amPUNKT
Podcast
de

amPUNKT

SoundCloud Feeds

Beschreibung

Das NEOS Lab, die Parteiakademie der NEOS, schafft Raum für politische Entfaltung, um neue Lösungen für eine neue Politik zu entwickeln. Hier werden Talente entdeckt, Persönlichkeiten gefördert und Skills trainiert. Unser politischer Ansatz beruht auf Innovation und Partizipation und lädt zu kritischem Denken, selbstbestimmtem Lernen und offenem Diskurs ein. Das NEOS Lab ist für die gesamte Organisation das Herzstück in der politischen Aus- und Weiterbildung, die Drehscheibe im Wissens-Bereich und als offenes Labor Begegnungsplattform für interessierte Bürger_innen.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Der ORF-Stiftungsrat auf dem Prüfstand: Reform oder Abschaffung?

29.06.2026

Einführung in das Thema

Im Rahmen des ORF-Zukunftsdialogs diskutieren Helga Pattat-Drexler, Henrike Brandstötter und Markus Bösch über den ORF-Stiftungsrat und die Notwendigkeit von Reformen oder einer Abschaffung des Gremiums.

Der Stiftungsrat des ORF

Markus Bösch erklärt die Aufgaben und die Verantwortung des Stiftungsrats, der 35 Mitglieder umfasst und dem Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft ähnelt. Er kritisiert die politische Einflussnahme und die unklare Funktion vieler Mitglieder, was zu Problemen innerhalb des Gremiums führt.

Notwendigkeit eines professionellen Aufsichtsrats

Henrike Brandstötter plädiert für die Einführung eines kleineren, professionellen Aufsichtsrats, der aus kompetenten Mitgliedern besteht, um das Vertrauen in den ORF zu stärken und Missstände zu beseitigen.

Problematik der parteipolitischen Besetzung

Beide Sprecher betonen, dass die parteipolitische Besetzung des Stiftungsrats eine Herausforderung darstellt, jedoch nicht das alleinige Problem ist. Die historisch gewachsene Struktur führt zu Missständen innerhalb des ORF.

Reformvorschläge und Zukunftsperspektiven

Im Gespräch wird ein verkleinerter Stiftungsrat mit 9 Mitgliedern gefordert, der die Interessen der Bürger besser repräsentiert. Es wird auch betont, dass der ORF sich stärker auf die Bedürfnisse des Publikums konzentrieren sollte.

Erwartungen an den neuen Generaldirektor

Die Erwartungen an Clemens Pick, den neuen Generaldirektor, umfassen die Auswahl kompetenter Direktoren und den Wandel der Unternehmenskultur, um den ORF zukunftsfähig zu machen.

Einführung in das Thema

Im Rahmen des ORF-Zukunftsdialogs diskutieren Helga Pattat-Drexler, Henrike Brandstötter und Markus Bösch über den ORF-Stiftungsrat und die Notwendigkeit von Reformen oder einer Abschaffung des Gremiums.

Der Stiftungsrat des ORF

Markus Bösch erklärt die Aufgaben und die Verantwortung des Stiftungsrats, der 35 Mitglieder umfasst und dem Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft ähnelt. Er kritisiert die politische Einflussnahme und die unklare Funktion vieler Mitglieder, was zu Problemen innerhalb des Gremiums führt.

Notwendigkeit eines professionellen Aufsichtsrats

Henrike Brandstötter plädiert für die Einführung eines kleineren, professionellen Aufsichtsrats, der aus kompetenten Mitgliedern besteht, um das Vertrauen in den ORF zu stärken und Missstände zu beseitigen.

Problematik der parteipolitischen Besetzung

Beide Sprecher betonen, dass die parteipolitische Besetzung des Stiftungsrats eine Herausforderung darstellt, jedoch nicht das alleinige Problem ist. Die historisch gewachsene Struktur führt zu Missständen innerhalb des ORF.

Reformvorschläge und Zukunftsperspektiven

Im Gespräch wird ein verkleinerter Stiftungsrat mit 9 Mitgliedern gefordert, der die Interessen der Bürger besser repräsentiert. Es wird auch betont, dass der ORF sich stärker auf die Bedürfnisse des Publikums konzentrieren sollte.

Erwartungen an den neuen Generaldirektor

Die Erwartungen an Clemens Pick, den neuen Generaldirektor, umfassen die Auswahl kompetenter Direktoren und den Wandel der Unternehmenskultur, um den ORF zukunftsfähig zu machen.

