Cabeceo - Gespräche über den Tango Argentino
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Cabeceo - Gespräche über den Tango Argentino

Heinz Duschanek

Beschreibung

Tango Argentino gut zu tanzen ist wohl für viele Personen eine Herausforderung. Diese Herausforderung setzt sich aus vielen kleineren und größeren Herausforderungen zusammen: die Einladung zum Tanz mittels Cabeceo; die Umarmung; Tanz-Elemente wie Caminata, Ocho, Parada, Boleo, Sacada, Giro, Gancho, etc.; komplexe Sequenzen; das Prinzip von Lead und Follow; das fortwährende Improvisieren zu den Melodien und musikalischen Stimmen; die Körperhaltung und die Balance.

Groß ist aber dann die Belohnung für die oft langjährigen Bemühungen. So groß, dass manche von einer regelrechten Sucht sprechen.

In diesem Podcast begegne ich Menschen, die sich intensiv mit dem Tango Argentino auseinandersetzen. Möglicherweise ist das Darüber-Sprechen eine Sucht-Therapie. Aber will man vom Tango Argentino wirklich loskommen?

Ein Podcast von Heinz Duschanek, Wien

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Judith Kölblinger, wie bildet man eine Tango Community?

02.09.2026
Die ehemalige Organisationsentwicklerin gibt Erfahrungen weiter. Wer in Berlin, München oder Wien lebt, und Tango tanzt, hat es gut. Ein enorm großes Angebot an Unterricht, Practicas, Milongas und sonstigen Tango-bezogenen Veranstaltungen machen die Wahl der Qual schwer. Mit Einschränkungen, die in solchen Städten leicht zu beobachten sind. Man geht halt nur "da" hin, aber nicht "dort" hin. Weil "da" gibt es den richtigen, einwandfreien Tango, "dort" aber nicht. Eine Einstellung, die zu einem Gutteil auch an so manchen Tango-Anbietern liegt, die Konkurrenz in Form anderer Anbieter grundsätzlich als bedrohlich empfinden. In einem kleineren Tango-Ort wie Salzburg wäre eine solche Abschottung allerdings eher bedrohlich für alle Anbieter, auch wenn es ihnen gelingt, ihre eigenen Tango-Schäfchen nur um sich zu scharen. Denn das reicht für eine dauerhafte Existenz als Tango-Veranstalter sicher nicht. Judith Kölblinger hatte das Modell einer lebendigen und inklusiven Tango-Community vor Augen, als sie den Verein „Tango in Salzburg“ etabliert hatte. Justament zu der Zeit, als die Corona-Zeit harte, und leider auch bleibende Einschnitte verursacht hatte, begann sie mit der Umsetzung ihres Anliegens, die verschiedenen lokalen Veranstalter durch Kooperation statt Konkurrenz zu vernetzen. Heute betreibt der Verein gezielte Nachwuchsförderung und fördert eine lebendige, inklusive Gemeinschaft. Das Ziel bleibt, Salzburg über die Festspiele hinaus als eine bedeutende Tangostadt zu etablieren. Ja, Ziele muss man sich einfach setzen. Mit Judith und einem weiteren Gast spreche ich über die Bausteine einer prosperierenden Tango Community, über das Eigenbild einer Tango-Gemeinde in einer kleineren Stadt, über aktuelle Tango-Ereignisse in Salzburg, über Tango an außergewöhnlichen Orten, und natürlich auch über das Tango-Tanzen an sich. https://www.salzburg-tango.com/ Cabeceo Podcast Die Website zu diesem Podcast: https://cabeceo.at Cabeceo Shop: https://shop.cabeceo.at/ Instagram: https://www.instagram.com/cabeceo_podcast/ Facebook: https://www.facebook.com/cabeceo.dertangopodcast YouTube: https://www.youtube.com/@CabeceoPodcastShop Tango-DJ Heinz Duschanek
Die ehemalige Organisationsentwicklerin gibt Erfahrungen weiter.

