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Ani Menua, Elena Barysheva, Julia Boxler & Saltanat Shoshanova

Beschreibung

X3 ist der erste PostOst Podcast. Gehostet von Ani Menua, Elena Barysheva, Julia Boxler, Saltanat Shoshanova

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

110 - Корё-сарам и сорок голосов одного духа с Дарьей Ким

02.08.2026

Einführung und Vorstellung der Gästin

In dieser Episode des Podcasts geht es um die Künstlerin Darja Kim aus Usbekistan, die sich mit der koreanischen Diaspora und Themen wie Identität und Spiritualität auseinandersetzt. Die Gastgeberinnen Lena Barysheva und Salta Shushanova begrüßen sie und beginnen mit einem Gespräch über ihr Leben in Berlin und ihre Kunst.

Darjas künstlerische Entwicklung

Darja erzählt von ihrem Werdegang als Künstlerin, der bereits in ihrer Kindheit begann, als sie im Alter von drei Jahren in eine Kunstschule ging. Sie studiert an der Universität der Künste in Berlin und spricht über die Sammlung ihres Vaters, der über 1500 Werke koreanischer Künstler in Usbekistan gesammelt hat.

Kunstwerke und Projekte

Ein zentrales Thema in Darjas Arbeiten ist die Deportation der Koreaner in Zentralasien im Jahr 1937. Sie erklärt, wie sie in einem Videoprojekt mit den Werken aus der Sammlung ihres Vaters gearbeitet hat, um die Geschichte der Deportation lebendig zu machen. Dabei verbindet sie verschiedene Künstler und deren Stile, um ein umfassendes Bild der koreanischen Kunst in Usbekistan zu vermitteln.

Identität und Heimat

Darja reflektiert über ihre Identität als halb Koreanerin und halb Ukrainerin, die in Usbekistan aufgewachsen ist und nun in Berlin lebt. Sie spricht über das Gefühl der Zugehörigkeit und die Herausforderungen, die mit einer gemischten Identität verbunden sind, sowie über die Veränderungen in der Kunstszene Usbekistans.

Kulturelle Veränderungen und finanzielle Unterstützung

Sie diskutiert die aktuellen kulturellen Entwicklungen in Usbekistan, darunter staatliche Förderungen für Künstler, und äußert gemischte Gefühle über die Auswirkungen dieser Unterstützung auf die künstlerische Freiheit.

Das Projekt „Chultan“

Ein weiteres bedeutendes Projekt von Darja ist „Chultan“, das sich mit dem zentralasiatischen Geist beschäftigt und ihre eigene Unzugehörigkeit thematisiert. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und die Schaffung von Skulpturen aus Bienenwachs untersucht sie Konzepte von Identität und Spiritualität.

Schlussfolgerungen und persönliche Reflexionen

Darja schließt mit Gedanken über ihre Erfahrungen als Künstlerin in Berlin, die Herausforderungen der Identitätsfindung und die Bedeutung von Gemeinschaft und Dialog in ihrer Arbeit.

Einführung und Vorstellung der Gästin

In dieser Episode des Podcasts geht es um die Künstlerin Darja Kim aus Usbekistan, die sich mit der koreanischen Diaspora und Themen wie Identität und Spiritualität auseinandersetzt. Die Gastgeberinnen Lena Barysheva und Salta Shushanova begrüßen sie und beginnen mit einem Gespräch über ihr Leben in Berlin und ihre Kunst.

Darjas künstlerische Entwicklung

Darja erzählt von ihrem Werdegang als Künstlerin, der bereits in ihrer Kindheit begann, als sie im Alter von drei Jahren in eine Kunstschule ging. Sie studiert an der Universität der Künste in Berlin und spricht über die Sammlung ihres Vaters, der über 1500 Werke koreanischer Künstler in Usbekistan gesammelt hat.

Kunstwerke und Projekte

Ein zentrales Thema in Darjas Arbeiten ist die Deportation der Koreaner in Zentralasien im Jahr 1937. Sie erklärt, wie sie in einem Videoprojekt mit den Werken aus der Sammlung ihres Vaters gearbeitet hat, um die Geschichte der Deportation lebendig zu machen. Dabei verbindet sie verschiedene Künstler und deren Stile, um ein umfassendes Bild der koreanischen Kunst in Usbekistan zu vermitteln.

Identität und Heimat

Darja reflektiert über ihre Identität als halb Koreanerin und halb Ukrainerin, die in Usbekistan aufgewachsen ist und nun in Berlin lebt. Sie spricht über das Gefühl der Zugehörigkeit und die Herausforderungen, die mit einer gemischten Identität verbunden sind, sowie über die Veränderungen in der Kunstszene Usbekistans.

Kulturelle Veränderungen und finanzielle Unterstützung

Sie diskutiert die aktuellen kulturellen Entwicklungen in Usbekistan, darunter staatliche Förderungen für Künstler, und äußert gemischte Gefühle über die Auswirkungen dieser Unterstützung auf die künstlerische Freiheit.

