
Zukunft. Made in Bavaria.
vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#39 Generation Online: Warum Social Media Bildung brauchen
Werte und Selbstverständnis im digitalen Raum
Der Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Social Media ist eng verknüpft mit Fragen der Wertebildung. Gelingende Interaktion online setzt Vertrauen, Respekt und Verlässlichkeit voraus. Ohne diese Grundlagen klingen digitale Räume als Gefahr für Gesellschaft, Demokratie und Wirtschaft. Die zentrale Frage bleibt, wie junge Nutzerinnen und Nutzer Medien nutzen und welche Haltungen ihnen Orientierung geben.
Schulische und familiäre Lernwelten als Ort der Medienbildung
Schulen und Eltern sind entscheidend: In Schulen werden Medienkompetenz und Selbstregulation forciert, während Familien und Generationen voneinander lernen. Projekte an Grundschulen zeigen, wie Lehrkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Eltern gemeinsam an einem werteorientierten Umgang mit digitalen Medien arbeiten können. Intergenerationales Lernen wird als wirksamer Weg beschrieben, Kompetenzen und Werte über Generationen hinweg zu teilen.
Kernbausteine für eine belastbare Mediale Integrität
Wesentliche Kompetenzen sind Selbstregulation, das Bewusstsein eigener Auswirkungen online und fundiertes Wissen über Plattformen und deren Geschäftsmodelle. Es braucht klare Regeln für den Umgang mit digitalen Angeboten, Schutzmaßnahmen für Kinder sowie eine didaktische Einbettung der Themen in den Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer benötigen mehr Unterstützung und Ressourcen, um diese Kompetenzen nachhaltig zu vermitteln.
Ausblick: Bildung, Vertrauen und Verantwortung als Grundpfeiler
Die Debatte schließt nicht normative Appelle aus, sondern fordert eine reflektierte, altersgerechte Herangehensweise, die sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Verantwortung stärkt. Langfristig geht es darum, einen fundierten, kritischen Umgang mit Social Media zu etablieren, der Wirtschaft, Gesellschaft und Bildung gleichermaßen stabilisiert und Vertrauen sowie Kooperation fördert.

#38 Unsere Stiftung für Ihr Projekt
Förderstiftungsziel und Bewerbungswege
Die VBW-Stiftung Lebensgrundlagen Bayern unterstützt gemeinnützige Vorhaben, die soziale oder ökologische Nachhaltigkeit in Bayern stärken. Projekte werden von Ehrenamtlichen getragen und erhalten finanzielle Förderung für deren Umsetzung. Der Bewerbungsprozess erfolgt digital über eine Stiftungswebsite, wobei die Anträge möglichst präzise und verständlich dargestellt werden sollen, damit die Kuratoriumsmitglieder eine schnelle Einschätzung erhalten.
Inklusionssport am SV Kölnburg
Der Verein setzt auf Inklusion durch Sport, begleitet von einer engen Begleitung durch die Stiftung. Barrierefreiheit wird gezielt umgesetzt: Turniere, Carm aktionen wie eine Rolli-Cam, und eine wachsende Kooperation mit Partnern ermöglichen Teilhabe für Menschen mit und ohne Handicap. Die Auszeichnung wirkt als Motivationsimpuls und stärkt nachhaltige Weiterentwicklung der Angebote.
Campusgarten und studentische Projekte
In Würzburg entsteht ein barrierefreier Campusgarten mit Wegen, Hochbeeten und Bewässerung, als Modell urbaner, nachhaltiger Stadtentwicklung. Ziel ist eine breitere Teilhabe und ein Lernort im Grünen, der langfristig von Studierenden getragen wird. Die Fördermittel helfen, konkrete Bauvorhaben zu planen, Ressourcen zu bündeln und Kooperationen zu stärken.
Therapiezentrum Meine sichere Burg e.V.
Der Verein schafft therapeutische Räume für traumatisierte Kinder, unter anderem durch eine Jurte auf Offfläche, um natürliche Umgebungen in die Behandlung einzubeziehen. Zusätzlich werden Therapieplätze geschaffen und organisatorische Strukturen gestärkt. Die Stiftung bietet finanzielle Unterstützung sowie emotionalen Rückhalt für das Vorhaben und deren Umsetzung.

#37 Starkes demokratisches Bayern | Zwischen Wandel und Beständigkeit
Die Bedeutung der Kommunalpolitik
Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft organisiert zahlreiche Veranstaltungen zur Kommunalwahl, um die Wichtigkeit starker Kommunen für eine florierende Wirtschaft zu betonen. Die Kommunalwahl in Bayern steht bevor, und es wird auf verschiedene Themen und Entwicklungen in der Demokratie eingegangen.
Erfahrungen von Dr. Birgit Kress
Dr. Birgit Kress, die erste Bürgermeisterin von Markt Erlbach, spricht über ihre Motivation und Herausforderungen in der Kommunalpolitik. Trotz der Vielzahl an Aufgaben und Schwierigkeiten, die durch Veränderungen auf kommunaler Ebene entstehen, bleibt sie optimistisch und engagiert.
Veränderungen in der Kommunalpolitik
Dr. Kress beschreibt, dass die Aufgaben für Kommunen immer umfangreicher werden, insbesondere durch Anforderungen wie Ganztagsbetreuung und Infrastrukturprojekte. Sie hebt hervor, dass die Ansprüche der Bürger gestiegen sind und der Umgangston rauer geworden ist.
Gesellschaftliches Engagement
Die Bürgermeisterin betont die Wichtigkeit des Ehrenamts und die positive Rolle der Bürger in der Gemeinde. Sie hebt hervor, wie wichtig es ist, Menschen zu ermutigen, sich aktiv einzubringen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten.
Herausforderungen und Erfolge
Dr. Kress reflektiert über ihre bisherigen Erfolge, darunter der Bau eines neuen Hallenbads und die Schaffung von Wohnraum. Sie ist stolz auf die Zusammenarbeit mit engagierten Bürgern und Vereinen und erkennt die Schwierigkeiten an, die mit kommunalen Entscheidungen einhergehen.
Ausblick auf die Zukunft
Die Bürgermeisterin äußert ihren Optimismus für die Zukunft der Kommunalpolitik und betont die Bedeutung der Vernetzung mit höheren politischen Ebenen. Sie hofft auf eine positive Entwicklung der Wahlen und eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat.