
Bastian Barucker
Bastian Barucker
Beschreibung
Ich veröffentliche Beiträge zu den Themen „innere und äußere Natur”, „Wildnispädagogik” und „Persönlichkeitsentwicklung”. Dabei interessiert mich oft die Frage nach dem Ursprünglichen und Natürlichen. Seit März 2020 befasse ich mich sehr intensiv mit der Pandemiepolitik.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Ex-Krankenkassenvorstand über Impfnebenwirkungen
08.10.2026
»Wer trägt dafür die Verantwortung?«
»Diese Zahlen nicht auszuwerten, wäre eine grobe Pflichtverletzung.«
Andreas Schöfbeck, damals Vorstand der BKK Provita, verfasste Anfang 2022 eine Analyse, die auf ein Risikosignal bei den mRNA-Impfungen hinwies. Daraufhin wurde er fristlos entlassen. Nun meldet er sich zu Wort.
Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/schoefbeck-nebenwirkungen-corona
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Corona: Vom Maßnahmenbefürworter zum Kritiker
01.10.2026
Ein Journalist zieht Bilanz
Es ist eine besondere Ausnahme im Corona-Geschehen, dass ein Mainstream-Journalist seine Position zur Corona-Politik so drastisch ändert. Volker Rekittke ist so ein Sonderfall. Wie kam es dazu?
Volker Rekittke ist ein erfahrener Journalist. Bis 2024 arbeitete er 20 Jahre lang als Lokalredakteur beim Schwäbischen Tagblatt. Nun hat er ein Buch mit dem Titel »Der pandemische Brandbeschleuniger« geschrieben. Darin geht es um seine Zunft und den Umgang mit der Corona-Politik. Der prägnante Untertitel des Buches bringt Rekittkes Erschütterung zum Ausdruck: »Corona und die Krise des Journalismus aus der Sicht eines Zeitungsredakteurs«.
Kritik am Corona-Journalismus ist nicht neu. Schon früh wurde die auffällige Einseitigkeit, Unausgewogenheit und Faktenfreiheit der Corona-Berichterstattung in den Leitmedien bemängelt. Doch Rekittkes Buch ist besonders, da er als Lokalredakteur einer in der Region bedeutenden Zeitung den Corona-Maßnahmen anfänglich befürwortend gegenüberstand. Er schrieb über Impfangebote, die wahrgenommen werden sollten, und über das Tragen von Masken. Er ließ sich gegen Covid-19 impfen und empfahl seiner Partnerin sogar, die neuartigen mRNA-Präparate zu nehmen.
Doch dann vollzog sich ein bemerkenswerter Wandel. Rekittke hinterfragte die Sinnhaftigkeit der Corona-Politik, nachdem er sich mit Impfschäden durch die modRNA-Impfungen beschäftigt hatte. Er begann zu recherchieren und stieß relativ schnell auf Unstimmigkeiten bezüglich der Corona-Impfkampagne. Anstatt sich an seine eigene Überzeugung zu klammern, war Rekittke bereit, seine Sicht auf die Dinge angesichts neuer Erkenntnisse anzupassen. Ein ganz normaler Vorgang, würde man meinen. Dem ist aber nicht so, denn das Corona-Geschehen war vor allem durch festgefahrenes, renitentes Schubladendenken geprägt. Plötzlich erfuhr Rekittke die sozialen Kosten einer regierungskritischen Berichterstattung und durfte sich, wie damals üblich, als »Rechts« oder sogar »Nazi« bezeichnen lassen. Und das, obwohl er ein politisch links eingestellter Journalist mit einer «ziemlich lupenreinen linken Biografie» ist.
Diese Begegnung mit zwei Welten und seine Transformation vom Maßnahmenbefürworter zum -kritiker machen das Gespräch mit Volker Rekittke so besonders. Es ermöglicht ein Verständnis für die Corona-Berichterstattung des Mainstreams, ohne abzusprechen, dass diese laut Rekittkes Buch eine Krise darstellte.
