Verkehrsfunk - Der Podcast powered by VERKEHRSKOLLEG
Podcast
de

Verkehrsfunk - Der Podcast powered by VERKEHRSKOLLEG

Verkehrskolleg Leverkusen

Beschreibung

Tatjana Contzen vom Verkehrskolleg präsentiert sich in dieser Podcastreihe als Navi für angehende Fahrlererinnen und Fahrlehrer und serviert alle für die Ausbildung relevanten Themen auf informative, kompetente aber vor allem interessante Art und Weise.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

VF-TALK "Seminaristik: Das volle Programm von ASF und FES" mit Sebastian Contzen

26.06.2026

Einführung in die Seminaristik

In dieser Episode wird das Thema Seminaristik, insbesondere die Aufbau-Seminare für Fahranfänger (ASF) und die ehemaligen Aufbauseminare (ASP) behandelt. Die Gastgeber, Tatjana und Sebastian Konzen, diskutieren den Werdegang und die Unterschiede zwischen ASF und ASP sowie deren Entwicklung im Laufe der Jahre.

Was ist ASF?

ASF steht für Aufbau-Seminare für Fahranfänger und wurde 1986 eingeführt, um die Unfallzahlen bei jungen Fahrern zu reduzieren. Ziel ist es, risikobewusste Einstellungen im Straßenverkehr zu fördern und das Verhalten von Fahranfängern zu schulen.

Unterschiede zwischen ASF und ASP

Im Vergleich zu ASP, das als weniger anstrengend empfunden wird, ist ASF intensiver, da die Teilnehmer oft weniger Erfahrung im Straßenverkehr haben. Die Diskussion hebt hervor, dass die Umsetzung von Verkehrsregeln bei jungen Fahrern oft problematisch ist.

Inhalte des ASF-Programms

Das ASF-Programm besteht aus mehreren Sitzungen, in denen die Teilnehmer sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Fahrproben absolvieren. Die Seminarleiter sollen dabei eine zurückhaltende Rolle einnehmen, um den Austausch unter den Teilnehmern zu fördern.

FES - Das Vereignungsseminar

Das FES (Vereignungsseminar) hat ASP abgelöst und ist in zwei Teile gegliedert: einen verkehrspädagogischen und einen verkehrspsychologischen Teil. Hierbei wird sowohl Wissen vermittelt als auch an der Einstellung der Teilnehmer gearbeitet.

Statistiken und Zielgruppen

In der Diskussion werden Statistiken zur Teilnahme an ASF-Seminaren vorgestellt, wobei ein höherer Anteil männlicher Teilnehmer festgestellt wird. Die Gastgeber reflektieren auch über die Motivation der Teilnehmer und die Notwendigkeit, präventiv zu arbeiten.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Episode schließt mit Informationen zu Fortbildungsmöglichkeiten für Seminarleiter und den laufenden Reformen im Bereich der Verkehrssicherheit. Die Gastgeber ermutigen Interessierte, sich über die Möglichkeiten zur Seminarteilnahme zu informieren.

Einführung in die Seminaristik

In dieser Episode wird das Thema Seminaristik, insbesondere die Aufbau-Seminare für Fahranfänger (ASF) und die ehemaligen Aufbauseminare (ASP) behandelt. Die Gastgeber, Tatjana und Sebastian Konzen, diskutieren den Werdegang und die Unterschiede zwischen ASF und ASP sowie deren Entwicklung im Laufe der Jahre.

Was ist ASF?

ASF steht für Aufbau-Seminare für Fahranfänger und wurde 1986 eingeführt, um die Unfallzahlen bei jungen Fahrern zu reduzieren. Ziel ist es, risikobewusste Einstellungen im Straßenverkehr zu fördern und das Verhalten von Fahranfängern zu schulen.

Unterschiede zwischen ASF und ASP

Im Vergleich zu ASP, das als weniger anstrengend empfunden wird, ist ASF intensiver, da die Teilnehmer oft weniger Erfahrung im Straßenverkehr haben. Die Diskussion hebt hervor, dass die Umsetzung von Verkehrsregeln bei jungen Fahrern oft problematisch ist.

Inhalte des ASF-Programms

Das ASF-Programm besteht aus mehreren Sitzungen, in denen die Teilnehmer sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Fahrproben absolvieren. Die Seminarleiter sollen dabei eine zurückhaltende Rolle einnehmen, um den Austausch unter den Teilnehmern zu fördern.

FES - Das Vereignungsseminar

Das FES (Vereignungsseminar) hat ASP abgelöst und ist in zwei Teile gegliedert: einen verkehrspädagogischen und einen verkehrspsychologischen Teil. Hierbei wird sowohl Wissen vermittelt als auch an der Einstellung der Teilnehmer gearbeitet.