NEOS Lab Gemeindetage 2026 - Was bedeutet Denkmalschutz? Ein Gespräch mit Daniel Resch

15.06.2026

Einführung in den Denkmalschutz

Der Podcast thematisiert den Denkmalschutz und dessen Bedeutung für die Baukultur, Ortskernbelebung und Stadtentwicklung. Diskutiert werden die Herausforderungen, die Denkmalschutz für Sanierungen und Neunutzungen mit sich bringt, sowie die Notwendigkeit, eine Balance zwischen Erhalt und Weiterentwicklung zu finden.

Daniel Resch: Der Experte für Denkmalschutz

Daniel Resch, Landeskonservator für Oberösterreich, erläutert seine Rolle im Denkmalschutz und dessen historische Wurzeln. Er beschreibt den Denkmalschutz als eine Behörde, die sich mit der Erhaltung kulturell und historisch wertvoller Objekte befasst und die gesetzliche Grundlage seit 1923.

Unterschied zwischen Denkmalschutz und Ortsbildschutz

Resch erklärt den Unterschied zwischen Denkmalschutz und Ortsbildschutz. Während Denkmalschutz objektgebunden ist und sich auf den Erhalt einzelner Gebäude konzentriert, befasst sich der Ortsbildschutz mit der Gestaltung des gesamten Ortsbildes.

Veränderungen und Herausforderungen im Denkmalschutz

Der Denkmalschutz steht oft in der Kritik, als Hindernis für Veränderungen wahrgenommen zu werden. Resch betont, dass Veränderungen im Denkmalschutz nicht nur erlaubt, sondern gesetzlich verankert sind. Es geht darum, die richtigen Lösungen für neue Funktionen in historischen Gebäuden zu finden.

Öffentliche Wahrnehmung und Identität

Denkmalschutz hat auch eine gesellschaftliche Dimension. Das Bewusstsein für den Wert historischer Gebäude und deren Einfluss auf die Identität einer Gemeinde wird thematisiert. Resch appelliert an die Bürger, sich aktiv mit ihrem kulturellen Erbe auseinanderzusetzen und es zu schätzen.

Fazit und Ausblick

Die Diskussion schließt mit dem Aufruf, den Denkmalschutz als Chance zur Identitätsstiftung und zur Verbindung von Geschichte und Gegenwart zu sehen. Resch wünscht sich mehr Verständnis und Flexibilität in der Politik, um den Denkmalschutz in eine positive Richtung zu entwickeln.

Einführung in den Denkmalschutz

Der Podcast thematisiert den Denkmalschutz und dessen Bedeutung für die Baukultur, Ortskernbelebung und Stadtentwicklung. Diskutiert werden die Herausforderungen, die Denkmalschutz für Sanierungen und Neunutzungen mit sich bringt, sowie die Notwendigkeit, eine Balance zwischen Erhalt und Weiterentwicklung zu finden.

Daniel Resch: Der Experte für Denkmalschutz

Daniel Resch, Landeskonservator für Oberösterreich, erläutert seine Rolle im Denkmalschutz und dessen historische Wurzeln. Er beschreibt den Denkmalschutz als eine Behörde, die sich mit der Erhaltung kulturell und historisch wertvoller Objekte befasst und die gesetzliche Grundlage seit 1923.

Unterschied zwischen Denkmalschutz und Ortsbildschutz

Resch erklärt den Unterschied zwischen Denkmalschutz und Ortsbildschutz. Während Denkmalschutz objektgebunden ist und sich auf den Erhalt einzelner Gebäude konzentriert, befasst sich der Ortsbildschutz mit der Gestaltung des gesamten Ortsbildes.

Veränderungen und Herausforderungen im Denkmalschutz

Der Denkmalschutz steht oft in der Kritik, als Hindernis für Veränderungen wahrgenommen zu werden. Resch betont, dass Veränderungen im Denkmalschutz nicht nur erlaubt, sondern gesetzlich verankert sind. Es geht darum, die richtigen Lösungen für neue Funktionen in historischen Gebäuden zu finden.

Öffentliche Wahrnehmung und Identität

Denkmalschutz hat auch eine gesellschaftliche Dimension. Das Bewusstsein für den Wert historischer Gebäude und deren Einfluss auf die Identität einer Gemeinde wird thematisiert. Resch appelliert an die Bürger, sich aktiv mit ihrem kulturellen Erbe auseinanderzusetzen und es zu schätzen.

Fazit und Ausblick

Die Diskussion schließt mit dem Aufruf, den Denkmalschutz als Chance zur Identitätsstiftung und zur Verbindung von Geschichte und Gegenwart zu sehen. Resch wünscht sich mehr Verständnis und Flexibilität in der Politik, um den Denkmalschutz in eine positive Richtung zu entwickeln.