Das Projekt „Chultan“

Ein weiteres bedeutendes Projekt von Darja ist „Chultan“, das sich mit dem zentralasiatischen Geist beschäftigt und ihre eigene Unzugehörigkeit thematisiert. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und die Schaffung von Skulpturen aus Bienenwachs untersucht sie Konzepte von Identität und Spiritualität.

Schlussfolgerungen und persönliche Reflexionen

Darja schließt mit Gedanken über ihre Erfahrungen als Künstlerin in Berlin, die Herausforderungen der Identitätsfindung und die Bedeutung von Gemeinschaft und Dialog in ihrer Arbeit.

109 - Как стать ненастоящими взрослыми? c PLAY! Berlin

19.07.2026

Einführung

Der Podcast behandelt das Projekt Play Berlin, das sich mit geflüchteten Kindern aus der Ukraine beschäftigt. Die Hosts, Salta Shushanova und Elena Barysheva, haben die Gäste Olga und Andrey eingeladen, um über ihre Erfahrungen und die Bedeutung des Projekts zu sprechen.

Das Projekt Play Berlin

Play Berlin wurde im März 2022 ins Leben gerufen und bietet geflüchteten Kindern kreative Workshops und einen Raum, um sich auszutauschen. Es verbindet soziale und künstlerische Elemente und hat sich schnell entwickelt, als immer mehr Familien in Berlin ankamen.

Die Motivation der Initiatoren

Olga und ihre Mitstreiterinnen wollten den geflüchteten Kindern eine Routine bieten und einen Ort schaffen, an dem sie sich sicher fühlen konnten. Dies geschah durch regelmäßige Workshops, in denen die Kinder gemeinsam spielen und lernen konnten.

Herausforderungen für die Kinder

Die Kinder, die nach Deutschland kamen, standen vor großen Herausforderungen, da sie ihre gewohnte Umgebung verloren hatten. Das Projekt hilft ihnen, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden und bietet Unterstützung in einem schwierigen Umfeld.

Die Rolle der Künstler

Andrey, einer der Künstler, beschreibt, wie seine Erfahrungen als Tänzer und Performer in das Projekt einfließen. Er betont die Wichtigkeit der Authentizität und der emotionalen Verbindung zu den Kindern.

Sprachliche und kulturelle Vielfalt

Das Projekt arbeitet mit geflüchteten Kindern aus verschiedenen Ländern und Kulturen. Es ist wichtig, eine offene Kommunikation zu fördern, unabhängig von der Sprache, und den Kindern zu zeigen, dass sie in ihrer Identität akzeptiert werden.

Unterstützung des Projekts

Play Berlin ist auf Unterstützung angewiesen, sei es durch Spenden oder ehrenamtliche Arbeit. Die Hosts ermutigen die Zuhörer, sich an dem Projekt zu beteiligen, um den geflüchteten Kindern zu helfen.

Einführung

Der Podcast behandelt das Projekt Play Berlin, das sich mit geflüchteten Kindern aus der Ukraine beschäftigt. Die Hosts, Salta Shushanova und Elena Barysheva, haben die Gäste Olga und Andrey eingeladen, um über ihre Erfahrungen und die Bedeutung des Projekts zu sprechen.

Das Projekt Play Berlin

Play Berlin wurde im März 2022 ins Leben gerufen und bietet geflüchteten Kindern kreative Workshops und einen Raum, um sich auszutauschen. Es verbindet soziale und künstlerische Elemente und hat sich schnell entwickelt, als immer mehr Familien in Berlin ankamen.

Die Motivation der Initiatoren

Olga und ihre Mitstreiterinnen wollten den geflüchteten Kindern eine Routine bieten und einen Ort schaffen, an dem sie sich sicher fühlen konnten. Dies geschah durch regelmäßige Workshops, in denen die Kinder gemeinsam spielen und lernen konnten.

Herausforderungen für die Kinder

Die Kinder, die nach Deutschland kamen, standen vor großen Herausforderungen, da sie ihre gewohnte Umgebung verloren hatten. Das Projekt hilft ihnen, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden und bietet Unterstützung in einem schwierigen Umfeld.

Die Rolle der Künstler

Andrey, einer der Künstler, beschreibt, wie seine Erfahrungen als Tänzer und Performer in das Projekt einfließen. Er betont die Wichtigkeit der Authentizität und der emotionalen Verbindung zu den Kindern.

Sprachliche und kulturelle Vielfalt

Das Projekt arbeitet mit geflüchteten Kindern aus verschiedenen Ländern und Kulturen. Es ist wichtig, eine offene Kommunikation zu fördern, unabhängig von der Sprache, und den Kindern zu zeigen, dass sie in ihrer Identität akzeptiert werden.

Unterstützung des Projekts

Play Berlin ist auf Unterstützung angewiesen, sei es durch Spenden oder ehrenamtliche Arbeit. Die Hosts ermutigen die Zuhörer, sich an dem Projekt zu beteiligen, um den geflüchteten Kindern zu helfen.