Statistiken und Zielgruppen

In der Diskussion werden Statistiken zur Teilnahme an ASF-Seminaren vorgestellt, wobei ein höherer Anteil männlicher Teilnehmer festgestellt wird. Die Gastgeber reflektieren auch über die Motivation der Teilnehmer und die Notwendigkeit, präventiv zu arbeiten.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Episode schließt mit Informationen zu Fortbildungsmöglichkeiten für Seminarleiter und den laufenden Reformen im Bereich der Verkehrssicherheit. Die Gastgeber ermutigen Interessierte, sich über die Möglichkeiten zur Seminarteilnahme zu informieren.

VF-TALK "Die geplante Reform zur Fahrausbildung im Überblick" mit Sebastian Contzen

15.06.2026

Einführung in die Reform zur Fahrausbildung

Im Podcast wird ein Entwurf zur Reform der Fahrausbildung besprochen, der noch kein Gesetz ist. Die beiden Moderatoren, Tatjana und Sebastian, möchten eine sachliche Perspektive auf die Änderungen geben, die die zukünftige Führerscheinausbildung betreffen werden.

Struktur der Reform

Der Entwurf umfasst über 200 Seiten und behandelt zahlreiche Aspekte, darunter die Antragstellung für die Fahrerlaubnis und die Änderungen in der theoretischen und praktischen Ausbildung. Es wird erwartet, dass die Reform die Rolle der Fahrschulen verändert, insbesondere durch den Wegfall des Fahrschulzwangs.

Änderungen in der Ausbildung

Die Reform sieht vor, dass Bewerber direkt beim Straßenverkehrsamt Beratung erhalten können, was die bisherigen Abläufe grundlegend ändert. Zudem wird das Konzept des theoretischen Wissenserwerbs flexibilisiert, sodass Präsenzunterricht, Wochenendseminare oder asynchrone Lernmethoden über Apps möglich sind.

Prüfungsverfahren

Die theoretische Prüfung wird reformiert, wobei Fragen zu Vorfahrt und Gefahrenlehre nun strenger gewichtet werden. Zudem wird die praktische Prüfung in ihrer Dauer reduziert, jedoch sollen die Anforderungen gleich bleiben. Es wird auch über mögliche Simulatoren als Ausbildungswerkzeuge diskutiert.

Laienausbildung und neue Prüfungsanforderungen

Ein neuer Ansatz ist die Laienausbildung, bei der Angehörige als Fahrpraxisanleiter fungieren dürfen, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Die Ausbildung und die Dokumentation der Fortschritte müssen sorgfältig durchgeführt werden, um rechtliche Risiken zu vermeiden.

Ausblick und Fazit

Die Teilnehmenden betonen die Notwendigkeit, die Entwicklungen im Gesetzgebungsverfahren genau zu verfolgen und sich entsprechend vorzubereiten. Die Reform könnte sowohl Herausforderungen als auch Chancen für Fahrschulen mit sich bringen. Die Moderatoren ermutigen, kreativ zu denken und sich auf die Veränderungen einzustellen.

Einführung in die Reform zur Fahrausbildung

Im Podcast wird ein Entwurf zur Reform der Fahrausbildung besprochen, der noch kein Gesetz ist. Die beiden Moderatoren, Tatjana und Sebastian, möchten eine sachliche Perspektive auf die Änderungen geben, die die zukünftige Führerscheinausbildung betreffen werden.

Struktur der Reform

Der Entwurf umfasst über 200 Seiten und behandelt zahlreiche Aspekte, darunter die Antragstellung für die Fahrerlaubnis und die Änderungen in der theoretischen und praktischen Ausbildung. Es wird erwartet, dass die Reform die Rolle der Fahrschulen verändert, insbesondere durch den Wegfall des Fahrschulzwangs.

Änderungen in der Ausbildung

Die Reform sieht vor, dass Bewerber direkt beim Straßenverkehrsamt Beratung erhalten können, was die bisherigen Abläufe grundlegend ändert. Zudem wird das Konzept des theoretischen Wissenserwerbs flexibilisiert, sodass Präsenzunterricht, Wochenendseminare oder asynchrone Lernmethoden über Apps möglich sind.

Prüfungsverfahren

Die theoretische Prüfung wird reformiert, wobei Fragen zu Vorfahrt und Gefahrenlehre nun strenger gewichtet werden. Zudem wird die praktische Prüfung in ihrer Dauer reduziert, jedoch sollen die Anforderungen gleich bleiben. Es wird auch über mögliche Simulatoren als Ausbildungswerkzeuge diskutiert.

