betroyt - Der Podcast für rechtliche Betreuer
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betroyt - Der Podcast für rechtliche Betreuer

Roy Lippoth

Beschreibung

Wenn Personen nicht mehr in der Lage sind ihr rechtlichen Angelegenheiten selbst zu regeln, dann helfen rechtliche Betreuer in den verschiedenen Lebensbereichen zur Bewältigung der Anforderungen im Leben. Im Ehrenamt sowie in der Berufsbetreuung werden in Deutschland Stand 2015 mehr als 1,25 Mio. Betreuungen geführt. Hierbei stehen etwa 16.000 Berufsbetreuern mehr als 550.000 ehrenamtlichen Betreuern gegenüber. Dieser Podcast soll eine Unterstützung der täglichen Arbeit sein.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 261 Lippoth vs. Winter: Der erste echte Streit

16.09.2026

Einführung und Podcaststruktur

Im Podcast diskutieren die Hosts über rechtliche Fragestellungen im Betreuungsrecht, insbesondere über den Fall Lippert gegen Winter. Sie haben sich entschieden, alle 14 Tage neue Episoden zu veröffentlichen, in denen sie juristisch streiten und komplexe Einzelfälle analysieren.

Kernfrage des Falls

Der aktuelle Fall dreht sich um die Vermögenssorge und die Gesundheitsvorsorge. Es wird die Frage erörtert, ob ein Betreuer einen Pflegevertrag abschließen kann, wenn er keine Vermögenssorge hat. Der Co-Host Jochen äußert, dass er eine Aufgabenkreiserweiterung beantragen müsste, da die Betreute in der Lage ist, ihre finanziellen Angelegenheiten selbst zu regeln.

Argumentation und Haftungsrisiken

Die Diskussion beleuchtet die Haftungsrisiken für Betreuer, die einen Pflegevertrag ohne entsprechende Vollmachten abschließen. Es wird argumentiert, dass der Fokus auf der Gesundheit der Betreuten liegen sollte, auch wenn dies potenzielle rechtliche Konsequenzen mit sich bringt. Die Hosts schildern verschiedene Perspektiven zur Verantwortung des Betreuers und der Rolle der Vermögenssorge.

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Hosts schließen die Episode mit der Erkenntnis, dass es unterschiedliche Ansätze zur Handhabung solcher Fälle gibt. Sie ermutigen die Hörer, ihre Erfahrungen mit ähnlichen Situationen zu teilen. Der nächste Teil der Diskussion wird in der nächsten Episode fortgesetzt.

Einführung und Podcaststruktur

Im Podcast diskutieren die Hosts über rechtliche Fragestellungen im Betreuungsrecht, insbesondere über den Fall Lippert gegen Winter. Sie haben sich entschieden, alle 14 Tage neue Episoden zu veröffentlichen, in denen sie juristisch streiten und komplexe Einzelfälle analysieren.

Kernfrage des Falls

Der aktuelle Fall dreht sich um die Vermögenssorge und die Gesundheitsvorsorge. Es wird die Frage erörtert, ob ein Betreuer einen Pflegevertrag abschließen kann, wenn er keine Vermögenssorge hat. Der Co-Host Jochen äußert, dass er eine Aufgabenkreiserweiterung beantragen müsste, da die Betreute in der Lage ist, ihre finanziellen Angelegenheiten selbst zu regeln.

Argumentation und Haftungsrisiken

Die Diskussion beleuchtet die Haftungsrisiken für Betreuer, die einen Pflegevertrag ohne entsprechende Vollmachten abschließen. Es wird argumentiert, dass der Fokus auf der Gesundheit der Betreuten liegen sollte, auch wenn dies potenzielle rechtliche Konsequenzen mit sich bringt. Die Hosts schildern verschiedene Perspektiven zur Verantwortung des Betreuers und der Rolle der Vermögenssorge.