108 - Берлинале 2026: Реальность против жюри с Анной Мальгиной

19.03.2026

Berliner Filmfestspiele und Kontroversen

In dieser Episode diskutieren Lena Barysheva und die Filmkritikerin Anya Malgina die neuesten Entwicklungen beim Berlinale, darunter den Skandal um die künstlerische Leiterin Trisha Tuttle, die aufgrund ihrer Unterstützung für palästinensische Stimmen während der Preisverleihung in der Kritik steht. Es wird erörtert, wie das deutsche Kulturministerium auf ihre Fotografie mit der syrischen Filmcrew reagierte und welche Meinungen die linke Öffentlichkeit dazu vertritt.

Filme aus der Ukraine und Kasachstan

Die beiden besprechen auch den ukrainischen Film "Spuren" von Alisa Kovalenko und Mаrisi Nikityuk, der den Publikumspreis gewann. Der Film thematisiert das Leid und die Zerstörung in der Ukraine und beeindruckte die Zuschauer mit seiner emotionalen Tiefe. Darüber hinaus wird der kasachische Dokumentarfilm "River Dreams" vorgestellt, der sich mit den Herausforderungen von Frauen in einem patriarchalischen Kontext auseinandersetzt und ebenfalls eine Auszeichnung erhielt.

Filme und Empfehlungen

Es werden weitere Filme thematisiert, darunter der georgische Kurzfilm "Graft vs. Host" und die Arbeiten von Yakutien, die mythologische Elemente mit Dokumentarfilmtechnik verbinden. Malgina teilt ihre Eindrücke von verschiedenen Filmen, die sie auf dem Festival gesehen hat, und hebt hervor, welche Werke besonders berührend und relevant sind.

Politische und soziale Themen im Kino

Die Diskussion umfasst auch die politischen und sozialen Themen, die in den Filmen behandelt werden, sowie die Reaktionen des Publikums auf diese Inhalte. Es wird auf die Herausforderungen eingegangen, mit denen Filmemacher konfrontiert sind, und wie diese Geschichten wichtige gesellschaftliche Fragen ansprechen.

Abschließende Gedanken und Ausblick

Zum Abschluss reflektieren Barysheva und Malgina über die Vielfalt der gezeigten Filme und die Bedeutung von Filmfestivals wie der Berlinale für die Sichtbarkeit von Stimmen aus verschiedenen Regionen der Welt. Sie laden die Zuhörer ein, ihre Gedanken und Erfahrungen mit den Filmen zu teilen.

Berliner Filmfestspiele und Kontroversen

In dieser Episode diskutieren Lena Barysheva und die Filmkritikerin Anya Malgina die neuesten Entwicklungen beim Berlinale, darunter den Skandal um die künstlerische Leiterin Trisha Tuttle, die aufgrund ihrer Unterstützung für palästinensische Stimmen während der Preisverleihung in der Kritik steht. Es wird erörtert, wie das deutsche Kulturministerium auf ihre Fotografie mit der syrischen Filmcrew reagierte und welche Meinungen die linke Öffentlichkeit dazu vertritt.

Filme aus der Ukraine und Kasachstan

Die beiden besprechen auch den ukrainischen Film "Spuren" von Alisa Kovalenko und Mаrisi Nikityuk, der den Publikumspreis gewann. Der Film thematisiert das Leid und die Zerstörung in der Ukraine und beeindruckte die Zuschauer mit seiner emotionalen Tiefe. Darüber hinaus wird der kasachische Dokumentarfilm "River Dreams" vorgestellt, der sich mit den Herausforderungen von Frauen in einem patriarchalischen Kontext auseinandersetzt und ebenfalls eine Auszeichnung erhielt.

Filme und Empfehlungen

Es werden weitere Filme thematisiert, darunter der georgische Kurzfilm "Graft vs. Host" und die Arbeiten von Yakutien, die mythologische Elemente mit Dokumentarfilmtechnik verbinden. Malgina teilt ihre Eindrücke von verschiedenen Filmen, die sie auf dem Festival gesehen hat, und hebt hervor, welche Werke besonders berührend und relevant sind.

Politische und soziale Themen im Kino

Die Diskussion umfasst auch die politischen und sozialen Themen, die in den Filmen behandelt werden, sowie die Reaktionen des Publikums auf diese Inhalte. Es wird auf die Herausforderungen eingegangen, mit denen Filmemacher konfrontiert sind, und wie diese Geschichten wichtige gesellschaftliche Fragen ansprechen.

Abschließende Gedanken und Ausblick

Zum Abschluss reflektieren Barysheva und Malgina über die Vielfalt der gezeigten Filme und die Bedeutung von Filmfestivals wie der Berlinale für die Sichtbarkeit von Stimmen aus verschiedenen Regionen der Welt. Sie laden die Zuhörer ein, ihre Gedanken und Erfahrungen mit den Filmen zu teilen.