Wer in Berlin, München oder Wien lebt, und Tango tanzt, hat es gut. Ein enorm großes Angebot an Unterricht, Practicas, Milongas und sonstigen Tango-bezogenen Veranstaltungen machen die Wahl der Qual schwer. Mit Einschränkungen, die in solchen Städten leicht zu beobachten sind. Man geht halt nur "da" hin, aber nicht "dort" hin. Weil "da" gibt es den richtigen, einwandfreien Tango, "dort" aber nicht. Eine Einstellung, die zu einem Gutteil auch an so manchen Tango-Anbietern liegt, die Konkurrenz in Form anderer Anbieter grundsätzlich als bedrohlich empfinden.

In einem kleineren Tango-Ort wie Salzburg wäre eine solche Abschottung allerdings eher bedrohlich für alle Anbieter, auch wenn es ihnen gelingt, ihre eigenen Tango-Schäfchen nur um sich zu scharen. Denn das reicht für eine dauerhafte Existenz als Tango-Veranstalter sicher nicht.

Judith Kölblinger hatte das Modell einer lebendigen und inklusiven Tango-Community vor Augen, als sie den Verein „Tango in Salzburg“ etabliert hatte. Justament zu der Zeit, als die Corona-Zeit harte, und leider auch bleibende Einschnitte verursacht hatte, begann sie mit der Umsetzung ihres Anliegens, die verschiedenen lokalen Veranstalter durch Kooperation statt Konkurrenz zu vernetzen.

Heute betreibt der Verein gezielte Nachwuchsförderung und fördert eine lebendige, inklusive Gemeinschaft. Das Ziel bleibt, Salzburg über die Festspiele hinaus als eine bedeutende Tangostadt zu etablieren. Ja, Ziele muss man sich einfach setzen.

Mit Judith und einem weiteren Gast spreche ich über die Bausteine einer prosperierenden Tango Community, über das Eigenbild einer Tango-Gemeinde in einer kleineren Stadt, über aktuelle Tango-Ereignisse in Salzburg, über Tango an außergewöhnlichen Orten, und natürlich auch über das Tango-Tanzen an sich.

https://www.salzburg-tango.com/

Cabeceo Podcast

Ani Andreani, wie machen Leader ihre Follower glücklich?

01.07.2026
Was verbirgt sich hinter der magischen „Zero Position“? Die promovierte Biologin gibt Einblicke in ihre technischen Konzepte wie die „Zero Position“, den magischen Ausgangs- und Ruhepunkt jeder einzelnen Bewegung. Körperschonendes Tanzen ist möglich: Ani erläutert, wie man durch die richtige Belastung der Füße – die sogenannte "Anti-Hallux-Technik" – Schmerzen vermeidet, die eigene Achse stabilisiert und warum sie persönlich flache Schuhe auf der Pista bevorzugt. Ein leidenschaftliches Plädoyer hält sie für den Privatunterricht ab der allerersten Stunde, um von Beginn an ein stabiles Fundament zu bauen und falsche Angewohnheiten zu vermeiden. Zudem führt sie uns in ihre Philosophie des „Herz-Chakra-Tanzens“ ein. Die Verbindung im Paar entsteht duch eine Offenheit des Herzens statt durch Kopf-an-Kopf Bewegungen. Abgerundet wird das Gespräch durch einen Blick auf die globale Tangokultur und Anis persönliche Erlebnisse in Buenos Aires. Sie berichtet von ihren Reisen zu den bunten Bergen von Jujuy, erklärt die Tücken der Tango-Weltmeisterschaften und wirft einen ehrlichen, und auch humorvollen Blick auf die Münchner Tangoszene. Links Tango genial (München) Bücher von Ani Andreani Ani Andreani Videos
Was verbirgt sich hinter der magischen „Zero Position“?

Die promovierte Biologin gibt Einblicke in ihre technischen Konzepte wie die „Zero Position“, den magischen Ausgangs- und Ruhepunkt jeder einzelnen Bewegung. Körperschonendes Tanzen ist möglich: Ani erläutert, wie man durch die richtige Belastung der Füße – die sogenannte "Anti-Hallux-Technik" – Schmerzen vermeidet, die eigene Achse stabilisiert und warum sie persönlich flache Schuhe auf der Pista bevorzugt.

Ein leidenschaftliches Plädoyer hält sie für den Privatunterricht ab der allerersten Stunde, um von Beginn an ein stabiles Fundament zu bauen und falsche Angewohnheiten zu vermeiden. Zudem führt sie uns in ihre Philosophie des „Herz-Chakra-Tanzens“ ein. Die Verbindung im Paar entsteht duch eine Offenheit des Herzens statt durch Kopf-an-Kopf Bewegungen.