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Hosts schließen die Episode mit der Erkenntnis, dass es unterschiedliche Ansätze zur Handhabung solcher Fälle gibt. Sie ermutigen die Hörer, ihre Erfahrungen mit ähnlichen Situationen zu teilen. Der nächste Teil der Diskussion wird in der nächsten Episode fortgesetzt.

Folge 260 Pflegecheck - Was sich beim Pflegestand jetzt ändert

09.09.2026

Änderungen beim Pflegeeinsatz

Der Podcast behandelt eine wichtige Änderung im Pflegeeinsatz nach § 37 Absatz 3 SGB XI, die seit dem 01.01.2026 in Kraft ist. Bei Bezug von Pflegegeld ist nun ein verpflichtender Hausbesuch durch eine Pflegekraft oder eine zugelassene Beratungsstelle erforderlich, um die Qualität der Pflege sicherzustellen.

Überprüfung der Pflegeleistungen

Die Regelung zur Überprüfung der Pflegeleistungen hat sich geändert. Anstelle von vierteljährlichen Überprüfungen für Pflegegrade 4 und 5 gibt es nun einen einheitlichen Rhythmus von nur zwei halbjährlichen Terminen für alle Pflegegrade von 2 bis 5. Dies betrifft ausschließlich die Beratungseinsätze und nicht die medizinische Begutachtung zur Pflegegradfeststellung.

Form der Beratungstermine

Die ersten Beratungstermine müssen persönlich in der Wohnung stattfinden, während weitere Termine auch per Video durchgeführt werden können. Telefonate sind nicht ausreichend. Diese Regelung gilt bis zum 31.03.2027.

Wichtige Hinweise für Betreuer

Betreuer müssen sicherstellen, dass die vorgeschriebenen Termine rechtzeitig koordiniert werden, um Haftungsrisiken zu vermeiden. Außerdem werden auf dem Campus weitere interessante Themen und Minikurse angeboten.

Ausblick auf zukünftige Episoden

In der nächsten Episode wird ein Interview mit Jörg Felix, einem Rechtspfleger, über die Tätigkeit im Betreuungsrecht stattfinden. Zudem wird auf weitere Veranstaltungen hingewiesen, darunter ein Seminar mit Rechtsanwalt Jochen Winter.

Änderungen beim Pflegeeinsatz

Der Podcast behandelt eine wichtige Änderung im Pflegeeinsatz nach § 37 Absatz 3 SGB XI, die seit dem 01.01.2026 in Kraft ist. Bei Bezug von Pflegegeld ist nun ein verpflichtender Hausbesuch durch eine Pflegekraft oder eine zugelassene Beratungsstelle erforderlich, um die Qualität der Pflege sicherzustellen.

Überprüfung der Pflegeleistungen

Die Regelung zur Überprüfung der Pflegeleistungen hat sich geändert. Anstelle von vierteljährlichen Überprüfungen für Pflegegrade 4 und 5 gibt es nun einen einheitlichen Rhythmus von nur zwei halbjährlichen Terminen für alle Pflegegrade von 2 bis 5. Dies betrifft ausschließlich die Beratungseinsätze und nicht die medizinische Begutachtung zur Pflegegradfeststellung.

Form der Beratungstermine

Die ersten Beratungstermine müssen persönlich in der Wohnung stattfinden, während weitere Termine auch per Video durchgeführt werden können. Telefonate sind nicht ausreichend. Diese Regelung gilt bis zum 31.03.2027.

Wichtige Hinweise für Betreuer

Betreuer müssen sicherstellen, dass die vorgeschriebenen Termine rechtzeitig koordiniert werden, um Haftungsrisiken zu vermeiden. Außerdem werden auf dem Campus weitere interessante Themen und Minikurse angeboten.

Ausblick auf zukünftige Episoden

In der nächsten Episode wird ein Interview mit Jörg Felix, einem Rechtspfleger, über die Tätigkeit im Betreuungsrecht stattfinden. Zudem wird auf weitere Veranstaltungen hingewiesen, darunter ein Seminar mit Rechtsanwalt Jochen Winter.