NEOS Lab Gemeindetage 2026 - Was ist Baukultur? Ein Gespräch mit Elisabeth Leitner

24.04.2026

Baukultur als umfassende Lebenswelt

Baukultur bedeutet hochwertige Gestaltung der Lebensumwelt durch Kombination von Prozessen, Instrumenten und Endergebnissen. Sie verbindet Objekte, soziale Räume, Infrastruktur und Kulturlandschaften. Gute Baukultur schafft Orte, an denen sich Menschen wohlfühlen und gut miteinander leben. Sie geht über einzelne Bauwerke hinaus und umfasst das Wie des Gestaltens genauso wie das Was des Endergebnisses.

Prozessbegleitung und Teilhabe in Gemeinden

Wichtig ist der Prozess: Beteiligung, Transparenz und klare Verantwortlichkeiten. Bürgerinnen sollen informiert werden, damit Entscheidungen nachvollzogen werden können. Prozessbegleitung hilft, Interessen abzugleichen, Erwartungen zu klären und gemeinsam Ziele zu definieren. Rückmeldungen aus der Bevölkerung werden genutzt, um Entscheidungen zu legitimieren, ohne alle Wünsche zu erfüllen, und so Räume zuträglich zu gestalten.

Strukturen, Vernetzung und Lehre in Österreich

In Österreich wird Baukultur vernetzt umgesetzt: Baukulturverantwortliche in Bundesländern arbeiten zusammen, Lehrgänge verbinden politische, Verwaltung- und Planungsebenen, und Exkursionen vermitteln Praxisnähe. Wissen wird geteilt, indem Vorträge, Ausstellungen und Filme zugänglich gemacht werden. Praxiserfahrung vor Ort durch Stakeholderinnen stärkt das Verständnis, damit Entscheidungen lebensnah und qualitätsvoll getroffen werden.

Leerstand, Ortskernbelebung und Praxisimpulse

Leerstandsanalyse wird als Potenzial erkannt, nicht als Problem. Lokales Handeln beginnt mit konkreten Beobachtungen, Übersichten und kleinen Veranstaltungen vor Ort, bei Eigentümerinnen und Bewohnern. Projekte können schrittweise entstehen, etwa durch Horasmus-Studierende oder projektbezogene Initiativen. Ziel ist eine lebenswerte Ortsmitte, verbunden mit regionaler Wertschöpfung, partizipativem Austausch und kohärenter Langzeitentwicklung.

Baukultur als umfassende Lebenswelt

Baukultur bedeutet hochwertige Gestaltung der Lebensumwelt durch Kombination von Prozessen, Instrumenten und Endergebnissen. Sie verbindet Objekte, soziale Räume, Infrastruktur und Kulturlandschaften. Gute Baukultur schafft Orte, an denen sich Menschen wohlfühlen und gut miteinander leben. Sie geht über einzelne Bauwerke hinaus und umfasst das Wie des Gestaltens genauso wie das Was des Endergebnisses.

Prozessbegleitung und Teilhabe in Gemeinden

Wichtig ist der Prozess: Beteiligung, Transparenz und klare Verantwortlichkeiten. Bürgerinnen sollen informiert werden, damit Entscheidungen nachvollzogen werden können. Prozessbegleitung hilft, Interessen abzugleichen, Erwartungen zu klären und gemeinsam Ziele zu definieren. Rückmeldungen aus der Bevölkerung werden genutzt, um Entscheidungen zu legitimieren, ohne alle Wünsche zu erfüllen, und so Räume zuträglich zu gestalten.

Strukturen, Vernetzung und Lehre in Österreich

In Österreich wird Baukultur vernetzt umgesetzt: Baukulturverantwortliche in Bundesländern arbeiten zusammen, Lehrgänge verbinden politische, Verwaltung- und Planungsebenen, und Exkursionen vermitteln Praxisnähe. Wissen wird geteilt, indem Vorträge, Ausstellungen und Filme zugänglich gemacht werden. Praxiserfahrung vor Ort durch Stakeholderinnen stärkt das Verständnis, damit Entscheidungen lebensnah und qualitätsvoll getroffen werden.

Leerstand, Ortskernbelebung und Praxisimpulse

Leerstandsanalyse wird als Potenzial erkannt, nicht als Problem. Lokales Handeln beginnt mit konkreten Beobachtungen, Übersichten und kleinen Veranstaltungen vor Ort, bei Eigentümerinnen und Bewohnern. Projekte können schrittweise entstehen, etwa durch Horasmus-Studierende oder projektbezogene Initiativen. Ziel ist eine lebenswerte Ortsmitte, verbunden mit regionaler Wertschöpfung, partizipativem Austausch und kohärenter Langzeitentwicklung.