Rekittke beendete 2024 seine Arbeit als Redakteur und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Jessica Tatti (BSW), die sich für die Aufarbeitung der Corona-Politik einsetzte. Er ist aktuell wissenschaftlicher Mitarbeiter von Christian Dorst (MdL) und mit zuständig für die Corona-Enquete-Kommission in Brandenburg.
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Deutschlands verklärter Blick auf Israel
18.09.2026
Gaza, das Westjordanland und Journalismus
Im Gespräch mit Hanno Hauenstein geht es um Journalismus, den Gaza-Krieg, die Besetzung des Westjordanlands sowie den verklärten Blick Deutschlands auf Israel.
Der Völkermord in Gaza schreitet voran und Deutschland beteiligt sich weiterhin an dem Vorgehen der israelischen Regierung seit dem Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober 2023, bei dem zahlreiche Zivilisten getötet und Kriegsverbrechen begangen wurden. Aktuell läuft vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag ein von Nicaragua angestrengtes Verfahren gegen Deutschland wegen des Verdachts der Beihilfe zum Völkermord. Gleichzeitig liefert Deutschland jedoch weiterhin Waffen nach Israel. Ein aktueller Bericht der Recherchegruppe Forensic Architecture fasst den Umfang wie folgt zusammen: „Deutschland erteilte im Jahr 2023 Waffenexportgenehmigungen im Wert von rund 326,5 Millionen Euro (ab Oktober 2023), im Jahr 2024 im Wert von 163,8 Millionen Euro, im Jahr 2025 im Wert von 201,6 Millionen Euro und in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 im Wert von 799,3 Millionen Euro.”
Gleichzeitig schreitet die Annexion des Westjordanlands durch Siedler, unterstützt durch die israelische Armee, weiter. Auch hier gibt es von deutscher Seite keine offiziellen Einwände.
Ich spreche mit dem freien Journalisten und Autor Hanno Hauenstein, der regelmäßig für verschiedene Zeitungen schreibt, über seine Reportagen, den Völkermord in Gaza und den Blick Deutschlands auf Israel. Er hat selbst in Israel gelebt und studiert, die Westbank mehrfach besucht und sich auch nach dem Terroranschlag dort aufgehalten. Durch diese Besuche hat er eine Entwicklung durchgemacht und seine vorher eher verklärte Sicht auf das Land verändert.
Deutschland hat aufgrund des Holocausts eine besondere Verbindung zu Israel. Politisch umschrieben wird diese Haltung in Deutschland als sogenannte Staatsräson. Aus psychologischer Sicht spielt dabei auch die historische Schuld eine Rolle. Diese kann einen realistischen Blick auf die Verhältnismäßigkeit des israelischen Vorgehens seit dem 7. Oktober 2023 einschränken.
In einem sehr spannenden Gespräch mit Hanno Hauenstein spanne ich den größeren Bogen. Wir sprechen unter anderem darüber, wie er selbst für eine sachliche und ausgewogene Berichterstattung zum Thema Gaza und Israel sorgt. Außerdem geht es um die Frage, inwiefern die israelische Bevölkerung das Vorgehen der Regierung unterstützt und warum die mediale Aufmerksamkeit für den Krieg in Gaza in Deutschland stetig nachlässt.
Auch aus diesem Grund habe ich Hanno Hauenstein eingeladen: um die Aufmerksamkeit auf ein Thema zu richten, das bei genauerem Hinsehen schwer zu ertragen ist. Genau darum geht es zum Schluss unseres Gesprächs: um das Ertragen der teils grauenhaften Augenzeugenberichte von Ärzten aus Gaza. Der Impuls, wegzuschauen, liegt nahe, aber er verwehrt uns die Erkenntnis einer historischen Bankrotterklärung sogenannter westlicher Werte und ihrer Institutionen. Laut Hauenstein hat das einen massiven Vertrauensverlust zur Folge. Hoffnung schöpft er aus den vielen Gesprächen mit jungen Menschen, die gut über die Kriegsverbrechen in Gaza informiert sind und sich aktiv für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen.
Es war ein durchaus berührendes Gespräch.
Video und Artikel: https://www.barucker.press/p/journalist-uber-gaza-staatsrason
Webseite Hanno Hauenstein: https://hannohauenstein.com
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