobachten und zu reflektieren. Dr. Bär schlägt vor, eine ehrliche Bestandsaufnahme der eigenen Aufgaben zu machen und zwischen Wohlfühl- und Widerstandsaufgaben zu unterscheiden.

Strategien zur Überwindung

Eine effektive Strategie ist es, die ersten 30 bis 90 Minuten des Arbeitstags für anspruchsvolle Aufgaben zu reservieren. Zudem empfiehlt sie die 15-Minuten-Regel, um die Aktivierungsenergie zu senken und den Einstieg zu erleichtern. Unterstützung durch Gruppen wie den Schreibzirkel kann ebenfalls hilfreich sein.

Schlussgedanken

Dr. Bär ermutigt die Zuhörer, freundlich mit sich selbst umzugehen und produktive Prokrastination als Signal für herausfordernde Aufgaben zu sehen. Klare Strukturen und externe Verbindlichkeit können helfen, die eigenen Ziele zu erreichen.

42 - KI im wissenschaftlichen Schreibprozess: Was ist erlaubt?

22.06.2026

Einführung in das Thema KI im wissenschaftlichen Schreiben

In dieser Episode wird die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) im wissenschaftlichen Schreibprozess thematisiert. Dr. Janina Bär, Sprachwissenschaftlerin und Schreibberaterin, erklärt, wie KI-Tools wie ChatGPT und Claude den Schreibprozess beeinflussen und welche Herausforderungen sich dabei für Promovierende ergeben.

Verantwortung für den eigenen Text

Die Verantwortung für die eigene Dissertation liegt vollständig beim Autor, selbst wenn KI bei der Erstellung unterstützt. Es wird betont, dass die Kontrolle über den Inhalt und die Quellen unerlässlich ist, um wissenschaftliche Integrität zu wahren.

Eigenständigkeit bewahren

Eigenständigkeit ist entscheidend für die wissenschaftliche Leistung. KI sollte als Unterstützung genutzt werden, nicht als Hauptquelle für Inhalte. Es werden Beispiele für die richtige und falsche Nutzung von KI gegeben und erläutert, wie man die eigene intellektuelle Leistung bewahrt.

Transparenz und Nachvollziehbarkeit

Die Offenlegung des KI-Einsatzes ist wichtig, um die Nachvollziehbarkeit der Forschungsergebnisse zu gewährleisten. Es gibt keine einheitlichen Regeln, aber Empfehlungen zur Dokumentation des KI-Einsatzes werden vorgestellt, darunter die Nutzung von AI Usage Cards.

Fazit und Orientierung

Dr. Bär fasst zusammen, dass es keine starren Regeln im Umgang mit KI gibt. Die drei Pfeiler wissenschaftlicher Integrität – Verantwortung, Eigenständigkeit und Transparenz – bieten Orientierung, um den Einsatz von KI im Schreibprozess verantwortungsbewusst zu gestalten.

Einführung in das Thema KI im wissenschaftlichen Schreiben

In dieser Episode wird die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) im wissenschaftlichen Schreibprozess thematisiert. Dr. Janina Bär, Sprachwissenschaftlerin und Schreibberaterin, erklärt, wie KI-Tools wie ChatGPT und Claude den Schreibprozess beeinflussen und welche Herausforderungen sich dabei für Promovierende ergeben.

Verantwortung für den eigenen Text

Die Verantwortung für die eigene Dissertation liegt vollständig beim Autor, selbst wenn KI bei der Erstellung unterstützt. Es wird betont, dass die Kontrolle über den Inhalt und die Quellen unerlässlich ist, um wissenschaftliche Integrität zu wahren.

Eigenständigkeit bewahren

Eigenständigkeit ist entscheidend für die wissenschaftliche Leistung. KI sollte als Unterstützung genutzt werden, nicht als Hauptquelle für Inhalte. Es werden Beispiele für die richtige und falsche Nutzung von KI gegeben und erläutert, wie man die eigene intellektuelle Leistung bewahrt.

Transparenz und Nachvollziehbarkeit

Die Offenlegung des KI-Einsatzes ist wichtig, um die Nachvollziehbarkeit der Forschungsergebnisse zu gewährleisten. Es gibt keine einheitlichen Regeln, aber Empfehlungen zur Dokumentation des KI-Einsatzes werden vorgestellt, darunter die Nutzung von AI Usage Cards.

Fazit und Orientierung

Dr. Bär fasst zusammen, dass es keine starren Regeln im Umgang mit KI gibt. Die drei Pfeiler wissenschaftlicher Integrität – Verantwortung, Eigenständigkeit und Transparenz – bieten Orientierung, um den Einsatz von KI im Schreibprozess verantwortungsbewusst zu gestalten.

