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Ausgesprochen interessant

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Ausgesprochen interessant ist ein Podcast über Linguistik, weil ich einfach gerne über Sprache spreche.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 25 - Onomastik (Namenkunde)

08.08.2026

Einführung in die Onomastik

In dieser Episode wird das Thema Onomastik, die Wissenschaft der Namenkunde, vorgestellt. Es wird erläutert, dass Namen sich anders verhalten als andere Wortarten und warum ein eigener Fachbereich in der Linguistik dafür notwendig ist.

Etymologie des Wortes 'wenig'

Die Etymologie des Adverbs 'wenig' wird besprochen, das seinen Ursprung im Althochdeutschen als 'Wenag' hat und ursprünglich 'beweinenswert' bedeutete.

Eigenheiten von Namen

Namen haben keine Semantik, was sie von anderen Wortarten unterscheidet. Es wird erklärt, dass Eigennamen, wie 'Verena' oder 'Berlin', spezifische Individuen bezeichnen, während Appellativa, wie 'Katze', Gruppen von ähnlichen Objekten beschreiben.

Unterscheidung zwischen Appellativa und Eigennamen

Die Unterschiede zwischen Appellativa und Eigennamen werden vertieft, wobei hervorgehoben wird, dass Eigennamen keine Pluralformen haben und die Assoziationen, die Namen hervorrufen, kulturell geprägt sind.

Intention und Extension

Die Begriffe Intention und Extension werden erklärt, wobei Intention den begrifflichen Inhalt und Extension die Menge der Dinge beschreibt, auf die sich ein sprachlicher Ausdruck bezieht.

Übersetzbarkeit von Namen

Namen sind oft schwer zu übersetzen. Während es verschiedene sprachliche Formen für einige Namen gibt, bleiben viele Namen in ihrer Originalform, selbst in anderen Sprachen.

Grammatische Eigenschaften von Namen

Namen verhalten sich grammatisch anders als Appellativa. Beispielsweise erhalten sie in bestimmten Kontexten spezielle Endungen, und es gibt Unterschiede in der Schreibung und Lautung.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit dem Hinweis, dass Onomastik ein weitreichendes Thema ist, das in zukünftigen Folgen weiter vertieft werden soll.

Einführung in die Onomastik

In dieser Episode wird das Thema Onomastik, die Wissenschaft der Namenkunde, vorgestellt. Es wird erläutert, dass Namen sich anders verhalten als andere Wortarten und warum ein eigener Fachbereich in der Linguistik dafür notwendig ist.

Etymologie des Wortes 'wenig'

Die Etymologie des Adverbs 'wenig' wird besprochen, das seinen Ursprung im Althochdeutschen als 'Wenag' hat und ursprünglich 'beweinenswert' bedeutete.

Eigenheiten von Namen

Namen haben keine Semantik, was sie von anderen Wortarten unterscheidet. Es wird erklärt, dass Eigennamen, wie 'Verena' oder 'Berlin', spezifische Individuen bezeichnen, während Appellativa, wie 'Katze', Gruppen von ähnlichen Objekten beschreiben.

Unterscheidung zwischen Appellativa und Eigennamen

Die Unterschiede zwischen Appellativa und Eigennamen werden vertieft, wobei hervorgehoben wird, dass Eigennamen keine Pluralformen haben und die Assoziationen, die Namen hervorrufen, kulturell geprägt sind.

Intention und Extension

Die Begriffe Intention und Extension werden erklärt, wobei Intention den begrifflichen Inhalt und Extension die Menge der Dinge beschreibt, auf die sich ein sprachlicher Ausdruck bezieht.

Übersetzbarkeit von Namen

Namen sind oft schwer zu übersetzen. Während es verschiedene sprachliche Formen für einige Namen gibt, bleiben viele Namen in ihrer Originalform, selbst in anderen Sprachen.

Grammatische Eigenschaften von Namen

Namen verhalten sich grammatisch anders als Appellativa. Beispielsweise erhalten sie in bestimmten Kontexten spezielle Endungen, und es gibt Unterschiede in der Schreibung und Lautung.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit dem Hinweis, dass Onomastik ein weitreichendes Thema ist, das in zukünftigen Folgen weiter vertieft werden soll.

Folge 24 - Verwandtschaftssysteme

17.02.2026

Etymologie der Woche

In dieser Episode wird das Wort "klein" thematisiert, das seit dem 8. Jahrhundert in verschiedenen Formen existiert. Die Bedeutung hat sich über die Jahre gewandelt, und es wird erklärt, dass das Wort ursprünglich auch mit "zierlich" und "sauber" assoziiert wurde. Der Unterschied zwischen den Begriffen wird aufgezeigt.