Folge 259 Lippoth vs. Winter

02.09.2026

Einführung in die Episode

In dieser Episode wird ein spannender Austausch zwischen den beiden Moderatoren über verschiedene Aspekte der rechtlichen Betreuung geführt. Der Gesprächspartner Jochen wird vorgestellt, und es wird ein interaktives Format mit zehn Fragen eingeführt, die für die Zuhörer von Bedeutung sein sollen.

Mutmaßlicher Wille und Patientenschutz

Ein zentrales Thema ist die Frage, wie man ohne schriftliche Patientverfügung den mutmaßlichen Willen eines Patienten anerkennen kann. Die Moderatoren diskutieren verschiedene Ansätze und Erfahrungen, wobei betont wird, dass auch nonverbale Zeichen entscheidend sein können.

Ethik-Konsile im Gesundheitswesen

Das Gespräch beleuchtet die Rolle von Ethik-Konsilen in schwierigen medizinischen Entscheidungen. Diese Konsile helfen, moralisch-ethische Aspekte zu beleuchten und eine informierte Entscheidungsfindung zu unterstützen, besonders wenn Patienten nicht mehr kommunizieren können.

Geschenke von Betreuten

Ein weiteres Thema sind Geschenke von Betreuten an ihre Betreuer. Hierbei wird die Wichtigkeit der professionellen Distanz betont, um mögliche Abhängigkeiten zu vermeiden. Die Moderatoren teilen ihre Ansichten zur Annahme oder Ablehnung solcher Geschenke.

Betreuerwechsel

Die Moderatoren diskutieren, wie sie mit dem Wunsch eines Betreuten umgehen, den Betreuer zu wechseln. Es wird darauf hingewiesen, dass der Wunsch ernst genommen werden sollte, solange es sich um einen nachhaltigen und begründeten Wunsch handelt.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit einem Ausblick auf die nächsten Fragen, die in der kommenden Folge behandelt werden sollen. Die Moderatoren ermutigen die Zuhörer, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen und ihre Erfahrungen zu teilen.

Einführung in die Episode

In dieser Episode wird ein spannender Austausch zwischen den beiden Moderatoren über verschiedene Aspekte der rechtlichen Betreuung geführt. Der Gesprächspartner Jochen wird vorgestellt, und es wird ein interaktives Format mit zehn Fragen eingeführt, die für die Zuhörer von Bedeutung sein sollen.

Mutmaßlicher Wille und Patientenschutz

Ein zentrales Thema ist die Frage, wie man ohne schriftliche Patientverfügung den mutmaßlichen Willen eines Patienten anerkennen kann. Die Moderatoren diskutieren verschiedene Ansätze und Erfahrungen, wobei betont wird, dass auch nonverbale Zeichen entscheidend sein können.

Ethik-Konsile im Gesundheitswesen

Das Gespräch beleuchtet die Rolle von Ethik-Konsilen in schwierigen medizinischen Entscheidungen. Diese Konsile helfen, moralisch-ethische Aspekte zu beleuchten und eine informierte Entscheidungsfindung zu unterstützen, besonders wenn Patienten nicht mehr kommunizieren können.

Geschenke von Betreuten

Ein weiteres Thema sind Geschenke von Betreuten an ihre Betreuer. Hierbei wird die Wichtigkeit der professionellen Distanz betont, um mögliche Abhängigkeiten zu vermeiden. Die Moderatoren teilen ihre Ansichten zur Annahme oder Ablehnung solcher Geschenke.

Betreuerwechsel

Die Moderatoren diskutieren, wie sie mit dem Wunsch eines Betreuten umgehen, den Betreuer zu wechseln. Es wird darauf hingewiesen, dass der Wunsch ernst genommen werden sollte, solange es sich um einen nachhaltigen und begründeten Wunsch handelt.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit einem Ausblick auf die nächsten Fragen, die in der kommenden Folge behandelt werden sollen. Die Moderatoren ermutigen die Zuhörer, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen und ihre Erfahrungen zu teilen.