
ÄrzteTag
Ärzte Zeitung
Beschreibung
ÄrzteTag - der Podcast der "Ärzte Zeitung". Wir blicken kommentierend und persönlich auf den Tag, wichtige Ereignisse und Meilensteine. Wir laden Gäste ein, mit denen wir über aktuelle Ereignisse aus Medizin, Gesundheitspolitik, Versorgungsforschung und dem ärztlichen Berufsalltag reden.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Wie können Ärzte Einsamkeit erkennen und ansprechen, Professor Adli?
13.10.2026
Warum das so schwierig ist, erläutert ein Einsamkeitsforscher.
Wie unterscheidet sich Einsamkeit von einer Depression? Warum fällt es vielen Betroffenen so schwer, darüber zu sprechen? Und wie können Ärztinnen und Ärzte das Thema in der Praxis ansprechen? Darüber spricht Prof. Mazda Adli, Psychiater und Chefarzt der Fliedner Klinik Berlin im Ärztetag-Podcast.
Weitere Themen:
die gesundheitlichen Folgen von Einsamkeit
Lösungsansätze und Tipps für Patientengespräch
die besonders hohe Belastung junger Erwachsener
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Wenn Arzttermine zur Demokratiefrage werden
09.10.2026
Klaus Holetschek über die Herausforderungen für Kranken- und Pflegeversicherung
Die Finanzlage von Kranken- und Pflegeversicherung bleibt angespannt, während der Reformdruck weiter wächst. Im Podcast „Die Berliner Stunde“ spricht der CSU-Fraktionschef im Bayerischen Landtag und frühere Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek mit Thomas Hommel über die Frage, wie sich die großen Herausforderungen in Gesundheit und Pflege noch bewältigen lassen. Seine Antwort: Die Akteure müssten sich endlich „unterhaken“ und gemeinsam Lösungen erarbeiten.
Außerdem geht es um den Abbau von Bürokratie in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen, die stärkere Einbindung von Kommunen und Ehrenamtlichen sowie die milliardenschweren Corona-Kosten der Pflegeversicherung. Warum Holetschek Gesundheit und Pflege für „demokratierelevante“ Themen hält und welche Reformschritte aus seiner Sicht jetzt Priorität haben, hören Sie in dieser Folge der Berliner Stunde.
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Die Impfsaison startet: Wie gehen Sie vor, Dr. Fleischhauer?
07.10.2026
Wie der Hausarzt möglichst viele Patienten erreichen will.
Erst Ende September kam das Go: Der Impfstoff für die Influenza-Impfung ist da! Darauf hatten Dr. Christian Fleischhauer und sein Team gewartet: Der Hausarzt aus Jena in Thüringen machte sich sofort daran, Termine in den von seiner Praxis mit zwei Standorten betreuten Alten- und Pflegeheimen zu organisieren.
Er klärte kurz ab, welche Bewohner dort welche Impfung wünschen, dann schwärmten mehrere Impfteams der Praxis mit Ärzten und MFA und PJ‘ler in die Heime aus, um dort den Impfschutz für den Winter mit Impfstoffen gegen Influenza, COVID-19, RSV und Pneumokokken zu sichern.
Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert Fleischhauer, wie die Teams arbeitsteilig vorgehen, ob er die Option umsetzt, bei Patienten bei Bedarf zwei Impfungen auf einmal zu machen und warum der Piks bei der Impfung viel weniger Arbeit macht als dies bei Aufklärung und Dokumentation des Vorgangs der Fall ist.
Der Allgemeinmediziner, der auch im im Vorstand des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands Thüringen aktiv ist, ist optimistisch, dass er bei der Anzahl der Impfungen auch die Anforderungen an die Kriterien in Sachen Vorhaltepauschale erfüllen kann.
Mit seinen rund 2.500 Patientinnen und Patienten im Quartal liegt die Latte im Q4 recht hoch, bei knapp 700 Impfungen. „Aber es geht ja nicht nur um die Atemwegserkrankungen“, so Fleischhauser im Podcast-Gespräch.
Auch FSME – Thüringen ist Risikogebiet – und andere Impfungen zählten mit. Er begrüßt, dass nun klargestellt zu sein scheint, dass Impfungen trotz des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes extrabudgetär bleiben.
Im Gespräch erläutert Fleischhauer, wie er sich und seine Patienten über die Änderungen der STIKO auf dem Laufenden hält und wie Praxisverwaltungssysteme die Bürokratieanforderungen an die Impfungen leichter ertragbar machen. Er beschreibt, wie das PVS helfen kann, vor allem die vulnerablen Patientengruppen im fortgeschrittenen Alter und mit chronischen Erkrankungen zu identifizieren, um sie anzusprechen.
Nicht zuletzt geht Fleischhauer darauf ein, warum er glaubt, dass Patientinnen und Patienten besser in der Arztpraxis aufgehoben sind als in der Apotheke, wenn es ums Impfen geht und wie das Impfangebot der Praxis ebenso niedrigschwellig möglich gemacht werden kann wie in der Apotheke.
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