Verwandtschaftssysteme

Das Hauptthema der Episode sind Verwandtschaftssysteme, die eine Schnittstelle zwischen Linguistik und Kulturanthropologie darstellen. Die Gastgeberin, Verena, beschreibt verschiedene Systeme, die die Benennung von Verwandten in unterschiedlichen Kulturen regeln. Sie erklärt, dass es verschiedene Strategien gibt, die sich in sechs Hauptsysteme unterteilen lassen, basierend auf den Arbeiten des Ethnologen George Peter Murdoch.

Das Eskimo-System

Das Eskimo-System, das auch im Deutschen zu finden ist, unterscheidet Verwandte nach Geschlecht, bietet jedoch keine Unterscheidung zwischen mütterlicher und väterlicher Seite. Verena diskutiert, wie diese Begriffe in anderen Sprachen variieren können.

Das Hawaii-System

Im Hawaii-System hingegen werden Verwandte nur nach Geschlecht und Generation bezeichnet. Alle männlichen Verwandten der vorhergehenden Generation werden als "Vater" und alle weiblichen als "Mutter" angesprochen, was die sprachliche Differenzierung minimiert.

Das sudanesische System

Das sudanesische System zeichnet sich durch spezifische Bezeichnungen für verschiedene Verwandtschaftsgrade aus und ist in patrilinearen Gesellschaften verbreitet. Hier werden Geschwister und deren Kinder klar voneinander unterschieden.

Omaha- und Crow-System

Das Omaha-System fasst verwandte Geschlechter zusammen und unterscheidet zwischen mütterlicher und väterlicher Seite, während das Crow-System in matrilinearen Kulturen verwendet wird, wo ebenfalls verschiedene Bezeichnungen für Verwandte existieren, jedoch in umgekehrter Logik.

Irokesensystem

Das Irokesensystem bündelt sowohl kreuzverwandte als auch parallel verwandte Cousins und Cousinen, wobei soziale Regeln für Eheschließungen zwischen diesen Gruppen bestehen.

Soziale Bedeutung und kulturelle Unterschiede

Abschließend wird besprochen, wie unterschiedliche Kulturen ihre sozialen Strukturen und Verpflichtungen regeln. Die Rolle von Familienstrukturen wird in Bezug auf wirtschaftliche und soziale Beziehungen hervorgehoben. Verena schließt mit der Anmerkung, dass diese Systeme nur Idealtypen darstellen und in der Realität viele Variationen existieren.

Etymologie der Woche

In dieser Episode wird das Wort "klein" thematisiert, das seit dem 8. Jahrhundert in verschiedenen Formen existiert. Die Bedeutung hat sich über die Jahre gewandelt, und es wird erklärt, dass das Wort ursprünglich auch mit "zierlich" und "sauber" assoziiert wurde. Der Unterschied zwischen den Begriffen wird aufgezeigt.

Verwandtschaftssysteme

Das Hauptthema der Episode sind Verwandtschaftssysteme, die eine Schnittstelle zwischen Linguistik und Kulturanthropologie darstellen. Die Gastgeberin, Verena, beschreibt verschiedene Systeme, die die Benennung von Verwandten in unterschiedlichen Kulturen regeln. Sie erklärt, dass es verschiedene Strategien gibt, die sich in sechs Hauptsysteme unterteilen lassen, basierend auf den Arbeiten des Ethnologen George Peter Murdoch.

Das Eskimo-System

Das Eskimo-System, das auch im Deutschen zu finden ist, unterscheidet Verwandte nach Geschlecht, bietet jedoch keine Unterscheidung zwischen mütterlicher und väterlicher Seite. Verena diskutiert, wie diese Begriffe in anderen Sprachen variieren können.

Das Hawaii-System

Im Hawaii-System hingegen werden Verwandte nur nach Geschlecht und Generation bezeichnet. Alle männlichen Verwandten der vorhergehenden Generation werden als "Vater" und alle weiblichen als "Mutter" angesprochen, was die sprachliche Differenzierung minimiert.

Das sudanesische System

Das sudanesische System zeichnet sich durch spezifische Bezeichnungen für verschiedene Verwandtschaftsgrade aus und ist in patrilinearen Gesellschaften verbreitet. Hier werden Geschwister und deren Kinder klar voneinander unterschieden.

Omaha- und Crow-System

Das Omaha-System fasst verwandte Geschlechter zusammen und unterscheidet zwischen mütterlicher und väterlicher Seite, während das Crow-System in matrilinearen Kulturen verwendet wird, wo ebenfalls verschiedene Bezeichnungen für Verwandte existieren, jedoch in umgekehrter Logik.