41 - Wochenplanung nach dem 2-Säulen-Prinzip: Wie du die Diss im vollen Alltag voranbringst

08.05.2026

Herausforderung der Promotionszeit

Viele Promovierende, die nebenbei arbeiten, kämpfen damit, langfristige Forschungsziele nicht im Alltag unterzugehen. Kräftige Feuermacher-Aufgaben rufen ständig nach Aufmerksamkeit, während Projekte ohne klare Deadlines oft vernachlässigt bleiben. Die Folge ist ein Gefühl, nicht voranzukommen, obwohl kleine Aufgaben schnell erledigt werden könnten. Sichtbar wird eine wiederkehrende Spannung zwischen kurzfristiger Deckung von Pflichten und langfristigem Vorankommen der Dissertation.

Zwei-Säulen-Planungssystem

Das Konzept gliedert sich in zwei Ebenen: den Rahmen und die Steuerung. Der Rahmen bildet eine harte Struktur durch einen Kalender, in dem feste Termine stehen. Die Steuerung befasst sich mit der verbleibenden Zeit und deren sinnvoller Nutzung. Durch die Kombination entsteht eine klare Trennung von fixen Verpflichtungen und einem gestaltbaren Zeitfenster für Promotion-Arbeit.

Wochen- und Tagesplanung als Fokus

Auf Wochenebene wird der verfügbare Spielraum geprüft und ein Wochenfokus festgelegt: Welche Themen oder Kapitel benötigen Priorität? Auf Tagesebene kommt eine Dreiteilung zum Einsatz: Tagesfokus, To-Do-Liste und Wenn-noch-Zeit-ist-Liste. Zusätzlich gibt es eine Für-mich-Liste sowie einen kurzen Tagesabschluss zur Reflexion. Die Struktur fördert realistische Ziele statt bloßer Wunschlisten und stärkt die Kontinuität der Arbeit.

Nutzen und Umsetzung

Durch das Rahmensystem bleiben Zeiten für Promotion-Aktivitäten sichtbar und planbar. Die Dreiteilung der Tagesplanung zwingt zur Priorisierung, sodass zentrale Aufgaben nicht durch Nebensächlichkeiten verdrängt werden. Die täglichen Erfolge und das In-Bewegt-bleiben der Arbeit unterstützen Motivation und Zufriedenheit. Die Vorlagen ermöglichen eine praktische Umsetzung und helfen, langfristige Ziele schrittweise in den Alltag zu integrieren.

Herausforderung der Promotionszeit

Viele Promovierende, die nebenbei arbeiten, kämpfen damit, langfristige Forschungsziele nicht im Alltag unterzugehen. Kräftige Feuermacher-Aufgaben rufen ständig nach Aufmerksamkeit, während Projekte ohne klare Deadlines oft vernachlässigt bleiben. Die Folge ist ein Gefühl, nicht voranzukommen, obwohl kleine Aufgaben schnell erledigt werden könnten. Sichtbar wird eine wiederkehrende Spannung zwischen kurzfristiger Deckung von Pflichten und langfristigem Vorankommen der Dissertation.

Zwei-Säulen-Planungssystem

Das Konzept gliedert sich in zwei Ebenen: den Rahmen und die Steuerung. Der Rahmen bildet eine harte Struktur durch einen Kalender, in dem feste Termine stehen. Die Steuerung befasst sich mit der verbleibenden Zeit und deren sinnvoller Nutzung. Durch die Kombination entsteht eine klare Trennung von fixen Verpflichtungen und einem gestaltbaren Zeitfenster für Promotion-Arbeit.

Wochen- und Tagesplanung als Fokus

Auf Wochenebene wird der verfügbare Spielraum geprüft und ein Wochenfokus festgelegt: Welche Themen oder Kapitel benötigen Priorität? Auf Tagesebene kommt eine Dreiteilung zum Einsatz: Tagesfokus, To-Do-Liste und Wenn-noch-Zeit-ist-Liste. Zusätzlich gibt es eine Für-mich-Liste sowie einen kurzen Tagesabschluss zur Reflexion. Die Struktur fördert realistische Ziele statt bloßer Wunschlisten und stärkt die Kontinuität der Arbeit.

Nutzen und Umsetzung

Durch das Rahmensystem bleiben Zeiten für Promotion-Aktivitäten sichtbar und planbar. Die Dreiteilung der Tagesplanung zwingt zur Priorisierung, sodass zentrale Aufgaben nicht durch Nebensächlichkeiten verdrängt werden. Die täglichen Erfolge und das In-Bewegt-bleiben der Arbeit unterstützen Motivation und Zufriedenheit. Die Vorlagen ermöglichen eine praktische Umsetzung und helfen, langfristige Ziele schrittweise in den Alltag zu integrieren.