Abgerundet wird das Gespräch durch einen Blick auf die globale Tangokultur und Anis persönliche Erlebnisse in Buenos Aires. Sie berichtet von ihren Reisen zu den bunten Bergen von Jujuy, erklärt die Tücken der Tango-Weltmeisterschaften und wirft einen ehrlichen, und auch humorvollen Blick auf die Münchner Tangoszene.

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Ani Andreani, was muss man über Tango wirklich wissen?

03.06.2026
Die Biologin, Tangolehrerin und Autorin des Buches „111 Dinge über Tango, die man wissen muss“ ist zu Gast. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der emotionale Einstieg in den Tango. Ani berichtet offen davon, wie sie nach ihrer allerersten Stunde weinend daheim saß, überwältigt von der ungewohnten Nähe und Intimität, die dieser Tanz fordert. Trotz ihrer Bühnenerfahrung in freizügigeren Tanzstilen empfand sie die seelische Entblößung im Tango als eine völlig neue Herausforderung, da man sich in der engen Umarmung kaum vor dem Partner verstecken kann. Das Gespräch beleuchtet die Entstehungsgeschichte ihres Buches, das die Münchnerin Ani Andreani aus dem Bedürfnis heraus geschrieben hat, das oft lückenhafte Wissen über die Hintergründe des Tangos zu füllen. Wir sprechen auch über die Didaktik und das soziale Miteinander. Ani Andreani kritisiert vage Anweisungen an Follower, wie „Hör auf zu denken“, und setzt stattdessen auf Neugier und Präsenz im Moment. Sie spricht über die Bedeutung der Códigos (Verhaltensregeln) auf der Milonga und warum sie den Privatunterricht bevorzugt, um die feinen Nuancen in der Kommunikation des Tanzpaares direkt spüren und korrigieren zu können. Die Tango-Tänzerin gibt Einblicke in die Musik und Sprache des Tangos, von Ihrer Verehrung für Osvaldo Pugliese bis hin zu den Geheimnissen des Lunfardo. Sie erläutert, warum herkömmliche Übersetzungen bei den oft doppeldeutigen Texten scheitern und wie das Verständnis der großen Orchester dabei hilft, die Seele der Musik im eigenen Tanz auszudrücken. Links Tango genial (München) Bücher von Ani Andreani Ani Andreani Videos
Die Biologin, Tangolehrerin und Autorin des Buches „111 Dinge über Tango, die man wissen muss“ ist zu Gast.

Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der emotionale Einstieg in den Tango. Ani berichtet offen davon, wie sie nach ihrer allerersten Stunde weinend daheim saß, überwältigt von der ungewohnten Nähe und Intimität, die dieser Tanz fordert. Trotz ihrer Bühnenerfahrung in freizügigeren Tanzstilen empfand sie die seelische Entblößung im Tango als eine völlig neue Herausforderung, da man sich in der engen Umarmung kaum vor dem Partner verstecken kann.

Das Gespräch beleuchtet die Entstehungsgeschichte ihres Buches, das die Münchnerin Ani Andreani aus dem Bedürfnis heraus geschrieben hat, das oft lückenhafte Wissen über die Hintergründe des Tangos zu füllen.

Wir sprechen auch über die Didaktik und das soziale Miteinander. Ani Andreani kritisiert vage Anweisungen an Follower, wie „Hör auf zu denken“, und setzt stattdessen auf Neugier und Präsenz im Moment. Sie spricht über die Bedeutung der Códigos (Verhaltensregeln) auf der Milonga und warum sie den Privatunterricht bevorzugt, um die feinen Nuancen in der Kommunikation des Tanzpaares direkt spüren und korrigieren zu können.

Die Tango-Tänzerin gibt Einblicke in die Musik und Sprache des Tangos, von Ihrer Verehrung für Osvaldo Pugliese bis hin zu den Geheimnissen des Lunfardo. Sie erläutert, warum herkömmliche Übersetzungen bei den oft doppeldeutigen Texten scheitern und wie das Verständnis der großen Orchester dabei hilft, die Seele der Musik im eigenen Tanz auszudrücken.

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