Laienausbildung und neue Prüfungsanforderungen

Ein neuer Ansatz ist die Laienausbildung, bei der Angehörige als Fahrpraxisanleiter fungieren dürfen, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Die Ausbildung und die Dokumentation der Fortschritte müssen sorgfältig durchgeführt werden, um rechtliche Risiken zu vermeiden.

Ausblick und Fazit

Die Teilnehmenden betonen die Notwendigkeit, die Entwicklungen im Gesetzgebungsverfahren genau zu verfolgen und sich entsprechend vorzubereiten. Die Reform könnte sowohl Herausforderungen als auch Chancen für Fahrschulen mit sich bringen. Die Moderatoren ermutigen, kreativ zu denken und sich auf die Veränderungen einzustellen.

VF-TALK "Gesetzgebungsverfahren - Wie läuft das eigentlich ab?" mit Sebastian Contzen

08.06.2026

Verständnis des Gesetzes und dessen Entstehung

Das Gespräch beleuchtet, wie Gesetze das Zusammenleben regeln und warum es hilfreich ist, zu verstehen, wie Gesetzgebung abläuft. Es wird betont, dass Kenntnisse über das System Missverständnisse verringern und Perspektiven auf politische Entscheidungen schärfen können, ohne dabei normative Bewertungen vorzunehmen.

Der Weg eines Gesetzes: Schritte von der Initiative bis zum Inkrafttreten

Es wird der klassische Ablauf beschrieben: Kabinettsbeschluss, Referentenentwurf, Einbringung durch Bundesregierung, Beratung im Bundestag und Bundesrat, ggf. Vermittlungsausschuss, dritte Lesung und Unterzeichnung durch Bundesregierung und Bundespräsident. Anschließend folgt Veröffentlichung und Inkrafttreten, oft mit einem konkreten Datum.

Gesetz vs. Verordnung: Unterschiede, Kommentare und Interpretationen

Es wird erläutert, dass Grundgesetz, Gesetze und Verordnungen verschiedene Ebenen der Regelung bilden. Verordnungen ermöglichen Flexibilität, Kommentare liefern Auslegungen, und Analogiedebatten zeigen, wie unklaren Fällen dennoch Orientierung gegeben wird. Beispiel BF19 zeigt, wie Begriffe im Praxisalltag interpretiert werden können.

Praktische Relevanz für Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer

Die Diskussion verbindet Theorie mit Praxis: Reformen betreffen Fahrerlaubnisse, Kosten und Ausbildungsregularien; EU-Richtlinien harmonisieren Kernelemente, während lokale Beteiligung und Verständnis des Prozesses auch für die Prüfungsvorbereitung hilfreich sind. Der Fokus liegt auf transparenteren Prozessen und informierter Mitgestaltung ohne Werbe- oder Handlungshinweise.

Verständnis des Gesetzes und dessen Entstehung

Das Gespräch beleuchtet, wie Gesetze das Zusammenleben regeln und warum es hilfreich ist, zu verstehen, wie Gesetzgebung abläuft. Es wird betont, dass Kenntnisse über das System Missverständnisse verringern und Perspektiven auf politische Entscheidungen schärfen können, ohne dabei normative Bewertungen vorzunehmen.

Der Weg eines Gesetzes: Schritte von der Initiative bis zum Inkrafttreten

Es wird der klassische Ablauf beschrieben: Kabinettsbeschluss, Referentenentwurf, Einbringung durch Bundesregierung, Beratung im Bundestag und Bundesrat, ggf. Vermittlungsausschuss, dritte Lesung und Unterzeichnung durch Bundesregierung und Bundespräsident. Anschließend folgt Veröffentlichung und Inkrafttreten, oft mit einem konkreten Datum.

Gesetz vs. Verordnung: Unterschiede, Kommentare und Interpretationen

Es wird erläutert, dass Grundgesetz, Gesetze und Verordnungen verschiedene Ebenen der Regelung bilden. Verordnungen ermöglichen Flexibilität, Kommentare liefern Auslegungen, und Analogiedebatten zeigen, wie unklaren Fällen dennoch Orientierung gegeben wird. Beispiel BF19 zeigt, wie Begriffe im Praxisalltag interpretiert werden können.

Praktische Relevanz für Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer

Die Diskussion verbindet Theorie mit Praxis: Reformen betreffen Fahrerlaubnisse, Kosten und Ausbildungsregularien; EU-Richtlinien harmonisieren Kernelemente, während lokale Beteiligung und Verständnis des Prozesses auch für die Prüfungsvorbereitung hilfreich sind. Der Fokus liegt auf transparenteren Prozessen und informierter Mitgestaltung ohne Werbe- oder Handlungshinweise.