
Klima und du
Land der Freien Medien OÖ
Beschreibung
Was können wir einzelne wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen?
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen.
Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der Freien Medien in OÖ.
Jeden Freitag um 13 Uhr
zu hören auf
Radio FRO
Freies Radio Freistadt
Freies Radio Salzkammergut
Freies Radio B 138
und zu sehen auf
DORFTV
Die Themen Klimaschutz und Konsumentenschutz waren noch nie so verschränkt wie aktuell.
Die Folgen der Klimakrise und die krassen Preisentwicklungen - verursacht durch den Krieg in der Ukraine, führen bei vielen Menschen zum Umdenken und zwingen uns zum Handeln. Die enormen Preissteigerungen, insbesondere bei Energie, erzeugen aktuell einen Run auf alternative Heiz- und Energiesysteme. „Weg von Gas und Öl“ ist das Credo der Stunde.
Das stellt Konsument*innen vor viele herausfordernde Fragen. Entscheidungen – oft mit langfristigen Folgen und großem Investitionsvolumen sind zu treffen.
Welche erneuerbaren Alternativen sind möglich und passend für meine individuelle Situation, beim Neubau oder bei der Sanierung? Wie weiß ich, ob mein Stromlieferant tatsächlich Ökostrom anbietet?
Fragen dieser Art stellen sich mittlerweile in allen Lebensbereichen.
Bei der Gestaltung des Wohnraums: Muss es ein klassisches Einfamilienhaus sein oder gibt es andere Wohnformen wie gemeinschaftliches Wohnen? Wieviel Grund und Wohnfläche brauche ich tatsächlich? Wie nachhaltig sind die Materialien, die ich verbauen lasse?
Auch im Bereich der Mobilität zeichnet sich ein großer Wandel ab. Die Anzahl der neu angemeldeten E-Autos steigt kontinuierlich – im privaten aber speziell im gewerbliche Bereich. Ist die Entscheidung für die Anschaffung eines E-Autos richtig für meine Situation? Oder gibt es auch Alternativen wie E-Carsharing, um auf das Zweitauto verzichten zu können? Vielleicht aber ist doch Radfahren die Lösung. Wie könnte die Nutzung des Fahrrads im Alltag aussehen?
Die Corona-Krise hat der regionalen Versorgung mit Lebensmittel einen Schub verpasst und das Bewusstsein vieler Konsument*innen für regionale Kreisläufe geschärft.
Was bewirke ich mit meiner Entscheidung, Lebensmittel und Produkte von regionalen Produzentinnen zu kaufen? Wie ist gewährleistet, dass ich tatsächlich „Bio“ kaufe? Was ist eine Foodcoop, und gibt es das Angebot auch in meiner Nähe? Welche Auswirkungen hat mein Lifestyle und meine Ernährungsgewohnheiten auf das Klima?
Ein wesentlicher Aspekt einer nachhaltigen Lebensweise ist auch der bewusste und nachhaltige Umgang mit Ressourcen. Speziell in den Bereichen Müllvermeidung, Recycling, Trinkwassernutzung, Abwasservermeidung, usw. gibt es noch viel Potential, wo Konsument*innen durch ihr Handeln Veränderungen herbeiführen können. Das setzt aber Wissen über bestehende Kreisläufe, Sensibilisierung für das
Thema und Bewusstseinsarbeit voraus.
Die Informationssendung „Klima und du“ möchte genau dieses Wissen vermitteln und Konsument*innen bei ihren Entscheidungen unterstützen.
Durch Studiogespräche mit Expertinnen und Experten sollen aktuelle Problemfelder – aber vor allem auch neue Wege und Lösungen aufgezeigt
werden. Anhand von Best-Practice-Beispielen soll veranschaulicht werden, wie Alternativen in der Praxis funktionieren.
„Klima und Du“ wird gefördert vom Land OÖ., Umwelt- und Klimaressort.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Klima und Du – Hochwassermodellierung
Verantwortung für die Klimakrise
Die Diskussion über die Verantwortung für die globale Erwärmung ist komplex. Es wird zwischen Politik, Industrie und Konsumenten hin- und hergeschoben. Die Frage bleibt, was Einzelne zur Bekämpfung der Klimakrise beitragen können.
Hochwasser und dessen Ursachen
Hochwasser wird als ungewöhnlich hoher Wasserstand in Flüssen definiert, der zu Überflutungen führt. Herr Reichel erklärt, dass Hochwasserereignisse statistisch berechnet werden und warum mehrere Hochwässer in kurzer Zeit auftreten können. Der Einfluss von Niederschlägen und die Rolle des Bodens werden ebenfalls erörtert.
Modellierung und Prognose
Die Hochwassermodellierung ist ein komplexer Prozess, der Meteorologie und Hydrologie kombiniert. Prognosen basieren auf Wetterdaten und Berechnungen, die stündlich aktualisiert werden. Die Zusammenarbeit internationaler Institutionen ist entscheidend für die Genauigkeit der Vorhersagen.