Irokesensystem

Das Irokesensystem bündelt sowohl kreuzverwandte als auch parallel verwandte Cousins und Cousinen, wobei soziale Regeln für Eheschließungen zwischen diesen Gruppen bestehen.

Soziale Bedeutung und kulturelle Unterschiede

Abschließend wird besprochen, wie unterschiedliche Kulturen ihre sozialen Strukturen und Verpflichtungen regeln. Die Rolle von Familienstrukturen wird in Bezug auf wirtschaftliche und soziale Beziehungen hervorgehoben. Verena schließt mit der Anmerkung, dass diese Systeme nur Idealtypen darstellen und in der Realität viele Variationen existieren.

Folge 23 - Modus und Modalität

18.11.2025

Einleitung

In dieser Episode werden Modus und Modalität in der Sprachwissenschaft behandelt. Die Moderatorin Verena erwähnt, dass sie während der Aufnahme von ihren Katzen abgelenkt wird, was jedoch keinen Einfluss auf das Thema hat.

Etymologie des Wortes "süß"

Verena erklärt die Herkunft des Adjektivs "süß", das seit dem 8. Jahrhundert bekannt ist. Die Entwicklung des Wortes wird von den germanischen Wurzeln bis hin zu indogermanischen Ursprüngen nachverfolgt.

Modus in der Grammatik

Der Modus ist eine der TAM-Kategorien (Tempos, Aspect, Modus) und beschreibt die Art und Weise, wie Aussagen getroffen werden. Im Deutschen gibt es drei Modi: Indikativ (reale Aussagen), Konjunktiv (Unsicherheiten oder indirekte Rede) und Imperativ (Befehle).

Modi in anderen Sprachen

Verena vergleicht den deutschen Konjunktiv mit dem französischen Subjunktiv und anderen romanischen Sprachen. Zudem werden verschiedene Modi wie Optativ und Potentialis in anderen Sprachen aufgeführt.

Modalität und ihre Ausdrücke

Modalität bezieht sich darauf, wie Einstellungen und Wahrscheinlichkeiten durch Sprache ausgedrückt werden. Hierbei werden Modalverben und Modalpartikeln als wichtige Komponenten hervorgehoben.

Kategorisierung von Modalitäten

Es werden verschiedene Arten von Modalitäten vorgestellt: deontische Modalität (Gesetze und Regeln), buletische Modalität (Wünsche), epistemische Modalität (Wissen und Wahrscheinlichkeit) und evaluative Modalität (Wertungen).

Abschluss und Ausblick

Verena schließt die Episode mit einem Überblick über die Komplexität von Modus und Modalität und regt dazu an, das Thema weiter zu erkunden. Außerdem lädt sie die Zuhörer ein, den Podcast zu bewerten und weiterzuempfehlen.

Einleitung

In dieser Episode werden Modus und Modalität in der Sprachwissenschaft behandelt. Die Moderatorin Verena erwähnt, dass sie während der Aufnahme von ihren Katzen abgelenkt wird, was jedoch keinen Einfluss auf das Thema hat.

Etymologie des Wortes "süß"

Verena erklärt die Herkunft des Adjektivs "süß", das seit dem 8. Jahrhundert bekannt ist. Die Entwicklung des Wortes wird von den germanischen Wurzeln bis hin zu indogermanischen Ursprüngen nachverfolgt.

Modus in der Grammatik

Der Modus ist eine der TAM-Kategorien (Tempos, Aspect, Modus) und beschreibt die Art und Weise, wie Aussagen getroffen werden. Im Deutschen gibt es drei Modi: Indikativ (reale Aussagen), Konjunktiv (Unsicherheiten oder indirekte Rede) und Imperativ (Befehle).

Modi in anderen Sprachen

Verena vergleicht den deutschen Konjunktiv mit dem französischen Subjunktiv und anderen romanischen Sprachen. Zudem werden verschiedene Modi wie Optativ und Potentialis in anderen Sprachen aufgeführt.

Modalität und ihre Ausdrücke

Modalität bezieht sich darauf, wie Einstellungen und Wahrscheinlichkeiten durch Sprache ausgedrückt werden. Hierbei werden Modalverben und Modalpartikeln als wichtige Komponenten hervorgehoben.

Kategorisierung von Modalitäten

Es werden verschiedene Arten von Modalitäten vorgestellt: deontische Modalität (Gesetze und Regeln), buletische Modalität (Wünsche), epistemische Modalität (Wissen und Wahrscheinlichkeit) und evaluative Modalität (Wertungen).

Abschluss und Ausblick

Verena schließt die Episode mit einem Überblick über die Komplexität von Modus und Modalität und regt dazu an, das Thema weiter zu erkunden. Außerdem lädt sie die Zuhörer ein, den Podcast zu bewerten und weiterzuempfehlen.