Maßnahmen bei Hochwasser
Bei drohendem Hochwasser gibt es strukturierte Abläufe zur Warnung und Vorbereitung. Die Landeswarnzentrale spielt eine zentrale Rolle bei der Koordination von Schutzmaßnahmen. Ein genauer Plan für Evakuierungen und den Schutz von Infrastrukturen ist unerlässlich.
Klimawandel und Hochwasser
Der Klimawandel beeinflusst Hochwasserereignisse, insbesondere durch veränderte Niederschlagsmuster. Kleinräumige Hochwässer nehmen zu, was die Vorhersage und das Management erschwert. Dies zeigt die Notwendigkeit neuer Ansätze im Hochwasserschutz.
Abschließende Gedanken
Die Diskussion über Hochwasser bringt die Wichtigkeit von Aufklärung und Zusammenarbeit in der Gesellschaft ins Licht. Es ist entscheidend, dass die Bevölkerung ein Bewusstsein für die Risiken hat und dass Maßnahmen zur Vermeidung von Hochwasserschäden kooperativ ergriffen werden.

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Einleitung zur Klimakrise
Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird oft zwischen Politik, Industrie und Einzelpersonen hin und her geschoben. Die Sendung thematisiert individuelle Beiträge zur Bewältigung der Klimakrise und sucht gemeinsam mit Experten nach Lösungen.
Renaturierung der Traun
Janik Rieschall berichtet über die Renaturierungsmaßnahmen am Reinhaltungsverband Heilstädtersee, wo die Traun durch verschiedene Maßnahmen wie das Anlegen von Stromschnellen und das Einpflanzen klimafitter Bäume natürlich gestaltet wurde, um die Biodiversität zu fördern.
Das Konzept der Klarregion
Alexandra Maier erklärt das Förderprogramm KLAAR, das sich mit der Anpassung an den Klimawandel beschäftigt. Es zielt darauf ab, Gemeinden bei der Bewältigung von Klimafolgen wie Hochwasserschutz und Naturkatastrophen zu unterstützen.
Invasive Arten und Neophyten
Invasive Arten, wie der japanische Staudenknöterich, stellen eine Bedrohung für die heimische Flora dar. Maier erläutert, dass nicht alle Neophyten schädlich sind, aber einige Arten die heimischen Pflanzen verdrängen oder gesundheitliche Probleme verursachen können.
Ökologische Verantwortung
Ein wichtiger Teil der Lösung liegt in der persönlichen Verantwortung. Bürger sollten invasive Arten im eigenen Garten kontrollieren und korrekt entsorgen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Gemeinden sind gefordert, Informationsmaßnahmen zu ergreifen und präventiv gegen invasive Arten vorzugehen.
Projekte zur Biodiversität
Maier spricht über Projekte zur Förderung der Biodiversität, wie die Renaturierung von Moorlandschaften und die Aufforstung mit klimaresistenten Baumarten, um die Lebensräume zu schützen und die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren.
Schlussfolgerung und Ausblick
Die Sendung endet mit einem Appell an die Zuhörer, sich aktiv mit Themen des Umweltschutzes auseinanderzusetzen und Verantwortung für die Natur zu übernehmen, um eine gesunde Zukunft für kommende Generationen zu sichern.

Wasserressourcen
Verantwortung und Klimakrise
Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird zwischen Politik, Industrie und Konsumenten hin- und hergeschoben. Es wird diskutiert, was Einzelne zur Bewältigung der Klimakrise beitragen können.
Wasserressourcen und Klimawandel
Karin Hochecker, Regionalstellenleiterin des Naturschutzbundes, betont die Bedeutung von Wasser in der Landschaft und dessen kühlende Wirkung. Durch die Veränderung der Landschaft und die Verdrängung von Wasserressourcen sind Trockenheit und höhere Temperaturen in Mitteleuropa eine Folge.
Gartenpflege und Wasserwirtschaft
Hochecker erklärt, wie ein artenreicher Garten und die Nutzung von Regenwasser zur Feuchtigkeitserhaltung beitragen können. Der Unterschied zwischen Rasen und Wiese wird hervorgehoben, da Wiesen besser Wasser speichern und weniger bewässert werden müssen.
Renaturierungsprojekte
Sie diskutiert die Renaturierung von Mooren und deren Potenzial zur CO2-Speicherung. Moore sind entscheidend für den Wasserhaushalt und können durch gezielte Projekte wiederhergestellt werden.
Wasserlebensräume und Biodiversität
Die Schaffung von kleinen Gewässern im Garten fördert die Biodiversität und verbessert das Kleinklima. Hochecker spricht von der schnellen Ansiedlung von Tieren in neu geschaffenen Lebensräumen.
Altes Wissen und moderne Ansätze
Das alte Wissen über Wassermanagement, wie es in Sri Lanka praktiziert wird, wird als wertvoll erachtet. Hochecker fordert ein Umdenken in der Landnutzung und die Rückkehr zu einem vollständigen Wasserkreislauf.
Praktische Tipps zur Wassernutzung
Die Nutzung von Regenwasser und das Bewusstsein für den Wasserverbrauch im Alltag werden als wichtige Schritte zur Ressourcenschonung hervorgehoben. Jeder kann durch kleine Maßnahmen im Alltag einen Beitrag leisten.